Seite 4: Features und Layout (3)

Wir machen mit dem USB-3.1-Controller weiter.

img_5.jpg
Der ASM1142 ermöglicht USB 3.1.

Ein USB-3.1-Controller, in diesem Fall der ASMedia ASM1142, befindet sich direkt auf dem Mainboard und kümmert sich um die Ansteuerung von zwei USB-3.1-Anschlüsse am I/O-Panel. ASRock hat sich für einmal Typ A und einmal Typ C entschieden und geht damit den modernen Weg.

img_5.jpg
Ein USB-3.0-Hub ist auch noch vorhanden.

Der ASMedia ASM1074 ist ein USB-3.0-Hub und kann vier Anschlüsse steuern. Für den Input sorgt ein nativer USB-3.0-Port vom Z170-Chipsatz. Diese vier resultierenden USB-3.0-Buchsen werden über die beiden USB-3.0-Header realisiert.

img_5.jpg
ASRock setzt auch zwei zusätzliche SATA-Controller ein.

Die vier reinen SATA-6GBit/s-Anschlüsse werden durch zwei ASMedia-ASM1061-SATA-Controller gesteuert. Zwar wird die SATA-3GBit/s-Spezifikation überschritten, doch reicht die Leistung der beiden Chips nicht aus, um die Performance der SATA-6GBit/s-SSDs vollständig abzurufen.

img_5.jpg
Der ASM1187e generiert sieben PCIe-2.0-Lanes.

ASRock hat einen PCIe-2.0-Switch vorgesehen, der mit einer PCIe-3.0-Lane vom Chipsatz versorgt wird. Auf der anderen Seite kommen zwar insgesamt sieben PCIe-2.0-Lanes wieder raus, doch benötigt der Hersteller nur fünf Stück davon. Jeweils eine PCIe-2.0-Lane wandert zum Intel-I211-AT-Netzwerkcontroller, zum Mini-PCIe-Slot, zu den beiden ASM1061-SATA-Controllern und zu dem oberen PCIe-x1-Steckplatz.

img_5.jpg
Mit dem Switch kann von BIOS A auf BIOS B umgeschaltet werden.

An der PCB-Unterseite wurden ein CMOS-Clear-Jumper und auch ein BIOS-Switch untergebracht, damit der Anwender je nach Wunsch zwischen den beiden dedizierten BIOS-ROMs umschalten kann.

img_5.jpg
Den SuperI/O-Chip haben die Taiwaner nicht vergessen.

Wer auf der Vorderseite den SuperI/O-Chip gesucht hat, wird definitiv nicht fündig. Er ist stattdessen auf der Rückseite des PCBs angebracht worden. Der Nuvoton NCT6791D kümmert sich um die Überwachung der Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten. Durch ihn lassen sich letztere auch manuell anpassen.

img_5.jpg
Das ASRock Z170 Extreme7+ nochmal in der Übersicht.

An dem Gesamt-Layout gibt es wenig zu beanstanden. Loben müssen wir ASRock für den freien Platz unter dem oberen PCIe-3.0-x16-Slot. So wurden die Zwischenräume sinnvoll genutzt und insgesamt drei M.2-Schnittstellen verlötet.

Insgesamt lassen sich sechs Lüfter anklemmen. Dafür sorgen sechs 4-Pin-FAN-Header. Von diesen lassen sich glücklicherweise alle manuell regeln. Im BIOS stehen die Modi "Silent Mode", "Standard Mode", "Performance Mode" und "Full Speed" zur Verfügung. Reichen die vordefinierten Profile nicht aus, können manuelle Einstellungen vorgenommen werden, wenn "Customize" aktiviert wird. So lassen sich vier Temperatur/Lüftergeschwindigkeitsstufen und eine kritische Temperaturgrenze festlegen.