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be quiet! Dark Rock 3 im Test

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Seite 4: Testsystem und Testmethodik

Das neue Testsystem hat nun mit dem NZXT Phantom 820 eine größere Behausung gefunden, die Platz für alle möglichen Kühler inklusive größeren AiO-Wasserkühlungen bietet und somit zukunftssicherer ist. Das Fanless-Netzteil von Seasonic erlaubt uns noch genauere und aussagekräftige Lautstärkemessungen, da durch dieses ein weiterer Produzent von Geräuschen und somit Störfaktor für die Messungen eliminiert werden konnte.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Xeon E5 2687W
Mainboard ASUS P9X79 WS (UEFI Version 3306)
Arbeitsspeicher Samsung Green Series 16GB CL11-11-11-28
Grafikkarte Zotac GeForce GT 640 Zone Edition
Festplatte Intel SSD 330 Series 120GB
Netzteil Sea Sonic Platinum Series Fanless 460W
Gehäuse NZXT Phantom 820
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-4
Gehäusebelüftung 3x NZXT FS 200RB (Vorne & Deckel)
1x be quiet! Shadow Wings SW1 140mm (Hinten)
Betriebssystem Windows 7 Ultimate x64 (Service Pack 1)

Die Gehäuselüfter liefen bei allen Tests normiert auf ca. 500 RPM, damit die großzügig dimensionierte Gehäusebelüftung die Kühlleistung der CPU-Kühler nicht großartig limitiert, aber auch nicht für unrealistische und zu optimale Testbedingungen sorgt. Dies ist, so glauben wir, ein guter Kompromiss zwischen dem praxisnahen Test im Gehäuse bei gleichzeitiger Vermeidung subjektiver und negativer Einflüsse wie z.B. einem Hitzestau im Gehäuse.

Zur Beurteilung und Messung des Geräuschpegels des Kühlers werden die Gehäuselüfter dann per Lüftersteuerung angehalten, um den Geräuschpegel und Charakter nicht zu verfälschen. Die Messung selbst wird mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-200 Schallpegel-Messgerätes in 30 cm Abstand zur Seitenwand, hinter der sich besagter CPU-Kühler befindet, vorgenommen. Das Gehäuse ist dabei natürlich geschlossen.

Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20°C normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem PEAKTECH Digital-Thermometer 5115 gemessen.

Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 26.6 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Das System wird mit einem sehr stark Hitze erzeugenden Custom Run mit einer FTT Size von 8K (Run in-place) belastet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur).


Als Wärmeleitpaste, für alle Kühler, kommt Arctic Coolings bekannte und beliebte Paste MX-4 zum Einsatz, die wir gleichmäßig mit einer alten Kreditkarte auf dem Heatspreader verteilen. Um die Kühler allesamt richtig fordern und auslasten zu können, wurde der Xeon E5 2687W außerdem für die OC Tests noch von 3,1 auf 3,6 GHz übertaktet und mit 1,25V VCore zusätzlich aufgeheizt.

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz, die Programmversion bleibt natürlich auch bei zukünftigen Tests immer gleich:

Die verwendete Software:

  • CoreTemp 1.0 RC4
  • Prime95 x64, Version 26.6 (build 3)
  • CPU-Z x64, Version 1.61.3

Die Testszenarien im Überblick:

  • Semi-Passiv
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei 600 rpm
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei 1000 rpm
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
  • OC, Serienbelüftung bei 600 rpm
  • OC, Serienbelüftung bei 1000 rpm
  • OC, Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
  • Standardtakt, Referenzbelüftung bei 600 rpm
  • Standardtakt, Referenzlüftung bei 1000 rpm
  • Standardtakt, Referenzlüftung bei maximaler Drehzahl
  • OC, Referenzbelüftung bei 600 rpm
  • OC, Referenzlüftung bei 1000 rpm
  • OC, Referenzlüftung bei maximaler Drehzahl

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.

 

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Leutnant zur See
Beiträge: 1030
Wer schreibt denn so einen Nonsens? Eine Redaktion sollte Artikel zumindest vor der Veröffentlichung von einem Paperback-Writer durchlesen lassen, damit solch ein Lapsus nicht passiert.
Zitat: Nachdem wir zu Beginn des Jahres mit dem be quiet! Dark Rock Pro 3 schon den großen Bruder des Dark Rock 3 auf dem Prüfstand hatten, reichen wir nun den Test des kleineren Dark Rock Ablegers nach. Mit dem Dark Rock Pro 3 will be quiet! preisbewusste Käufer ansprechen
#2
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14314
Und was genau soll daran bitte Nonsens sein?

Der Artikel wird übrigens vor Veröffentlichung sowohl von unserem Lektor als auch von der Chefredaktion probe gelesen.
#3
customavatars/avatar120848_1.gif
Registriert seit: 04.10.2009
Eisscholle hinten links
Korvettenkapitän
Beiträge: 2488
Dark Rock Pro schon geprüft, jetzt den Dark Rock erhalten aber wieder den Pro Testen. So lese sich das.
#4
customavatars/avatar15248_1.gif
Registriert seit: 14.11.2004
Österreich
Vizeadmiral
Beiträge: 7858
schon schrecklich ja

/ironie
#5
Registriert seit: 07.04.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 131
Den Autor auf Fehler hinweisen ist richtig.
Aber dabei sollte man seine Arroganz etwas zurück schrauben....
Kenne keine Redaktion bei der nicht ab und zu mal Fehler passieren und so lange man selbst nicht Journalist ist, sollte man kleine Brötchen backen
#6
customavatars/avatar51109_1.gif
Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33765
Zitat ralle_h;22934153
Und was genau soll daran bitte Nonsens sein?

Der Artikel wird übrigens vor Veröffentlichung sowohl von unserem Lektor als auch von der Chefredaktion probe gelesen.


da hat sich ein pro zuviel eingeschlichen
"Mit dem Dark Rock Pro 3 will be quiet! preisbewusste Käufer ansprechen "
aber der Ton macht die Musik und bei HerrGausS ist der Name im Bezug auf Feedback wohl Programm.
#7
Registriert seit: 15.08.2007

Bootsmann
Beiträge: 535
Unfassbar, wie man sich über so etwas aufregen kann... Muss ein sehr erfülltes Leben sein!
#8
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 14314
Danke, ist mir echt nach mehrmaligem Lesen nicht aufgefallen, sorry :(
#9
customavatars/avatar25322_1.gif
Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2478
@topic:
Schicker Kühler für Designverliebte, der aber von vielen Konkurrenzmodellen in der Leistung übertroffen wird.
Selbst der Megahalems von 2010 leistet mehr. Wer gibt so viel Geld für Mittelmaß aus?


Sent from my iPhone using Hardwareluxx app
#10
customavatars/avatar202030_1.gif
Registriert seit: 16.01.2014
München
Hauptgefreiter
Beiträge: 192
Habe den DR3 bei mir im MiniITX System drin. Auf einem i7-3770t auch bei voller CPU Last völlig unhörbar. Den nimmt man nicht mal wahr wenn man direkt mit dem Ohr dran geht. Absolut leise.

Aber das ist auch keine Überraschung wenn eine 45w TDP CPU einen 180w TDP Kühler abkriegt ;)
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