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[Guide] Nützliche Tools für SSDs

Rudi_Taube

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Win 10 Pro 1909
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2. PC *ROG Strix X570-E*R9 3900X*Strix GTX 1080 Ti OC
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Buffo

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Hi,

ich suche ein Wartungstool für eine OCZ Vertex2 60GB, die mit WinXP betrieben wird. Gibt es da nur den "AS Cleaner - freespacecleaner"? Auf der OCZ-Homepage find ich nur die Tools zum Firmwareupdate und SMART-Werteauslesen.

Oder soll ichs leiber sein lassen und einfach auf Sandforce vertrauen?:kotz:
 

meckswell

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Wie lange betreibst sie schon unter XP? Mach sie nicht zu voll, min 10% frei lassen. Jag mal AS SSD drüber. Ich hab auch ne Vertex 2 60Gb, dann können wir mal vergleichen, ob das fehlende Trim sich ausgewirkt hat.
 

Holt

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Es gibt noch den Free Space Trimmer, der sollte aber nichts anders machen als der AS FreeSpaceCleaner. TRIM ist aber bei den Sandforce sowieo recht unwichtig, weil der Controller sowieso nie mehr Platz aufräumt als ab Werk an OP vorgesehen ist und die Blöcke auch immer erst beim Schreiben löscht und nie vorher.
 

Buffo

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der rechner mit der Vertex2 steht bei meinen Eltern, da komm ich erst in 2 wochen hin, werd dann aber mal die ergebnisse von AS SSD posten.
 

R-o-b-i-n

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Nachdem ich jetzt einige Stunden damit verbracht habe, meine Windows Partition von der HDD auf die Plextor M5S umzuziehen, muss ich mal meine persönliche Tipp Empfehlung:
AOMEI Partition Assistant Standard Edition 5.2

Das Tool ist kostenlos und migriert direkt inkl. Bootmanager-Partition auf die SSD.
Es richtet die neuen Partitionen auch mit richtigem Alignment aus.

Das Paragon und das O&O Migration-Tool sind ja mittlerweile leider kostenpflichtig und auch nicht billig. Für eine einmalige Aktion war mir das definitiv zu teuer.
"EaseUS Partition Master 9.2.2" ist zwar auch ein gutes Programm, das ich gerne nutze, aber hinterher stimmte das Alignment nicht.

Auch sehr geholfen hat mir der PCGamesHardware-Artikel aus Heft 10/2012: "33 Tipps für SSDs".
Nach mehreren Stunden Fehlversuchen mit den anderen Programmen hat's so dann endlich auch geklappt, mit Alignment, TRIM, Defrag ausschalten usw.

Gruß, R-o-b-i-n
 

Holt

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Diese total veralteten SSD Optimierungsempfehlungen sind einfach nicht tot zu bekommen, dabei waren die mal für die erste SSD Generation und die damaligen Windows Versionen relevant. Aber nicht um die SSD zu schonen, sondern weil die damaligen SSDs wie die USB Sticks heute noch eine ganz miese Random Write Performance hatten und Controller wie der JM602 sich beim Schreiben teilweise 2 Sekunden Bedenkzeit gegönnt haben. Darum hat man versucht Schreibzugriffe zu minimieren, was ich bei so einer SSD auch machen würde. Aktuelle SSDs sind aber bei den kurzen Schreibzugriffen extrem schnell und vertrage auch extrem hohe Datenvolumen, wie im Dauerschreibtest bei xs.org sieht, so selbst die schlechtesten SSDs über 100TBW erreicht haben, was bei vielleicht 10TB im Jahr bei intensiver Heimnutzung immer noch eine Ewigkeit ist.

Die Kapazitäten erschwinglicher SSDs sind heute auch schon so großzügig, dass man Windows nicht mehr jedes Byte abringen muss um möglichst alles gewünschte auf der SSD unterbringen zu können, zumal so Dinge wie das Deaktivieren der Systemwiederherstellung ja auch sehr unschöne Nebenwirkungen haben, wenn man eine Installation oder ein Update schief gegangen ist.

Obendrein schaden die meisten der Tipps der realen Performance des Systems, wie Tomshardware es vor Jahren schon mal getestet hat. Auch wenn die damals verwendeten SSDs inzwischen veraltet sind, so stimmt das Ergebnis immer noch.

Durchlesen kann man sich sowas ja, das Allignment sollte stimmen, der AHCI Modus aktiviert und zumindest beim Desktop die Energieeinstellungen auf Höchstleitung stehen. Die Auslagerungsdatei auf 2GB einzustellen ist bei genug RAM auch in Ordnung, ganz deaktivieren oder diese auf eine HDD zu verschieben ist aber Unsinn und den Ruhezustand sollte nur deaktivieren, wer den wirklich nicht nutzt, also i.d.R. nur bei Desktops. Der Rest dieser Tipps ist aber i.d.R. unsinnig und sollte nicht befolgt werden, denn Windows bencht die SSD sogar selbst um die Services zu konfigurieren und im Zeitplaner des Defragmentierungsdienstes von Windows 7 wird man keine SSD finden, ja nicht einmal von Hand eintragen können. Bei Win8 ist das anders, da werden die SSDs vom Automatischen Service aber nicht defragmentiert sondern alle freien LBAs werden getrimmt. Das man bei beiden Systemen SSD auch noch manuell defragmentieren kann ist gewollt und zeig keine Fehler, Fehlerkennung der SSD oder Fehlkonfiguration von Windows an.

Das waren jetzt weniger als 33 Tipps, damit kann man zwar keinen Schlagzeilen auf dem Titel machen und keine Zeitschriften verkaufen, aber ein schnelleres System erreichen :d
 
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Lynx lynx

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Wenn man eine SSD benchen will, was sollte man vorher deaktivieren oder einstellen? Also sowas wie AV-Software deaktivieren usw.
 

Holt

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Was willst Du mit dem Benchmark erreichen, den Highscore oder wissen wie schnell die SSD in Deinem System arbeitet? Wenn es um den Highscore geht, dann deaktiviere alles was stören könnte. Wenn Du aber wissen willst, wie schnell die SSD in Deinem System ist, dann würde ich nur rebooten, etwas warten bis alle Suchen nach Updates usw. zuende sind und dann benchen. Wenn die Werte dann deutlich unter denen vergleichbarer System mit der gleichen SSD sind, solltest Du vielleicht schon nach der Ursache forschen und z.B. die AV-Software gegen eine andere tauschen, wenn die jetzt verwendet besonders bremst und Dich das stört.

Benchen ist ja doch kein Selbstzwecken, obwohl es viele Overclocker so sehen, es dient abseits der Reviews, wo es natürlich zum Vergleich unterschiedlicher HW nötig ist, doch dazu Pferdefüße im eigenen System zu finden. Dabei muss man dann immer auch aufpassen, dass man sich nicht selbst betrügt, wie es z.B. bei Cachingsoftware wie Samsungs RAPID passiert.

Das RAPID wirkt z.B. als großer Schreib- und Lesecache, nur wird von Windows unbelegtes RAM sowieso als Lesecache der Platten verwendet und somit ist bei ausreichend RAM das RAPID nur eine Last, weil es eine weitere Verwaltungsebene für den zusätzlichen Cache gibt. Während es bei synthetischen Benchmarks, die die Daten ja schreiben und sofort wieder lesen, teils gewaltige Vorteile verspricht, ist es dann in der Praxis i.d.R. eine gewaltige Bremse. Dieser Test hier zeigt das deutlich, wie eine eigentlich sehr schnell 840 Evo dann mal die Hälfte der Performance einbüßt und die langsamste aller SSDs wird, nur eben immer noch schneller als eine HDD bleibt, weshalb viele User das dann wohl gar nicht merken und sich alleine von den tollen Benchmarkwerten blenden lassen.
 
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Lynx lynx

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In dem Fall geht es schon ums Benchmarken des Benchmarkens Willen. Man muss doch die teure Hardware vor sich rechtfertigen ;)
 

meckswell

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Im Bios Speedstep/EIST, C1E, C-states deaktivieren, im abgesicherten modus starten (das schließt mögliche Softwarebremsen aus). CPU-OC hilft auch die Werte zu pushen. Der Intel- bzw. AMD-AHCI treiber bringen etwas mehr Leistung/Punkte, als der msahci von Microsoft.
Was hast überhaupt für SSD? Mit Rapid erzielte Scores gelten natürlich nicht, denn Rapid bencht teilweise ja nur den Ram.
Ach ja, wir benchen mit AS SSD.
 
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-DDD-

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Da gibts eine Trial, finde nichts dazu wie lange die lauffähig ist.
 

Holt

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SSDLife ist doch inzwischen hoffnungslos veraltet, kennt daher viele aktuelle SSDs nicht und wenn man sich einmal die S.M.A.R.T. Werte mit kostenlosen Tools wie CrystalDiskInfo ansieht, erkennt man auch leicht selbst, wie viel Restleben noch angezeigt wird. SSDLife ist also total überflüssig und dann auch noch für die Pro Version Geld ausgeben um die S.M.A.R.T. Werte angezeigt zu bekommen, ist schon gleich totaler Unsinn.
 
T

tree-

Guest
CrystalDiskInfo nutze ich auch. Zeigt ne Menge an Infos an und hat bis jetzt all meine Festplatten incl. SSD ordentlich angezeigt.



Ich glaube daher auch nicht das es notwendig ist ein kostenpflichtiges Tool da einzusetzen.
Hab sogar die 4er Version noch und sehe keine Notwendigkeit upzudaten.
 
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-DDD-

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Evtl. ist die Trial - Vers. eingeschränkt?? ;)
Vom aussehen her eig. nicht. Sah glaube ich vorhin genauso aus.

- - - Updated - - -

SSDLife ist doch inzwischen hoffnungslos veraltet, kennt daher viele aktuelle SSDs nicht und wenn man sich einmal die S.M.A.R.T. Werte mit kostenlosen Tools wie CrystalDiskInfo ansieht, erkennt man auch leicht selbst, wie viel Restleben noch angezeigt wird. SSDLife ist also total überflüssig und dann auch noch für die Pro Version Geld ausgeben um die S.M.A.R.T. Werte angezeigt zu bekommen, ist schon gleich totaler Unsinn.
Welches zeigt denn wo die "Data written" an?
Geld ausgeben muss man doch bei der Trial nicht.
 

Holt

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Das hängt von der jeweiligen SSD ab, aber das zeigt CrystalDiskInfo ja i.d.R. auch an, wenn die SSD diesen Wert überhaupt anzeigt, was ja auch nicht bei allen SSDs der Fall ist. Dann zeigt auch SSDLife das nicht an. Poste doch einfach mal den Screen von CrystalDiskInfo für Deine SSD, dann kann ich es Dir sagen. Im Screen über Deinem Beitrag ist es F1, aber das hast Du sicher schon selbst gesehen.
 

-DDD-

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Nee, habe ich übersehen ehrlich gesagt. Gut dann hat es sich schon erledigt wenn Chrystal Disk Info das auch anzeigt.
 

soul4ever

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Wollte eben Windows neu auf meine xlr8 SSD installieren. Jetzt meckert er,dass ich für ne efi Installation eine bestimmte partitionstabelle brauche,glaube gbt.

wollte jetzt die Gelegenheit mal nutzen um die ganze SSD zu wipen. Was nehme ich dafür am besten? Hab aktuell ne alte langsame Notebook HDd mit Windows bespielt.
 

matthschu

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Für eine UEFI-Installation wird eine Datenträger mit GPT-Partitionstabelle benötigt.

Wiping bei SSDs ist eher böse, zumindest bei solchen Varianten, bei denen die komplette SSD mit Nullbits oder sonstigen Daten beschrieben wird.

Um die SSD komplett (!) zu löschen, reicht auch diskpart aus. Dazu eine Eingabeaufforderung als Admin öffnen und den Befehl diskpart eingeben. Dann wie folgt vorgehen:

Code:
list disk [Enter] -> damit werden alle Datenträger angezeigt, die Disk-Nummer der SSD merken, in meinem Beispiel ist es Disk 1

select disk 1 [Enter] -> damit wird die vorher als SSD erkannte Disk ausgewählt, hier als Beispiel die Disk 1

clean [Enter] -> damit wird [COLOR=#ff0000][B]OHNE VORWARNUNG ODER SICHERHEITSABFRAGE[/B][/COLOR] die selektierte Disk gelöscht

exit [Enter] -> beendet diskpart
Gelöscht heißt in dem Fall, dass auch keine Partitionstabelle mehr drauf ist. Nun kannst du Windows 8 auf der "jungfräulichen" SSD installieren.

Beim Windows 7 Setup konnte man an der Stelle, wo man die Sprache und Tastatur auswählt, mit Shift+F10 die Eingabeaufforderung öffnen. Keine Ahnung, ob das beim Windows 8 Setup auch geht. Dann kann man direkt vor der Windowsinstallation die SSD/HDD löschen.
 
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soul4ever

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Ok,schlecht? Dachte früher mal gelesen zu haben man sollte nach1-2 Jahren mal komplett wipen damit die ursprüngliche Leistung wieder erreicht wird?! Ok,dann gehe ich über diskpart.
 

matthschu

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Wenn du die komplette SSDs mit Daten beschreibst, um sie zu wipen, schreibst du eine ganze Menge Daten auf die SSD. Macht man das öfters, dann verringert sich die Lebensdauer in gewissen Maße. Heutzutage braucht man so einen Quatsch nicht mehr, da jede halbwegs moderne SSDs mit modernen Betriebssystemen (Windows 7, 8) selber dafür sorgen, dass die Leistung erhalten bleibt. Stichwort TRIM.

Das komplette Löschen einer SSD mit diskpart dauert vielleicht 1 Minute, wenn überhaupt. Das komplette Überschreiben dauert schon mal etwas länger.
 

-DDD-

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Man kann doch normal im Windows Setup die Partition auch löschen und neu anlegen, sollte doch auch reichen?!
 

matthschu

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Aber wenn die Partitionstabelle im falschen Format ist (in dem Fall wohl MBR statt dem notwendigen GPT), dann geht es eben nicht. Die Partitionstabelle ist das Problem und die muss also weg.
 

Holt

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Das ist eine Sandforce SSD und die bekommt nur die Schreibleistung wie im Neuzustand, wenn Du ein "Secure Erease" SATA Kommando abschickst. Das kann man nicht so einfach, aber Anleistungen dazu gibt es um Netz. Das lohnt sich aber nicht wirklich, denn Du braucht länger um das zu realisieren als was Du danach durch die bessere Schreibrate wieder einsparen kannst, denn die Hält nur so lange an, bis alle Pages einmal beschrieben wurden, dann ist sie wieder im Normalzustand.
 

soul4ever

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Alles klar. Danke euch. Hab mir jetzt den Aufwand gespart. Partitionen gelöscht, neu erstellt und dann Windows problemlos installiert. In 1-2 Jahren gibt es dann mal wieder ein neues, größeres Modell ;)

Beste Grüße


Sent from my Sony Xperia S - tapatalked
 

coldfingers

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Bekomme voraussichtlich morgen meine Crucial m500. Da es zu dieser Platte anscheinend kein Tool gibt wie z.B. bei Intel/Samsung, frage ich mich, ob es ein anständiges Drittanbieter Tool gibt. Gibt es eins, was die Einstellungen unter Win8 (prefetch, Indexsuche, Defragmentierung deaktivieren etc.) via Tastendruck vornimmt?
 
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