Telekom oder Congstar oder ...?

Peacecamper

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Moin,

ich ziehe am 01.08. um und benötige noch einen neuen Provider. Aktuell bin ich noch bei Unitymedia, aber leider gibt es in der neuen Bleibe keinen Kabelanschluss (Kabel liegt wohl an der Straße, aber es gibt Anschluss im Haus). Also wird es wohl klassisches DSL. VDSL ist leider auch nicht verfügbar.
Ich war heute bei der Telekom und habe mich einmal unverbindlich beraten lassen. Möglich wäre ein DSL 16000 RAM Anschluss. In der Stoßzeiten geht es dann auf DSL 6000 etwa runter, aber besser geht es leider nicht. Das ganze würde 34,95 € im Monat kosten (29,95 € im ersten halben Jahr) samt Telefonflat und zusätzlich müsste ich mir noch einen Router kaufen oder mieten. Kostet aktuell entweder einmalig 80 € oder 4,95 € monatlich in der Miete. Und dazu dann nochmal 70 € Bereitstellungsgebühren.
Ist natürlich recht teuer, dafür gibt es aber die Leitung aus erster Hand. Laut Verkäufer im Telekom-Shop haben Vodafone und Co in unserem Wohngebiet nur DSL 6000 RAM. Für Vodafone trifft das in der Tat zu, zumindest laut Verfügbarkeitstest auf deren Website. Bei 1&1 sowie O² werden aber auf 16 Mbit angepriesen. Genauso bei Congstar.

Congstar sehe ich vom ersten Eindruck her als beste Alternative zur Telekom. Grundgebühr 29,95 €, dafür ein wenig teurer bei Anrufen in Mobilfunknetze, was mich aber nicht groß stört. Dafür auch ohne 24 Monate Vertragslaufzeit und statt der komischen Speedports von der Telekom gibt es Fritzboxen (würde die 7360 nehmen). Bei 24 Monaten Laufzeit kostet die 50 €, bei monatlicher Kündbarkeit 100 €. Bereitstellung kostet entsprechend 40 € oder 80 €.
Congstar ist also unterm Strich günstiger bei besserer Hardware. Aber lohnt sich das, wenn dafür die Leitungen eventuell schlechter sind? Oder nutzt Congstar die vollen Möglichkeiten der Telekomleitungen?

Wenn nicht, würde ich vermutlich die Telekom nehmen. Statt der Speedports kann ich ja auch selbst einen IP-Router kaufen, sei es eine Fritzbox oder irgendwas von Asus oder was auch immer da aktuell gut ist (müsste mich erstmal genauer belesen).



Im Haus sind Satellitenkabel verlegt, TV möchten wir auch über Satellit empfangen. Könnte man eventuell trotzdem die vorhanden Kabel zusätzlich noch für einen Kabelanschluss nutzen? Oder müsste ich da in jedem Fall neue Kabel im Haus legen? Denn dann würde ich vielleicht doch darüber nachdenken einen Kabelanschluss nachrüsten zu lassen, um auf 50 Mbit und mehr zu kommen. Aber nicht, wenn ich dafür alle Wände aufstemmen muss. Oder könnte man vielleicht mit einer Lösung von Devolo oder so das Satellitensignal verteilen und die vorhanden Kabel für den Kabelanschluss nutzen? Ich werde da auch nochmal mit dem jetzigen Besitzer reden, wo genau welche Kabel verlegt usw.
 
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Zu den Leitungen kann ich dir nicht viel sagen, allerdings zu den Speedports.

Die können es durchaus mit den FritzBoxen aufnehmen. Habe hier den W724V stehen und der kann alles, was meine "alte" 7390 auch kann.

Wlan 5GHZ, AC-Standard, Gast-WLAN, USB, Druckserver, NAS, Gigabit. Klar kann man bei der 7390 tiefer in die Einstellungen gehen, aber wer braucht das? Der Speedport läuft wie geschmiert, Topspeed und ohne Abstürze. Hab meinen bei ebay Kleinanzeigen für 60,- gekauft, einfach mal da schauen. Gehen hier im Pott für 60-90,- NEU weg und für das Geld ist das echt ein super Router.


Zu dem Kabelanschluss: Was würde es denn kosten wenn Unitymedia euch einen Anschluss ins Haus legt? SAT und Kabel-Kabel sind identisch, können alle Frequenzbereiche.

LG
 
Wobei die 7390 ja nicht so dolle sein soll, was ich gelesen habe. Würde da eher die 7360 kaufen.

Also der Pauschalpreis bei Unitymedia liegt bei 400 €. Allerdings ab. :fresse:
Was genau das kosten würde, müsste ich erstmal erfragen und liegt dann natürlich am Ausmaß der nötigen Arbeit. Dafür müsste ich aber dann erstmal wieder in das Haus, um zu gucken, wo das Kabel rein müsste usw.
 
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