Seite 4: Das Innenleben

 

ASRock gewährt einen recht einfachen Zugang zum Innenleben seines Media-PCs – auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussehen mag.

AsRock Vision X
Der Deckel lässt sich leicht abnehmen.

Wird ein Drucktaster auf der Rückseite entriegelt, kann der hochglänzende, schwarze Plastikdeckel recht einfach abgenommen werden. Das ist eine optisch ansprechende Lösung, erfordert aber im Optimalfall einen kleinen Schraubenzieher, um den Deckel aus dem Gehäuse herausheben zu können.

Wird der Deckel entfernt, gelangt man zu einer zweiten Kapselung, dieses Mal aus Metall, die abgenommen werden muss, um an das wirkliche Innenleben zu kommen. Da ASRock an dieser Stelle zehn Schrauben einsetzt, um den Deckel zu sichern, war es das leider mit der werkzeuglosen Montage.

AsRock Vision X
Die Laufwerke werden hängend montiert.

Am grundlegenden Aufbau hat sich auch an dieser Stelle 2012 nicht wirklich etwas geändert. Das Case ist gut durchdacht konzipiert, sowohl das optische Laufwerk als auch die 2,5-Zoll-Notebook-HDD werden hängend an eben erwähntem Deckel montiert. Das sollte auch die zehn Schrauben erklären, da so natürlich eine gewisse Stabilität vonnöten ist.

AsRock Vision X
Die Kühlung hat sich kaum verändert.
AsRock Vision X
Das Board bietet nun einen zusätzlichen mSATA-Slot.

Ein Blick auf das verbaute Mainboard fördert auf einen flüchtigen Blick den gleichen Aufbau wie beim Vorgänger zutage. In einem kleinen, aber entscheidenden Punkt gibt es dann aber doch einen Unterschied zu vermelden. ASRock geht mit der Zeit und spendiert seinem Winzling einen mSATA-Slot. Dieser ist ab Werk zwar nicht belegt, ermöglicht aber ein Upgrade auf ein zweites Laufwerk, in diesem Fall eine SSD. So kann der Mini-PC noch einmal deutlich an spürbarer Leistung zulegen, ohne dass es langfristig zu Problemen beim lieben Platz kommt, was für einen Media-PC natürlich genau so wichtig ist, wie die reine Leistungsfähigkeit für einen Office-Rechner.