Seite 3: Die Hardware im Detail II

Die Grafikkarte:

In den letzten Wochen und Monaten hat sich dank der zahlreichen neuen NVIDIA-Grafikkarten viel im Preis getan. Bei einem Gesamtpreis von 500 Euro für unseren kleinen Gaming-Rechner bleibt nicht viel Budget für eine High-End-Grafikkarte über. Die XFX Radeon HD 7750 Black Edition bietet für aktuelle Spieletitel genug Rechenleistung, wenngleich man hier und da kleinere Abstriche bei der Auflösung oder Bildqualität hinnehmen muss. Unsere XFX-Karte ist allerdings dank der werksseitigen Übertaktung etwas schneller als die Referenz und bleibt dank des eigenen Kühlsystems auch noch etwas laufruhiger als die AMD-Vorlage. Wer etwas mehr Leistung benötigt oder sich im grünen NVIDIA-Lager besser aufgehoben fühlt, dem enpfehlen wie die XFX Radeon HD 7770 Black Edition bzw. die Sparkle GeForce GTX 650 Dragon Cyclone OC.

Mögliche Alternativen:

Weitere GPU-Tests finden sich in unserer Grafikkarten-Kategorie.

Das Netzteil:

Der Intel Core i3-3220T und die XFX Radeon HD 7750 Black Edition zählen nicht gerade zu den stromhungrigsten Komponenten. Für unseren 500-Euro-Rechner reicht ein Stromspender mit einer Ausgangsleistung von etwa 400 Watt. Das Cooler Master Silent Pro M2 420W ist dafür perfekt geeignet. Dank 80Plus-Bronze-Zertifikat besitzt es eine gute Energieeffizienz und verfügt zudem über ein modulares Kabelmanagement, weswegen in unserem Testsystem auch wirklich nur die Kabel hängen, die wirklich benötigt werden - der Luftfluss wird so nicht unnötig gestört. Außerdem soll der Lüfter selbst unter Volllast angenehm laufruhig agieren. Wer auf die Reserven verzichten kann, sollte sich das Cougar A350 oder das Enermax Triathlor FC 350W näher ansehen.  

Mögliche Alternativen:

Weitere PSU-Tests finden sich in unserer Netzteil-Kategorie.

Die Festplatte:

Seit der Flutkatastrophe in Thailand befinden sich die Festplattenpreise auf einem hohen Niveau, was den Einsatz von Modellen mit hoher Kapazität bei einem Rechner, der nicht mehr als 500 Euro kosten darf, etwas schwierig macht. Mit der Western Digital Caviar Blue haben wir aber einen Magnetspeicher gefunden, der dennoch mit einem Preis von knapp 55 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt und mit 500 GB noch immer ausreichend Kapazität bietet. Zudem arbeitet die HDD mit 7200 Umdrehungen in der Minute und wird über Serial-ATA II in das System eingebunden. 

Das optische Laufwerk:

Um ein optisches Laufwerk kommt man derzeit noch immer nicht herum. Um den finanziellen Rahmen nicht zu sprengen, entschieden wir uns für einen herkömmlichen DVD-Brenner aus dem Hause LG.

Das Gehäuse:

Zugegeben: Das Gehäuse ist immer Geschmacksache und so wählten wir eine Behausung für unsere Hardware-Komponenten aus, die im Bereich der 90-Euro-Klasse anzutreffen ist. Unsere Wahl ist letztendlich auf das Cooler Master Scout II gefallen. Dieses ermöglicht nicht nur die Hardware dank vieler Schnellverschlüsse schnell und sicher zu verbauen, sondern ermöglicht auch eine gute Kühlung des Systems. Außerdem ist es dank des Tragegriffs und des Seitenfensters nahezu prädestiniert für die nächste Lan-Party.

Mögliche Alternativen:

Weitere Gehäuse-Artikel finden sich in unserer Gehäuse-Kategorie.

Wer noch etwas an der Kühlung feilen möchte und bereit ist, ein paar Euro mehr auszugeben, der kann sein System mit einem be quiet! Silent Wing-Lüfter aufwerten.