Seite 3: Ausstattung

Corsair hat dem AX1200i ein voll-modulares Kabelmanagement mitgegeben, welches insgesamt gute Anschlussmöglichkeiten bietet. Für die Verbindungen wird ein Stecksystem auf Basis eines im Rechnerbereich gängigen Standards ("Molex Mini-Fit Jr.") verwendet, welches auch bei den meisten anderen Netzteilen mit Kabelmanagement zum Einsatz kommt und sich auch bewährt hat.

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Ein näherer Blick auf das Anschlussfeld des AX1200i.

Das Buchsenfeld des AX1200i bietet zwei Besonderheiten. Ebenfalls neu im Bereich der ATX-Netzteile ist ein Selbsttest-Knopf, mit dem sich - z.B. vor Montage im System - testen lässt, ob das Netzteil korrekt arbeitet. Sollte nach Betätigung der Lüfter nicht kurz anspringen und die LED nicht grün sondern rot oder gar nicht leuchten, wird laut Corsair eine Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst empfohlen. Falls dieser Fall eintreten sollte, wird man vermutlich dankbar an die siebenjährige Herstellergarantie denken, die Corsair auf das AX1200i gewährt. Die zweite Besonderheit ist der "COMM Port" genannte vierpolige-Anschluss, über den die Verbindung zu dem beiliegenden Corsair-Link-USB-Adapter hergestellt wird.

Links finden sich sechs sechspolige-Buchsen, über die SATA- oder Molex-Kabel für Peripheriegeräte angeschlossen werden. Über die acht achtpoligen Buchsen rechts werden PCI-Express- oder 8-Pin-EPS-Kabel angeschlossen. Die Nummern über den Buchsen sollte man sich merken, denn damit lassen sich die verwendeten Kabel bzw. damit versorgte Rechnerkomponenten in Corsairs Link-Software den entsprechenden Werten zuordnen.

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Die Nummern an den Buchsen helfen bei der Zuordnung in Corsairs Link-Software.

Über die Software lässt sich z.B. im Betrieb "live" verfolgen, über welche der 8-Pin-Buchsen gerade welcher Strom fließt. Wie erwähnt lassen sich für jeden Port auch OCP-Funktionen mit Auslösewerten von bis zu 40 Ampere aktivieren. Ströme, die über den ATX-Stecker bzw. die Peripherie-Ports fließen, werden getrennt erfasst.

ax18s Das AX1200i bei Vollbestückung.

Bis zu 16 SATA- und bis zu 12 4-Pin-Molex-Anschlüsse sind als überdurchschnittlich zu bezeichnen, zwei 8-Pin-EPS-Stecker sind in dieser Klasse Standard. Etwas enttäuschend hingegen ist die Anzahl von "nur" sechs PCI-Express-Anschlüssen. Zwar sind alle in flexibler 8(6+2)-Pin-Bauweise ausgeführt, aber "üblich" in dieser Leistungsklasse wären durchaus acht Stück. Ein Nachrüsten mit zwei weiteren Kabeln ist keine vollwertige Option, da mit zwei 8-Pin-EPS-Steckern und sechs PCI-Express-Kabeln schon alle acht Ports des AX1200i belegt wären.

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Das selbst schon 200 mm lange AX1200i wirkt bei Vollbestückung imposant

Die Kabellängen beim AX1200i gehen allesamt in Ordnung. Auch die Verbindung vom Netzteil über den Link-USB-Adapter zum Board sollte genügend Länge aufweisen.

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Das AX1200i bei Vollbestückung von oben betrachtet.

Das AX1200i bringt im Bereich Peripheriegeräte sehr gute Anschlussmöglichkeiten mit. Einzig kleiner Kritikpunkt ist bei 1200 Watt das Vorhandensein von "nur" sechs PCI-Express-Anschlüssen.