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[Sammelthread] Rennräder

100% sicher kann man natürlich nie sein aber auch in anderen Ausdauersportarten werden doch auch dauernd neue Höchstleistungen erbracht.

Sei es Marathon oder Triathlon zb.
Das sind dann aber keine Wettbewerbe bei denen du täglich (oder wie oft auch immer bei der Tour de France z.b jetzt gefahren wird) solch eine Höchstleistung abliefern musst.
Wie gesagt, ist das gleiche wie beim Bodybuilding in der classic Physigue und vor allem in der Offenen.
Da werden die Körper über die Grenzen gebracht.
Das ist beim Radsport auf höchstem Niveau halt auch.
Wenn jemand "mal" einen Marathon läuft ist das was ganz anderes mMn.
 
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Gerade bei der Leichtathletik wird noch gedopt das die Heide wackelt. Marathon ist doch ein gutes Beispiel.

 
Ich erinnere mich, dass ich nach dem Ende meines letzten Juniorenjahres im Jahr 1995 in mein erstes Jahr als Amateur/sub23/elite wechseln musste. Es gab nur wenige verfügbare Mannschaften. Das Team Kelme interessierte sich für mich. Ich absolvierte die Blutuntersuchungen während eines Trainingslagers in Valencia. Man sagte mir, dass ich, wenn ich dem Team beitreten wolle, von ihrer Seite das Fahrrad und die Teamkleidung gestellt bekäme. Allerdings müsste ich selbst für meine Unterkunft und meinen Lebensunterhalt aufkommen.

Ich entschied mich gegen diese Möglichkeit und wechselte stattdessen zu einem Team im Baskenland. Dort stellte man mir eine Wohnung zur Verfügung, die ich mit drei weiteren Teamkollegen teilte. Außerdem wurden die Verpflegung sowie die gesamte Teamausrüstung übernommen.
Damals hatte ich den Eindruck, dass dieses Team, aber auch andere Mannschaften – einschließlich Kelme, bei dem ich das Trainingslager absolviert hatte – anhand der Untersuchungen einschätzten, welches Potenzial ein Fahrer hatte und ob er gedopt oder sauber war. Wenn jemand sauber war, glaubte ich, dass sie daraus ableiteten, wie groß der mögliche Leistungszuwachs durch Doping sein könnte

Ich werde es nicht leugnen. Damals tat ich immer das, was meine Trainer und Betreuer von mir verlangten. Ich fragte nie, was sie mir gaben oder worum es sich handelte. Ich war jung, ehrgeizig und unbedarft. Ich stellte keine Fragen und vertraute darauf, dass sie wussten, was sie taten.

Meiner Meinung nach ist Doping heutzutage vor allem in den Masters-Kategorien 30/40/50 ein Thema. Vor vier oder fünf Jahren wurde bei einer bekannten Jedermann-Radsportveranstaltung am Morgen des Renntages angekündigt, dass die ersten 30 Fahrer jeder Altersklasse einer Dopingkontrolle unterzogen würden. Auffällig war, dass es anschließend ungewöhnlich viele Aussteiger gab. Ob es einen Zusammenhang gab, kann ich natürlich nicht beweisen aber der Zeitpunkt war bemerkenswert. Ja, es handelte sich tatsächlich um eine Hobby-Radsportveranstaltung 🙈
 
Eigentlich wollte ich heute nur eine meiner Gravelbikes warten also Kette, Kassette, Bremsbeläge und Lenkerband wechseln sowie neue Dichtmilch einfüllen. Aber am Ende habe ich das ganze Fahrrad zerlegt, um es für das Schleifen und eine Neulackierung mit einem neuen Design vorzubereiten


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Nachts um 2 aus dem Bett geklingelt werden zur unangemldeten Dopingkontrolle. Nicht so geil. Zumal er nach dem Rennen eh kontrolliert wird.
 
Heute hatte ich Zeit, den gesamten Rahmen und die Gabel zu schleifen. Unter dem Lack verbirgt jedes Fahrrad seine kleinen Geheimnisse besonders an den Übergängen, an denen Bauteile wie die Sitzstreben oder Kettenstreben auf den Rahmen treffen.

Bei vielen Markenrahmen wird in diesen Bereichen Karosseriespachtel verwendet, um die Übergänge optisch zu glätten. In meinem Fall hatte ich Glück: Hier wurde Epoxidharz verwendet, und die Oberfläche war bereits sauber und glatt ausgearbeitet

Der Schleifprozess verlief erfreulich schnell. Es gab zwar einige kleine Unebenheiten und minimale Fehlstellen an verschiedenen Stellen des Rahmens, aber nichts, was Anlass zur Sorge geben würde. Alles lässt sich problemlos ausbessern, bevor die Grundierung aufgetragen wird
Letztendlich konnten durch das Entfernen des Lacks lediglich 55 Gramm eingespart werden. Das zeigt, dass die Lackschicht von Anfang an sehr dünn aufgetragen war und zudem kaum Klarlack vorhanden war. Genau das erklärte auch, warum selbst kleinste Berührungen oder Reibungen sofort sichtbare Spuren im Lack hinterließen

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Anschließend habe ich eine Schicht Carbon-Grundierung auf den freigelegten Rahmen aufgetragen. Deshalb sind jetzt noch viele Unebenheiten und kleine Fehlstellen sichtbar – die Grundierung macht diese sogar deutlicher.
Im nächsten Schritt wird der gesamte Rahmen erneut geschliffen, bis die Oberfläche vollkommen glatt ist. Anschließend werden alle noch sichtbaren Poren und kleinen Vertiefungen mit Epoxidharz gefüllt, um eine perfekte Basis für den späteren Lackaufbau zu schaffen

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Die Gestaltung steht inzwischen fest. Ich habe die individuellen Aufkleber bereits am Computer entworfen und werde sie morgen ausdrucken.

Das gewählte Design ist ein kleiner Insider aus unserer Gruppe. Meine Kollegen nennen mich "den Hirten", und sie sind natürlich meine "Schäfchen". Genau dieses augenzwinkernde Thema wird sich auch im Dekor des Rahmens wiederfinden
 
Ich glaube, ich baue mein nächstes Fahrrad auch selber zusammen.. mein Gravelbike ist ja mein erstes Gravelbike und deshalb wusste ich auch nicht, worauf ab Kauf zu schauen ist. Wenn man eh alles quasi nochmal nachziehen/prüfen muss, weil nur rumgepfuscht wird..erst ging Schaltung nicht richtig, Reifen mehrfach geplatzt und nun bei der letzten Ausfahrt war das kleine Kettenblatt total wacklig.

Bei zwei fehlenden Schrauben, die es mit dem großen Kettenblatt verbinden kein Wunder..jedenfalls ist die Kette dann runtergeflogen und hat an den Rahmen geschlagen.

Das Rad hat keine 4 stellige Kilometerzahl. (Zwifte meist lieber da weniger Aufwand). Das muss von Auslieferung an nicht richtig festgezogen gewesen sein..

Grad auch nochmal Rezensionen von dem Händler nachgeschaut. 101-150 Bewertungen entfernt.jede Menge gelöschte Rezensionen. Bewertungsschnitt 4,9…Schade dass google das damals beim Kauf noch nicht angezeigt hat.

Eigentlich sollte man den Händler anzeigen, ist ja auch gefährlich sowas, was meint ihr?
 
Beobachte den 32er „Tick“ schon ne Weile beim MTB. Mir haben damals die ersten 29er optisch auch nicht gefallen, dann kam „Moderne Geo“ und der Rest ist Geschichte.
Im MTB Bereich gibt’s ja nun schon ne Weile Serienmodelle und was sich da raus kristallisiert hat ist das eigentlich nur sehr große Fahrer von 32ern profitieren. Die GEO muss aktuell noch zu viel Kompromisse eingehen im Vergleich zu 29ern. Von dem Mehrgewicht der rotierenden Masse ganz zu schweigen. Vom besseren Überrollverhalten der 32ern hat man am Renner auch nichts.
 
Das erste Fahrrad, was ich mir selbst zusammengebaut habe: "2027er" Santa Cruz Stigmata mit SRAM Force XPLR AXS Gruppe, Newmen Advanced G.34 Laufräder, Pirelli Cinturato Gravel M Reifen, Ritchey VentureMax Comp Lenker (Lenkerband noch nicht gewickelt, weil ich erstmal ausprobieren muss, ob die Position der Brems-/Schalthebel so passt) und gefederte Canyon-Sattelstütze, die ich aber noch gegen die gerade Version austauschen werde, die im Moment an meinem alten Gravelbike angebaut ist. Die Farbe würde ich als ein mattes, dunkles Amethyst mit Metallic beschreiben, Santa Cruz nennt die "Matte Sour Grape", aber rote Weintrauben ("Grape") gehen deutlich mehr in's Blaue.

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Heute Nachmittag habe ich die letzte Schicht Klarlack aufgetragen. Jetzt bleibt der Rahmen die ganze Nacht im Ofen, damit der Lack vollständig aushärten kann. Morgen muss ich das Fahrrad komplett montieren, denn am Montag fahre ich mit meinen Rennrad- und Gravelbikes nach Frankreich.

Ich habe vor, den Pic du Midi de Bigorre über den Col du Tourmalet zu erklimmen. Ich freue mich schon sehr auf diese Tour.

Worauf ich mich aber am meisten freue, ist der 11 August. An diesem Tag werde ich um 3 Uhr morgens losfahren und zunächst rund 270 Kilometer mit dem Auto zurücklegen, um den Startpunkt eines dreitägigen Bikepacking-Abenteuers zu erreichen.

Insgesamt sind es 645 Kilometer: Am ersten Tag stehen 250 Kilometer und etwa 3.000 Höhenmeter auf dem Programm. Der zweite Tag ist mit 235 Kilometern und 1.300 Höhenmetern etwas entspannter, und am dritten Tag warten noch 160 Kilometer mit rund 600 Höhenmetern.

Wenn ich mich nach der ersten Etappe noch gut fühle, möchte ich direkt in die zweite Etappe starten und die Nacht hindurch bis ins Ziel fahren.

Ich nehme nur das Allernötigste mit: eine 13-Liter-Satteltasche und eine kleine Lenkertasche. Mehr brauche ich für dieses Abenteuer nicht.

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Ich hatte Probleme mit dem Druck der Grafiken und musste den gesamten Vorgang dreimal wiederholen. Dadurch habe ich fast drei Tage verloren und hatte keine Zeit mehr, eine zusätzliche Lackschicht aufzutragen, um die Poren des Rahmens abzudecken. Außerdem ist während des Transports nach Frankreich eine Beschädigung im Lack entstanden, weil ich die Halterungen des Fahrradträgers am Auto nicht fest genug angezogen hatte
 

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Ich bin aktuell auf der suche nach meinem ersten Rennrad. Möchte allerdings keine 1000€+ ausgeben. Auf was sollte ich denn achten? Klar, es muss passen und Verschleißteile sollten i.O. sein. Möglichst leicht wäre auch cool.

Sonst noch Tipps von den Profis?
 
Gegenfragen: wie viel Erfahrung hast Du mit Fahrrädern im Allgemeinen? Wenn wir dir jetzt Tipps um die Ohren hauen, die deine Kenntnisse übersteigen und die man sich normalerweise nicht mal eben schnell aneignet, bringt das auch wenig. Schraubst Du selbst oder müsstest Du bei einem Defekt schrauben lassen?
 
Möchte allerdings keine 1000€+ ausgeben. Auf was sollte ich denn achten?
Wie viel bist du denn bereit maximal auszugeben? Neu oder ist gebraucht auch okay? Felgenbremse oder Scheibenbremse (hydraulisch)?

Wenn leicht (~8kg) und unter 1000€ wirste eig. nur auf dem Felgenbremsgebrauchtmarkt fündig.
 
Gebraucht ist absolut i.O. wie gesagt es wäre mein erstes Rennrad. Falls es doch nichts für mich ist tut es nicht ganz so weh (finanziell)
 
Ich würde sagen, das Wichtigste ist, dass die Größe stimmt. Und die Geometrie zu dir passt. Ein Endurance ist etwas aufrechter, das kann für den Einstieg angenehmer sein.
 
Danke für den Tipp. Bisher bin ich nur Trekking bikes gefahren. Gerade da gefällt mir das eher aufrechte sitzen. Aktuell fahre ich 120-160km die Woche.
 






 

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