Seite 3: Das Gehäuse

 

Beim Gehäuse bleibt alles beim Alten – was in diesem Fall aber positiv zu bewerten ist, konnte uns das kleine Case, das zugegebenermaßen stark an den alten Mac mini angelehnt ist, doch jedes Mal wieder überzeugen. Offenbar ist Apple bei der Optik des alten Mac mini aber weniger klagefreudig als bei so manchem Tablet, ansonsten hätte ASRock in den letzten zwei Jahren sicherlich schon das ein oder andere Problem bekommen.

AsRock Vision X
Schickes und hochwertig verarbeitetes Gehäuse.

Bei unserem Testmuster des Vision X handelt es sich um die schwarze Version des schick abgerundeten Aluminium-Gehäuses. Wer es lieber etwas heller mag, der kann auch zum Case in Silber greifen. Dank der gelungenen Optik muss sich der Vision X ohne Frage nicht unter einem Schreibtisch verstecken, sondern hinterlässt auch im Wohnzimmer eine gute Figur – und genau dort soll der Winzling möglichst häufig zum Einsatz kommen, wenn es nach dem Hersteller geht. Da ASRock am Äußeren nichts verändert hat, gilt auch 2012, dass der Vision X Mini PC enorm hochwertig daherkommt.

AsRock Vision X
Es gibt zahlreiche Anschlüsse auf der Front.

Die Front von ASRocks MiniPC zeigt sich erfreulich anschlussfreundlich – hier orientiert man sich also nicht am berühmten Vorbild. So stehen zentral zwei USB-Anschlüsse bereit, die den aktuellen USB-3.0-Standard vorweisen können. Links daneben kommen zwei Klinke-Buchsen zum Einsatz, während rechts der beiden Ports ein Card-Reader verbaut wurde.

Aus optischen Gründen und natürlich auch aus Platzmangel wird das Blu-ray-Laufwerk als Slot-in-Version ausgeführt. Nicht hundertprozentig überzeugen kann der Druckpunkt des Tasters – aber das ist in diesem Fall kein wirkliches Problem.

AsRock Vision X
ASRock sieht auch größere Soundsysteme vor.

Auch auf der Rückseite hat sich gegenüber dem Vorgänger-Modell nichts geändert. So sitzen auf der linken Seite des Anschluss-Panels der Strom-Anschluss sowie fünf Klinke-Buchsen und ein optischer Digitalausgang, um auch größere Soundsystem direkt an den kleinen PC anschließen zu können.

Neben den Audio-Buchsen sitzen ein RJ45-Port, der Gigabit-LAN unterstützt, und zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse.

AsRock Vision X
An USB-Anschlüssen mangelt es wahrlich nicht.

Auf der rechten Hälfte der kleinen schwarzen Box gibt es mit HDMI und DVI die zwei wichtigsten digitalen Schnittstellen zur Bildausgabe – auf einen VGA-Anschluss verzichtet ASRock indes. Aber auch der Datenaustausch kommt an dieser Stelle nicht zu kurz, denn es werden vier weitere USB-Schnittstellen geboten. Diese sind zwar nur noch als 2.0-Version ausgeführt, gemessen an der Zahl der ohnehin zur Verfügung stehenden USB-3.0-Schnittstellen, ist das aber kein Problem.

AsRock Vision X
Die Fernbedienung könnte etwas größer sein.

Wie es bei einem Media-PC zum guten Ton gehört, legt ASRock auch dem Vision X eine Fernbedienung bei. Es handelt sich um eines der aktuell beliebten Standard-Modelle, das unseres Erachtens zwar etwas klein ist, dafür aber dennoch gut in der Hand liegt. Für die Tasten gilt: Es sind zwar recht viele, dafür wurden diese aber gut gruppiert, sodass nach einer kurzen Eingewöhnungsphase einer flotten Bedienung nichts im Wege steht.