Seite 2: Die Hardware im Detail I

Der Prozessor:

Herzstück unseres kleinen Rechenknechts ist ein Intel Core i3-3220T, dessen zwei Kerne mit jeweils 2,8 GHz rechnen und auf einen 3 MB großen shared L3-Chache zurückgreifen können. Im Vergleich zum normalen Core i3-3220 ist dieser zwar etwas langsamer getaktet, kann dafür aber mit einer deutlich niedrigeren Spannung den Stromverbrauch des Gesamtsystems vor allem unter Last drücken. Wer einen höheren Stromverbrauch in Kauf nehmen kann und etwas Mehrleistung haben möchte, der greift besser gleich zum Intel Core i3-3220 oder gar zum Intel Core i3-3240. Wer hingegen ein paar Euro einsparen möchte, wählt besser den Intel Core i3-2120. Alle vier Prozessoren gibt es bei Caseking.de. Von dort bezogen auch wir unsere Teststellung.

Wer mehr über die Architektur wissen möchte, kann sich in unserem ausführlichen Testbericht zum Core i7-3770K und den kleineren Ivy-Bridge-Modellen informieren.

Mögliche Alternativen:

Weitere CPU-Tests finden sich unter in unserer Prozessoren-Kategorie.

 

Der CPU-Kühler:

Der Boxed-Kühler schafft es die CPU auf einem angenehm niedrigen Temperatur-Niveau zu halten. Da wir allerdings Wert auf ein leises System legen, haben wir diesen gegen einen Cooler Master Hyper 212 Evo ersetzt. Der Tower-Kühler stellt dabei nicht nur einige Aluminiumfinnen zur Kühlung bereit, sondern legt auch vier 6 mm dicke Kupfer-Heatpipes sowie einen 120-mm-Lüfter in die Waagschale. Wer noch etwas mehr Leistung aus dem Kühler herausholen möchte, der schnallt einfach einen weiteren Lüfter auf den fast 480 Gramm schweren Kühler auf.

Mögliche Alternativen:

Weitere Kühler-Tests finden sich in unserer Kühlungs-Kategorie.

Das Mainboard:

Als Untersatz dient ein MSI ZH77-G43-Mainboard, das auf Intels H77-Chipsatz aufbaut und dank der beiden PCI-Express-x16-Slots auch ein CrossFire-Verbundsystem unterstützt. Dazu gibt es zwei PCIe-x1-Slots und drei herkömmliche PCI-Steckplätze. Auch moderne USB-3.0-Schnittstellen und SATA-III-Ports stehen auf der Feature-Liste des ATX-Boards.

Mögliche Alternativen:

Weitere Mainboard-Tests finden sich in unserer Mainboard-Kategorie.

Der Speicher:

Beim Arbeitsspeicher entschieden wir uns für preisgünstigen ADATA-Speicher. Die beiden Module der Premier-Reihe stellen jeweils 2048 MB zur Verfügung, rechnen mit 1333 MHz und verfügen über eine CAS-Latency von CL9. 4096 MB sind für aktuelle Spiele mehr als ausreichend, zudem mit einem Preis von unter 20 Euro perfekt für unser angesetztes Budget. 

Weitere RAM-Tests finden sich in unserer Arbeitsspeicher-Kategorie.

Fertig ist das Grundgerüst aus Mainboard, Prozessor, Kühler und Arbeitsspeicher. Stecken wir nun die restliche Hardware hinzu und spendieren ihr ein schönes Zuhause.