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Rivet Networks stellt den neuen Killer-E2500-Netzwerkcontroller vor

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killer networkSpeziell für Komplettsysteme, Mainboards und Notebooks gibt es zum Thema Gaming optimierte Netzwerkcontroller aus dem Hause Rivet Networks. Im letzten Jahr haben wir über den E2400- und den Wireless-AC-1535-Controller berichtet und haben uns auch das Killer-DoubleShot-Pro-Feature genauer angeschaut. Rivet Networks hat in der Zwischenzeit an neuen Features und natürlich auch an weiteren Optimierungen gearbeitet, sodass diese nun sogar für einen gänzlich neuen LAN-Controller gereicht haben. Der Hersteller präsentiert mit dem heutigen Tag den neuen Killer-E2500-Netzwerkcontroller. Wir wollen in diesem Artikel auf die Neuerungen eingehen.

Während sich Rivet Networks primär auf die Gaming-Netzwerkpakete konzentriert, zeigt das Unternehmen jedoch auch großes Interesse an der Optimierung anderer Netzwerk-Anwendungen.

Der Killer-Netzwerkcontroller ermöglicht zusammen mit dem Treiber und der Software dank des Advanced-Stream-Detect-2.0-Feature die Kontrolle jeder einzelnen Netzwerkanwendung. Dabei werden die einzelnen Netzwerkpakete untersucht. Der Nutzer kann mit der Killer-Control-Center-Software unverändert zwischen sechs Prioritätsstufen unterscheiden und entscheiden. Klar ist jedoch, dass den Netzwerkpaketen von (Online-)Games die höchste Priorität eingeräumt wird. Dabei soll die Bandbreitensteuerung für jede Netzwerkanwendung eine Paketkollision vermeiden und gleichzeitig dem Anwender die Kontrolle über die Internet-Bandbreite ermöglichen.

Neu beim E2500-Netzwerkcontroller ist nun die umfangreichere Webseitenerkennung. Die Software erkennt die Top-500-Webseiten, die durch den User aufgerufen werden und optimiert den Zugriff auf diese für die Zukunft. Selbstverständlich unterstützt der E2500 auch weiterhin die DoubleShot-Pro-Funktionalität mit einem weiteren Killer-Netzwerkcontroller.

Intern hat Rivet Networks natürlich die Vorteile des E2500 im Vergleich zu anderen Netzwerkcontrollern festgehalten. Für den UDP- und TCP-Bereich wurden die verarbeiteten Pakete pro Sekunde ermittelt. Mit dem User Datagram Protocol waren es um die 1.100 Pakete pro Sekunde im Vergleich zu zirka 300 Paketen in der Sekunde mit Konkurrenzprodukten. Ähnlich war es auch mit dem Transmission Control Protocol. Der E2500 schaffte es auf über 1.200 Pakete pro Sekunde, die Konkurrenz auf immerhin fast 400 Pakete pro Sekunde. Insgesamt entspricht dies der dreifachen Performance zugunsten des E2500.

Auch in Sachen Belastung ist der E2500 nun allem Anschein nach bestens gerüstet. Während eines laufenden Downloads wurden technische Informationen während eines Skype-Videogesprächs festgehalten. Sichtbar sind die Latenzen (RTT) für die Audio- und Videoübertragung und auch der Paketloss für den Empfang der Videodaten. Ohne den E2500 wurde eine Latenz von 135 ms und mit dem E2500 eine Latenz von 73 ms festgehalten. Im Videobereich waren es dagegen 188 ms respektive 89 ms. Zusätzlich hat der E2500 mit einem Wert von 0,000392 % eine sehr niedrige Paketloss-Rate, auch wenn die 0,136281 % ohne E2500 keine deutlich spürbaren Auswirkungen haben dürfte. In Zahlen ausgesprochen ist dies dennoch ein großer Unterschied.

Umso imposanter fallen die Ergebnisse aus, wenn dabei die Videoauflösung beachtet wird. Ohne dem E2500 waren es 320 x 180 Pixel, während es mit dem E2500 deutlich höhere 960 x 540 Pixel waren.

Gleiches Szenario auch mit einer YouTube-1080p-Wiedergabe während eines laufenden Downloads. Rivet Networks gibt an, dass mit dem neuen E2500-Netzwerkcontroller bei einer YouTube-Wiedergabe mit mehr als drei Minuten Spielzeit keinerlei Videounterbrechungen und Probleme mit dem Puffern aufgetreten sind. Bei über fünf Minuten Spielzeit waren es mit anderen Controllern zehn Unterbrechungen. Als Internetverbindung gibt Rivet Networks 15 MBit/s im Download und 4 MBit/s im Upload an. Natürlich sind solche Angaben aber immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

Aus "Killer Network Manager" wird "Killer Control Center"

Nicht nur hardwareseitig hat sich etwas getan, sondern auch softwareseitig. Aus dem ehemals genannten Killer-Network-Manager wurde nun das Killer-Control-Center. Rivet Networks hat den Software-Teil ordentlich ausgebaut. So wird im Overview-Tab nun die aktuell genutzte Bandbreite in Echtzeit angezeigt. Unterhalb davon werden die aktuell laufenden Netzwerkanwendungen aufgelistet. Bereits dort kann pro Anwendung die Priorität eingestellt, der generelle Traffic blockiert und oben angepinnt werden.

Umfangreicher geht es dann weiter unten unter "Apps" weiter. Einerseits ist dort die Übersicht der Netzwerk-Applikationen deutlich höher und die zuvor genannten Funktionen können auch hier angewendet werden. Hinzu kommt jedoch die Bandbreitensteuerung. Nach der Eingabe der generellen Internetgeschwindigkeit lässt sich die Bandbreite für jede Anwendung einzeln zuweisen. Wird oben drauf das DoubleShot-Pro-Feature genutzt, zeigt die Software auch an, über welchen Netzwerk-Adapter die Anwendung ihre Verbindung ins Internet erhält.

Der Test folgt demnächst

Wir erhalten von MSI das brandneue Z170A Gaming M6, das den neuen E2500-Netzwerkcontroller besitzt. Neben dem Mainboard selbst, werden wir auch den E2500 genauer unter die Lupe nehmen und ein paar Tests absolvieren.

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 19.05.2013
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1817
Die Paketloss-Rate beträgt wie auf den Fotos schon geschrieben 13% gegen ca. 0%. Der Unterschied ist nämlich schon erheblich.
#2
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Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11722
Also ich hab mal einen Test zwischen der Killer E2400, nem Realtek Chip (via USB) und ner 0815 Intel Lan Karte gemacht. Ich kam zum Ergebniss, dass die Killer Karte die schlechteste war. In Sachen Ping und Transferrate hinter Intel.

Und die "Benchmarks" sind ja mehr als geschönt. Besonders die Skype "Benchmarks". Der sagt doch leider garnichts aus.

Rivet sollte lieber Killer Internet Router herstellen. Weil Traffic Priorisierung spielt nur dort eine Rolle.
#3
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 13677
Bauernfang :D

Nix geht über eine Intel NIC :)
#4
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Registriert seit: 09.06.2006

Admiral
Beiträge: 29069
Hauptsache sie bekommen einen Treiber ohne Speicherleck hin.
#5
Registriert seit: 14.04.2009

Obergefreiter
Beiträge: 72
Ich hatte mal bei einem Z97 MSI Board eine "Kill0r" NIC und ich konnte 0,0 Unterschied feststellen zu einer INTEL NIC.

Weder einen bessern Ping/Latenz Ingame, bei Anwendungen oder bei Downloads. Besser einfach den Download limitieren. Ansonsten kann sogut wie jede Netzwerkhardware QOS.
#6
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Registriert seit: 29.10.2007
München
Vizeadmiral
Beiträge: 6411
Wenn ich online zock ist die NIC in meinem PC mein geringstes Problem.
Der einzige Flaschenhals auf den ich einen Einfluss habe ist mein Internetzugang. Traffic priorisieren kann die FritzBox auch.

Was allerdings auf dem langen Weg durch's Internet passiert darauf habe weder ich noch meine Netzwerkkarte einen Einfluss.

Ich würde lieber zur Intel NIC greifen.
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