Seite 4: Umbaumaßnahmen: Vom MasterCase 5 zum MasterCase Pro 5

Cooler Master hat uns direkt einiges an Zubehör für das MasterCase 5 mitgeschickt – denn das soll das Konzept schlussendlich ja auch auszeichnen. Zum Start wird es Accessoires geben, mit denen es möglich ist, das Master Case 5 zum MasterCase Pro 5 umzubauen.

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Cooler Master MasterCase 5

Das erste Upgrade hält sich hinsichtlich seiner Innovationskraft sicher in Grenzen, wird von vielen Nutzern aber vermutlich trotzdem gern genutzt werden. Wer mit der nüchternen Optik eines geschlossenen Seitenteils wenig anfangen kann und lieber das Innenleben seines Rechners präsentiert, der kommt um das Fenster nicht herum. Cooler Master setzt auf ein großformatiges Acryl-Window, das im unteren Bereich über eine dunkle Tönung verfügt – so sollen nur die Bereiche des Innenraums zu sehen sein, die auch wirklich vorzeigefähig sind.

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Cooler Master MasterCase 5

Deutlich spannender gestaltet sich da schon ein Blick auf das zweite Zubehör-Feature. Wer sich für das Master Case 5 entscheidet, der legt sich damit gleichzeitig auf eine Luftkühlung oder ein Wakü-System mit Front-Radiator fest, denn der Zwischenraum zwischen Deckel und Mainboard ist nicht sonderlich groß. Mit einem zweiten Deckel-Element ist es allerdings möglich, einen Dual-Radiator auch im Deckel zu verbauen.

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Cooler Master MasterCase 5

Dazu müssen zunächst das Gitter-Element von der Oberseite abgeschraubt und die Plastik-Abdeckung des hinteren Tragegriffs abgeklipst werden. Der nächste Schritt besteht darin, die erhöhte Radiator-Halterung auf das Gehäuse zu schrauben – dafür werden logischerweise die Bohrungen der Standard-Abeckungen genutzt. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass der neue Deckel des Gehäuses anders gehalten werden muss.

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Cooler Master MasterCase 5

Dieser wird einfach von hinten auf Gehäuse geschoben und eingeklipst - fertig ist der Umbau. Dabei verändert sich natürlich auch die Optik des MasterCase deutlich. Hinterlässt die Oberseite mit ihren zwei Tragegriffen noch einen recht zerklüfteten Eindruck, wirkt das nun einige Zentimeter höhere Gehäuse deutlich geschlossener und stromlinienförmiger. Gleichzeitig wird ersichtlich, dass es recht einfach möglich ist, das Erscheinungsbild eines Gehäuse durch den Tausch von nur einem Teil erheblich zu verändern.