Seite 9: 32 GB Kits im Test - Leistungscheck 7zip/3D Mark 11

Für 7-Zip benutzen wir die integrierte Benchmarkfunktion. Getestet wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen:

7zip
7zip Benchmark

Ignoriert man den Corsair-Speicher für einen Augenblick, zeigt 7-Zip einen ähnlichen Trend wie SiSoft Sandra, nur dass hier die Differenzen geringer ausfallen – ein Resultat der CPU-Limitierung. Gewinner ist hier das TridentX-Kit von G.Skill mit den angepassten Timings. Die bessere Übertaktung beim Kingston sorgt zwar für einen gewissen Schub, dieser reicht aber nicht ganz für die Führung. Der Vengeance LP liegt auf dem dritten Platz, überraschend ist der deutliche Einbruch auf der 1866 MHz-Taktstufe. 7-Zip scheint stark auf die relativ langsamen Timings zu reagieren, sodass die eigentliche Mehrleistung durch die Taktsteigerung den Leistungswert auch nicht mehr retten kann.

Der 3DMark 11 wird mit Entry-Settings getestet und durchläuft nur den Physikbenchmark, um etwaige Limitierungen durch das Restsystem zu minimieren. Als Ergebnis wird folglich auch nur die Punktzahl aus dem Physikteil benutzt:

3DMark11
3D Mark 11 Physikbenchmark

Grob kann man auch hier sagen: Bessere Latenzen und ein höherer Takt bieten bessere Leistung, solange die Grenze von CL 8-8-8-21 bei den Timings nicht unterschritten wird. Wie man bei G.Skills Sample sieht, sinkt die Leistung darunter wieder etwas ab. Die Leistungskrone bekommt diese Mal eindeutig der Kingston-Speicher auf 1866 MHz, hier bringt der erhöhte Speichertakt einen deutlichen Mehrgewinn. Das Vengeance LP von Corsair leistet sich hier sowohl beim Stock-Wert als auch auf 1866 MHz Leistungseinbrüche, beim angepassten 1600er Setting hingegen kann man zur Konkurrenz aufschließen.