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Test: ASRock Z77 OC Formula

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Seite 1: Test: ASRock Z77 OC Formula

IMG 6 logoASRock hat es nicht leicht: Zu Zeiten des Sockel 462 (Sockel A) bis hin zum Sockel 939 entsprach die Wahrnehmung der ASRock-Mainboards nicht der aktuellen. In der jungen Vergangenheit hat man aber von ASRock qualitativ hochwertige Mainboards zu Gesicht bekommen, unter anderem auch diverse High-End-Mainboards. Die aktuelle Marktstrategie möchte ASRock allem Anschein nach fortsetzen und hat nun ein neues Modell für den High-End-Bereich veröffentlicht. Es handelt sich um das Z77 OC Formula, das im Speziellen den Overclocker bedienen soll. Wir sind gespannt!

Das ASRock Z77 OC Formula ist das drittteuerste Sockel-1155-Mainboard aus dem eigenen Portfolio und hat einiges zu bieten. Es stellt drei mechanische PCIe-3.0-x16 Slots zur Verfügung, bietet beachtliche zehn SATA-Anschlüsse und insgesamt acht schnelle USB-3.0-Ports. Eine CrossFireX- und SLI-Unterstützung mit maximal zwei Grafikkarten gehört mit zu den Eigenschaften dieses Exoten. Da das Z77 OC Formula für das Overclocking prädestiniert sein soll, schauen wir uns besonders das Overclocking-Verhalten und die Funktionen an und sind gespannt, ob sich das Mainboard den Zusatz "OC" auch verdient hat.

Natürlich kann auch die interne GPU mit ins Spiel einbezogen werden. Hierfür hat ASRock lediglich einen HDMI-Anschluss mit an das I/O-Panel gefügt. Den meisten Käufern, sollten sie zusätzlich auf die iGPU zurückgreifen wollen, reicht ein digitaler Video-Ausgang aus. Preislich wurde das Z77 OC Formula auf mindestens 226 Euro angesetzt, was zwar nicht wenig ist, aber durch die Funktionen und die Ausstattung wieder ausgeglichen werden kann. Unter den Overclocking-Platinen ist es - verglichen mit der Republic-of-Gamers-Serie - durchaus preislich attraktiv.

img_4.1.jpg
Das ASRock Z77 OC Formula in der Übersicht.

Von ASRock bekommen wir mal eine völlig andere Farbgebung zu sehen - gelb und schwarz. Die Kondensatoren sind vergoldet, was auch bei diesem Mainboard einen hochwertigen Look vermittelt. Entscheidet man sich für das Z77 OC Formula, muss sichergestellt sein, dass im Gehäuse genügend Platz vorhanden ist - E-ATX ist angesagt.

Die wichtigsten Daten des Z77 OC Formula sehen so aus:

Die Daten des ASRock Z77 OC Formula in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
Z77 OC Formula
Straßenpreis ca. 226 Euro
Homepage http://www.asrock.com/index.de.asp
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z77 Express Chipsatz + PLX8605
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX, SLI (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express 2x PCIe 3.0 x16, (x16/-, x8/x8)
1x PCIe 2.0 x16
2x PCIe 2.0 x1
PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
2x SATA 6G und 4x SATA 3G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z77
4x SATA 6G über Marvell 88SE9172
USB 8x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 4x über Header)
vier über Z77, vier über Etron EJ188H
10x USB 2.0 über Z77 (4x am I/O-Panel, 6x über Header)
Grafikschnittstellen 1x HDMI
WLAN / Bluetooth -
Firewire -
LAN 1x Broadcom BCM57781
Audio 8-Channel Realtek ALC898 Audio Codec

Die Verpackung ist regelrecht komplett in Schwarz gehalten. Mittig zu sehen ist ein gelber Lamborghini, der farblich zu dem Mainboard passt und mit dem "OC" in Verbindung gebracht werden kann. Der Deckel oberhalb lässt sich nach oben aufklappen und man bekommt noch einige weitere spezielle Eigenschaften zu sehen, die das Z77 OC Formula zu bieten hat und kann auch bereits durch ein kleines Fenster einen ersten Blick auf das neu erworbene Mainboard werfen.

Folgendes Zubehör konnte gefunden werden:

  • I/O-Blende
  • Treiber-DVD
  • Mainboard-Handbuch + Quick-Installation Guide
  • sechs SATA-Kabel
  • USB-3.0-Frontpanel
  • zwei Molex-zu-SATA-Stromadapter
  • SLI-Brücke (2-Way)
  • USB-3.0-Bracket
  • zehn OC-Stands
  • vier HDD-Schrauben
  • Gelid GC-Wärmeleitpaste
img_3.jpg
An Zubehör findet man einiges beim ASRock Z77 OC Formula.

Beim Zubehör wird man nichts vermissen. Im Gegenteil: ASRock packt sogar noch ein USB-3.0-Frontpanel, sechs SATA-Kabel, zehn OC-Stands, also Abstandshalter und sogar eine Wärmeleitpaste von Gelid oben drauf. Das gesamte Zubehör wird in einem kleinen schwarzen Stoffsäckchen geliefert.

 

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Kommentare (24)

#15
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Registriert seit: 19.07.2008

Banned
Beiträge: 704
Zitat p1skop4T;19577229
Vom Optik schaut das Baby scharf aus. Daumen Druck hoffentlich verspricht Asrock nicht zu viel.
Dazu MSI Lightning GTX680 oder MSI Lightning 7970 auch in Schwarz Gelb look und Gelbe RAM Riegel und Silverston Case in Gelb Schwarz look Schmankal man könnte schwach werden.


Asrock verspricht nicht zuviel. Der Preis müsste sogar höher sein! Asus würde dafür nahe 300 verlangen. Und Asrock hat eh einen besseren Support. Das Fazit stimmt alles korrekt so:xmas:

Aber MSI dazu? Najaaaa....hab doch neulich was mit MSI und Grakas gehört. Da würden bei mir Alarmglocken läuten.
#16
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Registriert seit: 10.02.2008

Admiral
Beiträge: 15048
Zitat El Kaputtano;19577785
Und die golden Caps sehen für mich einfach Edel aus. Unterstreicht die Qualität des Boardes.


Dann haben sich die 30 Cent für Gold-Farbe ja gelohnt... :D
#17
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
In der Tat!

Da sieht man mal wieder, das sich eine kleine Investition statt immer nur zu sparen sich durchaus bezahlt machen kann. :D


Gruß

Heinrich
#18
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Registriert seit: 19.07.2008

Banned
Beiträge: 704
Es hebt sich einfach ab. MSI ist mittlerweile meilenweit hinter Asrock anzusiedeln (Man bedenke wo Asrock mal lag, man beachte die richtigen Einsatzsätze dieses Reviews). Spucke in die Hand und was ordentliches auf die Beine bringen. Asrock ist mittlerweile in anderen Sphären als sie früher einmal waren;)
#19
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Registriert seit: 20.01.2008
Kraichgau
HWLUXX OC-Team
Extrem-OC Anfänger
Beiträge: 20032
Was ich bei all den reviews vermisse ist der Hinweis darauf, dass der verbrauch des Systems im ausgeschalteten Zustand 0 Watt beträgt ! Ansonsten ein klasse review!
#20
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29209
@Dancop: Warum ist dieser Punkt so wichtig für dich? Je nach Konfiguration (EuP Support --> USB Power) kann der Verbrauch im ausgeschalteten Zustand durchaus variieren.
#21
customavatars/avatar82971_1.gif
Registriert seit: 20.01.2008
Kraichgau
HWLUXX OC-Team
Extrem-OC Anfänger
Beiträge: 20032
Also ich habe nichts dergleichen an, also keine EuP usw...und das Board ist das erste Board, dass ich je besessen habe, dass keine Power benötigt!
#22
Registriert seit: 19.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4672
Ich habe die letzten Wochen das Asus Maximus V Formula, das Asrock OC Formula und das Gigabyte Z77X UP7 ausführlichtesten können.
Was die Verarbeitungsquaität betrifft, kann das Asrock gegenüber den beiden anderen nicht ganz mithalten.

Den entscheidenden Unterschied macht das Bios, da sind Asrock und Asus nicht weit auseinander, das Gigabyte allerdings eine Katastrophe.

Das Asrock ist etwas weniger zickig als das Asus, was Ram betrifft. Wobei man sagen muss, dass das M5E eher die Gamer als die Occer als Zielgruppe hat.

Mein persönlicher Favorit ist das OC Formula, da dann auch in mein Gehäuse eingezpgen ist.
#23
customavatars/avatar203381_1.gif
Registriert seit: 18.02.2014

Matrose
Beiträge: 1
Ich hab vor mir das Board zu kaufen weil unter anderem dieser Testbericht und eure Kommentare mich dazu animierten! thANKs!

Doch eins kriege ich nicht so richtig raus, was ein K.O. - Kriterium sein kann:

Am unteren Ende des Boards ist ja der 4-Pin-Molex Anschluss der besetzt werden muss wenn mann eine zweite Grafikkarte installiert, was ich vor habe.
Ist der auf den Fotos mit einem Protektor versehen? Oder geht er wirklich nach unten weg wie ich mir das grade vorstelle...?
Es ist ja ein E-ATX Board, daher könnte ASRock ja mit diesem platz nach unten gerechnet haben, doch das wird bei mir wegen des Netzteils nicht machbar sein.

Ihr Leute habt das Ding ja z.T., kann mir einer Auskunft geben?
#24
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29209
Hier gehts zum Sammelthread --> http://www.hardwareluxx.de/community/f219/asrock-z77-oc-formula-intel-z77-chipsatz-913640.html

Der 4pin Molex ist optional und zeigt direkt nach unten (was auf einem Benchtable kein Problem darstellt, sondern sogar praktisch ist).
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