Seite 5: Bios

Die verwendete BIOS-Version haben wir bereits bei dem ebenfalls von uns getesteten ASRock Z77 OC Formula genauer anschauen können. Auch beim Z77 Extreme 11-Flaggschiff ist der Hintergrund mit einem Sternenhimmel schön animiert. An der Struktur hat ASRock nichts verändert und hinterlässt auch beim Extreme 11 einen angenehmen Eindruck. Unser Testsample hatte die BIOS-Version M1.00 bereits vorinstalliert, aktuell ist auf der ASRock-Webseite allerdings Version P1.10, die wir natürlich aufgespielt haben. Diese Version ist das offizielle Firstrelease zum Extreme 11. Bei aktuellen Mainboards von ASRock lässt sich das BIOS entweder über Windows, über DOS, über die integrierte InstantFlash-Funktion oder aber doch über das BIOS selbst mittels Internet-Flash aktualisieren. Mit vier Aktualisierungswegen stehen einem ausreichende Möglichkeiten zur Verfügung und lässt in dieser Disziplin definitiv keinen Kritikpunkt zu.

Mit einem Tastendruck auf "F2" oder "entf" gelangt man schließlich ins UEFI-BIOS. Zu sehen sind oberhalb die acht verfügbaren Reiter: Main, OC Tweaker, Advanced, Tool, H/W Monitor, Boot, Security und Exit. Im Main-Bereich werden erste nützliche Informationen angezeigt, wie das installierte Prozessormodell und die aktuell eingespielte BIOS-Version. Ebenfalls ersichtlich ist die installierte Arbeitsspeicher-Kapazität inkl. Modulaufteilung und RAM-Taktfrequenz. Unter "OC Tweaker" lassen alle umfangreichen verfügbaren Overclocking-Settings finden, die das Z77 Extreme 11 zu bieten hat. Möchte man die Einstellungen zu den integrierten Komponenten und anderweitigen Settings aufsuchen, wird unter dem Punkt "Advanced" fündig. ASRock hat dem UEFI-BIOS auch einige Tools spendiert, die über den gleichnamigen Reiter zu finden sind. Zur Verfügung steht z.B. ein System Browser, der Online Management Guard (kurz OMG) und ein Easy RAID Installer. Zusätzlich lassen sich dort drei Speicherprofile nutzen, um beispielsweise die Overclocking-Einstellungen abzuspeichern.

Der Funktionsumfang beim Z77 Extreme 11 ist einfach großartig. Generell lassen sich massenhaft Einstellungen finden, die eines Enthusiasten absolut würdig sind. An der Stabilität gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, hier hat ASRock wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet. Auch die Bedienung fällt wahlweise mit Maus und/oder Tastatur angenehm leicht aus. Alle möglichen Einstellungen sind wie immer in einer gesonderten Bildergalerie zusammengefasst worden.