Seite 5: In der Praxis

Wie bei vielen anderen Modellen setzt man bei der ZOTAC ZBOX EI730 (Plus) auf eine integrierte Grafiklösung. Entgegen vielen anderen Modellen kommt allerdings nicht ein Modell der Intel-HD-Graphics-4000-Familie zum Einsatz, sondern eine leistungsfähige "Iris Pro"-Lösung. Die CPU entspringt der "Haswell"-Generation. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf. 

Leistung

Der verbaute Intel Core i5-4570R ist ein sehr potenter Prozessor mit einer hohen Leistung. In Cinebench R11.5 bringt es die 65-Watt-CPU der ZOTAC ZBOX EI730 (Plus) auf 5,14 Punkte, was mehr als doppelt so viele Punkte sind wie noch bei der ZOTAC ZBOX ID45 (Plus) aus unserem letzten Test, die noch von einem Intel Core i3-3227U angetrieben wurde und die es in dieser Disziplin noch auf 1,89 Punkte brachte. Auch der Intel Core i7-4500U der ZBOX nano ID69 wird mühelos überboten. Gleiches gilt für den neueren Cinebench-15-Benchmark, bei dem das System 456 Punkte erreicht. Im Komprimierungs-Test von 7-Zip leistet die neue ZBOX mit 14.273 MIPS ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Für den Alltags-Betrieb ist die CPU-Leistung mehr als ausreichend.

Auch in den übrigen Benchmarks kann sich die Leistung der neuen ZOTAC ZBOX EI730 (Plus) sehen lassen, auch dann, wenn die Grafikkarte gefordert wird. Sowohl in Futuremarks 3DMark 11 wie auch im neusten 3DMark fällt die Leistung deutlich höher aus als bei anderen Modellen dieser Art. In Anno 2070, Resident Evil 5 und Streetfighter IV ist ein ruckelfreies Spielvergnügen möglich. Auflösung und Qualitätseinstellungen müssen hier nicht zwingend reduziert werden. Bei neueren oder anspruchsvolleren Spieletiteln dürfte die Plattform allerdings schnell an ihre Leistungsgrenze gelangen, sodass hier für spielbare Frameraten etwas an der Bildqualität gespart werden muss. 

Die verbaute Samsung-Festplatte leistet mit 85,5 MB pro Sekunde durchschnittliche Werte. Verglichen mit schnellen SSDs liegt die Leistung jedoch deutlich darunter. 

Die Speicherbandbreite fällt mit knapp über 10,07 GB/Sek. ebenfalls etwas zurück, was aber daran liegt, dass ZOTAC lediglich ein Modul in seiner ZBOX verbaut, auch wenn sich dieses mit schnellen 1.600 MHz ans Werk macht. Dual-Channel-Betrieb wird bei der Plus-Version also nicht eingesetzt. 

Futuremark 3DMark

71808 XX


8081 XX


1065 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

3224 XX


1906 XX


577 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Anno 2070

High

38.8 XX


21.8 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Streetfighter IV

Hoch

59.3 XX


49.8 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Resident Evil 5

Hoch, DirectX 10

56.3 XX


37.8 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

PCMark 7     PC Mark Vantage
Video Playback 23,96 fps 4.442 Memories Score
Video Transcoding 20.193,67 KB/s 2.856 TV and Movies Score
System Storage - Gaming 3,83 MB/s N/A Gaming Score
Graphics DX9 38,47 fps 6.899 Music Score
Image Manipulation 18,86 Mpx/s 14.863 Communications Score
Importing Pictures 5,08 MB/s 7.393 Productivity Score
Web Browsing 20,62 pages/s 2.761 HDD Score
Data Decrypting 153,08 MB/s - -
Score 3.482 7.756 Score

Lautstärke:

Die ZOTAC ZBOX EI730 Plus ist leider kein Leisetreter. Während die Geräuschkulisse im Leerlauf aus einer Entfernung von 30 cm 34,6 dB(A) beträgt, sind es unter Volllast - Prime95 und Furmark - schon 48,2 dB(A). Verglichen mit anderen Modellen ist das neue Familienmitglied unter den ZBOX-Systemen eines der lautesten. Mit Headset auf den Ohren oder größerer Distanz von Sofa zum Fernseher sollte sich die Lautstärke aber etwas relativieren. Dafür wechselt der verbaute Lüfter nicht ständig seine Drehzahl, sondern arbeitet in etwa auf einem durchgehend lauten Niveau, was subjektiv betrachtet nicht ganz so störend ist. 

Lautstaerke

34.6 XX


48.2 XX


dB(A)
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme:

In Sachen Stromhunger machen sich die 65 Watt von CPU und IGP bemerkbar. Während unserer Tests ermittelten wir eine maximale Leistungsaufnahme von knapp unter 85 Watt. Ohne 3D-Last werden etwa zehn Watt eingespart. Im normalen Windows-Betrieb sind es hingegen nur 21,1Watt, was ein sehr guter Wert ist. Die ZBOX ID 45 (Plus) mit "Ivy Bridge"-CPU zog hier noch fast 27 Watt aus der Steckdose. 

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

21.1 XX


69.6 XX


in Watt
Weniger ist besser

Temperaturen:

An den Temperatur-Werten gibt es nichts auszusetzen. Während der Prozessor im Leerlauf bis zu 41 °C warm wird, herrschen im Inneren der Box Temperaturen von 30 °C. Die Festplatte wird in dieser Disziplin 29 °C warm. Unter Last steigen diese Werte auf 77, 31 und 30 ° C an. 

Temperaturen

Idle

HDD
29 XX


30 XX


CPU
41 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

30 XX


HDD
31 XX


CPU
77 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser