Seite 5: SATA-, M.2 und Netzwerk-Leistung

Nun wollen wir uns noch die I/O-Leistung für angeschlossene SATA- und M.2-Laufwerke sowie die Netzwerkverbindungen anschauen. Bei den Benchmarks gilt, dass wir hier keinerlei Vergleiche zu anderen Mainboard-Tests anstellen können, da die verwendete Hardware sich vollkommen unterscheidet. Dies trifft sowohl auf die Tests der Datenübertragung für SATA und M.2 als auch für Messungen wie die Leistungsaufnahme zu.

SATA-6GBit/s-Leistung

Für die Leistung der SATA-Anschlüsse haben wir eine Samsung 840 Evo mit 256 GB über einen der SATA-Anschlüsse an das ASRock Rack E3C256D4I-2T angeschlossen.

Bei der Leistung der SATA-Anschlüsse bleibt nur einmal mehr zu sagen: Selbst eine schon etwas betagte Samsung 840 Evo reicht hier locker an die maximalen Möglichkeiten der Schnittstelle selbst heran. Mehr als 550 - 580 MB/s wird man hier nicht sehen und abhängig von der Queue-Tiefe sehen wir auch die zu erwartenden IOPS. Der OCULink-Anschluss bindet jeweils vier SATA-Laufwerke an. Jeder der OCULinks ist per PCIe 3.0 x4 angebunden und stellt somit ausreichend Bandbreite zur Verfügung.

M.2-NVMe-Leistung

Der M.2-Steckplatz ist über den Chipsatz angebunden und bietet vier PCI-Express-3.0-Lanes. Wir haben eine Corsair MP600 Pro mit einer Kapazität von 1 TB eingesetzt und durch die Benchmarks gejagt.

Die Corsair MP600 kann am M.2-Steckplatz des ASRock Rack E3C256D4I-2T zeigen, was sie kann. 6,6 bzw. 5,4 GB/s sind schon einmal deutlich mehr als das, was die M.2-Steckplätze des ASRock Rack E3C256D4U-2L2T über den Chipsatz bieten konnten. Wer auf eine schnelle Anbindung der SSD angewiesen ist und diesen Vorteil auch nutzen kann, findet bei diesem Mainboard zumindest die Möglichkeit PCIe 4.0 per M.2 auch nutzen zu können.

Netzwerk-Leistung

Mit zwei 10-GbE-Anschlüssen ist das ASRock Rack E3C256D4I-2T mit schnellen Netzwerkverbindungen ausgestattet. Eben darum haben wir die Anschlüsse an einen Switch mit 10-GBit/s-Ethernet angeschlossen, die entsprechende Verbindung wurde ohne Probleme hergestellt.

Natürlich haben wir uns auch angeschaut, welche Datenübertragungsraten hier erreicht werden. Dazu haben wir das per 10 GBit/s ans Netzwerk angebundene System genutzt, um ein paar Daten durch das Netzwerk zu bewegen.

An beiden 10GbE-Anschlüssen konnten wir den maximalen Durchsatz erreichen. Bei 9,6 GBit/s werden die theoretischen 10 GBit/s mit dem dazugehörigen Overhead weitestgehend ausgenutzt. Da das ASRock Rack E3C256D4I-2T über zwei dieser Anschlüsse verfügt, können zwei Verbindungen mit 10GbE aufgebaut und diese auch zusammengefasst (Bonding) werden.