Aktuelles

Rocket-Lake-S-Prozessoren nicht zu allen 400er-Mainboards kompatibel

Paddy92

Enthusiast
Mitglied seit
23.08.2010
Beiträge
1.997
Erstmal gibt es viele, die immer das Neuste haben müssen.
Es gibt ja auch neue Mainboards ;)

Spaß beiseite. Wie viele Leute sind denn davon überhaupt betroffen und welchen Anteil aller Käufer von Produkten von Intel machen diese aus? 1%, 0,1% oder gar 0,01%?

Diese paar Hanseln haben für ein Unternehmen wie Intel doch keinerlei Relevanz. Was für Intel aber deutlich mehr von Relevanz ist, sind die fehlenden Kapazitäten bei der 14nm Fertigung, sodass man bei den Chipsätzen auf 22nm ausgewichen ist, da andere Produkte eben eine höhere Priorität haben.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

Tigerfox

Enthusiast
Mitglied seit
29.08.2006
Beiträge
3.799
Ort
Bad Bentheim
Deine Argumente sind keine. Wie wenige betroffen sind, ist erstmal nicht so relevant. Der B460 ist wohl weit häufiger verkauft worden, als man als Retailkäufer meint, in Form von Komplettsystemen. Da ist aber das Aufrüsten wenig relevant.

Es geht um den Vorgang ansich. Auch mit dem Einsatz von 22nm-PCHs habe ich keine so großen Probleme. Dass der B460 auf einem älteren Chipsatz basiert als der B365 und beide schlechter ausgestattet sind als der B360 ist nicht schön, aber der maßgebliche Unterschied, USB3.1 bzw. USB3.2 Gen2 im PCH, war nicht so erheblich wie gedacht, da anders als damals bei USB3.0 die letzten seperaten Controller ASM2142/3142 nicht schlechter waren als die native Umsetzung, eher besser, und auch B360-Boards nicht durchweg und nicht reichlich Gebrauch vom integriertem USB3.2 gemacht haben.

Maßgeblich ist, dass Intel wissentlich einige Boards einer komplett neuen Plattform mit Chipsätzen ausgestattet zu haben scheint, bei denen vorher schon klar gewesen sein dürfte, dass die Rocket Lake nicht unterstützen würden, während man beim Z490 vielfach damit geworben hat. Das ist nicht direkt Schummelei, weil man ja nichts versprochen hat, aber schon wieder ein Beispiel für Intels kundenfeindlich-kurzlebige Produktpolitik. Wenn ich das richtig sehe, dürfte man mit einem B460-Board mit dazu passender CPU, also eher ein i5 als ein i7 oder i9, nicht besser dastehen als mit B365 und Coffe Lake-Refresh.

Ein wichtiger Vorteil von AMD und großer Kritikpunkt an Intel ist, dass man bei AMD auch mit einem eher günstigen B450/B550-Board RAM und CPU OCen und daher gut auskommen kann, wenn man nicht die ganzen Schnittstellen braucht, bei Intel hingegen für jedes Bischen OC ein teures Z-Boards braucht. Nachdem nun der B560 aufgewertet worden zu sein scheint, zeigt dies wieder, dass Intel noch beim Start von S1200 nicht einsehen wollte, dass man den Kunden da mehr Auswahl lassen sollte.
Damit schwindet auch die Hoffnung, dass Intel mal ein Nachsehen haben könnte bei S1700 OC mit allen Chipsätzen zulässt, wie bei AMD.

Ich habe aber übrigens diesen Trend nie verstanden, dass seit S1150 es immer mehr "Gamerboards" mit B-Chipsatz gab. Ich hab jetzt nicht genau im Blick, bei welcher Generation RAM-OC oder Allcore-Turbo-OC noch ging, aber es schien mir immer sinnlos, die paar € zu sparen, um dann komplett ohne oder mit stark eingeschränktem CPU-OC und tlw. auch ohne RAM-OC bzw. mit sehr niedrigen maximalen RAM-Taktraten leben zu müssen, zumal die K-CPUs ja oft allein durch die höhere TDP, seit dem 4790K aber auch bei den Boost-Taktraten auch ohne OC einige hundert MHz mehr in Games gehabt haben düften, zusätzlich zu einer vergleichsweise stark abgespeckten Grundaustattung des PCHs sowie meist auch des Mainboards, nur um dann für eine "Gaming-Optik" mit wenigen tatsächlich relevanten Features einen Aufpreis zu zahlen. Besonders gewundert hat mich auch, dass die meisten Hersteller eher Gaming-Versionen der B-Chipsätze als der H-Chipsätze gebracht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

fortunes

Legende
Mitglied seit
13.06.2003
Beiträge
12.133
Ort
RheinMain
Für die sparsamen Gamer ist das Intels Genickschuss.

Wer sich aus finanziellen Gründen für eine H410-Platine mit i5-10400(F) entschieden hat, wird allerhöchstens auf einen i7-10700(F) aufrüsten können. Einen i9-10900(F) würde ich wegen der VRMs nicht empfehlen. Ein i9-11900(F), der auch nur 8C/16T bietet, hätte eine deutlich höhere IPC als der 10700(F) - wird aber nicht laufen.

Intels Produktpolitik und Nachlässigkeiten in der Fertigungsstrategie fallen ihnen immer mehr auf die Füße.

Dadurch fahren allen Besitzern einer H410- und B460-Platine sämtliche Aufrüstmöglichkeiten davon.

Bei so einer Firmenpolitik wird der nächste Schritt zur Konkurrenz nicht schwer fallen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tigerfox

Enthusiast
Mitglied seit
29.08.2006
Beiträge
3.799
Ort
Bad Bentheim
Also H410 und i7, geschweige denn i9 ist schon recht unrealistisch, H410 zum Gaming insgesamt, bei so engem Budget kauft man lieber gebraucht. H410/B460 für effiziente Office- und Multimediarechner könnte ich mir schon eher vorstellen, aber H410 und Aufrüsten ist eher abwegig. B460 schon eher.

@matthias80 : Das ist aber ein Grundproblem der ganzen Industrie. Die PC-Hardware-Branche lebt noch mehr als andere Industrien davon, dass die Kunden ständig Neues kaufen müssen, ohne dass das alte defekt ist, um genug Umsatz zu machen. Wenn alle so lange ein System nutzen würden wie ich, währen v.a. die Mainboardhersteller schon lange tot. Da die im letzten Jahrzehnt auch immer weniger bahnbrechende Neuerungen vorweisen können, die ansich schon den Wechsel eines Mainboards sinnvoll machen, wie USB2.0 oder USB3.0, oder technische Gründe, die sich regelmäßig ergeben, wie damals der FSB, muss regelmäßig künstlich der Wechsel erzwungen werden.

Es ist nicht schön, aber es ist so, dass kein Unternehmen in der Branche davon leben könnte, wenn jeder nur alle fünf oder mehr Jahre neue Hardware zu kaufen bräuchte. Instandhalt und Pflege kann man dem Kunden auch nicht in Rechnung stellen. Da müsste Hardware schon deutlich teurer sein, um mehr Marge zu bringen.
Gerade bei Grafikkarten und auch bei Mainboards find ich das geradezu traurig, weil sich hier in jeder Generation die Hersteller teils richtig Mühe geben, um tolle Produkte zu entwerfen, gute, auch optisch ansprechende Kühllösung usw. - nur, damit ein, zwei Jahre später etwas zum halben Preis deutlich besser ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

fortunes

Legende
Mitglied seit
13.06.2003
Beiträge
12.133
Ort
RheinMain
Also H410 und i7, geschweige denn i9 ist schon recht unrealistisch, H410 zum Gaming insgesamt, bei so engem Budget kauft man lieber gebraucht. H410/B460 für effiziente Office- und Multimediarechner könnte ich mir schon eher vorstellen, aber H410 und Aufrüsten ist eher abwegig. B460 schon eher.
So ein Käse.

i7-10700(F) auf einer H410-Platine ist kein Problem.

i9 sagte ich selbst.

Eine H410-Platine bekommt man für 60€, B460 geht ab 72€ los - und da sehen die VRMs kaum besser aus.

Wer auf's Geld schauen muss, und das tun viele, nimmt die H410-Platine, den 10400(F) und den Aufrüstgedanken. Jeder gesparte Euro im 600€-System fließt dann in die GPU.

Du kannst mir gerne eine B460-Platine zeigen, die einen 10900(F) von den VRMs her verträgt - und sagen, was die kostet.

Und dann sage ich dir, was man von dem gesparten Geld bekommt. ;)

Eine H410-Platine mit einem i5-10400F und einer GTX1660 produziert mehr FPS als eine B460-Platine mit gleicher CPU - und einer GTX1650 "Super". Weil das Budget nicht mehr für die GTX1660 gereicht hat.

Das soll also deine Empfehlung sein?
 

Tigerfox

Enthusiast
Mitglied seit
29.08.2006
Beiträge
3.799
Ort
Bad Bentheim
Ich meinte, dass H410 so schlecht ist, dass das Geld noch so eng sitzen kann und es trotzdem wenig sinnvoll ist, da einen i7, nichtmal einen der stärkeren i5 reinzusetzen, sondern sich lieber gebraucht umzusehen. Und selbst wenn man so ein H410+100400-System gebaut hat, ist Aufrüsten auf einen Rocket-Lake ja wohl kein Thema. H410=H310=H110, also nur 6xPCIe2.0, 4xSATA 6Gb/s und 4xUSB3.0. Selbst der B85 war etwas besser (8xPCIe2.0).

B460+i5 und dann Aufrüsten auf i7/i9-Rocket Lake könnte ich mir für absolute OC-Verweigerer noch gerade so vorstellen.
 

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
Du vergisst den Ressourcen Gedanken dabei.
Selbst wenn jemand mit jedee neuen CPU Generation mitnimmt, so verkauft (oder verschenkt) er die alte CPUs doch weiter und wenn er auch das Mainboard tauschen muss, dann wird er auch dies weiterverkaufen. Somit leben Mainboard am Ende auch nicht länger oder kürzer wenn da mehr CPU Generationen drauf laufen. Der Erstkäufer des Boards realisiert nur den Wertverlust früher, wenn er es beim Wechsel auf die nächste CPU Generation auch tauschen muss und hat eben mehr Arbeit beim Update, sonst ändert sich daran aber eben nicht viel.

Für alle die nicht jede CPU Generation mitnehmen, davon gibt es ja, gerade auch abseits von Leuten die in solchen Foren wie diesen schreiben, sehr viele, haben eben den Vorteil das nicht das Problem haben erstmal ein BIOS Update zu brauchen und die tauschen in aller Regel beim CPU Update dann auch gleich das Mainboard mit, eben weil auch die neuen CPUs dann gar nicht mehr auf ihren alten Boards laufen. Selbst bei AM4 dürfte es schwer werden ein RYZEN 5000 auf einem Board mit 300er Chipsatz zum Laufen zu bekommen und die Boards sind auch noch keine 4 Jahre alt (von einigen Bristol Ridge OEM Boards abgesehen, aber auf denen kann man das wohl ganz vergessen).
 

pillenkoenig

Experte
Mitglied seit
11.12.2018
Beiträge
1.300
Spaß beiseite. Wie viele Leute sind denn davon überhaupt betroffen und welchen Anteil aller Käufer von Produkten von Intel machen diese aus? 1%, 0,1% oder gar 0,01%?

Diese paar Hanseln haben für ein Unternehmen wie Intel doch keinerlei Relevanz.
ach.
als es bei amd keine zwei vollen PCIe3 x4 NVMe slots gab klang das aber noch ganz anders.
 

matthias80

Enthusiast
Mitglied seit
12.01.2003
Beiträge
309
Mmh Bissel weit argumentiert...
Grundlegend die wegwerfgesselschaft.
Aber ok. Um das mal hier am Thema festzumachen. Da reden wir über Mainboards die vielleicht 6 Monate auf dem Markt sind...
Aber sorry nicht böse nehmen. Du willst das Problem auch vielleicht gar nicht verstehen.

Mfg
 

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
Da reden wir über Mainboards die vielleicht 6 Monate auf dem Markt sind...
Und genau deswegen wird kein Mensch diese wegwerfen, wenn er ein CPU Upgrade auf Rocket Lake durchführt, sondern sie ebenso wie seine bisherige CPU verkaufen, oder willst du hier ernsthaft behaupten, dass die Boards alle im Müll landen würden? Gebrauchte Mainboards lassen sich genauso wie gebrauchte CPUs verkaufen, zumal wenn sie noch so neu sind.

Außerdem geht es um die H410 und B460 Boards, also die billigen Einstiegsmodelle und kaum jemand der so ein Board kauft, dürfte zugleich bei jeder neuen CPU Generation auch die CPU updaten, dies ist wohl eher etwas für die Enthusiasten die dann auch ein Z490 Board haben und dies kann man dann auch mit Rocket Lake weiternutzen.

Daher sehe ich nicht wo hier ein echtes Problem vorliegt, welches wirklich für eine nennenswerte Anzahl an Personen relevant wäre. Zumal es eben um die billigen Einsteigerboards geht, die vor allem in OEM Kisten stecken und da ist die Aufrüstung sowieso immer fraglich und vom Hersteller schon wegen dem Support auch gar nicht gewollt. Wer sich selbst einen Rechner mit so einen billigen Board gebaut hat, welches keinerlei Übertaktung erlaubt, dürfte eben kaum zur der Gruppe der Leute zählen die jede CPU Generation mitnehmen und wenn doch, dann verkauft er sein altes Board eben und realisiert damit dessen Wertverlust eben früher.
 

Paddy92

Enthusiast
Mitglied seit
23.08.2010
Beiträge
1.997
Wie wenige betroffen sind, ist erstmal nicht so relevant.
Doch, genau das ist es. Wenn kaum Leute überhaupt so ein Upgrade vornehmen, warum sollte ein Unternehmen dann bei Entscheidungen Rücksicht auf die Kompatibilität nehmen?

Was ist wohl wichtiger für ein Unternehmen?
A) Von ein paar Leute in irgendeinem Forum gefeiert zu werden, weil man deren konstruierten Aufrüstungsfantasien befriedigt und dabei von anderen Produkten weniger absetzen, weil die Kapazitäten einfach nicht reichen
B) Bei den Chipsätzen auf die 22nm Fertigung ausweichen und dabei in Kauf nehmen, dass die Kompatibilität leidet. Dafür aber nicht die bereits stark ausgelastete 14nm Fertigung nutzen und somit nicht die Produktion anderer Produkte einzuschränken

Ein wichtiger Vorteil von AMD und großer Kritikpunkt an Intel ist, dass man bei AMD auch mit einem eher günstigen B450/B550-Board RAM und CPU OCen und daher gut auskommen kann, wenn man nicht die ganzen Schnittstellen braucht, bei Intel hingegen für jedes Bischen OC ein teures Z-Boards braucht. Nachdem nun der B560 aufgewertet worden zu sein scheint, zeigt dies wieder, dass Intel noch beim Start von S1200 nicht einsehen wollte, dass man den Kunden da mehr Auswahl lassen sollte.
Damit schwindet auch die Hoffnung, dass Intel mal ein Nachsehen haben könnte bei S1700 OC mit allen Chipsätzen zulässt, wie bei AMD.
AMD musste/muss halt bisschen mehr Blowi bei den Selbstschraubern machen, um Marktanteile zu gewinnen. Je mehr Marktanteile diese generieren, desto kundenfeinlicher - wie du es so schön nennst - werden auch diese. Sieht man ja bei den Ryzen 5xxx


ach.
als es bei amd keine zwei vollen PCIe3 x4 NVMe slots gab klang das aber noch ganz anders.
Dann zitier doch mal den Beitrag, wo es ach so anders klang.
 

matthias80

Enthusiast
Mitglied seit
12.01.2003
Beiträge
309
ich kann deine argumentation ja nachvollziehen.
ich versteh sie.
aber unterm strich so zurecht argumentiert das es am kern vorbei geht um den es eigentlich geht.
wurde halt nie offen kommuniziert. jetzt kommen sie um die kruve...
wenn man es hätte richtig machen wollen. wozu überhaupt noch bei der kurzen lebenserwartung ein b460 brett auf den markt bringen?
aber egal. aus endverbraucher sind wer sich so ein system zusammen gestellt hat... unschön.
aber global gesehen ein nur ein weiterer tropfen auf den heißen stein.
ein grund mehr wie schon immer intel einbissel kritisch und nicht mit der rosa brille zu sehen.

MfG
Beitrag automatisch zusammengeführt:

mmh interessanter blickwinkel.
sich hier sonnen... aber ohne amd würden wir immer noch auf 4 core max rum juckeln...
die uvp der 5000er ist für die leistung bombe!
wer gedacht hat amd verschenkt die cpu´s ist gaga.
intel jahrelang für 3% steigerung viel mehr hinterhergeworfen und jetzt jammern.
mann kann es einfach nicht jedem recht machen.

MfG
 

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
wozu überhaupt noch bei der kurzen lebenserwartung ein b460 brett auf den markt bringen?
Unter der Lebenserwartung versteht man eigentlich etwas anderes als die Zeit in der die Hardware die aktuelle Generation darstellt. Außerdem ist es bei AMD ja auch nicht viel anderes, auch da haben die Boards mit dem Einsteigerchipsatz A320 nicht die gleichen Aufrüstmöglichkeiten wie die mit den besseren Chipsätzen. Daher taugt das Thema auch nicht für die üblichen AMD <> Intel Grabenkämpfe und wer wirklich jede CPU Generation mitnimmt, also jedesmal den Wertverlust bei der CPU in Kauf nimmt, der sollte nicht so am Board sparen müssen und hat mit der Wahl eines Boards mit einem Einstiegschipsatz sowieso schon einen Fehler gemacht.
 

Paddy92

Enthusiast
Mitglied seit
23.08.2010
Beiträge
1.997
aber ohne amd würden wir immer noch auf 4 core max rum juckeln...
Weil du das sagst?

Nur mal so, aber man konnte schon ziemlich lange vor Ryzen auch bei Intel mehr als 4 Kerne erwerben, wenn man diese benötigt hat. So nen 5820k war auch nicht viel teurer ;)

die uvp der 5000er ist für die leistung bombe!
wer gedacht hat amd verschenkt die cpu´s ist gaga.
Es geht nicht ums verschenken, aber die non-x Modelle zurückzuhalten und so die Kunden zu melken - wie es der AMDler doch so gerne nennt - ist jetzt alles andere als kundenfreundlich
 

matthias80

Enthusiast
Mitglied seit
12.01.2003
Beiträge
309
Guter Punkt.
Es gibt welche die haben nen 3900x auf dem schmalen Brett laufen.
Das ist schon ne ansage.
Warten mal ab... Wenn ein Bastler doch auf nem b460 Brett was zum laufen bekommt.... War das wohl nur Marketing geblubber um die neuen Bretter an den Mann zu bringen.

Mfg
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Richtig.
Zählt aber nicht zur comsumer Plattform sondern zur enthusiasten. Gaaaaaanz alter Hut.
Gibt ja Haufen Punkte... Max. 32gb ram.
Ecc Support wurde ja vor kurzem mal in der Presse aufgegriffen.

Vielleicht ist das auch Nostalgie? Ne gute Zeit die man hatte... Will man sich jetzt nicht schlecht quatschen lassen...

Ja das wohl war. Aber auch die gibt's wenn nicht zu kaufen...

So long. Lasst uns nicht über sowas quatschen.
Diesmal hat es nur die unteren Versionen erwischt. Es hat ja auch mal die große z Plattform erwischt. Dann wäre der Aufschrei wohl größer gewesen.

Der Wechsel auf die neue Generation ist denke verdammt schwer zu argumentieren. Aber naja...

Mfg
 
Zuletzt bearbeitet:

pillenkoenig

Experte
Mitglied seit
11.12.2018
Beiträge
1.300
Ryzen liefert nur 20 (16 für einen PCIe-3.0-Slot (z.B. für die Grafikkarte) und 4 für einen M.2-Slot) PCIe-3.0-Lanes, welche direkt von der CPU selber kommen. Der Chipsatz liefert nur PCIe-2.0-Lanes. Auch der kommende 400er Chipsatz von AMD soll hier keine Verbesserung liefern und ermöglicht u.a. einen zweiten M.2-Slot nur per PCIe-2.0 anzubinden. :wink:
NUR PCIe-2.0 fuer die 2. NVMe SSD? KA-TA-STRO-PHE!
#scheissamd

Intel liefert ebenfalls 16 PCIe-3.0-Lanes für einen PCIe-3.0-Slot direkt von der CPU und der Chipsatz liefert zusätzliche 24 PCIe-3.0-Lanes.
#intelbeste

wie viele kunden brauchen denn 2x NVMe SSDs mit vollen PCIe3.0 4x lanes?
1%, 0,1% oder gar 0,01%?
 
Zuletzt bearbeitet:

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
Wenn ein Bastler doch auf nem b460 Brett was zum laufen bekommt....
Natürlich wird man auch irgendwie einen Rocket Lake auf einem B460 Board zum Laufen bekommen, die Chipsätze sind den CPUs in Wahrheit doch reichlich egal, wie man auch an den billigen China "X79" Boards sieht, auf denen in Wahrheit dann aber ein B85 Chipsatz steckt. Seit die Chipsätze über PCIe angebunden sind, ist die Abhängigkeit zwischen Chipsatz und CPU eben sehr gering geworden und der Chipsatz dient vor allem dazu mehr I/O bereitzustellen.

"Marketing geblubber" würde ich aber trotzdem nicht sagen, denn es gibt ja verschiedene Chipsätze um auch unterschiedliche Boards für unterschiedliche Ansprüche unterscheidbar anbieten zu können. Die billigen Chipsätze kommen auf die billigen Boards, wo dann auch nur gerade ausreichend bemessene Spannungswandler drauf sind und weniger schnelle Schnittstellen, eben alles um Kosten zu sparen und am Ende dürfte auch ein kleinerer BIOS Chip verbaut sein, was wohl auch bei den A320 ein Grund war, wieso man diese nicht offiziell für Zen2 freigegeben hat, denn schon bei manch anderem Board müsste dafür dann der Microcode zur Unterstützung anderer Prozessoren entfernt werden, damit das BIOS in den Chip passte. Sowas ist Aufwand, vor allem die Validierung der neuen CPUs und BIOS Versionen auf den alten Boards, aber um den zu betrieben, verdienen die Hersteller an diesen billigen Boards einfach zu wenig, zumal es eben sowieso nur wenige Kunden betrifft, wie ich zuvor schon ausgeführt habe.

Spart man bei der Validierung, dann haben die Kunden den Ärger und den gab es auf AM4 Boards ja oft genug, wie man immer wieder mal sehen konnte, wenn mit einer neuen BIOS Version plötzlich etwas nicht lief, was mit der vorherigen und dann oft mit der nächsten wieder funktioniert hat. Dies führt dann bei den Kunden zu Frust und bei den Boardherstellern zu Kosten, die sie entweder auf alle Boards umlegen müssen oder sie überzeugen halt den CPU Hersteller da einen Riegel vorzuschieben, dann ist der aber der Buhmann und bekommt den Shitstorm ab. So geschah es ja bei AM4 bzgl. PCIe 4.0 auf Boards mit 400er Chipsätzen, was ja Anfangs teils mit dem Beta BIOS erfolgreich ausprobiert wurde, bevor AMD einen Riegel vorgeschoben und vor allem den Kunden und Boardherstellern viel Ärger erspart haben dürfte, wenn dann doch nur bestimmte Kombinationen stabil zu betreiben gewesen wären, einfach weil die Boards damals bei der Entwicklung nicht dafür ausgelegt wurden. Es sollte mich auch wundern wenn AMD beim Nachfolger von AM4 nochmal so lange am gleichen Sockel festhält, sie musste ja schon bei Zen2 Kompromisse machen um dies zu erreichen und wollten anfangs auch Zen3 gar nicht für bestehende 300er und 400er Boards freigeben, was sie dann erst nach dem öffentlichen Druck doch getan bzw. nicht verhindert und somit den Boardhersteller ermöglicht haben.

AMD ist halt an sein Versprechen aus 2016 gebunden AM4 bis 2020 zu verwenden und dies haben sie damals auch für die EYPC Plattform angegeben, nur für TR gab es so ein Versprechen nicht und da hat man dann ja gesehen, dass hier AMD hier einen Schnitt gemacht hat als dies technisch sinnvoll war.
um die neuen Bretter an den Mann zu bringen.
Jede CPU braucht ein Board auf dem sie läuft und ob sich nun derjenige der die gebrauchte Comet Lake CPU gekauft dafür ein neues Board (egal ob mit 400er oder 500er Chipstz) kauft oder er sich ein gebrauchtes Board von jemandem kauft der seinen Comet Lake auf Rocket Lake abgedatet hat und letzerer sich ein neues Board mit 500er Chipsatz holt, ändert doch an der Gesamtzahl der verkauften Mainboards nichts!
 

Tigerfox

Enthusiast
Mitglied seit
29.08.2006
Beiträge
3.799
Ort
Bad Bentheim
Außerdem ist es bei AMD ja auch nicht viel anderes, auch da haben die Boards mit dem Einsteigerchipsatz A320 nicht die gleichen Aufrüstmöglichkeiten wie die mit den besseren Chipsätzen. Daher taugt das Thema auch nicht für die üblichen AMD <> Intel Grabenkämpfe und wer wirklich jede CPU Generation mitnimmt, also jedesmal den Wertverlust bei der CPU in Kauf nimmt, der sollte nicht so am Board sparen müssen und hat mit der Wahl eines Boards mit einem Einstiegschipsatz sowieso schon einen Fehler gemacht.
Klärt mich mal jemand auf? A320 läuft natürlich unter meinem Radar, aber ein schneller Blick zeigt, dass auch der 3950XT bei Asrock und Gigabyte auf einer Menge, vielleicht allen A320-Boards läuft. Oder sind das alles neue Revisionen oder später erschienene Boards? Erst jetzt wird die vierte Generation Ryzen-CPUs nicht von der ersten Generation Mainboards unterstützt - und auch das ist noch nicht spruchreif, da kann noch was kommen. Meilenweit besser als bei Intel, auch wenn da erst ein Aufschrei bei den Kunden nötig war, aber wenigstens hört AMD darauf!

EDIT: Ich glaube, Du überschätzt völlig, wieviele Menschen sich gebrauchte Mainboards kaufen. Keiner, den ich kenne, würde überhaupt den Gebrauchtkauf von PC-Hardware in Erwägung ziehen. Die überwiegende Mehrheit der Menschen möchte so einen PC auch nie von Innen sehen.

Weil du das sagst?
[...]
Nur mal so, aber man konnte schon ziemlich lange vor Ryzen auch bei Intel mehr als 4 Kerne erwerben, wenn man diese benötigt hat. So nen 5820k war auch nicht viel teurer ;)
Intel hat neun Core-Generationen lang auf vier Mainstream-Sockeln nur Quadcores als Maximum geliefert, angefangen beim QX6800 bis zum i7-7700K, und für alles darüber einen dicken Aufpreis für eine, technisch meist ein Jahr zurückhängende HEDT-Plattform verlangt, und erst als AMD mit den ersten beiden Generationen Ryzen wieder konkurrenzfähig wird, fängt Intel plötzlich an, jedes Jahr zwei Kerne draufzulegen und an der Architektur zu schrauben - und Du meinst, da bestünde kein kausaler Zusammenhang?!?

Es geht nicht ums verschenken, aber die non-x Modelle zurückzuhalten und so die Kunden zu melken - wie es der AMDler doch so gerne nennt - ist jetzt alles andere als kundenfreundlich
Wer braucht denn bitte die non-X-Modelle? Die waren doch bei Zen2 auch nur aufgrund der Preis sinnvoll. Wenn ich jetzt für ein X-Modell mit höherer TDP und dadurch mehr Taktspielraum keinen so hohen Aufpreis mehr zahlen muss, ist mir das lieber als ein non-X-Modell. Ich hab eher den Eindruck, AMD hält diese für nicht mehr sinnvoll.
 

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
AMD_AM4_Zen2_Chipsetmatrix.jpg


AMD-AM4-Kompatibilitaet-Zen3.jpg
 

matthias80

Enthusiast
Mitglied seit
12.01.2003
Beiträge
309
Aufwand ist die benötigten Ressourcen aus dem Boden zu holen.

Software wird einmal entwickelt und dann so oft man will benutzt. Da ist der Aufwand der Geld kostet ein reissack in China.

Wenn man so formiert ist. Wie kann man das noch gut heißen? Da muss einem doch der kam anschwellen!

Mfg
 

gR3iF

Enthusiast
Mitglied seit
01.01.2009
Beiträge
4.332
Ach Holt... Das sind Dinge die AMD mehr oder weniger so sehen möchte. Trotzdem sind diverse Hersteller einen drüber gegangen und haben zb. Ryzen 5000 auf allen Chipsätzen gangbar gemacht.

Das ist cool bei AMD und definitiv ein Pluspunkt, der leider den Minuspunkt mit sich bringt, dass im dümmsten Fall der Käufer mit heiler CPU und Board trotzdem keinen Post bekommt da Bios alt.
 

Holt

Legende
Mitglied seit
05.07.2010
Beiträge
23.275
Software wird einmal entwickelt und dann so oft man will benutzt.
So denken nur Leute die von Validierung nichts halten.
Das sind Dinge die AMD mehr oder weniger so sehen möchte.
Klar und die Boardhersteller halten sich da nicht zwangsläufig dran, aber offiziell ist so eine Unterstützung dann eben nicht und es ist ja auch noch nicht sicher, ob die Boardhersteller nicht vielleicht auch so eine inoffizielle Rocket Lake Unterstützung für H410 und B460 Boards bringen werden.
leider den Minuspunkt mit sich bringt, dass im dümmsten Fall der Käufer mit heiler CPU und Board trotzdem keinen Post bekommt da Bios alt.
Oder weil das BIOS zu neu ist und die Unterstützung für seine alte CPU dort entfernt wurde um Platz für den Microcode zur Unterstützung neuerer Prozessoeren zu schaffen.
 

Paddy92

Enthusiast
Mitglied seit
23.08.2010
Beiträge
1.997
Zählt aber nicht zur comsumer Plattform sondern zur enthusiasten
Was genau ist jetzt daran dein Problem?


NUR PCIe-2.0 fuer die 2. NVMe SSD? KA-TA-STRO-PHE!
#scheissamd


#intelbeste
Wo genau bewerte ich da jetzt AMD oder Intel?
Ich habe dort lediglich auf die Fragen von einem anderen User geantwortet und dies wertungsfrei.

Gib dir doch wenigstens ein bisschen mehr Mühe, wen du schon versuchst mich zu diskreditieren. Das war ein ziemlich schwacher Versuch..


Intel hat neun Core-Generationen lang auf vier Mainstream-Sockeln nur Quadcores als Maximum geliefert, angefangen beim QX6800 bis zum i7-7700K, und für alles darüber einen dicken Aufpreis für eine, technisch meist ein Jahr zurückhängende HEDT-Plattform verlangt, und erst als AMD mit den ersten beiden Generationen Ryzen wieder konkurrenzfähig wird, fängt Intel plötzlich an, jedes Jahr zwei Kerne draufzulegen und an der Architektur zu schrauben - und Du meinst, da bestünde kein kausaler Zusammenhang?!?
Oder könnte dies auch einfach mit den ganzen Problemen und daraus resultierenden der 10nm Fertigung liegen?

Es wurde schon 2015 spekuliert, dass Intel die Anzahl der Kerne auf der Plattform für den Mainstream mit Cannon Lake auf 8 erhöhen wollte. Cannon Lake war als Nachfolger von Kaby Lake geplant und sollten die ersten CPUs in 10nm werden. Was aus CNL geworden ist und wie es mit der 10nm Fertigung weiter ging, dass wissen wir ja alle. Die geplante Erhöhung der Kerne im Mainstream wurde dann mit Coffee Lake umgesetzt.

Wer braucht denn bitte die non-X-Modelle? Die waren doch bei Zen2 auch nur aufgrund der Preis sinnvoll. Wenn ich jetzt für ein X-Modell mit höherer TDP und dadurch mehr Taktspielraum keinen so hohen Aufpreis mehr zahlen muss, ist mir das lieber als ein non-X-Modell. Ich hab eher den Eindruck, AMD hält diese für nicht mehr sinnvoll.
Nur dass die non-X Modelle deutlich beliebter waren, da diese ein viel besseres P/L geliefert haben (Vergleiche dazu u.a. die Verkaufszahlen bei Mindfactory). Da es keinen 5600 gibt, ist der Aufpreis von einem 3600 zu einem 5600x sind mal eben 100€...
 

Paddy92

Enthusiast
Mitglied seit
23.08.2010
Beiträge
1.997
Hatte ich geschrieben. Ist eine andere Liga.
Dann würde ich fälschlicherweise epic sagen und wir liegen beide falsch.
Ach, nur weil es die CPUs mit 4+ Kernen nur bei HEDT gab, konnte man die als einfacher Kunde nicht kaufen, Voll logisch und so...
Ein 5820k samt Mainboard haben damals kaum mehr gekostet, als eine CPU + Mainboard aus der Mainstream Plattform..
 
Oben Unten