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ASUS Maximus VI Hero im Test

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Seite 8: Fazit

Ist der Käufer denn nun mit dem Maximus VI Hero auch der "Held" auf dem Gaming-Schlachtfeld? Für den verlangten Preis (dazu weiter unten mehr) spricht zumindest nichts dagegen. Der Käufer des günstigsten ROG-Mainboards im ATX-Format bekommt eine Menge exklusiver Features aus dem ROG-Sortiment, für die das taiwanische Unternehmen sonst weitaus mehr Geld verlangt hat. Ob wir an dieser Stelle nun das "Sonic Radar"-, das "Game First II"- oder das "Extreme Engine Digi+ III"-Feature erwähnen, das sind nur einige von vielen weiteren Features, die das Mainboard im Gepäck hat. ROG-typisch bietet das Maximus VI Hero auch Overclocking-technisch einigen Komfort. Die eingesetzte Haswell-CPU bekommt es gleich mit acht hochwertigen Phasen zu tun, die identisch mit denen vom Maximus VI Extreme sind. In Verbindung mit den zahlreichen Overclocking-Funktionen im BIOS steht einem erweiterten Overlocking nichts im Wege. Auch auf dem Mainboard selbst trifft der Erwerber auf nützliche Features wie einem Power- und Reset-Button und einer Debug-LED. Wie auch bei vielen anderen ASUS-Mainboards gehört der MemOK!- und DirectKey-Button zum guten Ton, der den Komfort noch weiter verstärkt. Auf Spannungsmesspunkte muss allerdings grundsätzlich verzichtet werden.

Das Gaming-Erlebnis benötigt aber auch eine gewisse Ausstattung, die beim Maximus VI Hero nicht zu kurz gekommen ist. Zumindest dürfen in den zwei vorhandenen PCIe-3.0-x16-Slots zwei dedizierte Grafikkarten Platz nehmen, die im Multi-GPU-Modus einiges an Mehrleistung bieten sollten. Abgesehen davon stehen noch drei PCIe-2.0-x1-Slots und ein zusätzlicher PCIe-2.0-x16-Slot (maximal vier Lanes) bereit. Die Netzwerk-Konnektivität wird aus einem Gigabit-LAN-Port gebildet, der über den bekannten Intel I217-V-Netzwerkcontroller gesteuert wird. Dem Käufer wird mit dem ALC1150 von Realtek auch eine anständige Audiolösung überreicht, welche ASUS "ROG-SupremeFX" getauft hat. Rund um den Audio-Chip hat ASUS dem Maximus VI Hero qualitativ hochwertige Kondensatoren verpasst, die den Klang noch weiter verbessern sollen. Der Anschluss erfolgt wahlweise über die analogen Anschlüsse und/oder über den optischen Digitalausgang.

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Für die generelle Systemerweiterung erhält der Anwender den Zugriff auf insgesamt sechs USB-3.0- und acht USB-2.0-Schnittstellen. Der Storage-Bereich hingegen bietet mit acht SATA-6G-Ports eine genügsame Anzahl, um eine ausreichende Speicherkapazität ausbauen zu können. Auch um die integrierte Grafik-Einheit im Haswell-Prozessor zu verwenden, hat ASUS an einen HDMI-Ausgang gedacht. Softwareseitig befindet sich die AI Suite III von ASUS auf dem mitgelieferten Datenträger, mit der man zahlreiche Einstellungen auch direkt von der Windows-Oberfläche aus setzen kann. Alternativ dazu kann aber auch auf das gut strukturierte UEFI-BIOS zurückgegriffen werden, welches wieder einmal überzeugen konnte. Nicht nur bei der komfortablen Bedienung per Maus und Tastatur, sondern auch bei der Stabilität. Die erreichte Leistungsaufnahme lag für ein Mainboard aus der Republic of Gamers-Reihe auf einem guten Niveau.

Um das Maximus VI Hero sein Eigen nennen zu dürfen, müssen etwa 170 Euro auf den Tisch gelegt werden. Für ein Brett aus der ROG-Serie erscheint das nicht all zu viel. Vor allem erhält der Käufer auch einige nette Features, die ansonsten für einen weitaus höheren Preis zu haben sind. Um ein ähnliches Gesamtbild aus guter Ausstattung, einigen sinnvollen Features und einer unabdingbaren Stabilität zu erhalten, müssen aber nicht unbedingt 170 Euro ausgegeben werden. Viele Nutzer jedoch interessieren sich für ein Mainboard aus der Republic of Gamers-Serie und erhalten mit dem Maximus VI Hero einen preisgünstigen Einstieg.

Positive Eigenschaften des ASUS Maximus VI Hero:

  • sehr hohe Leistungsfähigkeit mit einer sehr starken CPU-Spannungsversorgung und umfangreichen Overclocking-Funktionen
  • angemessene Ausstattung, u.a. sechs USB-3.0-Anschlüsse und acht SATA-6G-Schnittstellen
  • PCI-Express-3.0-Unterstützung an zwei PEG-Slots
  • sehr gute Gesamtperformance, sehr gute Stabilität und gute Effizienz
  • für ein Full-ATX-ROG-Mainboard verhältnismäßig günstig

Negative Eigenschaften des ASUS Maximus VI Hero:

  • keine

ASUS macht mit dem Maximus VI Hero den Einstieg in die Republic of Gamers-Serie finanziell gesehen leichter und bietet im Vergleich zum großen Extreme-Modell ein abgespecktes ATX-Mainboard, welches jedoch dem Preis angemessen ist und trotz alledem viele der ROG-exklusiven Features geerbt hat. Uns fällt es daher nicht sehr schwer, dem ASUS Maximus VI Hero den Excellent Hardware-Award zu überreichen.

Alternativen? Für einen ähnlichen Anschaffungspreis kann auch zum MSI Z87-GD65 GAMING gegriffen werden, welches ebenfalls speziell auf das Gaming-Segment ausgelegt ist und als besonderes Gimmick den Killer E2205-Netzwerkcontroller beherbergt. Eine andere Möglichkeit wäre auch noch das ASRock Z87 Professional aus der Fatal1ty-Serie, das auch einige gute Argumente aufzuweisen hat.

 

Persönliche Meinung

Ich finde es gut, dass ASUS auch für einen schmaleren Geldbeutel ein ROG-Mainboard im ATX-Format anbietet. Viele, die sich einen neuen Computer zusammenstellen, werden sicherlich auch einen Blick auf das Maximus VI Hero riskieren. Der weitaus günstigere Preis klingt auch zumindest sehr verlockend. Für einen anspruchslosen, einfach reibungslosen Betrieb genügt jedoch in der Regel auch ein noch preiswerteres Mainboard, bei dem die Ausstattung ähnlich aufgebaut ist. (Marcel Niederste-Berg)

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4569
Günstige 170€... soviel habe ich für meine letzten drei Mainboards zusammen ausgegeben :lol:
#2
customavatars/avatar150117_1.gif
Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1844
..dann bist du halt kein echter luxxer. :-) :p:popcorn:

Wäre mir zu schlecht das mainboard, nur 8x/8x Crossfire/SLI. Geht gar nicht, ist halt ein ROG Einsteiger board.
#3
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29750
Nun ja, man bekommt ein gutes VRM und ein UEFI mit allen R.O.G. typischen Finessen. Natürlich ist die Ausstattung im Vergleich zum Formula oder Extreme reduziert, irgendwo "muss" der Preisunterschied ja auch herkommen. In dem Zusammenhang leuchtet es auch ein, dass es als ein reines 2-Way SLI/Crossfire Modell vermarktet wird. Allerdings sollte es sich, zusammen mit dem Gene, preislich eher an der 150er Marke einfinden, denn für 170,- Euro bekommt man schon einige besser ausgestattete Modelle (wie das im Test erwähnte ASRock Fatal1ty Z87 Professional, das Gigabyte Z87X-OC oder das MSI Z87 MPower).
#4
customavatars/avatar150117_1.gif
Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1844
Spätestens wenn sich 4K verbreitet hat, wird sich jeder mit lumpigen mainboard (am falschen Ende gespart) über schlechte SLI/CFX Leistung wundern. Deshalb der Kommentar 8x/8x geht gar nicht.

Dazu sollte es langsam benchmarkreihen geben, wie stark sich framerateunterschiede zwischen 8x/8x und 16x/16x auf 4K mit Grafikkarten-Flagschiffen von Nvidia sowohl AMD auswirken. Im surround gaming Betrieb ist der framerateeinbruch bekannt, sodass niemand freiwillig das Gespann mit 8x lanes laufen lässt. 4K Displays setzen mindestens 25% weitere Leistungsanforderungen oben drauf.

Ich hatte meine Karten mal mit 4x/4x laufen, die Leistung war im eyefinity (5,4mio pixel) derart schlecht, das eine Karte schneller lief als zwei.. :bigok: (4K hat 8,2Mio Pixel)
#5
Registriert seit: 21.09.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
Wenn wir wirklich von verbreitet, as in "Massenmarkt" sprechen, dann vergehen da noch einige Jahre. Bis dahin wird die jetzt vorhandene Hardware sowieso veraltet sein.
Enthusiasten profitieren natürlich jetzt schon davon, man muss eben wissen was man haben möchte.
#6
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40661
bis solche auflösungen wirklich flächendecken verbreitet sind, spricht kein mensch mehr über haswell und seine boards.
von daher kann man das alles eher vernachlässigen :)
#7
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Registriert seit: 17.09.2004
Schleswig-Holstein
Kapitän zur See
Beiträge: 3238
Das Fazit klingt, als hättet ihr das Board nicht gehabt. Ganz ganz fürchterlich und unbedingt um Erfahrungen im Test ergänzen! Nochnal die specs ausschreiben ist mega sinnlos.
Großer Nachteil der FanXpert Steuerung ist das lower limit aller nicht cpu fans. Wie schauts mit zirpen/fiepen aus? Mein p8z77-i deluxe zirpt bei dynamischer vcore so dermaßen, dass diese option für mich keine option darstellt.
Wie schlägt sich die Software in der Anwendung, was macht Asus besser?
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