Seite 1: Test: Huawei Ascend G300 (inkl. Video)

teaserHuawei will sich um jeden Preis auf dem deutschen Markt etablieren. Während die Geeks noch auf die Highend-Geräte warten, haben wir das nächste Gerät auf der Release-Liste gestestet: das Ascend G300. Ebenfalls wieder ein günstiges Gerät mit schmaler Hardware und schmalem Preis. Der Single-Core-Prozessor ist - zumindest bei Android-Geräten - ein Indikator für eher anspruchslose Nutzer, die keine aufwändigen Spiele spielen wollen, sondern eher ein Telefon mit einigen Extrafunktionen benötigen. Wie sich das G300 geschlagen hat, haben wir auf den folgenden Seiten zusammengefasst.

Einen ausführlichen Blick auf das äußere Erscheinungsbild, die Verarbeitungsqualität sowie die installierte Software bieten wir im obigen Videoreview - sowie direkt bei hardwareclips.de als auch auf unserem YouTube-Channel.

Mit dem G300 versucht man ein weiteres günstiges Gerät auf dem deutschen Markt zu platzieren. Einfache Hardware gepaart mit einem Standard-Design und nicht allzu dünner Bauweise verhelfen dem Gerät durchaus zu einem günstigen Preis von 159,90 Euro - doch ob Geiz wirklich geil ist, wagen wir zu bezweifeln. Und ob es auf Dauer Spaß macht, mit dem Gerät zu arbeiten, ebenso.

Standardkost: die Optik des G300 ist wenig spektakulär und wirkt, als hätte man das Gerät schon einmal irgendwo gesehen.

Die Verarbeitung ist für ein Gerät dieser Preisklasse wirklich gut - ebenso praktisch ist der microSD-Kartenslot sowie der entnehmbare Akku. Hier sammelt das G300 Pluspunkte. Weniger erfreulich ist der dicke Rand rund um das Display sowie die teilweise nicht gut reagierenden kapazitiven Buttons unterhalb des Displays. Dort hilft es, etwas weiter in Richtung Display zu drücken, wenngleich unter den Buttons noch massig Platz ist, der dazu verleitet, genau dorthin zu drücken.

Metall? Die Rückseite sieht hochwertig aus, ist aber aus Kunststoff. Und dennoch: die Haptik passt.

Für das, was man bezahlt, bekommt man auch entsprechende Leistung - mehr aber auch nicht. Das Display ist in Ordnung, die Pixeldichte für den Normalnutzer sicherlich ausreichend. Die Kamera hingegen konnte nicht wirklich überzeugen (mehr dazu im späteren Verlauf) und wer das Gerät für Videotelefonie nutzen möchte, schaut angesichts der fehlenden Frontkamera ebenfalls in die Röhre.

Der herausnehmbare Akku ist bei Highend-Geräten immer weniger zu finden. Das Budget-Phone hat ihn aber noch - und eine entnehmbare microSD-Karte.

So ist das erste Fazit durchaus gemischt: natürlich handelt es sich hier um ein günstiges Gerät mit alter Hardware - und dennoch sind es diese Geräte, die den Ruf Androids als "langsames", "stockendes" System aufrecht erhalten. Wir wissen, die Hersteller können da nicht wirklich etwas dran ändern - schaut man sich die Konkurrenz in Form von Windows Phone 7 an, kommen diese Geräte mit der gleichen Leistung deutlich besser klar. Insgesamt ist das Gerät - zumindest vom Hardware-Standpunkt - Einsteigern mit sehr geringen Ansprüchen zu empfehlen. Ob uns das Ascend G300 im Software-Test überzeugen kann, haben wir auf der nächsten Seite festgehalten.