Leachim
Experte
@Leachim, Du hast recht wenn du schreibst, dass ich die Jungs mag aber zu wenig Rückzugsbereich finde bei Ihr.
Die Jungs und Ich haben leider keine gemeinsamen Interessen was ich sehr bedaure und mich als kleiner Freak etwas absentiert von den Jungs.
Dennoch mögen wir Uns. Wenngleich wir wenig finden was Uns zusammen verbindet. Man sieht sich, grüßt sich, sitzt mal gemeinsam am Tisch und isst zusammen aber das war´s dann auch; leider.
Ich hab schon einiges unternommen aber die Jungs interessieren sich meist nur für Computerspiele wo ich nur begrenzt für mich begeistern kann.
Früher hatte ich da mehr Interesse aber jetzt mit 33 deutlich weniger. Darüber bin ich traurig da wir dann als mal wenigstens gemeinsam wieder was hätten.
Ist halt so und sollte man akzeptieren, ok. Kann man jetzt nichts übers Knie brechen.
In Ordnung, so tief wusste ich dann doch nicht von eurer Beziehung Bescheid.
Fehlende gemeinsame Interesse sind leider Gift für jeglichen Beziehungsaufbau, da hilft dann auch kein gemeinsames zusammensitzen.
Verständlich, dass die die "Generation Computer" sind und sich dementsprechend mehr dafür interessieren.
Ich bin auch begeisterter "Zocker", wenngleich ich auch dazu immer weniger gerade komme, aber dadurch kann ich das nachvollziehen,
ich bin aber auch wieder etwas naturverbunden, nicht so wie du, nicht so stark, aber ich gehe gerne kilometerweit mit meiner Maus spazieren,
gerade jetzt im Herbst sieht das toll aus im Wald. Ich kenne das Alter nun nicht von den Jungs, aber das ist wohl mehr die Regel, dass die sich für solche
"uncoolen" Dinge (noch) nicht interessieren.
Deine Partnerin ist eindeutig Karrieremensch und dazu noch Patchwork-Mama, wenn ich das so lese muss ich ehrlich sagen, dass es ein Wunder ist, dass das so lange ging von deiner Seite aus.
Dabei sehe ich überhaupt nicht das Problem in der Wochenendbeziehung, das kommt auf die Menschen an, wie jeder Einzelne damit klarkommt, aber diese Dauerbelastung
hinten anzustehen, sich zwangweise einzuschränken in der Beziehung, das wäre eine Sache, mit der ich niemals Leben könnte auf Dauer.
Karriere ist gut und schön, auf jeden Fall soll man versuchen seine Träume zu verwirklichen, aber wenn zu einem Menschen mutiert, der nur noch lebt um zu arbeiten,
dann steuert das auf Einsamkeit hinaus. Es sieht einfach danach aus, als wenn sie ihre Prioritäten gewählt hat und du leider nicht diese bist.
Ich habe nicht das Gefühl, dass sie ihre Ausrichtung ändern wird, so wie sich das bisher immer ließ, ist sie der typischen Workerholic,
der nur für die Arbeit lebt und nebenbei die Familie aufzieht. Wenn Nebenbei schon die Familie sitzt, bei welchem Nebenbei soll dann noch die Beziehung geführt werden?
Der Platz ist besetzt und wenn sich dort eine Nische auftut, dann wird das wohl auch nur eine Nische bleiben. Ob man sich da wieder reindrängeln kann?
Ich bin da ehrlich skeptisch.
Ich hoffe für dich, dass das wieder was werden kann, auch wenn ich mich nicht unbedingt für eine derartige Beziehungskonstelation aussprechen würde








