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MSI Z170A Gaming M6 im Test - Mit dem Killer E2500 und ASM2142 in die neue Generation

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Seite 1: MSI Z170A Gaming M6 im Test - Mit dem Killer E2500 und ASM2142 in die neue Generation

Artikel MSI Z170A Gaming M6 4 logoAm 15. September hat MSI mit dem Z170A Gaming M6 ein neues LGA1151-Mainboard für die Enthusiast-Gaming-Mainboardserie vorgestellt. Auf diesem Skylake-Unterbau feiert nicht nur der Killer-E2500-Netzwerkcontroller von Rivet Networks seine Premiere, sondern im gleichen Atemzug auch der brandneue ASMedia-ASM2142-USB-3.1-Gen2-Hostcontroller sein Debüt. So werden wir in diesem Artikel neben dem Mainboard selbst auch dem Killer-E2500-Netzwerkchip auf den Zahn fühlen.

Das Hauptaugenmerk legt MSI neben dem Killer-E2500-Netzwerkcontroller ganz klar auf den neuen ASM2142-USB-3.1-Gen2-Hostcontroller, welcher mit einer höheren Bandbreite angebunden werden kann und im Endeffekt also auch in der Theorie eine höhere USB-3.1-Gen2-Leistung zu bieten hat. Bei der restlichen Ausstattung gibt es auf den ersten Blick auch kaum einen Grund für Kritik. So stehen drei mechanische PCIe-3.0-x16- und vier PCIe-3.0-x1-Steckplätze, die üblichen vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, zwei SATAe- und zwei SATA-6GBit/s-Schnittstellen bereit.

Im USB-Bereich wurden neben den beiden USB-3.1-Gen2-Schnittstellen außerdem jeweils sechs USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Anschlüsse berücksichtigt. Des Weiteren wurden auch ein DVI-D- und HDMI-Grafikausgang, einmal Gigabit-LAN und fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen sowie einmal Toslink verbaut. Letztere arbeiten über das von MSI bekannte Audio-Boost-3-Feature. Werfen wir nun also einen genaueren Blick auf das MSI Z170A Gaming M6.

Optisch hat MSI beim Z170A Gaming M6 einen Wechsel von Rot und Schwarz zu Grau und Schwarz vollzogen. Ansonsten ist es beim schwarzen PCB geblieben. Bei zwei PCIe-3.0-x16- und den vier DDR4-DIMM-Steckplätzen hat der Hersteller das Steel-Armor-Feature angewendet. Alle restlichen Anschlüsse sind in Schwarz gehalten. Für Fans von dunkel gefärbter Hardware ist es jedenfalls ein Hingucker.

Die Spezifikationen

Das MSI Z170A Gaming M6 bietet folgende technische Eigenschaften:

Die Daten des MSI Z170A Gaming M6 in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
Z170A Gaming M6
CPU-Sockel LGA1151 (für Celeron G3xxx, Pentium G4xxx, Core i3-6xxx, Core i5-6xxx und Core i7-67xx)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 12 Stück
Preis ab 200 Euro
Homepage https://de.msi.com
Southbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z170 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4) über Intel Z170
4x PCIe 3.0 x1 über Intel Z170

PCI -
SATA(e)-, SAS- und 
M.2/U.2-Schnittstellen

2x SATA Express 10 GBit/s über Intel Z170
2x SATA 6GBit/s über Intel Z170
2x M.2 mit PCIe 3.0 x4 über Intel Z170 (32 GBit/s, shared)

USB

2x USB 3.1 Gen2 (2x am I/O-Panel, 1x Typ-A und 1x Typ-C) über ASMedia ASM2142
6x USB 3.1 Gen1 (4x am I/O-Panel, 2x über Header), über Intel Z170
6x USB 2.0 (2x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170

Grafikschnittstellen 1x DVI-D
1x HDMI 1.4b
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Rivet Networks Killer E2500 Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Audio Boost 3 (Realtek ALC1150 Audio Codec)
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 1x 4-Pin CPU-FAN-Header (regelbar)
3x 4-Pin Chassis-FAN-Header (regelbar)
1x 4-Pin WPump-Header

Das mitgelieferte Zubehör

Folgendes befand sich neben dem Mainboard im Karton:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • Quick-Installation-Guide
  • Software- und Application-User-Guide
  • MSI-"I'm not here"-Türschild
  • eine 2-Way-SLI-Brücke
  • vier SATA-Kabel
  • MSI-Gaming-Gehäusesticker
  • Kabelaufkleber
  • Infokarte zur Produktregistrierung

MSI legt neben dem Mainboard-Handbuch, der I/O-Blende und dem Support-Datenträger außerdem einen Quick-Start-Guide, vier SATA-Kabel, eine 2-Way-SLI-Bridge sowie einige Kabelsticker. Auch dabei ist das MSI-Türschild, ein MSI-Gaming-Sticker und eine Infokarte für die Produktregistrierung.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Oberbootsmann
Beiträge: 770
Zitat Averomoe;24996007
Seite 7:

"Der Vorteil bei der X99-Plattform ist natürlich, dass der M.2-Steckplatz in den meisten Fällen mit vier PCIe-3.0-Lanes an die CPU angebunden ist..."

Muss wohl Z97 heißen.


Nein, Z170 :banana:
#3
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Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 10913
Schöner Test wobei die Ergebnisse von Firestrike und Speicherdurchsatz der krasseste Wiederspruch sind den ich jemals gesehen habe. :eek:
#4
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13182
Der Part auf Seite 7 ist nun korrigiert. Danke für den Hinweis! :)
#5
Registriert seit: 24.08.2016
NRW
Obergefreiter
Beiträge: 117
Zitat FM4E;24934353
Das MSI Z170A Gaming M6 bietet zum aktuellen Testzeitpunkt keinen Regler für die Load-Line-Calibration an. Diese Funktion ist jedoch aktiv. So mussten wir die Spannung laut BIOS auf 1,250 Volt setzen, doch die VCore sank laut CPU-Z unter Last auf 1,224 Volt ab.


Bedeutet das nicht nur, dass die Intel Loadline aktiv ist, was ja ziemlich normal ist? Die Loadline Callibration bewirkt doch, dass die Spannung, je nach Einstellung im Bios, nicht so sehr dropt, oder?
#6
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Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13182
Zitat murikai;24996076
Bedeutet das nicht nur, dass die Intel Loadline aktiv ist, was ja ziemlich normal ist? Die Loadline Callibration bewirkt doch, dass die Spannung, je nach Einstellung im Bios, nicht so sehr dropt, oder?


Das kommt aufs Board drauf an. Oft arbeiten die Mainboards bei uns in der Redaktion so, dass die eingestellte VCore im BIOS auch unter CPU-Z unter Last angezeigt wird. Dass in diesem Fall die Load-Line-Calibration aggressiver anliegt, scheint daher sehr wahrscheinlich.
#7
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Registriert seit: 12.02.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1500
Sehe grad zum ersten mal eure neue Galerie, dickes Lob dafür!
#8
Registriert seit: 20.11.2005
Hessen (Frankfurt)
Flottillenadmiral
Beiträge: 4235
Warum verwendet man gleich 3 USB-Spezifikationen? Dazu das uralte Zeug wie USB2? Dazuuu in Maßen, wo Gen2 an den beiden längsten Fingern abzuzählen bleibt? Alles schön und gut, aber soll man tatsächlich auf eine Tauchtour unter den Tisch gehen um den EINEN USB 3.1 Gen 2 A-Port zu finden? Das kommt mir wie ein Witz vor.
#9
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Registriert seit: 13.06.2003
RheinMain
Vizeadmiral
Beiträge: 7800
Leider erneut ein Test, der den 4Pin-PWM-Fake von MSI nicht erwähnt - nein, ihn sogar noch kaschiert.

Zitat Auszug aus dem Test, Seite 3
MSI hat den Platz auf der ATX-Platine gut genutzt und das Board ordentlich befüllt. Trotz allem hat uns das Layout sehr gut gefallen. An den üblichen Positionen wurden insgesamt fünf 4-Pin-FAN-Header verlötet, die sich auch allesamt steuern lassen. Dazu muss im UEFI der "Smart FAN Mode" aktiviert werden. Für jeden Lüfter lässt sich die Lüfterkurve auf die eigenen Wünsche in vier Stufen manuell anpassen.

Das stimmt nicht.

Die Lüfter werden nicht mit 4Pin-PWM sondern mit 3Pin-Voltage gesteuert.

Soll heißen, dass die Lüfter einer fest eingestellten Kurve, abhängig von der Spannung, folgen. Und bei den meisten Lüftern ist bei 5V Schluss, also muss man entsprechend langsam drehende Lüfter kaufen, wenn man Ruhe haben will. Bei PWM hingegen steht ein deutlich größerer Drehzahlbereich zur Verfügung.

Falls es wer nicht glaubt, ein Blick ins Handbuch genügt:


Ich frage mich noch immer, wieso a) MSI die Kunden so dermaßen hinter's Licht führt und 4Pin-PWM-Anschlüsse auflötet, welche aber nur als 3Pin-Voltage genutzt werden können und warum b) jegliche Tests von Hardwareluxx auf dieses Problem nicht eingehen.
#10
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Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 10913
Was aber nur ein Nachteil ist wenn man extra PWM Lüfter gekauft hat. Für normale 120mm 3Pin mit z.B. 1200 U/min ist die DC Regelung völlig ausreichend.
#11
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Registriert seit: 13.06.2003
RheinMain
Vizeadmiral
Beiträge: 7800
Das ändert nichts an dem Umstand, dass MSI als einziger Hersteller 4Pin-Anschlüsse aufs Board lötet, diese aber nur mit 3Pin anbindet.

Kunden, die ein entsprechendes Board kaufen und die 4Pin-Anschlüsse sehen, wundern sich dann, dass ihre PWM-Lüfter sich bis maximal 60% runterregeln lassen und erfahren erst im Handbuch, dass sie der Hersteller hinters Licht führt.

Und MSI zieht das konsequent bis in die X99-Etage durch. Selbst teuerste 300€-Mainboards haben nur Fake-4Pin-Anschlüsse auf der Platine.

Die CPU-4Pin-Anschlüsse sind hingegen echte PWM-Anschlüsse - müssen sie auch, da MSI sonst gegen die Intel-Spezifikationen verstoßen würde.
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