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Elgato Key Light Air ausprobiert: Smarte LED-Beleuchtung für Streaming

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elgato key light air logoStreamer wollen sich optimal in Szene setzen - und dabei soll Elgatos Key Light Air helfen. Die LED-Beleuchtung lässt sich unkompliziert direkt am Arbeits- bzw. Gaming-Platz aufstellen. Und Helligkeit und Farbtemperatur der smarten LED-Lampen können einfach per App gesteuert werden.  

Der Streaming-Boom führt zu einer Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten, mancher Hersteller wittert da einen attraktiven Markt. Zu den Unternehmen, die diesen Trend besonders früh erkannt hatten, gehört Elgato. Dieses Unternehmen (2018 von Corsair übernommen) bietet eine ganze Palette an Produkten speziell für Streamer. Eine wichtige Rolle beim Aufbau des eigenen Streaming-Setups spielt die Beleuchtung. Elgato bietet dafür gleich zwei unterschiedliche Produkte an: Das schon etwas länger verfügbare Key Light und das neuere Key Light Air. 

Das Key Light Air soll nicht besser, sondern anders sein als das reguläre Key Light. Während das reguläre Key Light am Tisch festgeschraubt wird, kann das Key Light Air wie eine Tischlampe flexibel aufgestellt und bewegt werden. Es fällt auch etwas kompakter und leichter aus. Dabei kann es nicht so hoch platziert werden wie das Key Light, zudem ist die Leuchtfläche etwas kleiner. Der maximale Lichtstrom sinkt von 2.800 auf 1.400 Lumen - mit dem positiven Effekt, dass der Stromverbrauch von bis zu 45 W auf bis zu 25 W reduziert wurde. 

Und auch den Preis konnte Elgato deutlich reduzieren: Während das Key Light knapp 200 Euro kostet, werden für das Key Light Air rund 130 Euro aufgerufen. 

Die Spezifikationen im Überblick:

LEDs80 Osram-LEDs, warm- und kalt-weiß, bis zu 1.400 Lumen
Farbtemperatur2.900 bis 7.000 K
Energieverbrauchbis zu 25 W
KonnektivitätWLAN, 802.11 b, g, n mit WPA/WPA 2-Verschlüsselung
Höhe Teleskopständer60-88 cm
Unterstützte BetriebssystemeWindow 10 (64 Bit), macOS 10.14 oder neuer, Android 6.0 oder neuer, iOS 12.1 oder neuer
Preisrund 130 Euro

Das Key Light Air im Detail

Das Key Light Air wird in einer großen Verpackung in diversen Einzelteilen ausgeliefert. Oben auf liegt eine Pappe, die mit der Anleitung bedruckt wurde. 

Mitgeliefert werden die eigentliche LED-Lampe, ein höhenverstellbarer Teleskopständer mit beschwertem Standfuß, das Montagematerial und ein Netzteil mit mehreren modularen Steckern für verschiedene Regionen. 

Der Zusammenbau ist unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt. Der Ständer wird mit einer großen Rändelschraube am Standfuß befestigt. An der Lampe montiert man ein Kugelgelenk, das wiederum oben auf den Ständer geschraubt wird. 

Das Anschlusskabel kann an einer Klemme und in einer Rille des Ständers fixiert werden. Ideal wäre noch eine zusätzliche Fixierung in Bodennähe gewesen - so kann das Kabel doch recht leicht aus der Rille rutschen. Der Teleskopständer ist eingeschränkt höhenverstellbar, und zwar zwischen 60 und 88 cm.

Corsair verbaut 80 Osram-LEDs, die im Rahmen der Lampe sitzen. In Kombination mit einem mehrschichtigen Diffusor sorgt das für ein weiches Licht. An der Rückseite der LED-Lampe gibt es einen An-/Aus-Schalter und eine kleine Reset-Taste. Ein Reset setzt die Lampe auf Werkseinstellung zurück und löscht dabei auch gespeicherte WLAN-Informationen. Weitere Bedienelemente für Helligkeit und Farbtemperatur gibt es nicht.

Die Steuerung per Control Center

Beide Einstellungen werden stattdessen über die Elgato Control Center-Software bzw. App gesteuert. Genutzt werden können PC, Mac, Android-Gerät oder iPhone. Vorraussetzung ist ein 2,4-GHz-Netzwerk mit WPA- oder WPA2-Verschlüsselung. Um unsere beiden Testlampen steuern zu können, haben wir das Control Center am PC installiert. Die schlank gehaltene Software sucht unterstützte Elgato-Produkte. Nach dem Hinzufügen können für die LED-Lampen einfach Farbtemperatur (2.900–7.000 K) und Helligkeit angepasst werden. Das ist für jedes Key Light Air einzeln oder auch gemeinsam (nach Aufrufen einer entsprechenden Option in den Einstellungen) möglich. Wer Elgatos Stream Deck besitzt, kann die LED-Lampen natürlich auch damit steuern. 

Fazit

Mit dem Key Light Air kann Elgato eine günstigere und zum Teil flexiblere Alternative zu seinem regulären Key Light anbieten. Das neue Modell lässt sich so einfach ausrichten wie eine normale Tischlampe. Dank der Drahtlos-Anbindung können Helligkeit und Farbtemperatur einfach per PC oder Mobilgerät gesteuert werden. Bei fast 70 Euro Preisunterschied wird das Key Light Air für viele Nutzer die attraktivere Option sein. Die maximale Helligkeit fällt nominell deutlich geringer aus. Auch das Key Light Air strahlt aber so hell, dass man es beim Streaming-Einsatz selten mit voller Helligkeit betreiben wird. Abseits der Nutzung für Streaming ist das Key Light Air damit selbst für Nutzungszwecke wie Produktfotos oder -videos in gewissen Grenzen (gesetzt vor allem durch die überschaubare Maximalhöhe der Teleskopständer) nutzbar. 

Als maßgeschneiderte Lösung für das Streaming kann Elgatos Key Light Air überzeugen. Das gilt umso mehr, weil Elgato sein eigenes Streaming-Ökosystem aufbaut. So können die Lampen auch mit dem Elgato Stream Deck gesteuert werden. Und die Teleskopständer entstammen Elgatos Multi-Mount-Reihe, einem modularen Rig-System. Im Endeffekt zücken wir dann auch unseren Technik-Award:

Positive Aspekte des Elgato Key Light Air:

  • flexible LED-Lampen mit platzsparendem Standfuß
  • deutlich günstiger als Elgatos Key Light
  • Helligkeit und Farbtemperatur über Software bzw. App steuerbar
  • Teleskopständer mit Kabelführung

Negative Aspekte des Elgato Key Light Air:

  • im Vergleich zum Key Light deutlich reduzierte Maximalhelligkeit und weniger flexible Höhenanpassung
  • keine Möglichkeit, Helligkeit und Farbtemperatur ohne Rechner/Mobilgerät anzupassen

Preise und Verfügbarkeit
Elgato Key Light Air
Nicht verfügbar 129,90 Euro Nicht verfügbar


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