Seite 2: Die Hardware-Ausstattung

Bevor wir uns das Gehäuse der ECS LIVA im Detail anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Hardware-Ausstattung, die Elitegroup/ECS für uns ausgewählt hat.

last

Herzstück unserer ECS LIVA ist der Intel Celeron N2806. Er gehört der "BayTrail-M"-Plattform an und gesellt sich damit zu den sparsamsten Prozessoren, die man aktuell auf dem Markt finden kann. Der kleine SoC entspringt der "Silvermont"-Architektur und läuft bereits im 22-Nanometer-Prozess vom Band. Dank Tri-Gate-Transistoren soll die Leistung im Vergleich zu den bisherigen Atom-Prozessoren kräftig ansteigen und zugleich die Energieeffizienz gegenüber den Vorgänger-Modellen weiter gesteigert werden. Der Intel Celeron N2806 verfügt über zwei Rechenkerne, die als Out-of-order-Design ausgeführt wurden. Sie rechnen mit einer Geschwindigkeit von 1,6 bis 2,0 GHz. Dazu gibt es einen 1.024 KB großen L2-Cache für beide Kerne und einen 24 bzw. 32 KB großen Daten- und Instruktion-Cache für jeden Rechenkern. Eine Reihe neuer Befehlssatzerweiterungen wie SSE 4.1 und 4.2 und je nach Modell auch AES-NI sind ebenfalls mit von der Partie. Auf Hyper-Threading muss man beim Intel Celeron N2806 allerdings verzichten. Hinzu kommen vergrößerte Buffer und ein verbesserter Decoder. Insgesamt soll die Pro-Megahertz-Leistung um 50 Prozent gesteigert worden sein. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert Intel auf 4,5 Watt TDP. Bei typischer Nutzung sollen es sogar nur 2,5 Watt (SDP) sein. 

gpuu

Bei der 3D-Beschleunigung setzt ECS auf den im SoC integrierten Grafikprozessor. Hier kommt eine HD Graphics der siebten Generation zum Einsatz, die bereits DirectX 11 unterstützt und die auch schon bei den "IvyBridge"-Prozessoren als HD Graphics 4000 zum Einsatz kam. Mit vier Execution-Units und Taktraten von nur 313 bis 756 MHz sind allerdings keine großen Performance-Sprünge zu erwarten und die Leistung dürfte aufgrund der niedrigeren Frequenzen unterm Strich auch unterhalb der "IvyBridge"-Prozessoren anzusiedeln sein. Insgesamt dürften sich damit nur ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele flüssig darstellen lassen.