Seite 3: Der Medion Erazer P7734 D im Detail (1)

Der Medion Erazer P7734 D setzt auf einen 185 x 380 x 430 mm großen Midi-Tower, welcher mit einer Plastikfront mit carbon-farbenen Zwischenelementen auf sich aufmerksam macht und so für ein sportliches Aussehen sorgt, um dem Gaming-Anspruch des Core-Gamers gerecht zu werden.

Stolz präsentiert der Rechner, was in ihm steckt: ein AMD-Prozessor der RYZEN-7-Familie mit acht Kernen. Darüber thront das eigene Erazer-Logo. Der Hauptschalter, welcher ziemlich weit unten am Gehäuse untergebracht ist, wird im Betrieb blau beleuchtet. Andere LEDs gibt es jedoch nicht – genau wie einen Resetschalter.

Dafür verstecken sich hinter den Carbon-Streben weitere Details. Im untersten der insgesamt drei Fächer gibt es einen Multikartenleser, welcher mit SD- und Micro-SD-Karten zurechtkommt sowie das I/O-Panel mit zwei USB-3.1-Schnittstellen und zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets.

Während sich im obersten Fach das optische Laufwerk, welches CDs und DVDs auslesen und beschreiben kann, versteckt, ist in der Mitte ein praktischer Festplatten-Einschub verbaut. Darüber lässt sich werkzeuglos ein 3,5-Zoll-Laufwerk verstauen, welches dann intern schnell über SATA III angebunden wird.

Wenig spektakulär zeigen sich die beiden Seitenteile des Medion Erazer P7734 D. Hier gibt es lediglich ein paar Lüftungsschlitze, die die Kühlung von Prozessor, Grafikkarte, Netzteil und der Laufwerke unterstützen.

Das Netzteil ist gewohnt am hinteren Gehäuse-Ende verstaut, jedoch nicht im Boden, sondern im Deckel. Medion setzt hier auf ein handelsübliches ATX-Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 450 W. Auf ein Marken-Gerät wird jedoch verzichtet, immerhin soll der Stromspender eine Effizienz von 85 % aufweisen – 80Plus-Bronze zertifiziert ist es jedoch nicht.

Die Grafikkarte setzt auf ein Single-Slot-Design und stellt die Videoausgänge bereit. Hier gibt es jeweils einen DisplayPort-, HDMI- und DVI-Ausgang.

Das Mainboard ist im Medion Erazer P7734 D ganz unten verbaut und stellt die restlichen Anschlüsse des Allrounders bereit. Hier gibt es zwei USB-3.1-Schnittstellen, zwei ältere -2.0-Buchsen, eine Gigabit-LAN-Schnittstelle und die üblichen Ports für die Audio-Ausgabe. Ein kleines Highlight ist die Typ-C-Buchse, welche allerdings nicht nach dem Thunderbolt-3-Protokoll arbeitet und damit auf eine maximale Übertragungsrate von 10 GBit/s festgesetzt ist.