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Rocket-Lake-S-Prozessoren nicht zu allen 400er-Mainboards kompatibel

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Phoenix2000

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Ja sie hätten einfach z490 usw weg lassen können und 10900k würde eh auf z390 laufen ist ja das selbe wie ein 9900k mit 2 Kernen mehr und jetzt einfach zu der neuen CPU die z590 bringen sollen aber das wollten sie nicht jedes Jahr müssen ja neue Board s verkauft werden.
Na ne....ich bin super zufrieden mit dem 10900k aufm Apex, bei RamOc mit 2x16GB ist das wirklich einzigartig, genauso wie das P/L das ist einzigartig schlecht. 😂

Ich hab die böse Vermutung das meine nächste CPU Zen 4 sein wird oder Zen5.

Das BigLittle Prinzip ist irgendwie Kastration auf höchsten Niveau, dann lieber 2 gleich starke CCX.
Die müssen sich ganz schön Strecken wenn ich da nochmal Geld lassen soll, das Intel Logo brauch ich nicht, sondern Leistung.

Und Rocketlake hat einfach 2Kerne zu wenig, das es das bringt.
 
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Holt

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IronAge

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Wo steht das?

Laut Anandtech hat CEO Bob Swan gesagt:


ist es vollkommen unklar wie diese und die anderen Aussagen zu werten sind:
Letztlich muss man aber eben gerade bei solchen Server CPUs warten, bis der OEM des Vertrauens passende Produkte mit diesen CPUs liefern kann, die sind ja nicht wirklich für den DIY Markt, anderes als die CPUs um die es in diesem Thread eigentlich geht.

Intel hat in den vergangenen 2-3 Jahren sehr oft Dinge angesagt/angekündigt wovon einiges nicht eingetroffen ist, gerade im Bezug auf die 10nm Produktion.
Da ist gerade mal davon die Rede, dass die Massenproduktion im Q1/2021 hoch gefahren werden SOLL.
Neben den großen OEMs gibt es auch noch kleinere Hersteller und Systemintegratoren.
In diesem Zusammenhang von DIY zu sprechen halte ich für etwas gewagt, zumal diese Prozessoren nicht wirklich auf Privatuser abzielen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es vor dem dritten Quartal eine breite Verfügbarkeit geben wird, so dass man auch Barebones z.B. von Supermicro mit Prozessoren bestücken kann.
Nebenbei: demnächst dann EX-CEO Bob Swan, warum nur. ;)
 

Sassicaia

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Kein Wunder, dass die 0815 boards immer teurer werden, aber nicht weil neue Technik drin steckt sondern weil die Produktlebenszyklen dermaßen kurz sind und damit keine Stückzahl mehr zustande kommt. Release vieler B460 Boards war Juni 2020 (soweit lieferbar 8-) ) und im Januar 2021 Ende im Gelände. Wenn das so weiter geht, dann schafft es Intel bald den Produktlebenszyklus in das Widerrufszeitfenster von Amazon einzupflegen. :ROFLMAO:
 

Holt

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Also hat IronWolf keine Belege für die Behauptung die würden erst im Herbst erscheinen, hat seine Aussage ab nicht entsprechend als seine Meinung dargestellt, sondern lässt sie wie ein Fakt aussehen. Möge jeder für sich entscheiden ob er so ein Vorgehen billigt.

Kein Wunder, dass die 0815 boards immer teurer werden, aber nicht weil neue Technik drin steckt sondern weil die Produktlebenszyklen dermaßen kurz sind und damit keine Stückzahl mehr zustande kommt.
Wobei die Frage ist, ob es nun billiger kommt nur zwei Generationen auf einem Board unterstützen zu müssen oder so viele wie bei einigen AM4 Boards, was mit immer neuen BIOS Versionen und deren Validierung für die ganzen APUs und CPUs verbunden ist. Außerdem treibt PCIe 4.0 (wie auch andere schnelle Schnittstellen wie USB 3.2 Gen2x2) oder die Fährigkeit für hohe RAM Takte die Kosten für die Boards, weil der Aufwand dafür eben einfach höher ist. Wären die Stückzahlen so relevant, würden die Hersteller nicht so viele unterschiedliche Boards für den gleichen Sockel bieten, die sind am Ende doch wieder recht ähnlich sind.
 

Tigerfox

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Man sieht vielen 500er-Boards aber auch an, dass sie nur minimal gegenüber ihren direkten 400er-Vorgängern verändert wurden.
 
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Holt

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Warum sollte man auch mehr ändern also nötig, wenn der Vorgänger gut lief, technisch wie kommerziell? Die 400er Boards haben ja teils schon einen M.2 Slot für die 4 PCIe Lane die die Rocket Lake CPUs zusätzlich bieten, sind schon auf PCIe 4.0 vorbereitet und es sollte mich wundern, wenn man nicht auch schon die Verbreiterung von DMI auf x8 berücksichtigt hätte, zumindest indem man beim Routing Platz für die Lanes gelassen hat. So spart man sich bei den neuen Boards halt Arbeit. Für den Kunden haben die Boards vor allem den Vorteil, dass man auf einem 500er Board dann auch sicher sein kann, dass ab Werk ein BIOS drauf ist welches auch einen Rocket Lake unterstützt, nicht jeder hat ja eine Comet Lake CPU zur Hand, es gibt ja auch Leute die nicht bei jeder Generation ein Upgrade machen.
 

Tzk

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Joa. Im Prinzip hätte es bei den 500er Boards wohl gereicht einfach ein neues Bios aufzuspielen und den Aufkleber von "400" auf "500" zu wechseln. Ist halt maximal albern, das man für jede Gen einen "neuen" Chipsatz ohne wirkliche Neuerungen bringt. PCIe 4.0 sollten die 400er Boards schon können und die 4 extra PCIe Lanes werden teilweise ja auch schon bereitgestellt...

Der größte Witz ist aber das man H410 und B465 ausklammert. Das wussten die doch ganz genau... Damit ist man nun definitiv noch bekloppter als AMD bei Sockel AM4. Da laufen zumindest ganze Generationen von Chipsätzen nicht ohne (inoffizielles) Beta Bios.
 

m@tti

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mein Board hat nen Biosupdate bekommen.
 

drakrochma

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Und schon weiß ich warum ich ein schlechtes Gefühl hatte als ich statt des geplanten 3600+b550 ein 10400f mit h410 geholt hab...

AMD ist ganz bestimmt nicht der Heilsbringer, aber gefühlt deutlich mehr als Intel.

Vielleicht sollte man Mal für Kunden/Marktposition was gutes tun und nicht ausschließlich für die Aktionäre.
Hoffentlich rächt sich das mittelfristig/langfristig gewaltig.:grrr::mad:
 

bit64c

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Und schon weiß ich warum ich ein schlechtes Gefühl hatte als ich statt des geplanten 3600+b550 ein 10400f mit h410 geholt hab...

AMD ist ganz bestimmt nicht der Heilsbringer, aber gefühlt deutlich mehr als Intel.

Vielleicht sollte man Mal für Kunden/Marktposition was gutes tun und nicht ausschließlich für die Aktionäre.
Hoffentlich rächt sich das mittelfristig/langfristig gewaltig.:grrr::mad:
Andererseits ist das H410 wahrscheinlich auch nur 1/3 so teuer gewesen.


Trotzdem will ich mal hoffen, dass bei meinem H470 auch PCIe4 funktionieren wird.
 

ashantus

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Ich habe es damals schon gesagt: wenn Intel PCI-E 4.0 bringt, dann erst wird man erst sehen, ob die kompatibel zu den 400er sind.
Ich kenne Intel halt. Sitze auf nem 1151 System, von dem es damals hies, daß auch die 8er Generation kompatibel sein wird. Ergebnis nannte sich dann 1151-V2.

Was noch ein wichtiger Hinweis ist zu den neuen CPU s.
Wenn man PCI-E 4.0 nutzt um seine M2 SSD anzuschliessen, dann wird der Slot von der Grafikkarte von 16 auf 8 fach runtergeschraubt! Die Lanes von GPU und M2 Slots werden untereinander aufgeteilt.
Siehe die Handbücher bspw. von Gigabyte zu den neuen 500er Chipsätzen.
 

Paddy92

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Wenn man PCI-E 4.0 nutzt um seine M2 SSD anzuschliessen, dann wird der Slot von der Grafikkarte von 16 auf 8 fach runtergeschraubt! Die Lanes von GPU und M2 Slots werden untereinander aufgeteilt.
Siehe die Handbücher bspw. von Gigabyte zu den neuen 500er Chipsätzen.
Die Aussage ist nicht ganz korrekt. RKL liefert insgesamt 20 PCIe 4.0 Lanes. Dementsprechend kann neben einem PCIe 4.0 (x16) noch ein M.2 Slot mit PCIe 4.0 (x4) angebunden werden. Sollen darüber hinaus noch weitere M.2 Slots per PCIe 4.0 angebunden werden, dann müssen die Lanes anders aufgeteilt werden.

Da du von Gigabyte schreibst. Zum Beispiel ist es bei dem Z590 Vision so, dass die von dir angesprochene Reduzierung der Lanes für den GPU Slot nur dann auftritt, wenn die zusätzlichen M.2 Slots B oder C genutzt werden, da sich diese die Lanes mit dem GPU Slot teilen. Die Nutzung von dem M.2 Slot A hat keinen Einfluss auf die Lanes des GPU Slots.
 
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cHio

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MENCHI

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S1151v2, S1200 un AM4 juckt nicht.
Ich bin erst wieder dabei, wenn:

DDR5 mit min. Quad-Channel
Min. 30%+ IPC / SC (zur aktuellen Plattformen)
Min. 32-36 PCIe Lanes
PCIe 4.0 / 5.0
 

bit64c

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Ich habe gerade das neuste BIOS installiert. Neben 11th gen unterstützt es jetzt Re-size BAR. Ich habe es mal aktiviert. Sehe ich es richtig, dass die CPU nun auf den VRAM zugreifen kann? I5 10400 + 3060ti
 

Holzmann

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bit64c

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ashantus

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Die Aussage ist nicht ganz korrekt. RKL liefert insgesamt 20 PCIe 4.0 Lanes. Dementsprechend kann neben einem PCIe 4.0 (x16) noch ein M.2 Slot mit PCIe 4.0 (x4) angebunden werden. Sollen darüber hinaus noch weitere M.2 Slots per PCIe 4.0 angebunden werden, dann müssen die Lanes anders aufgeteilt werden.

Da du von Gigabyte schreibst. Zum Beispiel ist es bei dem Z590 Vision so, dass die von dir angesprochene Reduzierung der Lanes für den GPU Slot nur dann auftritt, wenn die zusätzlichen M.2 Slots B oder C genutzt werden, da sich diese die Lanes mit dem GPU Slot teilen. Die Nutzung von dem M.2 Slot A hat keinen Einfluss auf die Lanes des GPU Slots.
Ja, richtig. Der erste M2 Slot geht noch in normal. Weitere M2 Slots führen zur Reduzierung. Hätte es vollständiger formulieren sollen.
 

Holt

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Ist halt maximal albern, das man für jede Gen einen "neuen" Chipsatz ohne wirkliche Neuerungen bringt.
Genau das AMD mit den 400er Chipsätzen auch gemacht, die entsprechen doch auch 100%ig ihren 300er Vorgängern und der Sinn ist einfach, dass man eben Boards mit den neuen Chipsätzen garantiert auch ein BIOS haben welches die neuen CPUs unterstützt. Außerdem unterscheiden sich die 500er schon durch die DMI x8 Anbindung (also DMI mit 8 Lanes) von den 400er Chipsätzen und
Von "ohne wirkliche Neuerungen" kann also gar nicht die Rede sein.

PCIe 4.0 sollten die 400er Boards schon können und die 4 extra PCIe Lanes werden teilweise ja auch schon bereitgestellt...
Es mag ja sein das es auch 400er Boards damit gibt, aber dies sind ja eben nicht die einzigen Änderungen und bei den Boards muss man eben damit rechnen, dass sie erst ein BIOS Update brauchen um mit einer Rocket Lake CPU zu funktionieren und wer eben keine Comet Lake CPU zur Hand hat, bekommt hat dann ein Problem welches er durch den Kauf eines Boards mit 500er Chipsatz vermeiden kann. Nicht jeder macht ja bei jeder neuen CPU Generation ein Systemupgrade!

600€ für 8Kerne wäre schon ein bisschen Dreist.
Die Preise sind meines Wissens nach von Intel noch gar nicht genannt wurden und das die Händler vorab zumeist extrem übertriebene Preise aufrufen, sollte so langsam bekannt sein. Diese zu kommentieren ist also ebenso unsinnig wie überflüssig. Über Preise kann man diskutieren, bobald die Verfügbarkeit im Handel gegeben ist, vorher schlagen die Händler eben kräftig drauf, weil die Händler ihre Preise nun einmal selbst machen und Angebot und Nachfrage diese bestimmen. Nach unten ist der natürlich durch die Preise des Herstellers begrenzt und wenn ein Händler schon ein Angebot macht bevor er überhaupt weiß wie viel er selbst für die Ware zahlen muss, muss er ja zwangsläufig einen überhöhten Preis ansetzen um sie am Ende nicht unter seinem Beschaffungspreis verkauft zu haben.
 

DTX xxx

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Zitat von Intel
Die beiden besagten Chipsätze werden in 22 nm gefertigt und basieren auf einem anderen Chipdesign als die übrigen Chipsätze. Es fehlt ihnen daher auch die notwendige Signalverarbeitung, um mit den neuen Prozessoren umgehen zu können.

Nach nur 8 Monaten ist jetzt klar, ein B460 Brett bietet noch nicht einmal Support für eine zweite Iteration. Das hat Intel klar schon bei der Herstellung gewusst. Das sind genau die Erfahrungen, warum ich Intel nicht kaufen werde.
März/April 22 kommt dann wieder ein neuer Sockel, da ja DDR5 Einzug erhält. AMD macht das eben um Längen besser.
Mit Intel kann man einfach nicht planen. Deren Erscheinungsbild wirkt ja eh schon seit Jahren planlos.
 

Tigerfox

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@DTX xxx : Da muss ich Dir zustimmen. Ich hätte nie ein B460 gekauft, aber trotzdem finde ich das mies. Mir war schon beim Blick auf die technischen Daten klar, dass der B460 im Prinzip ein umgelabelter H170 war und damit schlechter als ein B365, der ein umgelabelter H270 war (einziger Unterschied sind vier HSIO- bzw PCIe-Lanes). Aber das musste damals ja noch nichts heißen, die Einsatzmöglichkeiten der CPUs sind normalerweise nicht an den PCH gebunden, theoretisch könnte man auch einen P55 an einen Rocket Lake anbinden.

Was da jetzt der genaue technische Hintergrund ist, ob da wirklich ein Problem mit dem Chipsatz vorliegt, werden wir nie erfahren. Es kann eigentlich nicht sein, dass Intel es geschafft hat, den Mobo-Herstellern genug Informationen zukommen zu lassen, um Z490, H470 sowie Q470 und W480 Rocket Lake-ready zu designen, zufällig genau bei B460 und H410 aber irgendwas nicht geklappt hat. Das muss schon beim Release klar gewesen sein. Nach einem kurzen Blick sehe ich auch, dass z.B. Gigabyte und Asrock jetzt bei keinem ihrer B460-Boards mit PCIe4.0-Kompatiblität werben.

Auch wenn AMD sich da in der jüngsten Zeit ebenfalls nicht immer mit Ruhm bekleckert hat (Zen3 auf 400er-Chips nur nach riesigem Aufschrei und verspätet, auf Boards mit identischen 300er-Chips wohl garnicht, Features von Zen+ nur auf 400er Boards, kein Zen2 auf manchen 300ern und 400ern wegen zu kleinem BIOS), ist das doch wieder ein Argument für AMD und gegen Intel. Ja, wer immer Z-Boards kauft, hat bei Intel bisher immer zwei CPU Generationen verwenden können, mit nur einer Ausnahme (Z87, wenn man Haswell-Refresh/ Devil's Canyon nicht zählt), aber das haben sie eben auch immer knallhart ohne jede technische Logik durchgezogen, was vor allem seit S1151 ärgerlich war. Comet Lake hätte man bestimmt auch auf S1151 bringen können.

Das senkt wieder das Vertrauen in Intel. Selbst wenn ich jemand wäre, der mit einem B560-Board und nur Speicher-OC zufrieden wäre, weil ja CPU-OC nurnoch ein paar hundert MHz bringt, könnte ich jetzt auf S1700 nicht mehr guten Gewissens einen B660 kaufen (der B560 wird ja keine weitere CPU-Generation mehr erhalten).
Ich warte nun auf AM5, weil es nun einfach zu spät ist, noch ein neues AM4-System zu kaufen, da es mit widerstrebt, wissentlich ein Board zu kaufen, wo ich weiss, dass keine neuen CPUs mehr erscheinen, und es so dringend nicht ist. Natürlich kann es mir trotzdem passieren, dass AMD dann nur eine weitere CPU-Generation für die ersten AM5-Boards rausbringt oder mir irgendwelche Features verwehrt bleiben oder Intel mit dem Nachfolger von Alder Lake an AMD vorbeizieht, aber momentan ist es einfach sehr viel wahrscheinlicher, dass ich mit einem AM5-Board ein langlebiges System kaufe, als mit einem S1700-Board.
 

Paddy92

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Warum sollte man überhaupt nach so kurzer Zeit schon wieder auf eine neue CPU wechseln?
Vor allem ist RKL ja eh nicht so ansprechend, laut einiger, welche sich hier jetzt über die fehlende Unterstützung von RKL ausheulen...

Ihr konstruiert euch da immer irgendwelche Szenarien zusammen.. :d
 

Tigerfox

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Erstmal gibt es viele, die immer das Neuste haben müssen.

Dann gibt es aber sicher auch viele wie mich, die nicht direkt die stärkste CPU für ein Board kaufen, sondern etwas im Mittelfeld, und dann nach einer Weile aufrüsten. Das muss nicht jetzt sein, sondern kann auch erst in ein oder zwei Jahren passieren.

Zugegeben wird dieses Vorgehen immer schwieriger. Als ich mir ein AM2-Board mit Athlon 64 X2 3800+ gekauft habe, konnte ich nach Release des Phenom und nachdem klar war, dass mein Abit-Board diesen nicht mehr unterstützen würde, einen 5400+ BE kaufen und OCen, trotzdem hätte ich sowohl bei Intel, als auch AMD noch immer mit einem neuen System mehr Leistung kriegen können, wenn ich eine aktuelle Mittelfeld-CPU gekauft hätte.
Wenn ich nun heute ein AM4-System mit Ryzen 5 1600/2600/3600 gekauft hätte, hätte ich noch auf einen 2700X/3700X/3800X(T)/3900X(T) aufrüsten können und ordentlich Merhleistung gehabt und dann jetzt auf einen 5900X/5950X, um nochmal Mehrleistung zu haben. Wenn ich aber schon auf den 2700X aufgerüstet hätte oder auf den 3800X oder gar 3900X, dann müsste es nun schon wirklich der 5900X, eher 5950X sein, damit ein Upgrade überhaupt lohnt und dann hätte ich wenig Grund, auf AM5 umzusteigen, wenn ich dort nicht mindestens auch den 12-, besser 16-Kerner nähme, und selbst das würde wohl nicht den kompletten Plattformwechsel rechtfertigen. Mit meinem Anwendungsfeld hätte ich aber von mehr als 8 Kernen kaum etwas, so dass ich eigentlich auch beim 3800XT/5800X bleiben könnte, was dann aber nur jeweils als Upgrade von Zen1 bzw. Zen1+ lohnte.

Bei Intel ist es noch krasser: Von S1150 hatte man kaum einen Grund, auf S1151v1 umzusteigen, wenn man nicht unbedingt ganz viel PCIe3.0 oder M.2 brauchte. Ein i5-6600K bzw. i7-6700K war nicht besser, tlw. eher schlechter als ein i5-4690K bzw. i7-4790K, auch i5-7600K bzw. i7-7700K waren nur minimal besser, weshalb ich auch erst vor kurzem von 4670K auf 4790K gewechselt habe. Klar, von jeder Plattform vor S1151v2 lohnt sich der Umstieg heute auf alles mit sechs Kernen oder mehr, aber das war es dann schon. Von 4790K/6700K/7700K auf i5-8600K/i7-8700K/i5-9600K ja, von dort auf i7-9700K/i9-9900K auch etwas, ja, aber von i7-9700K/i9-9900K auf irgendwas auf S1200? Wohl kaum.

Bei der Plattform ist es sehr unterschiedlich. Bei AMD hat sich von den ersten 300er und 400er-Boards zu den 500ern viel getan. Ja, wer wie ich nur 1xM.2 nutzt und mit USB >5Gb/s nichts anfangen kann, wird keinen Vorteil von einem X570 oder B550 haben, aber ein Ryzen9 5950X auf einem X370 (falls das je kommt)/X470 wäre AFAIK schon ziemlich eingeschränkt, einmal was (RAM-)OC und Tuning betrifft, aber auch bzgl. PCIe4.0.
Bei Intel hingegen gibt es seit Z170 kaum eine Verbesserung auf den Boards. OK, nun auch PCIe4.0, was aber auch nur für längere Balken bei den SSD ohne reale Vorteile gut ist, außerdem mehr USB3.1 und auch USB3.2 Gen2x2, was kaum jemand ausreizen dürfte. Wer würde mit einem ordentlichen Z170-Board und einem 10900K darauf großartig etwas vermissen?

Also verstehe ich oft nicht, wieso so viele kein Problem damit haben, bei jedem CPU-Wechsel auch das Board zu wechseln, v.a. angesichts der aktuellen Preise. Manchmal ist es einigermaßen sinnvoll, v.a. wenn mann so lange wartet wie ich, Z87/Z97 nach Z170+ z.B. oder X370/X470 nach X570 z.B., aber selbst dann muss man sich fragen, was es einem wirklich bringt. Profitiert man von USB3.1/3.2, PCIe4.0, 2.5GbE usw wirklich in der Realität merklich?
Daher finde ich es generell schon besser, wenn ein Mainboard aufrüstbar ist und eine oder mehr weitere CPU-Generationen erhält. Aktuell finde ich es löblich, dass durch die Bank alle AMD 400er-Boards Zen3-Updates erhalten haben, soweit mir bekannt, dass außerdem SAM auch auf älteren Boards nachgereicht wird (sogar für TR4/X399, was eigentlich X370 entspricht). Ich gebe auch die Hoffnung für Zen3 auf B350/X370 nicht auf, auch wenn es mich nicht betrifft.
 
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