Das ist bei mir ähnlich. Fahre daher eigentlich nur 2 GT3s in LMU. Den Lexus und den Lambo. Ausnahme auch mal den BMW, aber das ist eher selten. Und selbst die fahren sich je Strecke (und dann noch die unterschiedlichen Setups) immer anders irgendwie. Also wenn ich den Lexus auf Fuji im Open Setup fahre ist das ein komplett anderes Auto, wenn ich dann auf Spa im fixed Setup fahre.
Da hätte ich zum Beispiel gar keine Lust drauf. Wenn ich in einem Multiplayerspiel gezwungen werde etwas zu machen, worauf ich keinen Bock habe. Also ich verstehe das Prinzip im Singleplayer / Karrieremodus, aber ich will nicht, dass ein Spiel meine Zeit verschwendet mit Dingen, auf die ich keinen Bock habe. Zeit ist Geld, und i.d.R. hat man von beidem zu wenig
Wenn du nur GT3 fahren möchtest, würde ich bei LMU bleiben. iRacing lohnt sich vor allem, wenn du unterschiedliche Klassen und Fahrzeuge fahren willst, z. B. Oval, Rallycross, Formelklassen, IndyCar, NASCAR, viele verschiedene GT-Klassen, Porsche Cup, Hypercars usw. Zurzeit habe ich echt Gefallen an NASCAR gefunden (ich war vor kurzem in Daytona und bin jetzt total heiß darauf

). Adrenalinmäßig sind diese häufigen Dreikämpfe in den Ovals schon klasse.
Genau deswegen liebe ich iRacing: Ich kann hier alles fahren, ohne mich ständig umzugewöhnen, und habe immer Competition. Die Leistungsklasse ist in den GT3-Klassen meiner Meinung nach schon höher als in LMU. Dort fahre ich relativ weit vorne mit, in iRacing bin ich dann nur noch im dritten Split von fünfzehn oder so. Die Fahrer in den Rennen sind, egal in welchem Split man ist, relativ eng beieinander. Das Fahrverhalten ist immer Geschmackssache, aber beide Sims sind nicht so weit auseinander, dass sie sich grundlegend unterscheiden, wobei iRacing sich eventuell etwas direkter fährt und ich das Feedback beim Untersteuern und Übersteuern besser merke, schwer zu beschreiben, aber das ist, denke ich, auch immer Geschmackssache.
Zu den Klassen: In iRacing fängt man immer in der Rookie-Klasse (R-Klasse) an. Dort gibt es Fahrzeuge wie den Mazda MX-5, Formel Ford, Formel Vee, Late Model Stockcars usw. Dort ist jeglicher Content immer inklusive und man muss nichts extra kaufen. Danach kommst du in die D-Klasse, was meist ziemlich schnell geht. Dort gibt es Autos wie die Formel 4, den GT4 und den Toyota GR86. Die GT3-Klasse ist dann die B-Lizenz. Ich finde das System nicht schlecht, da so viele Rookies schon ein wenig Erfahrung haben, ehe sie GT3 usw. fahren. Neben den Klassen gibt es dann noch das Safety Rating und das iRating. Das Safety Rating bestimmt, wann du in einer Klasse aufsteigst (ab 4.00). Du kannst aber auch wieder absteigen, wenn du ständig Unfälle baust und dich in Rennen drehst. Das iRating bestimmt, in welchem Split du startest.
Was ich an iRacing noch ganz gut finde, sind die Practices. So ist man im Training nie alleine auf der Strecke unterwegs und manchmal gibt es dort auch ganz lustige Zweikämpfe.