Aktuelles
  • Hallo Gast!
    Wir haben wieder unsere jährliche Umfrage zu dem IT-Kaufverhalten und den Meinungen unserer Leser zu aktuellen Trends. Als Gewinn wird dieses Mal unter allen Teilnehmern eine ZOTAC Magnus One im Wert von 1.599 Euro verlost. Über eine Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

[Kaufberatung] Individueller High-End-Pc

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
1. Möchtest du mit dem PC spielen? Wenn ja, was?
- Starcraft2

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder ähnlich nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
- Ableton, Reason ("Profi")
- Virtualbox, Vagrant
- Phpstorm
- Chrome :-)

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
- Besonders leise
- Linux-Optimiert

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Gsync/FreeSync?
- 2 Monitore
- LG 34UM69G-B 86,34 cm (34 Zoll) UltraGear™ 21:9 UltraWide™ Full HD IPS Gaming Monitor (1ms MBR, AMD Radeon FreeSync, DAS Mode, 99%sRGB), schwarz
Amazon: https://www.amazon.de/dp/B06XD8M9BL/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_GPI.Fb4J3AME7?_encoding=UTF8&psc=1
- Samsung Monitor S27C590H

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
(Bitte mit Links oder genauen Model-Namen)
- Ja

(HV-Kennzeichen von Hardwareversand.de)

HV20M149DE
16GB Kit Crucial Ballistix Sport Series DDR3-1600, CL9

Crucial RAM CT102464BD160B 8GB DDR3 1600 MHz CL11 Desktopspeicher
Amazon: https://www.amazon.de/dp/B008KSHQBU/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_5FI.FbWTMHAJ6?_encoding=UTF8&psc=1

HV114311DE
Gigabyte GA-H97-HD3, Sockel 1150, ATX

HV20XC16DE
XILENCE CPU-Kühler M612 PRO, 140mm Lüfter, PWM

HV203A83DE
Aerocool GT White Advance Edition Midi Tower - weiß, ohne N.

HV207SXADE
Samsung SH-224DB silber

HV20Y479DE
Intel Core i7-4790 in-a-Box

HV12SEV2DE
Samsung SSD 840 EVO Basic 250GB SATA 6Gb/s

Samsung MZ-76E1T0B/EU 860 EVO 1 TB SATA 2,5" Interne SSD Schwarz
Amazon: https://www.amazon.de/dp/B078WST5RK/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_PLI.FbFJ2RDMX?_encoding=UTF8&psc=1

HV23ADXZDE
ASUS Xonar DX 7.1, PCIe x1

HVR500L8DE
be quiet! PURE POWER L8 500W

Hdd Switch:
Richer-R HDD Power Control Switch, 4 Schalter Festplattenlaufwerk SATA Drive Switcher Umschalter mit IDE 2xSATA 15Pin Schnittstellen für Desktop PC Computer optisches Laufwerk
Amazon: https://www.amazon.de/dp/B07FYJ2NJB/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_pNI.Fb7WX1S8B?_encoding=UTF8&psc=1
Und

6. Wie viel Geld möchtest du auszugeben?
- Unlimited

7. Wann soll die Anschaffung des PC erfolgen?
- Schätzungsweise März/April

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von Helfern (Liste als Sticky))?
- Bauen lassen (zum teil)

9. Möchtest du mit dem PC Streamen? Wenn ja - welche Spiele/Inhalte? Hast du schon Teile fürs Stream-Setup? (Multi-Monitore, Mikrofon, Kamera, Stream-Deck, ...)?
- Nein

Hi!
Ich möchte demnächst auf einen neues High-End-Setup aufrüsten. Ich arbeite unter Linux mit teils sehr Performancelastiger/n Software/Prozessen wie zb Mehrere Phpstorm Instanzen, Chrome-Instanzen, Chatsoftware, Prozesse wie phpstan (Statische Codeanalyse), zusätzlich dazu laufen noch ein zwei Virtualboxes (...).
Ich switche per hdd toggle (Vorne im Gehäuse) zwischen Linux (90%) und Win (10%) bei Bedarf um.
In meiner Windows Umgebung nutze ich ausschließlich Musiksoftware. Selbst Starcraft2 spiele ich mit Lutris unter Linux. Läuft einwandfrei, nur die Grafik ist auf "sehr niedrig". Hier wünsche ich mir ebenfalls ein upgrade.
Ich denke ich würde schon gerne direkt auf 16 Kerne und Max Ram gehen alles andere sollte lediglich "Kompatibel" sein. Und selbstverständlich möchte ich so viel wie geht von meiner alten HW wiederverwenden (Ssds, Gehäuse?, Ram?). Ich hab von hw nicht viel Ahnung, zusammenbauen würde ich hinkriegen, würde aber auch dafür bezahlen. Letzlich die 4 Festplatten muss ich dann eh selbst wieder einbauen (die kann ich nicht aus der hand geben)

Bin sehr auf eure Empfehlungen gespannt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
Hardwareluxx Team
Mitglied seit
29.03.2010
Beiträge
27.359
Ort
Rhein-Main
Das einzige was du umziehen kannst ist die Samsung SSD und die Asus Xonar.
Der Rest lohnt einfach nicht - da würd ich den PC so lassen wie er ist und am Stück oder Einzeln verkaufen.

Los gehts also mit der Gehäusewahl, da bin ich ziemlich sicher dass es ein Define R5 oder sowas werden sollte:
Der Rest wird dann wieder mehr oder weniger ein Standard PC mit dicker CPU und viel Ram.

Ob jetzt 5900x, 10850k oder 3970x ist nur eine Frage des Geldbeutels.
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Ich sehe es ähnlich wie @2k5lexi, aber die 1TB-SATA-SSD ... hmmm, kann man machen, aber Du willst hochperformant UND Geld=UNLIMITED ... ;)
Ich habe ähnliche Ansprüche wie Du, Linux=Host-OS, mehrere Qemu-Guests, darunter auch verschiedene Win10-x64-Guests, die aber aufgrund meiner kleinen CPU nicht gleichzeitig laufen.

Ich würde auch die Platten nicht umschalten, tue ich auch nicht. Alles Images auf zwei 500GB m.2.SSDs im RAID0 (0 .... ich weiß!!)
Ich habe eine GTX1050Ti für das Host-OS und eine weitere 1050Ti via VFIO für einen beliebigen Qemu-Guest.
Dazu zwei auch Monitore und einen HDMI-Matrix-Umschalter.
Vorteil: Man startet Windows via Qemu mit eigener dedizierter Grafikkarte. Dann sieht das Win10 die NVidia-Karte wie sie ist und mit originärem NVidia-Treiber.
Zusätzlich ist auch ein USB-Controller via PCI-VFIO für den Qemu-Guest reserviert, wird also auch von WIndows direkt ohne lästige Umschaltungen/USB-Weiterleitungen verwendet.

Du schreibst: "Performancelastige Anwendungen UND zusätzl. ein/zwei Guests" ...

Wieviel Cores und RAM möchtest Du denen zuwenden? Brauchen die viel Ressourcen? Und auf Deinem Host-OS willst Du ja auch noch performant arbeiten können.

Wenn ich das grob überschlage:
Host-OS: 8 Cores/CPUs
Win10: 6 Cores/CPUs
Zwei weitere VBox-Guests je 4 Cores/CPUs = 8 Cores/CPUs
---- In Summe 22 Cores/CPUs.

Gut, 1 realer Core = 2 Threads, also "2 CPUs", aber es soll ja auch performant sein.
Ein 5900x ist also gerade mal hinreichend und dann hättest Du ein 4-Core-Host-Os, ein 3-Core Windows und zwei weitere 2-Core-Guests.
Der Threadripper 3960x oder besser 3970x ist da die deutlich performantere Wahl.

Wieviel RAM möchtest Du jedem System geben?
Grob überschlagen:
Host-OS: 32GB
Win10: 32GB
Zwei weitere VBox-Guests je 16GB = 32 GB
--- In Summe 96GB RAM -> 4 Riegel je 32GB = 128GB.

Threadripper hat Quad-Channel-RAM, gegenüber Ryzen 5900/50X mit Dual-Channel also ordentlich performanter.

Wie beschrieben, Platten "hart" umschalten würde ich nicht machen. Auch keine "drehenden" Platten mehr verwenden.
Da würde ich zu einer GIGABYTE AORUS Gen4 AIC SSD 8 TB eine SSD mit PCIe GEN4 tendieren.
Ober wenn Du willst, völlig eigenständige NVMe-M.2 oder U.2 pro Guest installieren.

Dazu noch mind. zwei Grafikkarten RTX3070 oder RX6800XT, je nachdem, wieviele Guests Du gleichzeitig und mit echtem / nativem Rendering (nicht via VBoxVGA) betreiben möchtest.
Für die jeweilige USB-Anbindung dieser eigenständigen Gäste dann noch je eine eigene USB3.0 Karte, da Du die ja für das PCI-VFIO in jeweils einem eigenen PCIe-Slot betreiben mußt.

Nur mal so grob "ge-brainstormed".
 
Zuletzt bearbeitet:

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Erstmal vielen Dank euch beiden!

@2k5lexi:
Gehäuse würde ich so nehmen ja, aber auch was von der Stange kannst du hierzu auch Shops empfehlen?

@McModdy:
Musste Deine Nachricht erst drei mal lesen :-D . Also ich weiß ja nicht. Das klingt zwar ganz Geil mit Qemu und "Guest-Hosts", aber ich denke das passt nicht zu meinen Anforderungen oder nur Teilweise. Ich erklär nochmal genau wie ich arbeite:

"Office"-Profil:
OS: Linux
Entwickler-Software + 1-2 Virtuelle Boxen (Wobei es sich hier auch um Linux Systeme handelt, brauchen also keine Grafikkarte o.ä; Hier muss es auch bei Vagrant/VirtualBox bleiben; Aktiv Cores usw zugewiesen habe ich den Boxes bislang auch noch nicht; könnte man sich aber mal anschauen)

"Home"-Profil:

OS: Linux
Ebenfalls Entwickler kram, ohne Virtuelle Boxen + Gaming via Lutris

"Music"-Profil:
OS: Windows
Ableton, Reason (Performance und vorallem Audio ist für mich der Grund warum alles native laufen muss; Habe gesehen, dass Audio mit Qemu wohl ganz gut geht - Muss ich mir anschauen - An diesem Punkt könnte ich mich vielleicht "Überreden lassen" Windows Virtuell zu starten wenn die Kiste genug Power hat. Ich benutze das "Music-Profil" einfach zu selten. Aber wenn das gut geht würde ich Windows evtl wieder öfter benutzen auch für Photoshop dann oder für Starcraft ohne Lutris, aber ne extra Grafikkarte würde ich dafür jetzt auch nicht verbauen... So Unlimited ist mein Budget dann auch wieder nicht :-D )

Apropos Unlimited: Die 8TB Festplatte kotstet ja 1.799€ :-D alter Schwede... 1. brauch ich nicht soviel Platz und 2. SSDs sind doch so schon Performant genug, oder?
Sorry ich wusste nicht mal, dass man es so "übertreiben" kann haha.

Aber Die Qemu-Sache klingt interessant, gucke ich mir jetzt noch mal genauer an :-)
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Musste Deine Nachricht erst drei mal lesen :-D
Sorry, war nur mal so schnell und grob ins Unreine geschrieben, um einen groben Überblick zu verschaffen ;)

Sorry ich wusste nicht mal, dass man es so "übertreiben" kann haha.
Hmmm, das ist noch nicht mal übertrieben, finde ich. Insbesondere da Du Geld=Unlimited gesetzt hast

Ich erklär nochmal genau wie ich arbeite:
Genau, das war das Ziel meines Überblickes der Möglichkeiten, die aber wirklich nicht übertrieben sind.
Kosteninstiv = JA, aber HOCHperformant, wie gewünscht :)

"Office"-Profil:
OS: Linux
Entwickler-Software + 1-2 Virtuelle Boxen (Wobei es sich hier auch um Linux Systeme handelt, brauchen also keine Grafikkarte o.ä; Hier muss es auch bei Vagrant/VirtualBox bleiben; Aktiv Cores usw zugewiesen habe ich den Boxes bislang auch noch nicht; könnte man sich aber mal anschauen)
Auch die virtuellen Maschienen brauche X CPUs, die Du bei VBox definieren musst und die dann dem Host-OS "fehlen".
Theoretisch könntest Du nur eine einzige CPU jeder zuweisen, aber da ist dann das virtuelle OS alles, aber nicht performant.
Du bist Entwickler, wie ich. Das heißt für mich, auf den ein/zwei virtuellen Linux-Guests laufen z.B. auf einer die MySQL/Postgres-DB und auf der anderen ein Apache/Tomcat oder so.
Da brauchen dann aber auch die Gäste "etwas Freiraum", damit die flüssig arbeiten und in angemesserer Zeit antworten.
Somit sind pro Gast schon mal mind. 4 CPUs "weg", insgesamt also 8 CPUs. Das sind 4 reale Kerne die Deinem Host nun nicht mehr zur Verfügung stehen.

"Aktiv Core-Zuweisung": Nein, von Core-Pinning spreche ich hier gar nicht, das sind später mögliche Optimierungen um Thread-Switching zu verhindern und es noch etwas performanter zu gestalten.
Das meine ich aber gar nicht. Wenn Deine Gäste 8 CPUs(Threads) zugewiesen bekommen, dann hat Dein Host OS diese 8 Threads weniger zur Verfügung.
Hast Du also z.B. eine CPU mit nur 6 echten Kernene, via Hyperthreading also 12 virtuellen CPUs, dann hättest Du nach dem Einschalten der Gäste nur noch 2 echte Kerne, somit 4 CPUs(Threads) für deine Arbeit auf dem Host-OS zur Verfügung. Wenn ich da z.B. an ein umfangreiches Java oder C#-Projekt in Eclipse denke, das "mal eben" compiliert werden mnuss, dann möchte ich das nicht mit nur noch 2 Kernen machen müssen ;)
-> Deutlich mehr als 6 Kerne müssen da sein. ein 10/12-Kerner würde bis hierher langen.

Hinsichtlich der Grafikkarten bin ich da ganz bei Dir, die Linux-Gäste brauchen keine dedizierten Karten, USB auch nicht.

"Home"-Profil:
OS: Linux
Ebenfalls Entwickler kram, ohne Virtuelle Boxen + Gaming via Lutris
Da hast Du dann alle Kerne für DIch, aber hier kommt "Gaming" ins Spiel und nun sind wir bei der Grafikkarte.
Vermutlich auch noch WINE für nicht direkt/nativ unter Linux laufende OpenGL-Spiele.
Mit einer RTX3070/RX6800XT bin ich natürlich recht hoch herangegangen, aber Du möchtest ja auf ein "High-End-System" ...
Natürlich geht das auch kleiner, aber das ist dann halt nicht mehr High-End,

"Music"-Profil:
OS: Windows
Ableton, Reason (Performance und vorallem Audio ist für mich der Grund warum alles native laufen muss; Habe gesehen, dass Audio mit Qemu wohl ganz gut geht - Muss ich mir anschauen - An diesem Punkt könnte ich mich vielleicht "Überreden lassen" Windows Virtuell zu starten wenn die Kiste genug Power hat. Ich benutze das "Music-Profil" einfach zu selten. Aber wenn das gut geht würde ich Windows evtl wieder öfter benutzen auch für Photoshop dann oder für Starcraft ohne Lutris, aber ne extra Grafikkarte würde ich dafür jetzt auch nicht verbauen... So Unlimited ist mein Budget dann auch wieder nicht :-D )
Nun, die Soundkarte kann ja in ihrem eigenem PCI-Slot direkt für das Windows-OS reserviert werden, denn zur Entwicklung unter Linux wirst Du sicher mit dem internen Audio auskommen.
Dann ist das Audio eben nicht unter Qemu sondern (genau wie eine zusätzliche Grafikkarte!) absolut NATIV unter Windows betreibbar.
Das ist ja das Besondere am PCI-Passthrough (VFIO).
Wenn Du unter Windows z.B. an die Grafik keine hohen Ansprüche hast, kann man da z.B. auch auf eine kleine RX580/590 runtergehen.
Oder aber natürlich auch ganz auf eine zusäztliche Grafikkarte und die VBoxVGA verwenden.
Performant ist ein Windows wenn es hinreichend CPUs und RAM hat. VBox und auch Qemu lassen den Code ja direkt auf der CPU laufen, da wird ja nichts emuliert, auch wenn man es vom Namen vermuten könnte.
Allerdings ist dann die Grafik auf dem Windows unter VBoxVGA absolut un-performant. Für Audiobearbeitung mag das reichen, Für Videobearbeitungen oder -ansehen aber schon nicht mehr.
Und die Oberflächen von Ableton sind schon recht umfangreich, wenn ich das via Google mal so betrachte.
Da würde ich tatsächlich schon zu einer zusätzlichen eigenen GPU für den Windows-Gast raten, und sei es eben nur eine kleine RX580, die nur für das Windows da ist.

Apropos Unlimited: Die 8TB Festplatte kotstet ja 1.799€ :-D alter Schwede... 1. brauch ich nicht soviel Platz und 2. SSDs sind doch so schon Performant genug, oder?
Du könntest natürlich Platten umschalten oder ein Dual-Boot aufsetzten ... mir wäre das aber deutlich zu umständlich, immer wieder hin und her zu booten nur um mal eben dies dort und jenes da zu machen ;)
Ich bin aber auch ein sehr ungeduldiger und bequemer Typ.
Hinzukommt, das Du High-End und performant möchtest, was einfaches SATA-6G m.E. schon wieder ausschließt.
Das sind aber natürlich subjektive Ansichten ... Beispiel aus dem Leben: für mich ist ein 300PS-Auto noch ganz gut zu fahren, performant ist es aber erst ab 600PS. Unter 300PS ... :)

Ich habe in meinem aktuellen Uralt-Setup 2 NVMe PCI-Gen3x4 im RAID 0, also ca 5-fache SATA-6G-Geschwindigkeit. Kann man so mit leben (300PS) aber performant ist eben noch ein Tacken höher ;).
Mit einer "normalen" drehen Festplatte kann ich seit langer Zeit schon nicht mehr leben. Die sind mir VIEL VIEL VIEL zu laut, denn ich höre sie und ich will, wie Du, LEISE.
Hinzukommt, dass man bei normalen alten HDDs die Bits ja in Stein mitmeißeln kann. Die sind bestenfalls noch als Backupeinheiten zu verwenden, wenn sie irgendwo in einem NAS o.ä. stecken und im Keller oder auf dem Dachboden stehen, wo ich sie nicht hören kann.
Also HDD -> Performance = Nein, gar nicht,
SATA-6G -> Performance = Ja, ein wenig aber lange noch nicht High-End oder Hoch-performant.

Was den Platz betrifft: klar keiner geht immer, wichtig sind die Übertragungsraten.
Was den Preis betrifft: Ich wiederhole :):):) ... Du schriebst eingangs "unlimited" :lol

Wir haben also etwas angepaßte Voraussetzungen, da Geld != unlimited, und wir unterschiedliche Ansichten von Hochperformant bzw. High-End vertreten ;).
Das war wichtig zu klären, denn nun kann ich es sinnvoll auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die erwartete Performance einschränken.

Ich schreibe mal zusammen, was ich bei wenig finanziellem Aufwand machen würde.
Ich für mich würde höher rangehen, aber auch bei mir ist LEIDER Geld != unlimited :)
 
Zuletzt bearbeitet:

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Ein einfaches Basissystem (!!= High-End), das Deine Anforderungen recht gut erfüllen kann:

X570 = Aktuell Top-of-The-Line im AM4-Bereich mit PCIe-Gen4 und hier mit ordentlich M.2-Möglichkeiten.

Warum Ryzen Zen2 und nicht Zen3: Wegen der aktuell schlechten Verfügbarkeit der Zen3!
Ein 5900X ist derzeit unverschämt überteuert.
Ein 3950X ist natürlich besser als ein 3900X, aber +200€ für "nur" 4 zusätzliche Kerne.

Weil es leise sein soll ;)

Hier gehen auch viele andere, die hier sind "pur", also ohne RGB.
3200er reichen völlig. 3600 oder 4000 lohnen die Mehrkosten nicht.

Günstig und aktuell auch verfügbar. 10er und 20er sind derzeit eigtl. nirgends verfügbar, nur die 30er.
Und die brauchst Du absolut nicht für StarCraft.

Übernehmen kannst Du:

- Gehäuse: Aerocool GT White Advance Edition Midi Tower - weiß, ohne N.
- CD/DVD: Samsung SH-224DB silber
- Platte 1: Samsung SSD 840 EVO Basic 250GB SATA 6Gb/s
- Platte 2: Samsung MZ-76E1T0B/EU 860 EVO 1 TB SATA 2,5" Interne SSD Schwarz
- Sound: ASUS Xonar DX 7.1, PCIe x1
- Netzteil: be quiet! PURE POWER L8 500W
- Umschalter: Richer-R HDD Power Control Switch

Also eigentl. alles, außer dem Mainboard, CPU, Lüfter, RAM und Grafikkarte.

Hinweis bezgl. der Eingangsforderung: Das ist alles, jedoch definitiv von High-End wirklich weit weg ;)

Luft nach oben ist dort wirklich überall reichlich. Es hält so aber die Kosten sehr in Grenzen, da Du möglichst viel wiederverwenden kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
Hardwareluxx Team
Mitglied seit
29.03.2010
Beiträge
27.359
Ort
Rhein-Main
Wie ist denn jetzt das angepeilte Budget?
 

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Nachdem ich nun weiß was NVMe-SSDs sind würde ich diese auch gerne einsetzen. Kein Kabel-Salat mehr und mega schnell finde ich durchaus attraktiv!
Ich frage mich nur warum man die nicht gleich so gebaut hat wie RAM-Module, dann hätte man Steckplatz neber Steckplatz neber Steckplatz :-D
Bis zu wieviele Steckplätze kann man da haben? Einziger nachteil wenn ich ganz auf NVMe-SSDs setzen würde wäre, dass ich nicht mehr umschalten kann.
Auf jeden Fall halte ich OS und Daten gerne getrennt (Hat sich gerade erst wieder bewehrt!)
Ich muss mir unbedingt noch mal die QEMU-Sache anschauen, dazu muss ich mir aber erst ein Image von meiner HDD konvertieren (WE-Projekt :-) ).

Bei den Cores würde ich nicht Sparen und auf Minimum 16 Cores gehen wollen. Ich hab ja auch noch ein bisschen Zeit.

Budget ist immernoch "Undefined". Ab 2.000€ bekomme ich "Kopfschmerzen"

Den Satz: "So viel wie möglich wieder verwenden" nehme ich ebenfalls zurück. Man kann ja auch verkaufen
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
Hardwareluxx Team
Mitglied seit
29.03.2010
Beiträge
27.359
Ort
Rhein-Main
Ich frage mich nur warum man die nicht gleich so gebaut hat wie RAM-Module, dann hätte man Steckplatz neber Steckplatz neber Steckplatz :-D
kannst du haben, willst du aber nicht bezahlen. https://www.future-x.de/intel-optan...mm-288-pin-2666-mhz-pc4-21300-12-v-p-7809633/
Bei den Cores würde ich nicht Sparen und auf Minimum 16 Cores gehen wollen. Ich hab ja auch noch ein bisschen Zeit.

Budget ist immernoch "Undefined". Ab 2.000€ bekomme ich "Kopfschmerzen"
Dann wirds aber nichts sinnvolles mit 16 Kernen. Dann eher auf 12 gehen. Damit kann man evtl in den 2000€ bleiben.

Und im Zeitalter vom Ryzen 3990x bist du von Highend weit weit weg :p
 

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Wo würde ich den Preislich rauskommen für ein vernünftiges 16-Core-System?
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
Hardwareluxx Team
Mitglied seit
29.03.2010
Beiträge
27.359
Ort
Rhein-Main
Wo würde ich den Preislich rauskommen für ein vernünftiges 16-Core-System?
Kommt drauf an welche CPU es genau wird.
Aber ich sag Mal spontan +500€

ViIeleicht auch nur +300€. Oder du nimmst ne ältere Generation und verzichtest auf 20% Power pro Kern.
 

bit64c

Enthusiast
Mitglied seit
07.12.2008
Beiträge
1.679
@comod Nach meiner Erfahrung sollte man bei Linux etwas darauf achten was man kauft. Zum Beispiel sollte der Netzwerkchip von Intel und nicht von Realtek sein. Auch sind Grakas von NVIDIA einfacher zu handhaben.
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
Hardwareluxx Team
Mitglied seit
29.03.2010
Beiträge
27.359
Ort
Rhein-Main

bit64c

Enthusiast
Mitglied seit
07.12.2008
Beiträge
1.679

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Ich hab bislang auch eher Probleme mit Nvidia gehabt. Daher würde ich es jetzt auch mal mit einer GeForce oder Radeon probieren. Die treiber dafür sind auch opensource und baked im kernel wenn ich das richtig verstanden hab. Den proprietären treiber muss man erst selbst wieder installieren und updaten (aber das ist eher halb wissen von mir ;-) ) daher frage ich ja in einem solchen Forum nach 😅
 

Scrush

Legende
Mitglied seit
31.12.2008
Beiträge
39.578
Ort
Hessen
geforce = nvidia ^^

oder hast du dich verschrieben :d
 

bit64c

Enthusiast
Mitglied seit
07.12.2008
Beiträge
1.679
Ich hab bislang auch eher Probleme mit Nvidia gehabt. Daher würde ich es jetzt auch mal mit einer GeForce oder Radeon probieren. Die treiber dafür sind auch opensource und baked im kernel wenn ich das richtig verstanden hab. Den proprietären treiber muss man erst selbst wieder installieren und updaten (aber das ist eher halb wissen von mir ;-) ) daher frage ich ja in einem solchen Forum nach 😅
1. Geforce ist wie Golf bei VW eine Modellreihe von NVIDIA
2. Ehhhhh du willst unter Linux zocken und siehst es als Problem an den Nvidia Treiber herunterzuladen und zu installieren? Dann viel Spaß.
 

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Ah mist GeForce war ja Nvidia, natürlich 😂🧠
Naja was heißt gaming? Starcraft2 ist das einzige was ich mit lutris zocke. Oder macht es dann schon keinen Unterschied mehr was man zockt? Klar kann ich auch nen treiber installieren und updaten. Aber würde eine amd graka nicht besser ins Gesamtbild passen?
 

bit64c

Enthusiast
Mitglied seit
07.12.2008
Beiträge
1.679
Ich habe lediglich gesagt, dass ich unter linux mit 1 AMD Graka unsägliche Probleme hatte, mit diversen Nvidias nie. Weiterhin liefert Nvidia tatsächlich einen proprietären Treiber.
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Nachdem ich nun weiß was NVMe-SSDs sind würde ich diese auch gerne einsetzen. Kein Kabel-Salat mehr und mega schnell finde ich durchaus attraktiv!
Ich frage mich nur warum man die nicht gleich so gebaut hat wie RAM-Module, dann hätte man Steckplatz neber Steckplatz neber Steckplatz 🙃
Das ist nur eine Frage des physikalischen Aufbaus des Steckers. Hätte man ja auch senkrecht bauen können.
Aber dann trägt es noch oben sehr auf und flach war halt bevorzugt.
Es gibt aber sehr wohl einige Boards, die auch M.2-Erweiterungen in einem RAM-ähnlichen Slot/Form bieten, zusätzlich zur regulären Einbauform.

Bis zu wieviele Steckplätze kann man da haben?
Sehr viele. Es gibt ja auch eigene PCIe-Karten, die wiederum mehrere dieser M.2s aufnehmen können.
OnBoard haben soweit mir bekannt alle aktuellen Boards mind.1 oft aber 2 und viele auch schon 3 oder gar mehr.
Ich sage mal 10 bekommt man immer unter, wenn man ein ATX-Board verwendet. Dann erfordert das aber auch ein paar nicht ganz billige zusätzliche PCIe-Karten, die die aufnehmen.

Einziger nachteil wenn ich ganz auf NVMe-SSDs setzen würde wäre, dass ich nicht mehr umschalten kann.
Nun, da gibt es ja mehrere Möglichkeiten:
1.) Platten wie Du aktuell tatsächlich vom Strom trennen. Das ist allerdngs eher eine Art "Holzfällermethode" ;)
2.) Via Bios-Boot-Option die gewünschte Platte zum Booten auswählen. Ist aber umständlich, weil man beim Boot immer den richtigen Zeitpunkt zum Drücken der Boot-Auswahl-Taste abpassen muss (z.B. F8)
3.) Dual-/Multi-Boot. Eigtl. alle relevanten Systeme haben einen Bootloader, der die Möglichkeit bietet ein ganz anderes System per Auswahl zu starten.
4.) Der von mir eingangs beschriebene echte Parallelbetrieb mehrere OS mit teils dediziert zugewiesenen Ressourcen.
Evtl. noch andere, die mir aktuell nicht geläufig sind.

Auf jeden Fall halte ich OS und Daten gerne getrennt (Hat sich gerade erst wieder bewehrt!)
Kann man machen. Hat durchaus Vorteile.

Ich muss mir unbedingt noch mal die QEMU-Sache anschauen, dazu muss ich mir aber erst ein Image von meiner HDD konvertieren (WE-Projekt :-) ).
Nicht mal unbedingt nötig! Du kannst sowohl VBox als auch Qemu ein ganzes Device als Platte zuweisen, dann braucht es kein Image sondern benutzt direkt z.B. /dev/sdc (o.ä.) als Speicher!

Bei den Cores würde ich nicht Sparen und auf Minimum 16 Cores gehen wollen. Ich hab ja auch noch ein bisschen Zeit.
Absolut richtig, entsprechend Deiner Arbeits-/ und Nutzungsweise.

Budget ist immernoch "Undefined". Ab 2.000€ bekomme ich "Kopfschmerzen"
Nun, darauf kann man gut aufbauen. Da geht schon sehr viel.

Den Satz: "So viel wie möglich wieder verwenden" nehme ich ebenfalls zurück. Man kann ja auch verkaufen
Das macht wirklich Sinn!
 

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Das mit der Platte als ganzes verwenden weiß ich. Hab aber Schiss. Daher erstmal Backups von der Platte erstellen. Hier schaue ich gerade wie man am besten backups macht und den freien Speicherplatz nicht mit backuped. Aber am ende mache ich wohl erstmal einfach ein full backup und das würde ich dann testweise mal mit qemu ausführen. Qemu soll ja schneller sein als vbox, oder?
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Hmmm, eher nein, das ist ein RAM und kein Block-Device, wie eine NVMe-Disk es ist.
Aber der Speicher ist zumindest mal persistent. Allerdings sind die 1,8k für die 8TB-SSD weiter oben da deutlich preiswerter pro Gigabyte ;)

Dann wirds aber nichts sinnvolles mit 16 Kernen. Dann eher auf 12 gehen. Damit kann man evtl in den 2000€ bleiben.
Jaein. Aktuell hast Du recht, denn die Preise für aktuellen CPUs sind aktuell deutlich zu hoch. höher als empfohlener VK und zwar deutlich!
Offensichtlich kommen TSMC und Samsung mit der Fertigung/Lieferung nicht wirklich hinterher.

Und im Zeitalter vom Ryzen 3990x bist du von Highend weit weit weg :p
Auch hier Jaein ;)
High-End ist nicht nur Threadripper/Xeon.
Meiner Meinung nach ist ein 5950x wie auch ein 3990x jeweils High-End, nur jeweils in Ihrem Bereich / Nutzungs- / Anwendungsfall.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das mit der Platte als ganzes verwenden weiß ich. Hab aber Schiss. Daher erstmal Backups von der Platte erstellen.
NATÜRLICH !!!!
Ein Backup solltest Du SOWIESO regelmäßig haben/machen, das ist doch wohl eine Grundvoraussetzung, oder?
Qemu soll ja schneller sein als vbox, oder?
Hmm, keinen Schimmer. VBox betreibe ich nur auf meinen Win10-Notebooks. Unter Linux immer nur Qemu.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich habe lediglich gesagt, dass ich unter linux mit 1 AMD Graka unsägliche Probleme hatte, mit diversen Nvidias nie. Weiterhin liefert Nvidia tatsächlich einen proprietären Treiber.
Ja, das habe ich vor vielen Jahren auch immer wieder beobachtet. Da waren die propietären AMD-Treiber immer ein wenig ... sagen wir es mal diplomatiisch .. schwierig ;).
Bei den Nvidias war und ist das nicht so (RedHat/Ubuntu/ArchLinux).
Aber auch ich will AMD mal wieder eine Chance geben, ich habe irgendwo gelesen, AMD hätte sich da gut gebessert mit ihrem Catalyst (heißt der noch so?)
Desweiteren gibt es ja auch noch die nicht-propietären Treiber nouveau und radeon.
Sind zwar nicht ganz so performant, aber für das hier angedachte Gaming unter LInux wird das reichen ;).
Für Windows wird es ja eh ein ganz eigener Windows-Treiber.
AMD-Linux -> https://pinguin.gws2.de/ubuntu-amd-grafikkarte-installieren-welchen-treiber-verwenden/
 
Zuletzt bearbeitet:

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Okay, nun versuche ich mal, Deine Kopfschmerzen zu verhindern, aber trotzdem ein sinnvolles System zu erreichen, das 16Cores hat und auf NVMe setzt.
Chipsatz runter auf B550 und es gibt ja nicht nur Gigabyte ;)
Auch am Gehäuse spare ich mal, wenngleich das von @2k5lexi vorgeschlagene Fractal Design Define R5 sehr schick ist und genauso paßt.
Auch würde ich Deinen alten Rechner als "Gesamt-Backup" erhalten wollen, damit Du für die erste Zeit immer ein lauffähiges Fallback-System hast.

AnzahlBeschreibungEinzelpreisGesamtpreisBemerkung
1x 6565
1x8080
1x 120120
1x 930930ca. 500 soll er aber eigentlich kosten lt. AMD
1x3535
1x240240
2x4590Die OS Linux/Windows-Platten
Jeweils 240GB
1x 4545Für die weiteren NVMe der Datenplatten
2x72144Die Daten-Platten, da Du Daten und OS getrennt halten willst
Jeweils 480GB
1x350350
Summe2099Stand 16.01.2021
- ca. 500 wenn der 5950X in den empfohlene VK-Preisbereich kommt

So hat das System eine Einschränkung und bietet nicht alle der in meinem ersten Post beschriebenen Freiheiten.
Die Datenplatten sind auch getrennt -> Die zusätzliche M.2-NVMe-Karte braucht ZWEI Slots, damit beide Daten-M.2s per PCIe-x4 und nicht eine nur per SATA angebunden ist.
Das hat zur Folge, daß Du keine zweite Grafikkarte verbauen kannst für den echten Linux/Windows-Parallelbetrieb, denn Du mußt Deine Asus Xonar ja auch einbauen.
Alternativen:
- Zwar OS und Daten getrennt halten, und auf je einer M.2 beide OS-se und auf der anderen alle Daten, jeweils in verchiedenen Partitionen.
Halte ich aber nicht für so zielführend, wenn Du "echte" Trennung bevorzugst
Auch wäre das Dual-Boot über BIOS-Auswahl so vermutlich nicht möglich. Allerdings ist das auch nicht die beste Lösung ;)
- Ein etwas "dickeres" Board, das mehr Slots und/oder M.2-PCIe bietet
- Auf "etwas" Performance auf einer der Platten verzichten, indem statt 4x M.2-PCIe dann 3x M.2-PCIe und 1x M.2-SATA über eine andere (günstigere) Adapterkarte Karte angeschlossen werden.
Da für Dich SATA-SSD hinreichend performant ist, könnte man das machen. Insbesondere eine OS-Platte profitiert von der PCIe-Geschwindigkeit nicht so viel.
Das wirkt sich hauptsächlich aus, wenn man mal ein paar GB Daten am Stück kopiert / speichert / liest.

Da wir aber gerade so bei 2k liegen, trotz des aktuell deutlich überteuerten 5950X, würde ich eher das Board etwas größer wählen, sodaß man gar keine unnötigen Kompromisse eingehen muss.
Wenn die CPU dann (hoffentlich) mal zu passenderen Preisen verfügbar ist, wird die Luft zu 2k ja eher noch größer und es ist ggf. sogar eine zweite GPU drin, damit Linux und WIndows echt parallel laufen können.

Wenn ich bei den Datenplatten mit 480GB zu tief gegriffen habe, wird es natürlich ein klein wenig teurer, aber das hält sich bis 1/2TB sehr in Grenzen.

Edit: uuups, habe ich doch fast das Wichtigste vergessen ... das Netzteil ;)
Mea culpa für die nun verursachten Kopfschmerzen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Das Case gefällt mir sehr gut. Schlicht und Funktional durchdacht!
Ich hab in irgendeinem YT Video gesehen, dass die ssds zu heiß werden und wieder mit einem extra Kühlkörper versehen werden müssen. Was ist da dran? Irgendwie stört mich noch die Adapter Karte. Was könnte man da noch machen? Wenn der pc am Ende 3k kostet ist es auch noch ok. Os ist mit 240gb ja reichlich bestückt. Datenplatten 1tb wäre sinnvoll wenn man sich schon so sehr mit seinem traum setup beschäftigt 😅 . Mit dem dual boot hab ich nun nur noch das problem, dass sich die beiden systeme gegenseitig stören könnten. Wenn ich nur sicher wüsste, dass ableton hinreichend Performance bringt in einer qemu vm könnte ich mich noch dafür entscheiden. Aber iwie glaube ich nicht daran. Meine tests mit meinem pc waren nun insofern erfolgreich, dass qemu sich ein wenig mehr nativ anfühlt als vbox, aber eben immernoch wie eine vm. Aber mein Rechner ist ja aktuell auch nicht der schnellste.
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
M.2-SSD und heiß ... je nach Typ und Auslastung. Aber die Kühlung via Mainboard-kühler/-abdeckung reicht i.d.R. völlig. Auch in der o.g. Karte ist einer.
Also kühlen macht Sinn, aber besondere oder gar außergewöhnliche Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Der Windows-Ordner bläst sich ganz gerne mal reichlich auf und wenn man da nicht ab und an mal via cleanmgr aufräumt, kann das eng werden ... und dann wirds ärgerlich.
Programme werden ja auch auf die Hauptplatte installiert ( C: ) und lieber etwas zu viel Speicher, als zu wenig. Beim Linux-OS hätte ich gar mit 64GB kein Problem, aber für Windows wäre das zu mager.

Ein Test auf Deinem jetzigen Rechner sagt leider nicht viel aus, denn erstens hast Du vermutlich aktuell nicht 16 Kerne zur Verfügung und die dedizierte Grafik geht bei Dir derzeit auch nicht.
Wieviel CPU/RAM hattest Du denn der VM gegeben und wieviel blieben für das Linux übrig? Und welche CPU und welche GPU hast Du aktuell?

Hinsichtlich der M.2-Erweiterungskarte: Nur auf ein Board mit mehr M.2 ausweichen, wenn es ganz ohne Karte gehen soll. Ansonsten nur die Anbindung via Kabel an die Standard SATA-Ports.
Das sind aber 1. "nur" 500MB/s und 2. "Kabel". Auch ein Ausweichen auf U.2 (PCIe-x4 via Kabel, SFF 8643) nützt nichts, denn auch das erfordert Karten und Kabel.
Was stört Dich an PCIe-Karten? PCIe-x4 ist PCIe-x4, egal ob im M.2-Slot oder im PCIe-Slot. Es gibt durchaus Boards, die 4 NVMe unterbringen ... aber das sind nicht die günstigsten.

Die andere Alternative widerspricht völlig der Anforderung der Datentrennung:
Nur zwei große M.2 je 4TB in die MB-M.2-Aufnahmen, via Linux Software-Raid 1 (spiegeln) zur Datensicherheit falls eine ausfällt.
Dann geht jedoch auch Dualboot nicht mehr, sondern nur noch Qemu-Windows.
Ggf. kann man auch via BIOS die beiden SSD im RAID1 betreiben, aber da ist mir persönlich die RAID-Pflege/-Überwachung zu sehr außer Kontrolle, denn das muß alles außerhalb des OS im BIOS gemacht werden.
Ob das o.g. Board das kann, habe ich noch nicht geprüft. Es gibt aber so einige, die das können.
Diese Alternative würde ich also eher nicht vorschlagen wollen, wenngleich sie möglich sind.

Wichtig ist mir nur, daß Du weißt, was alles geht, damit Du selber entscheiden kannst, was Dir jeweils am Wichtigsten ist und wie Du es lösen möchtest.

Hinsichtlich der Performance des nativen Windows unter Qemu: Ich mache mit meiner Instanz gleich mal ein paar Benchmarks.
Die lassen sich ja vielfach frei herunterladen. Wenn Du dann diese auf Deiner jetzigen Maschine auch machst, können wir die Zahlen vergleichen.
Ich habe hier einen i7-3930K der mit 4,2GHz bei 6 voll ausgelasteten Kernen läuft. Mehr hat er leider auch nicht, sodaß die Windows Instanz nur 4 Kerne (8 von 12 CPUs) erhält.

Hier die PassMark-9-Ergebnisse für das virtuelle Windows mit dedizierter GTX1050Ti, i7-3930K@4,2GHz, zugewiesen 4 Kerne (= 8 CPUs) und 8GB RAM.
Auflösung des Bildschirms: 2560x1440.
Den PassMark 9 habe ich hier heruntergeladen: https://www.heise.de/download/product/performancetest-16773/download (Ich hoffe der Link ist hier erlaubt??)
Ich habe den einfach installiert und ohne irgendetwas zu ändern gleich auf "Run tests" geklickt, also alle automatisch nacheinander.

Wenn Du genau dasselbe auf Deinem aktuellen nicht virtuellem und auch noch mal auf dem virtuellen Windows machst, können wir die Zahlen vergleichen.
passmark-2.png passmark-1.png
 
Zuletzt bearbeitet:

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
1610910605243.png
1610910567238.png

Win Native

Was bringts wenn ich das jetzt noch mal in einer VM mache?
Wichtig wäre doch nur die Leistung nachher mit der neuen Hardware in einer VM zu erreichen, oder?
Ich habe heute auch noch mal versucht Ableton und Reason mit Wine zum laufen zu bringen. Ableton geht, aber Reason (VST3, Standalone) leider nein, leider gar nicht...
Desweiteren fände ich ein RAID tatsächlich auch gut, ja. Wären dann 4 Platten, right? 2x (Daten + Os)
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Ein Test mit der VM würde (sollte) vermutlich deutlich erkennen lassen, daß die VM bei Dir extrem träger ist und somit daher das von Dir gefühlte "VM-Feeling" kommt.
Aber es ist auch so schon erkennbar: Mein Windows unter Qemu ist schon fixer als Dein jetziger unter nativem Windows. Da ein 5950X nochmal ca. 5-6-fach performanter ist, als mein uralter i7, wirst Du also auch auf Deinem neuen System erst recht keine Einschränkung bemerken. Genau das galt es ja zu erkennen, da Du die Befürchtung hegtest, ein Win10 unter Qemu wäre irgendwie träge oder könnte Ableton nicht schaffen.
Wenn aber Dein jetziges System unter nativem Windows das schon kann, kann meine Win10-VM das auch, da es in etwa gleichwertig ist und das Ryzen-System da nochmal eine ordentliche Schippe drauflegen wird.
Also: Win10 unter Qemu wird kein Problem sein, gar keins. Vorausgesetzt, Du hast eine eigene dediziert Grafikkarte dafür und setzt das PCI-Passthrough ein.

RAID macht es natürlich etwas teurer und die zweite notwendige GPU auch, aber Du hast die Kopfschmerzgrenze ja schon auf 3k erhöht ;).

Bleibt zu klären ob SATA-SSD für OS oder Daten für Dich akzeptabel ist oder ob Du lieber 4 x NVMe bevorzugst.

Wenn 4x NVMe, dann kommst Du nicht ohne Adapter-Karte aus, denn die maximale Anzahl M.2-Onboard ist bei den AM4-Boards ist drei, nachdem was ich finden konnte.
Ich selber habe auch nur zwei solcher Karten (kryoM2), da mein uralt-Board gar keine NVMe-Slots hat. Problematisch sind die nicht.

Ein MSI MEG x570 Unify oder MSI MEG x570 Ace können 3 M.2s aufnehmen. Natürlich gibt es da auch andere aber hier muß man auf die Slot-Anordnung aufpassen, damit man sich bei den GPUs nicht auf Single-Slots einschränken muß, weil der/die x1-Slots nur direkt neben einem x16-Slot liegen.
Dazu 2x GPU in die x16(x8)-Slots, 1x M.2-PCIe-Adapter in den x16(x4)-Slot und die Xonar in den x1 Slot.

Wenn aber die OS-SSDs als SATA ausgeführt werden können, dann kämen auch viele andere Boards in Betracht, die nur 2x M.2 haben.
 

freekymachine

Semiprofi
Mitglied seit
02.08.2019
Beiträge
327
6. Wie viel Geld möchtest du auszugeben?
- Unlimited

Threaripper Pro ?
wirds wohl auch als 12 kerner geben ?! auf jeden Fall als 16 Kerner, nicht wie beim normalen TR wo es erst ab 24 Kern mit 1300 € losgeht - Boards wurden ja grade vorgestellt, fehlen nur noch die CPU's :)

Kann man ja sonst später upgraden, mit der Platform wärste Highend, alles läuft 4x parallell ohen das CPU warm wird - Rest, klar Portemonaie - Geforce 3000er, 8x Ram für Octochannel, Stapel M.2

Oder gar Eiskalt warten, bis die ersten DDR5 Platformen rauskommen.
 

McModdy

Enthusiast
Mitglied seit
18.12.2009
Beiträge
124
Ort
Sudwalde, Niedersachsen
Natürlich wäre ob der benötigten Lanes Threadripper hier die angenehmste Wahl. Das habe ich in meinem ersten Ansatz/Post angedacht, weil ich "unlimited" las. ;).
Allerdings überschreiten wir damit vermutlich schon mit CPU und Board fast die Kopfschmerzgrenze des TE.
Und meine sadistische Ader lebe ich anderweitig aus :)
 

comod

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
13.01.2021
Beiträge
49
Da ich aktuell im Homeoffice immer wieder and meine Ram grenze stoße würde ich mir gerne schon mal den Ram kaufen. Kann ich einfach einen der hier zuletzt empfohlen nehmen oder sind die nicht kompatibel mit meinem aktuellen Board?
 
Oben Unten