Als jemand, der ein SSD mit einem nForce 570 Ultra verwendet kann ich dir dazu folgendes sagen: Es geht, ist aber keine optimale Lösung. Die meisten nForce-Chipsätze haben kein AHCI, aber NCQ und angeblich auch Hotpluging über den Treiber (letzteres kann ich nicht wirklich bestätigen). Die Transferraten sind deshalb, besonders bei den random-Werten, etwas schlechter als mit AHCI.
Hinzu kommt, dass du mit dem nVidia-Treiber kein TRIM hast, das geht nur mit dem Standard MS-IDE-Treiber und dessen Performance ist nun wirklich unter aller Kanone. Ich mach das daher so, dass ich ab und zu den IDE-Treiber installier und ein wenige TRIMe, ansonsten aber den nForce-Treiber nutze. Im allgemeinen kannst du aber bei einem SSD mit guter GC meist auf TRIM verzichten.
Wenn du das Board dauerhaft mit dem SSD ausstatten willst, lohnt es sich evtl., eines der wenigen noch erhältlichen SATAII-SSDs zu kaufen, da gefühlsmäßig SATA 6Gb/S-SSDs noch etwas schlechter am nForce sind. Zu beachten ist auch, dass du dann den SATA-Controller in den RAID-Modus stellen solltest (kein RAID erstellen, nur RAID- statt IDE-Modus), das brachte bei mir etwa 100MB/s beim 4K-QD64 Read.
Eine ganz andere Möglichkeit bietet dein Board dank PCIe x4-Slot: Mit einer von
diesen Karten oder besser noch
dieser oder
dieser von Highpoint mit neuerem SATA-Controller, die SATA 6Gb/S und eben ein PCIe 2.0 x4-Interface bieten (auf deinem Board dann mit PCIe 1.0 x4 immerhin noch 2GB/s) hast du kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen beim SSD, lediglich der Marvell-Controller schränkt noch etwas ein, da er kaum über 400MB/s kommt. Aber immer noch mehr als SATAII und im Gegensatz zu einer Karte für PCIe x1 sinnvoll. Allerdings verschlechtern sich Boot- und Zugriffszeiten wegen des aufwändigeren Zugriffs auf die Karte etwas.