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[Übersicht] PGA AM4 Mainboard VRM Liste

Crush4r1337

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jap. vor kurzem wollten die für das XPower ja noch knapp 300 haben. so teuer war nichtmal das C6H wie es frisch rauskam.
 
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Gecko80

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Hallo Zusammen, super Threat erst einmal! Danke hierfür. Es wäre nett von euch, wenn ich eure Hilfe in Anspruch nehmen kann. Ich kenne noch die ganze Phasen Mosfet Problematik aus FX Zeiten. Ich hatte mich lange damit beschäftigt.

Ich habe einen Mini atx Tower und dort passt lediglich ein Micro atx Board rein. Jetzt suche ich ein entsprechende Board für einen x1800. Ich weiß das es in der Größe nur b350 gibt und die haben laut der Liste alle nur 4 Phasen. Könnt ihr mir ein empfehlen? Das Asrock sieht ja vom Aufbau ganz nett aus mit ordentlich Kühlern. Aber das sagt ja nicht alles. Gerne würde ich das alles betreiben ohne throttling.

Als kühler habe ich einen topblow NH-C14. Kühlt aktuell noch einen fx 8320e auf 4,2ghz auf einem Asrock 970mpro3. Jetzt ist mal langsam ein Wechsel angesagt. ;) vielen Dank vorab.

PS

Ich wollte den 1800x auch etwas übertakten, daher bin ich mir mit den vorhandenen b350er Boards in Micro atx unsicher.
 
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br0da

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Sagen wir's mal so, die echten highend-VRMs bekommst du auf µATX Größe grundsätzlich nicht. Was den Umgang mit Verlustleistung und auch das anfallen dieser angeht, nehmen sich die Kandidaten von ASRock und MSI m.E.n. nicht viel.
Letztendlich fand ich bisher immer den MSI Controller und auch die Implementierung dessen Features ins UEFI bei MSI ansprechender, weshalb ich immer in diese Richtung geraten habe.
 

emissary42

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Tatsächlich wärst du mit den ITX Modellen besser beraten mit jedem der µATX Modelle. Eventuell kommt ja zum 2nd Gen Launch noch irgendwas?
 

immortuos

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Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben, für TR kommt ja jetzt auch noch ein gutes mATX, vielleicht kommen mit der zweiten Gen wirklich mal mehr Boards nachdem die erste Gen gut angekommen ist.
 

[W2k]Shadow

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Mal so als nicht ganz VRM-Spezi, das Asrock X370 Killer vs MSI Gaming Pro Carbon, wo bin ich da bzgl. der VRMs besser aufgehoben?
 

br0da

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Du machst am Ende des Tages mit beiden nichts falsch.
Unterschiede, die den typischen Hobby-Übertakter wirklich stark betreffen, wird man da m.E.n. kaum finden.
Im Gehäuse mit normalem Airflow stoßen beide in der Ausgangsleistung nicht an ihre Grenzen, ehe der R7 genug hat, dass eines in der mV-Jagd von Vorteil wäre habe ich noch nirgends mitbekommen und auch grobe Patzer bei der Implementierung der Controller-Features ins UEFI sind mir bei den Boards nicht bekannt.
 

emissary42

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ilovebytes

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baue gerade für nen bBkannten einen Mitteklasse Gaming Pc mit Ryzen 1600 und 1070ti und wollte mal fragen ob bei den 350er Boards immer noch das Asus Prime B350-PLUS die Empfehlung ist ?
 

matrickz

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Das B350-Plus ist derzeit bei Amazon für unter 70€ zu haben, bei dem Preis finde ich kannst du bedenkenlos zuschlagen.
Im April kommen zwar neue Boards, aber bis dahin wird dein Bekannter wohl nicht warten wollen oder?
 

ilovebytes

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ja hab gerade bei Amazon bestellt :)

ja ich weiß das im April die 2000er Ryzens und die 400er Chipsätze kommen - hab ich ihm auch gesagt, aber das ist ihm egal - aber vor allen Dingen hat er Anfang März 2 Wochen Urlaub und möchte da ein bisschen spielen ...
 

fp69

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@all

Da ja wie üblich die Mobos im Preis fallen, stellt sich mir die Frage, ob die Hersteller entsprechend an der Quali der Komponenten wie VRM sparen?
Für Infos danke ich vorab.
 

matrickz

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Das hat nichts mit dem Hersteller zutun gehabt. NBB (Notebooksbilliger) hatte das Board im Sale und Amazon ist danach mit dem Preis mitgezogen.
Asus Prime B350-PLUS Mainboard Sockel AM4 (ATX, AMD B350, Ryzen, 4x DDR4 Speicher, 6x SATA 6Gb/s) [nbb / Amazon Prime] - mydealz.de

edit: oder war das jetzt nicht auf das B350-Plus bezogen, sondern eher allgemein?

Jetzt kurz vor Release der neuen Chipsätze ist es normal, wenn die bisherigen Boards günstiger angeboten werden. Die Nachfrage sinkt allmämlich und man will den alten Lagerbestand noch raus bekommen, da sobald die neuen Boards dann da sind das ziemliche Ladenhüter werden.
 
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emissary42

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Da ja wie üblich die Mobos im Preis fallen, stellt sich mir die Frage, ob die Hersteller entsprechend an der Quali der Komponenten wie VRM sparen?
Du meinst ob die Hersteller ihre Designs ändern für den neuen geringeren Preispunkt des Produkts?

Nein, das ist in der Regel nicht der Fall. Wenn so etwas doch mal vorkommt, dann wird dies i.d.R als eine neue Revision bzw. ein neues Produkt, bei ASRock z.B. mit einem zusätzlichen R2.0 oder bei Gigabyte V1.0 vs V2.0, gekennzeichnet.
 

fp69

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Danke euch beiden. Ja, es war allgemein gefragt.

@emissary42

Neue Revisionsnummern kenne ich von Gb. Meinst du tatsächlich, dass sich die Quali mindert, wenn eine solche angeboten wird?
Ich dachte bislang, dass das Mobo dann eine Verbesserung/Optimierung erfahren würde.
Eine Q-Verschlechterung dürfte doch eher heimlich vorgenommen werden, also ohne ein offizielles Revi-Update?!
 

[W2k]Shadow

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Nein, die Preisreduzierung kommt von den Ausverkaufsvorhaben wegen neuer Produkte.
 

matrickz

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Jap. Ist ein ganz normales Prozedere in der Marktwirtschaft.

Die Mainboardhersteller ändern da nicht viel rum, das würde ja auch wieder Kosten hervorrufen (Entwicklungskosten, Testen, evtl. neues Bios). Das Board bleibt in der Regel unverändert. Wenn dann wird es durch "rev." gekennzeichnet.

Ob da was "heimlich" vorgenommen wird, kann dir keiner sagen, Wäre halt ne' reine Theorie. Wenn du bedenken hast, kannst du ja den VRM Kühler abmachen und die Nummern vergleichen.
 

emissary42

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Neue Revisionsnummern kenne ich von Gb. Meinst du tatsächlich, dass sich die Quali mindert, wenn eine solche angeboten wird?
Meist sind es Optimierungen, aber nicht immer. Wobei tatsächliche Downgrades eher selten und eine Ausnahme sind, weil das Redesign, Qualification Testing usw eben auch ein großer Kostenfaktor ist. Den Wechsel von Bauteilen eines Herstellers zu einer gleichwertigen Alternative eines anderen kommt aber hin und wieder schon vor. Auf den ersten Blick erkennt man es zum Beispiel, wenn die Farbe der Caps oder die Form der Spulengehäuse sich von einer Revision zur anderen ändert.

Hier mal ein Beispiel für ein VRM Downgrade von einer anderen Plattform: GA-B85M-HD3 (rev. 1.x) vs GA-B85M-HD3 (rev. 2.0) / GA-B85M-HD3 (rev. 3.0) / GA-B85M-HD3 R4

Eine Q-Verschlechterung dürfte doch eher heimlich vorgenommen werden, also ohne ein offizielles Revi-Update?!
Gab es in der Vergangenheit mal, aber welcher Markenhersteller will sich schon heutzutage einen solchen Shitstorm einhandeln? Deswegen würde ich mir an deiner Stelle also keine Gedanken machen ;)
 

fp69

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@matrickz

Wegen Letzterem habe ich gefragt. Es hätte in der Vergangenheit evtl. der eine oder andere Interessierte nachgeschaut haben können.
Ich werde es aus Neugier machen, sofern ich keine Komponenten entfernen muss und natürlich kein neues Mobo kaufen sollte.

@emissary42

Das ist doch die erhoffte und sehr interessante Auskunft.
Vielen Dank.

E: Ich kann mich leider nicht mehr im Detail erinnern, aber bei einem X370-Mobo von Asrock entfiel in Laufe des letzten Jahres die Option "LLC" im Uefi.
Aufgrund mehrerer Beschwerden, begründete das angeblich Asrock damit, dass mittlerweile verbesserte Komponenten verbaut würden und deshalb
"LLC" nicht mehr nötig sei. Eine Revi-Änderung gab es allerdings nicht.
Seltsam, eine Verbesserung nicht offiziell zu machen. Das wäre doch gute Eigenwerbung.
 
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matrickz

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Also Komponenten entfernen musst du schon, sprich den VRM Kühler.

Die kann man jedoch wieder problemlos rauf machen und auch die Garantie erlischt nicht. Außer es sind Sticker auf den Schrauben, dann musst du aufpassen.
 

fp69

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Ohne Holzschrauber würde ich das nicht riskieren. Wenn der Kühlerwechsel aber offiziell erlaubt ist, geht das natürlich i.O..
 

Geschlossen

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Also, ich habe ein paar wichtige Informationen @Br0da:

Mein Setup besteht momentan aus einem Ryzen 8 core, dem MSI X370 Gaming Plus, einer 280er AIO, bei dem die beiden Lüfter vorne als intake fungieren, 2 Lüfter die oben nach draußen blasen, und einen hinteren Lüfter, ebenfalls Blasrichtung aus dem Gehäuse raus (Alle Lüfter sind 140mm).

Aufgrund einiger Videos von "Actually Hardcore Overclocking" und "Gamer Nexus" die Videos über die VRM Thematik brachten, habe ich nun selbst nachgetestet. Die Ergebnise sind schockierend, um nicht zu sagen, absolut katastrophal.
Mein Ryzen lief mit 1,35V auf 3,9Ghz, getestet wurde mit Prime 28.10 (Small FFT), Laufzeit waren 15 Minuten. Gemessen wurde mit HWInfo64 (Mainboard und System-Temperatursensor).

Ergebnis: VRM Temps von bis zu 106(!) Grad Celsius auf einem, meiner Ansicht nach zumindest soliden Board mit soliden VRMs. Selbst das Drehen des hinteren Lüfters als intake brachte immer noch Temperaturen von 94 Grad. Auf 3,8Ghz mit unter 1,3V Kernspannung waren es noch 80 Grad. Wenn bei mir nun die Temperaturen schon so hoch sind, wie sieht es dann erst bei allen(!) B350er Boards aus? Die dürften mit 8 Kerner schon auf Stock extreme Schwierigkeiten haben. Die VRMs müssten ausreichend dimensioniert sein für Ryzen. Die oberen Ergebnisse schlagen eine absolut katastrophale "Kühlwirkung" der "Kühlkörper" vor.

Edit: Sind Temperaturen um die 110 Grad schädlich für die VRMs?
 
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emissary42

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Edit: Sind Temperaturen um die 110 Grad schädlich für die VRMs?
Die Lebensdauer als MTBF wird nicht ohne Grund in Stunden bei einer bestimmten Temperatur angegeben. Bei deutlich erhöhter Temperatur reduziert sich die Haltbarkeit drastisch. Das ist auch der Fall, wenn die Temperatur selbst noch unter den spezifizierten Absolute Maximum Ratings für dieses Bauteil liegt. Die Grenzwerte lassen sich in den Datenblättern des jeweiligen Mosfet-Typs nachlesen.

Außerdem reduzieren die höhen Temperaturen auch die Effizienz und die maximale Belastbarkeit der Bauteile.
 

Geschlossen

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So, habe nun auf Kosten meines hinteren Auslass-Lüfters, den Spire-Lüfter mit Kabelbinder am Gehäuse befestigt(bläst nun fast direkt auf die VRMs) und die Tests wiederholt(selbe Software-Parameter). Die Temperatur verringerte sich um 30 Grad auf 75-80 Grad. Hinzu kommt noch, das laut HWinfo64 eine Spannung von unter 1,35V (1,33V) anliegt, wenn 1,35V im Bios eingestellt werden. Heißt, Ryzen ist noch nicht einmal ausgemaxt. Auf Standardkonfiguration (siehe oben) hätte ich die 110 Grad locker überschritten. Das ist absolut nicht aktzeptabel! Die genannten 80 Grad müssten OHNE VRM-Lüfter maximal bei diesen Settings anliegen.

Auf jeden Fall bedeuten meine Ergebnise folgendes: Einen Ryzen 7 auf irgendeinem 4+2 B350 Board zu betreiben ist absolut unmöglich, selbst auf Stock(mit viel Glück geht ein R7 1700 auf Stock)! Und wenn man Ryzen voll ausfahren will, muss man schon fast in High-End Boards investieren, also alles, was mindestens 6 native Phasen hat. Ich bin gerade fassungslos. Eine einzige Frechheit, was von den Board-Herstellern da fabriziert wird. Man sollte auch nicht vergessen, dass das ein plattformübergreifendes Problem ist, also Intel auch betrifft.
 
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emissary42

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oder man kauft sich statt dessen ein Board mit einem vernünftigen VRM. Das ist ja auch die Idee hinter Threads wie diesem ;)
 

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Die VRMs wären normalerweise ausreichend. Die Kühlung ist es aber nicht. Das mit dem neuen Board ist auch schwierig. Der Grund dafür ist OT: Man kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das mit Zen2 Boards mit PCIe4.0 kommen werden (anhand von "Gerüchten" der seriösen, französischen Seite "Cannard-PC", die in der Vergangenheit sehr oft bereits richtig gelegen ist. Dort war von einem EPYC2 mit doppelter Kernzahl und PCIe4.0 die Rede, und da AMD wohl kaum EPYC und den TR4 Sockel verändern wird, haben wir 4 "Consumer-Dies" in einem EPYC, was summa sumarum einem 16 Kern Ryzen für AM4 mit PCIe4.0 entspricht).

Mein Problem ist: Wie sieht es mit der Abwärtskompatibillität aus? Der PCIe root-Komplex liegt ja in der CPU, die Boards stellen nur die "Drähte" bereit. Gesetztenfalls, PCIe4.0 kommt, kann man dann mit einem PCIe4.0 "Upgrade" eines bestehenden X370 Boards rechnen, wenn man eine Zen2/Zen3 CPU einsetzt?
 

[W2k]Shadow

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Hm, das sehe ich eher nicht. Zum einen weil man so natürlich ein Argument hat, das die Kunden ml ein neues Board kaufen sollen, als auch, dass ich mir vorstellen kann, dass es bei Schaltung von PCIe 4.0 Signalen auf für 3.0 ausgelegte Leitungen durchaus zu ungewollten intereferenzen kommen könnte.

Ich schließe das zwar nicht aus, aber Intel hat, afaik, bei 1155 ja auch kein 3.0 für P67 und Z68 freigeschaltet?
 
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