Seite 4: Der Medion Erazer P7734 D im Detail (2)

Medion Erazer P7734D im Test

Wie üblich bei einem handelsüblichen Desktop-Rechner lässt sich der Medion Erazer P7734 D ganz einfach öffnen, indem zwei Schrauben an der Hinterseite entfernt und das Seitenteil abgenommen werden kann.

Medion Erazer P7734D im Test

Die Festplatte steckt direkt an der Front und wird hochkant verbaut. Trotz der Lüfterplätze an der Gehäuse-Front und -Seite gibt es keine zusätzlichen Rotoren.

Medion Erazer P7734D im Test

Der AMD RYZEN 7 1700 wird von einem simplen OEM-Kühler auf Temperatur gehalten, der seine Frischluft direkt über einen eigenen Luftkanal über die Lüftungsschlitze vom Seitenteil bezieht. Störende Verwirbelungen im Gehäuse gibt es damit nicht.

Medion Erazer P7734D im Test

Die Kühlung der Grafikkarte fällt ebenfalls sehr minimalistisch aus. Eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion gibt es nicht, was bei einer Leistungsaufnahme von unter 75 W aber auch nicht nötig ist. Der 80-mm-Lüfter, welcher direkt auf dem Aluminiumkühler des 3D-Beschleunigers aufliegt, schaltet sich im Leerlauf bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Niveaus komplett ab, womit die Karte semi-passiv und damit völlig lautlos auf Temperatur gehalten wird.

Medion Erazer P7734D im Test

Beim Netzteil setzt man auf ein handelsübliches ATX-Modell, verzichtet allerdings auf ein hochwertiges Marken-Gerät und damit auf so manche Features, wie einen leisen Lüfter, ein Kabelmanagement oder eine sehr gute Effizienz. 80Plus-Bronze-Zertifizierung gibt es nicht, jedoch soll es mit einer Effizienz von 85 % arbeiten. Die maximale Ausgangsleistung wird mit 450 W angegeben.

Medion Erazer P7734D im Test

Auch wenn im Inneren des Medion Erazer P7734 D kaum Hardware steckt und noch viel Platz vorhanden ist, hat Medion auf ein schickes Kabelmanagement verzichtet. Alle Kabel für die Stromversorgung, aber auch die Laufwerke und die Lüfter hängen lose im System, wurden immerhin per Kabelbinder zusammengebunden.