Seite 3: Ergonomie, Anschlüsse, Steuerelemente und OSD

Das Portfolio an Ergonomie-Features gestaltet sich beim Philips Gioco 278G4 übersichtlich. Mit der Neige-Funktion integriert Philips nur das Nötigste, sodass Nutzer beispielsweise auf eine Höhenverstellung oder eine Pivot-Funktion verzichten müssen. Um lediglich einen orthogonalen Blick auf die Displayfläche garantieren zu können, reicht das Neigen jedoch meist schon aus. Der Monitor gewährt dabei das Einstellen von Winkeln in einem Bereich von -5 bis +20 Grad, was völlig ausreichend für den Gebrauch an einem herkömmlichen Schreibtisch ist.

Neigung
Neigung um -5 Grad

Neigung
Neigung um +20 Grad

Das Anschluss-Portfolio des Philips Gioco 278G4 ist klar auf den Multimedia-Bereich abgestimmt. So finden sich gleich drei HDMI-Eingänge, sodass bis zu drei Geräte in Betrieb genommen werden können, ohne dass ein Umstecken erforderlich ist. Für ältere Systeme ist zusätzlich ein VGA-Port für die Bildübertragung vorhanden. Des Weiteren verbaut Philips ein USB-3.0-Hub an der Rückseite, das insgesamt vier Steckplätze für externe USB-Devices wie Speichermedien oder Peripheriegeräte vorsieht. Möchte man Gebrauch von den USB-Anschlüssen machen, sollte man jedoch schon beim Kauf ein zusätzliches USB-Kabel (Typ B auf Typ A) zum Verbinden mit dem Computer erwerben, da sich dieses nicht im Lieferumfang befindet (siehe Seite 1). Vervollständigt wird das Sortiment an Anschlüssen mit dem Port für das externe Netzteil und einem HDMI-Audio-Ausgang.

Ports
Anschlüsse

Die Steuerelemente liegen in Form von fünf Tasten an der rechten Unterseite vor. Identifizieren lassen sich die einzelnen Tasten durch eine weiße Beschriftung, die mit eindeutigen Symbolen für die jeweiligen Funktionen aufwartet. So findet sich ganz rechts der Power-Button, bei dessen Betätigung zusätzlich eine weiße LED aktiv wird, die Aufschluss über den Betriebszustand des Monitors gibt. Links daneben platziert sich die „OK"-Taste, über die das OSD erreichbar ist. Die übrigen drei Tasten dienen zum einen der Navigation durch das OSD (hoch, runter, zurück) und zum anderen dem schnellen Zugriff auf Einstellungsmenüs für 3D, Ambiglow und verschiedene Bildmodi.

Steuerlemente
Steuerelemente

Beim OSD setzt Philips auf eine übersichtliche Gestaltung, die vor allem durch eine Strukturierung in Spalten erreicht wird. So befinden sich ganz links insgesamt neun Kategorien, unter denen sich in einer zweiten Spalte die weiteren Konfigurationsmöglichkeiten verbergen. Geht es um die Feineinstellung der Helligkeit oder Ähnlichem, so steht eine dritte Spalte mit weiteren Auswahlmenüs bereit.

Die beiden Hauptfeatures – Ambiglow und 3D – erhalten jeweils einzelne Kategorien an erster Stelle, sodass Nutzer schnellen Zugriff auf die dort möglichen Einstellungen erhalten. An diese beiden Menüpunkte schließen die Kategorien für das Eingangssignal und das Bild an. Letztere ermöglichen neben dem Auswählen des Bildformates auch das Anpassen des Kontrastes sowie das Aktivieren von Features wie Smartresponse und OverScan. Unter dem Punkt Audio lässt sich die Lautstärke der an den HDMI-Audio-Out-Port angeschlossenen Geräte anpassen. Zusätzlich können diese mittels eines weiteren Unterpunktes auch stumm geschaltet werden. In der Kategorie Farbe befinden sich insgesamt drei Einstellungsmöglichkeiten, die zum einen die Auswahl vordefinierter Farbtemperatureren (Standard: 6500 Kelvin) und zum anderen das Erstellen eines individuellen Farbprofils mittels einer Drei-Achsen-Farbkontrolle vorsehen. Des Weiteren befindet sich auch ein sRGB-Modus im Umfang der Farbeinstellungen, der durch eine einfache Auswahl aktiviert werden kann. Die übrigen Kategorien (Sprache, OSD Einstellungen, Einrichtung) dienen der Konfiguration des Bildschirmmenüs, sodass beispielsweise die Position, die Transparenz und die Ablaufzeit eingestellt werden kann.

Letztlich hinterlässt das OSD des Philips Gioco 278G4 einen aufgeräumten und durchdachten Eindruck, sodass auch Neulinge schnell einen Überblick über den Umfang der Einstellungsmöglichkeiten erhalten und diese unkompliziert anwenden können. Für professionellere Anwender sieht Philips hingegen nur eine relativ kleine Spielwiese vor. So findet sich mit der Gamma- und Farbtemperatureinstellung zwar ein guter Ansatz für die weitreichendere Konfiguration des Monitors, auf Werkzeuge wie eine Sechs-Achsen-Farbkontrolle, die dem feineren Anpassen der Farben dient, verzichtet der Hersteller jedoch.