[Sammelthread] Was ist Liebe?

Das wars, mehr oder weniger, die neue Stelle ist 6 Stunden Fahrt entfernt, wir gingen dann Beide unseres Weges, Fernbeziehung geht gar nicht.
 
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Wie sieht's denn mit der Liebe aus? War diese noch so wie einst vorhanden? Ich kann mir nämlich ehrlich gesagt beim besten Willen nicht vorstellen, wie das von statten ging. Ich könnte mir nicht vorstellen, meine Maus wegen Arbeit oder ähnliches einfach zu verlassen bzw. getrennte Wege zu gehen. Nicht, dass das Ganze unwichtig wäre, aber wenn alles rund läuft, einfach so die Trennung einzuleiten, wo ich sie von Herzen liebe und jeden Moment mit ihr schätze...? Das würde mir das Herz zerreißen.
 
Wir lieben uns, haben aber erkannt, das wir uns von unseren Interessen stark voneinander entfernt haben, wir haben auch schon darüber gesprochen, da ich den Job erstmalig ca. vor einem Jahr angeboten bekommen habe, sie hat gemeint, sie kann es sich vorstellen usw.

Nun ist sie jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass es für sie wohl doch nicht klappen würde, wegen Freunde/Familie.

Sind für mich im Grunde nur Ängste, alles geht, wenn jemand will.

Sie ist in letzter Zeit in einer Phase des starken Selbstzweifels, der Suche nach sich selbst uvm. Sie lebt ziemlich in dieser Welt, der Gefühle, Gedanken, in sich spüren, dass sie die Realität etwas aus den Augen verliert.

Uns würden sich durch diese Chance natürlich andere Möglichkeiten bieten, ich würde viel mehr verdienen und für sie wäre das auch möglich.

Sie ist einfach ein sehr furchtsamer Mensch. Was nicht ist, soll halt nicht so sein.

Ehrlich gesagt, würde ich Aufgrund von Liebe, nicht auf eine Karrierechance verzichten(nicht falsch verstehen, es geht nicht nur um die Karriere). Da spielt bei ihr eben noch mehr mit.
 
Hut ab vor so einer Entscheidung. Karriere -> In gewisser Weise denke ich auch so. In ein paar Jahren würde man sich sonst fragen, hätte ich doch nur. Das schlimmste wäre dann noch, seinem Partner Vorwürfe zu machen, dass er im Weg stand.

Wer weiss, wenn es soweit ist entscheidet sie sich vielleicht doch noch mit dir mitzukommen.
 
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Genau, das möchten wir Beide nicht, ich glaube, ihr würden sich auch neue Wege offenbaren, aber wenn sie nicht möchte, versteh ich das und möchte sie zu nichts zwingen.

Ich möchte mich ja nicht nur in der Karriere weiternetwicklen, sondern auch menschlich, anderes Gebiet, da steckt einfach soviel drin.

Ich hab einfach soviele Jahre immer zurückgesteckt, immer neu angefangen, nie die Chance gehabt, mich richtig zu beweisen und "Karriere" zu machen (das Wort bitte nicht falsch verstehen)

- - - Updated - - -

Wer weiss, wenn es soweit ist entscheidet sie sich vielleicht doch noch mit dir mitzukommen.

maybe ;)
 
Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist das Du noch vor kurzer Zeit so stark geschwärmt hast von eurer einmaligen Liebe und nun geht Ihr auseinander.

Ich ticke aber auch wohl da anders. Ich liebe z.B. meine Geburtsstätte und Heimat, habe hier meine Wurzeln die ich eben sehr stark spüre.
Wenn mir wer sagt: Du kannst in einer 6 Stunden Fahrzeit entfernten Gegend Karriere machen beruflich, interessiert mich das aktuell immer noch null.
Dazu kommt aber auch das hier meine Freundin in der Nähe lebt und mir diese Verbindung wichtig ist. Wenn die Verbindung reist, bin ich aber immer noch gerne hier.
Beruflich habe ich bereits viel unternommen um hier Fuß zu fassen. Damit bin ich persönlich sehr zufrieden.
Tendenziell würde ich es aktuell immer vorziehen nur das Nötigste materiell zu besitzen wenn ich dafür hier zu Hause bleiben kann.
Das mal eben abzugeben würde mir sehr schwer fallen. Ich lebte mal ein 3/4 Jahr in Österreich aber ich bekam doch Heimweh nach den Buchenbäumen.
Diese schönen Laubbäume die mir eben bekannt sind. Gibt´s zwar auch in Österreich ab u. zu aber hier in meiner Heimat eben haufenweise.
Diese lieblichen Berghügel, da fühle ich mich wohl immer noch aktuell :)
Heimatgefühle eben. Da kann man wo winken mit 1000 000 € oder der tollsten Weiterbildung aller Zeiten.
Ich würde es aktuell immer noch ausschlagen wenn der Preis wäre hier weg zu gehen.
Ich hab Reichtum, meine wunderschöne Heimat, einen super Job, tolle Familie, Freunde und eine gute Freundin.
Was brauch ich also noch? Nix. Ich hab mehr als genug und bin zufrieden.
Zu viel materieller Reichtum ist sowieso nur eine Last und es beißt sich meistens die Katze da in den Schwanz.
Die meisten Leute die glücklich sind haben wenig materiellen Reichtum, dafür aber umso mehr menschlichen Reichtum und leben glücklich.
So sehe ich das für mich eben.

Hier schreibe ich noch von einem Extrem das ich allerdings schon zu oft betrachten konnte:
Was habe ich schon Leute gesehen welche es dann aufgrund ihres dicken Kontos geschafft haben sich ein fettes Haus zu bauen, dickes Auto, "perfekte" Planung.
Eine Schei*e ist das nach meinem Blickwinkel oft. Diese Leute sind einfach richtig am Ar*ch die meiste Zeit weil Sie ihr Leben für die Karriere aufgegeben haben.
Materielles ist wichtiger geworden. Früher als Sie wenig hatten waren das mal fröhliche, gesunde Leute. Nun sind es Sklaven ihrer Arbeit geworden. Haben keine Zeit mehr z.B.
Für was wird eigentlich gearbeitet da? Für´s dicke Auto? Das Abbezahlen des Luxushauses bzw. die zwei fetten Autos für
1000 € Miete im Monat je oder die Lebensversicherung doch weil das gewählte Leben langsam die Seele an frisst.
Diese Leute sterben als absolute Bettler, denn da kannst Du materiell rein gar nichts mitnehmen.
Die ganzen Freunde wurden eingetauscht. Man ist weggezogen.
Echte Freunde lassen sich auch nicht so einfach mitnehmen und sind unbezahlbar.



Abgesehen von meinem starken heimatlichen Naturbezug würde es mir ebenfalls das Herz zerreißen wenn ich nun meiner Freundin lebe wohl sagen würde.
So stark kann ja die Liebe dann doch nicht gewesen sein wenn die berufliche Karriere so stark mit rein spielt das eine
Trennung hingenommen wird obwohl man vor Ort nicht hungern müsste und gut zurecht käm.
Ich bin auch immer dafür das man auch ohne Partner gut glücklich sein kann aber viel Geld verdienen kann niemals echtes Glück geben!
Natürlich ist ein Herumkrebsen am Hungerexistenzminimum da auch wieder so das es unglücklich machen würde.
Dazwischen gibt es aber einen breiten Bereich wo man weder Hungern muss noch sich nicht die kleinen Freuden des Alltags alle
verkneifen müsste wie mal mit Freunden wo was trinken gehen. Natürlich sollte der Job einem nicht zu sehr aus laugen, bzw. es sollte die
Möglichkeiten geben einen Ausgleich dafür im Leben zu bekommen. Im Allgemeinen passiert das durch Sport, Hobbys den Freundeskreis, Freundin usw.
eben das Ausüben der sozialen Gemeinsamkeiten, der Pflege des menschlichen Luxus der meiner Meinung nach niemals in (€) Teuros aufzuwiegen ist.
Lieber habe ich fast nix materiell aber kann diesen menschlichen Luxus behalten. Ich gebe zu das ein guter Teil davon meine liebe Freundin ausmacht und
ja ich bin auch irgendwo von Ihr abhängig vom Herzen her aber ich glaube das gehört auch dazu wenn man Jemanden wirklich innig liebt.
Da würde es eben sehr weh tun betreffende Person gar nicht mehr sehen zu können. Zumindest ich ticke da so.
Mein Herz würde in Stücke zerspringen wenn ich Sie gar nicht mehr sehen würde. Wir hatten dieses Erlebnis auch bereits Beide.
Ich kann es nicht nachvollziehen, mir ist Karieregeilheit leider sehr unsympathisch.
 
Tja und jetzt hast du eine Wall of Text geschrieben wegen:

Ich kann es nicht nachvollziehen, mir ist Karieregeilheit leider sehr unsympathisch.

und ich hab extra noch betont, hängt euch nicht am Wort "Karriere" auf...denn darunter verstehe ich nicht das, was ihr vielleicht versteht...

Wie ich schon geschrieben habe, ich liebe sie, aber das wirkt sich auf meine Entscheidung, sollte ich den Job bekommen, in diesem Fall nur bedingt aus. Wir haben schon darüber gesprochen, wir waren der Meinung, sollte ich den Job bekommen ist das eine super Gelegenheit, ich kann es nicht ändern, dass sie sich plötzlich anders entscheidet.

So eine Chance bekomme ich eben nur einmal in 20 Jahren, die Vorteile die mir dadurch entstehen kann ich nicht ausschlagen. Ich habe mir die letzten Monate/Jahre den Arsch aufgerissen um vom Fleck zu kommen und keine Firma hat mir Möglichkeiten geboten bzw. nur im sehr geringem Maße, ich muss die Gelegenheit beim Schopf packen.

Es geht mir um meine Weiterentwicklung, meine Möglichkeiten, Fortbildung, mehr Gehalt, mich zu verwirklichen, mein Potential zu nutzen, bei den derzeitigen Aussichten in der Berufswelt, ist so eine Chance verstreichen zu lassen, fahrlässig.
 
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Tja und jetzt hast du eine Wall of Text geschrieben wegen:

Ich kann es nicht nachvollziehen, mir ist Karieregeilheit leider sehr unsympathisch.

und ich hab extra noch betont, hängt euch nicht am Wort "Karriere" auf...denn darunter verstehe ich nicht das, was ihr vielleicht versteht...
Ich habe dich richtig verstanden keine Angst ;)
Das was Tree geschrieben hat ist doch auch nur das extreme, muss ja nicht gleich soweit gehen.

Aber auch was Tree schreibt finde ich richtig. Es gibt Personen die lauter Karriere all das um sich vergessen. Irgendwann Mitte 40er oder so realisiert man, Ich hab ein Haus, Ich habe Geld ich habe alles ausser...einer Familie, Liebe wo man sich einfach zurückziehen kann. Endet dann irgendwann in ein Burnout oder was weiss ich. Ist halt dann wie gesagt das Extreme, am Ende muss jeder für sich entscheiden was ihm im Leben wichtig ist.
 
Ich wollt es nur noch betonen, ich hab jetzt solange zurückgesteckt, ich hab sogar für diese Beziehung meine Heimatgegen verlassen, meinen Job gekündigt, einen Haushalt gegründet, damit wir diese Beziehung voll ausleben können, also bitte nicht's unterstellen :)

Und tree, du solltest mich zumindest soweit kennen, dass meine Handlung wohl überlegt sind, ich möchte einfach mal was für mich tun. Ich verbanne sie ja nicht aus meinem Leben, es ist ihre Entscheidung.
 
und ich finde gut was du machst :bigok:. Man muss auch einmal an sich denken. Bei mir ist es jetzt grad umgekehrt, habe die letzten Jahre viel für den Job gemacht (sehr viel Freizeit mit Weiterbildungen aufgegeben) und bin an einem Punkt angelangt da muss ich mal was für das eigentliche Leben/die Liebe machen :)
 
Ich glaube, tree meint nicht dich speziell, sondern ganz allgemein das Problem, für welches deine Entscheidung ursächlich sein kann ^^ ich kann nachvollziehen, dass du diese Entscheidung getroffen hast, zumal ja wie schon oft festgestellt jeder seine Beziehung selber definiert. Ohne deine genauen Gründe zu kennen würde ich in meiner Beziehung anders entscheiden... aber das ist ja auch meine Beziehung und mein Leben, mit allen Fehlern und allem darum und dran ;)
 
OK, dann hab ich es vermutlich zu persönlich aufgefasst...ich habe mir seit 2011 den A... aufgerissen um in meiner jetzigen Firma etwas zu erreichen, aber ich trete auf der Stelle, es ist einfach nicht gewollt und nichts wird honoriert. Ich bin schwer deprimiert in der Hinsicht und hatte schon öfter das Verlangen zu kündigen.

Ich habe einfach das Gefühl, jetzt oder nie.
 
Wie gesagt, die Argumentation mit deiner Arbeit kann ich nachvollziehen, ist bei mir vergleichbar.
 
So stark kann ja die Liebe dann doch nicht gewesen sein wenn die berufliche Karriere so stark mit rein spielt

@elchupacabre

Die Aussage von tree oben möchte ich dazu mal aufgreifen, denn das ist auch mein Gedanke gewesen. Du hast nun etwas mehr begründet, weshalb du den Schritt gehst, du klingst aber auch nicht danach, als wenn es dir das Herz zerreißt, oder kommt das hier einfach nicht so an? Das ist ein Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann. Ich verstehe deine sachlichen Argumente, aber dass du sie dennoch so bereitwillig verlassen kannst, ohne dass es ohne Ende schmerzt, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Bei aller Richtigkeit, die deine Entscheidung vielleicht beherbergt, ist das der Punkt, der für mich relativ "kalt" rüberkommt.
 
Liebe ist auch mal loslassen zu können!

Das sehe ich genauso, und angesichts dessen, was danach kommt kann ich deine Entscheidung nachvollziehen. Menschen entwickeln sich, wollen sich entwickeln und das geht in eurem Fall halt nicht aufeinander zu, sondern voneinander weg.

Hier schreibe ich noch von einem Extrem das ich allerdings schon zu oft betrachten konnte:
Was habe ich schon Leute gesehen welche es dann aufgrund ihres dicken Kontos geschafft haben sich ein fettes Haus zu bauen, dickes Auto, "perfekte" Planung.
Eine Schei*e ist das nach meinem Blickwinkel oft. Diese Leute sind einfach richtig am Ar*ch die meiste Zeit weil Sie ihr Leben für die Karriere aufgegeben haben.
Materielles ist wichtiger geworden. Früher als Sie wenig hatten waren das mal fröhliche, gesunde Leute. Nun sind es Sklaven ihrer Arbeit geworden. Haben keine Zeit mehr z.B.
Für was wird eigentlich gearbeitet da? Für´s dicke Auto? Das Abbezahlen des Luxushauses bzw. die zwei fetten Autos für
1000 € Miete im Monat je oder die Lebensversicherung doch weil das gewählte Leben langsam die Seele an frisst.
Diese Leute sterben als absolute Bettler, denn da kannst Du materiell rein gar nichts mitnehmen.
Die ganzen Freunde wurden eingetauscht. Man ist weggezogen.
Echte Freunde lassen sich auch nicht so einfach mitnehmen und sind unbezahlbar.

Ich kann dir da bedingt zustimmen. Da du aber gerne dazu lernst... ;)
Es gibt Leute, die haben Spaß am Beruf und gehen darin auf. Es geht nicht um Geld, ums überleben oder um Karriere. Es ist der Spaß an der Tätigkeit selbst. Und ich spreche nicht von Workaholics.
Ja man kann sich durch zu viel Arbeit und zu viel Stress kaputt machen. Aber es gibt auch das Gegenteil, Menschen die bei der Arbeit in den Flow kommen und quasi "abschalten". Das ist dann mehr Erholung als irgendeine Wanderung. Das ist auch eigentlich ein gutes Beispiel: Wandern ist ab einem gewissen Grad harte körperliche Arbeit; Ich mein was ich letztes Jahr so getrieben hab war nicht so ganz ohne und hat mich definitiv mehrmals an meine körperlichen und mentalen Grenzen und darüber gebracht. Dennoch war es am Ende erholsam!
Was mir das gezeigt hat, ist dass man das Leben erst spürt, wenn man es auch intensiv lebt. Sowohl die Arbeit und die Anstrengung, also auch die Erholung maximal genießt. Alles nur so dahinplätschern lassen...ist am Ende nichts. Man kann's natürlich übertreiben. Aber es gibt einen Punkt, an dem das Leben am Ende einfach nur schön ist und Freude macht. Den Punkt muss jeder für sich selbst finden.

€dit: Die Bedeutung von Arbeit als Lebensinhalt, der einen erfüllt, ist bei vielen Menschen die in der Arbeitslosigkeit oder Hartz4 landen deutlich sichtbar und eine enorme Belastung. Da geht es weniger um den finanziellen Aspekt, als um die Selbstverwirklichung.
 
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Ich wollt es nur noch betonen, ich hab jetzt solange zurückgesteckt, ich hab sogar für diese Beziehung meine Heimatgegen verlassen, meinen Job gekündigt, einen Haushalt gegründet, damit wir diese Beziehung voll ausleben können, also bitte nicht's unterstellen :)

Puh, ok das wusste ich nicht, sorry :(
Das z.B. hätte ich schon erst gar nicht gemacht Damals.
Daher entschied ich mich auch für eine Freundin in meiner Nähe wo ich meinen Beruf behalten konnte bzw. ausbauen, meine Heimat mir
blieb und ich auch ohne Sie jederzeit rasch wieder Halt finden kann.
Ich halte es für sehr gefährlich Job & Heimat aufzugeben um einem Partner in seine Gegend zu folgen wegen toller Verliebtheit.
Das geht einfach zu oft schief weil man dann so sehr sich abhängig macht von den idealisierten Bedingungen welche man meint mitnehmen zu können in das dortige Gebiet.
Wenn man es noch wegen anderer Motivationsgründe macht bleibt einem noch etwas wenn es schwankt zwischen der Partnerschaft oder den in
fremder Gegend aufgebauten Ziele, wenn nicht ist man wahnsinnig deprimiert schnell.
So etwas würde anders laufen wenn es so in der Heimat passieren würde.

Nun verstehe ich klar warum Du diese Schritte gehen willst ja für Dich gehen musst - ok.
Weist Du, das Problem ist wenn Du Deine geliebte Heimat samt Job für die Beziehung aufgibst das wenn die
Beziehung schwankt auch quasi Deine ganze Daseinsberechtigung in dieser Gegend schwankt für Dich.
Da hast Du schwere Fehler in der Vergangenheit bereits gemacht welche Du natürlich jetzt nur mit dem Beenden der
Beziehung wieder in den Griff bekommen kannst um Deine alte Freiheit wieder zurückzuerobern.
Diese Fehler machen so manche Leute und da hat man Später bitter drunter zu leiden. Ich habe nun wirklich großes Verständnis für Dich.

Dieser Satz: Ich folge Dir auf jede einsame Insel (und stelle letztlich mein eigenes Leben somit zurück) sollte zu keiner Zeit zur Realität werden weil man in der
Praxis mit schweren Nebenwirkungen zu kämpfen haben wird welche sich gegen das Ideal selbst in den meisten Fällen richten wird.
Verliebtheit und Märchenglauben eben aber so ist das Leben leider nicht und meistens regnet es das Sandschloss weg für dieses unschuldige "Gottvertrauen" irgendwann.
Wenn man dann aufwacht und sich endlich um sich kümmert ist es gut. Problem ist halt je später man beginnt sich um sich adäquat zu kümmern desto mehr Leid hat man schon verursacht.
Daher nicht mehr für Jemanden sein eigenes Leben kündigen. Das was Du da jetzt hast ist nicht Resultat Deines Jobs sondern der Wahl von Einst.

Das Du lange hier schriebst wie toll alles in Deiner Beziehung war und wie sehr Du Deine Freundin liebst war der
letzte bittere Versuch die Deprimierung klein zu halten aber Du hattest Dich schon lange selber verar*cht.
Ist gut das Du nun aufwachst und DEIN Leben lebst. So kann auch eine solche Beziehung niemals gesund noch hingebogen werden ;)
Viel Erfolg Dir und alles Gute auch Deiner Freundin :)
Du hast da enorme Anstrengungen hinter Dir!



Ich glaube, tree meint nicht dich speziell, sondern ganz allgemein das Problem, für welches deine Entscheidung ursächlich sein kann

Ganz genau. Ich warne nur, mehr nicht. Es ist kein persönlich gesetzter Angriff sondern der Hinweis wo es enden kann aber
nicht muss und eben wie ich ticke aber ich bin nicht der Nabel der Welt. So war das gemeint :)
Hier schreibt man eben von sich und seinen Erfahrungen. Man kann was mitnehmen von, muss aber nicht.
Die eigene Wahrheit wird man letztlich für sich selber finden.



♥ Bei meiner Freundin & mir:

Waren Vorhin (Abends) tatsächlich gemeinsam schön indisch essen (Nachholen vom Silvestermenü :vrizz:)
War lecker, gutes Bauchgefühl und endlich mal was nur für uns nach den vielen Krankenhausgeschichten.
Dann noch Freundin in Ihrer Wohnung in den Schlaf gekuschel, wieder zurück in die eigenen vier Wände gefahren und Ofen an gemacht.
Hat uns sehr gut getan :)
Am WE sehen wir uns wieder und wenn es so weiter geht dann wird der Chillfaktor auch wieder größer was unserer eigenen Gesundheit doch sehr dann zugute kommen kann :banana:



B.XP, Arbeit kann was Wunderbares sein :)
 
Weist Du, das Problem ist wenn Du Deine geliebte Heimat samt Job für die Beziehung aufgibst das wenn die
Beziehung schwankt auch quasi Deine ganze Daseinsberechtigung in dieser Gegend schwankt für Dich.
Da hast Du schwere Fehler in der Vergangenheit bereits gemacht welche Du natürlich jetzt nur mit dem Beenden der
Beziehung wieder in den Griff bekommen kannst um Deine alte Freiheit wieder zurückzuerobern.

Ich hab keine enge Bindung an meine Heimat, oder meine Familie, nur deshalb konnte ich diesen Schritt auch gehen, ich hab es freiwillig getan und es hat mir Spass gemacht, aber ich kann mich weder mit der Gegend hier, noch mit den Leuten identifizieren. Ich lebe hier quasi am A... der Welt. Hier gibt es nur Bauern(Landwirte) es gibt kaum Leute, mit denen ich vernünftig reden kann oder die ähnliche Interessen haben.

Ich habe keine schweren Fehler in der Vergangenheit gemacht :)
Wir wussten so ziemlich von Anfang an, dass wir hier nicht ewig bleiben wollten, bzw. wir vermutlich auch nicht für "immer" zusammen sein werden, schon allein vom Kinder Thema gesehen.

Es war meine Entscheidung und es war gut so, jetzt geh ich den nächsten Schritt. Auch mein letzter Job war keine Erfüllung für mich, wenn er mir auch eine Zeit lang Spass gemacht hat.

Du darfst für dich auch lernen, nicht nur die Extreme zu sehen, es gibt eben nicht nur schwarz oder weiß ;)

@Leachim: Weshalb sollte es mir das Herz zerreissen? Ich bin ein eigenständiger Mensch, ich habe Gefühle für einen anderen, aber ich bin ebenso realistisch um zu wissen, dass noch viele andere Erfahrungen und Menschen auf mich warten und wer weiß, vielleicht ergibt sich in der Zukunft wieder etwas zusammen. Wer kann das jetzt schon wissen. SOlch "enge" Bindungen aufzubauen, auf Gefühlsebene erschweren nur Entscheidungen wie meine, nur weil ich nicht in Depressionen versinke, heisst es nicht, dass ich nicht geliebt habe.

Wie gesagt, weshalb jetzt auf "alles verzichten"(nicht wörtlich nehmen) nur um der Liebe willen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast jetzt die Möglichkeit aus Deiner gemachten Erfahrung zu lernen. Natürlich ist das was war nicht umsonst. Es steht einfach in logischem Zusammenhängen zu dem was Du hier schreibst für mich.
Bleib wachsam damit Du nicht mehr allzu viel ertragen lernst weil Du meinst Du befindest Dich auf der Durchreise und ziehst dann sowieso wieder weiter. Um selber mehr in eine sichere Mitte zu kommen bedarf es einer wesentlich bedachteren Planung mit den entscheidenden Sicherheiten für einem Selbst. Wenn z.B. ein Mensch wo lebt wo er mit kaum einem Menschen dort etwas anfangen kann sind das sehr große Nachteile welche ihn einsam machen.
Der soziale Aspekt, das man einfach das Gefühl hat man versteht sich ist ein wichtiger Baustein. Große Entscheidungen brauchen ein sicheres, lang bedachtes und geprüftes Hinsehen. Man könnte mir z.B. noch so viel Geld geben u. berufliche Aufstiegsmöglichkeiten aber wenn ich dafür z.B. in einem hoch katholischen, bayrischen, kleinen Dorf leben müsste wo man schon fast verbrannt wird wenn man es nicht so mit der Religion hat würde ich das ablehnen. Will man selber länger glücklich sein in einer neuen Gegend sind mehrere Dinge im Vorfeld genau zu prüfen. Wichtig ist da sich selber kennen. Je mehr desto höher stehen die Möglichkeiten in einer stabilen Zukunft auch dann anzukommen.
Der ein oder andere Sturm wirkt sich dann auch nicht so aus das er die Beziehung zunichte macht und zum Weiterreisen zwingt.

Die Formel zum Glück lautet: Schau Frühzeitig nach Dir, lerne Dich kennen, erkenne was Du brauchst und baue Dir dort wo Du angekommen bist etwas auf.
Tue das aber erst wenn Deine wichtigsten Voraussetzungen erfüllt sind! Dann investiere mehr, vor allem mit dem Herzen um eine reiche Ernte einzufahren :)


vom Handy getippselt
 
Die Formel zum Glück lautet: Schau Frühzeitig nach Dir, lerne Dich kennen, erkenne was Du brauchst und baue Dir dort wo Du angekommen bist etwas auf.

Genau das ist der Fall. Ich wusste all das, es überrascht mich nicht, ich brauche wie schon gesagt auch nicht diese enge Bindung, das hat auch nichts mit vereinsamen zu tun, hier unterscheiden wir uns nun einmal stark voneinander. Ich gehe in meiner Arbeit auf, es macht mich froh etwas leisten zu können und dürfen, es macht mich froh, wenn das honoriert wird. Für mich ist die Arbeit ein wichtiger Anteil in meinem Leben und genau das hat die letzten Jahre einfach nicht gepasst.

Das darf sich nun ändern!

Was ich nicht verstehe, wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst oder anders fühlst oder denkst, stellst du die Menschen dann gleich so dar, als würden sie nur falsche Entscheidungen treffen, oder keine Ahnung vom Leben haben oder noch viel lernen müssen.

Aber du darfst auch lernen, nicht nur immer von deinem Standpunkt auszugehen, es gibt eben Menschen, die durch andere Dinge Glück erfahren, oder eben einen anderen Weg gehen. Daran ist doch nicht's schlechtes.

Ich finde es natürlich gut, wenn du Tipps gibst, aber hast du das Gefühl ich bin ein kleiner Schuljunge der nicht weiß, was er tut? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Titel des kleinen Schuljungen gibst nur Du dir gerade. Ich habe meine Sicht dargestellt. Damit genug nun. Ich gehe auch nicht davon aus das Du zu meinem Text komplett ja sagst was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Es ist zum Nachdenken wenn man möchte, mehr nicht, vielleicht auch erst in 2 Jahren zum neu drüber nachdenken. So sehe ich das jedenfalls auch wenn ich andere Texte hier lese. Es hat keinen Sinn über Dinge irgendwie diskutieren zu wollen welche man nicht klar benennt.
Ich schreib von sozialen Kontakten die ich für wichtig halte, Du schreibst davon das Dir diese aktuell fehlen da um Dich herum nur Leute wohnen wo Du keine gemeinsamen Interessen teilen kannst, an anderer Stelle las ich dann wie unwichtig Dir soziale Kontakte waren. Daher lasse ich es jetzt mal so stehen und antworte nicht mehr da zu anstrengend. Ich weiß das meistens ein Mensch wenn man die Dinge die unangenehm sind aber eventuell der Wahrheit entsprechen benennt erst mal dazu führen sich zu verschließen. Das ist vollkommen normal und bei mir selber nicht anders. Man wehrt sich dann erst mal, verteidigt seine Schritte. Ich habe meine Möglichkeiten genutzt Dir etwas damit mitzuteilen. Ich verstehe es wenn man da jetzt erst mal zu Distanz braucht. Mehr habe ich Dir da auch nicht zu sagen.

Viel Erfolg für die Zukunft :)
 
Wie du meinst. Ich brauch mich ja nicht in die Opferrolle begeben, da ich nicht das Gefühl habe, dass das notwendig wäre. Ich habe halt eher das Gefühl, dass es Belehrungen sind, statt Tipps. Ich habe das Gefühl, du stellst es so dar, als würde deine Ansicht dem entsprechen, was Tatsache ist und ich mich komplett in Widersprüchen verstricken.

Ich fühl mich gut mit meiner Entscheidung und das ist das wichtigste.

Ich "brauche" die sozialen Kontakte auch nicht, aber in einer Firma zu arbeiten, mit über 100 MA und mit keinem auch nur ein vernünftiges Wort wechseln zu können, ist halt auch kein Spass.

Vielleicht nehm ich das Alles auch nur zu persönlich! So allgemein sind deine Antworten nun auch nicht für mich.
 
Ich brauch mich ja nicht in die Opferrolle begeben

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SOlch "enge" Bindungen aufzubauen, auf Gefühlsebene erschweren nur Entscheidungen wie meine

Für mich ist eine Beziehung, in der Liebe herrscht, allerdings auch eine enge Bindung und gehört m.M.n. auch dazu. Dass diese dann Entscheidungen erschweren gehört für mich dazu und ist Ausdruck des starken Gefühls für den anderen.


Ich denke du bist ein starker Kopftyp und weniger der gefühlsbetonte. Das fiel ja nun auch schon öfters auf, wenn ich mich an das Thema Sexualität erinnere. Da ich dann gänzlich anders ticke als du, kann ich das nicht nachvollziehen. Nicht, dass ich Gründe wie das Zurückstecken nicht verstehen würde, aber mir fehlen hier definitiv viele Gefühle und Emotionen, die ich bei einer innigen und warmen Liebe als dazugehörig empfinde. Realismus ist gut und sich nicht abhängig machen ist wichtig, aber ich habe hier weniger das Gefühl, dass du etwas durchziehst und dabei stark bist, als dass es dir relativ einfach fällt diese menschliche Bindung zu kappen.

Ich will das aber auch nicht verurteilen, denn es ist per se nichts schlimmes, ich kann es halt nicht nachvollziehen, empfinde es auch nicht als normal, da das aber zu nichts führt, da du bist, wie du bist (und das auch in Ordnung ist), ziehe ich mich da wie tree raus und hoffe, dass du einen guten Schritt gemacht hast :)
 
aber ich habe hier weniger das Gefühl, dass du etwas durchziehst und dabei stark bist, als dass es dir relativ einfach fällt diese menschliche Bindung zu kappen.

1. eher weniger...
2. Definitv!

Meine Freundin hat sich nie beschwert, dass ich keine Gefühle zeigen könnte, oder zu wenig gefühlsbetont bin, aber eine Beziehung zu beenden ist für mich ein eigenes Kapitel.

Wo liegt der Sinn darin es sich selbst zusätzlich schwer zu machen, in Klagelieder zu verfallen, rumzuheulen, seine Entscheidungen hundertmal anzuzweifeln?

Ich akzeptier es, wie es kommt, ich habe mich nach reichlicher Überlegung dazu entschieden, abgesehen davon, dass sie sich zuerst auch dafür entschieden hat, sehe ich keinen Grund jetzt einen Rückzieher zu machen. Ebenso halte ich es nicht für förderlich, wie manche es hier nennen, mein Herz zerreissen zu lassen. Das hat auch nichts mit gefühlskalt zu tun, sondern dass ich da einfach schon etwas weiter bin. Ich habe von Anfang an zu ihr gehalten und habe sie in allem unterstützt, ich schreibe ihr Gedichte, sage ich oft genug, dass ich sie liebe und zeige es ihr auch.

Aber ab einem gewissen Punkt, schalte ich einen Großteil dessen einfach weg, um den Weg nicht noch steiniger zu haben. Das ist für mich durchaus Kopfsache, da hast du recht, ich bin auch Kopfmensch, zu einem großen Teil. Auch das stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ab heut Abend 19 Uhr ist sie erstmal für paar Tage weg. Hab ihr mit auf dem Weg gegeben, dass sie sich nochmal alles entspannt durch den Kopf gehen lassen soll bevor sie was macht, was sie bereuen würde.
Also WE -> Jan allein zuhaus :banana:

Schauen wir mal wie es weiter geht.

Viel Kraft Euch :)
Nun kann Jeder für sich sich besinnen. Eventuell gibt es ja mit neuem Konzept wieder eine Neuzusammenkunft.
Ich wünsche Euch dazu einen möglichen Lebensplan der möglichst Bald gesehen werden kann. Wenn was ist, hier einfach schreiben. Wir sind da :)


vom Handy getippselt
 
Morgen vor einem Jahr ist alles beendet worden.
Ich vermisse Sie immer noch irgendwie...
Langsam wird es Zeit für was Neues.
Allerdings fühle ich mich irgendwie nicht bereit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich melde mich auch mal wieder, seit Langem.

Ich habe meine Partnerin immer noch, dieses Jahr jährt es sich nun zum Zweiten Mal. Es gab auch schon richtig Zoff, aber man hat sich berappelt (wie man es auch tun sollte, wenn man sich richtig! aussprechen kann). Momentan ist alles tip top.

Meine Ex hat mich die Tage kontaktiert, ob ich reden wolle. Ich habe dankend verneint. Dinge gibt es....
 
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