Naja, das wird wahrscheinlich schwierig weil wir Tiefe Frequenzen weniger laut wahrnehmen als hohe Frequenzen. Sprich 20Hz @ 90DB kommen uns leiser vor als 80Hz@90DB
Wenn über haupt hörbar!
Da sprichst Du was ganz wichtiges an übrigens.
Wollen wir optimieren auf ein lineares Messmikro oder unsere Ohren die ganz andere, individuell etwas verschiedene Hörkurven haben
@What, hat bereits sein Statement zu superliniar gegeben (Messungen)
Genau genommen hören wir nicht linear. Meist ist der Mittenbereich laut, Höhen und unter 50 Hz sehr viel leiser.
Wenn wir aber angenehme Akustik wollen sollte das Raumakustische Endergebnis so sein das die Mitten eher etwas weniger sind, die ganz tiefen Töne etwas mehr und auch die ganz Hohen. Das sollte man nicht mit einem EQ beheben da 5cm von Messmikro entfernt die ganze Raumakustik schon wieder nicht mehr stimmt. Auch nicht durch Antimode sondern durch entsprechende raumakustische Gestaltung.
Billige LS werden immer besser klingen in einem akustisch guten Raum als Teure in einem Schlechten.
Raumakustik ist viel wichtiger & entscheidender als die Hardware.
Obiges Problem mit dem gemessenen und superliniaren Raum steht also zum Endergebnis in einer anderen Beziehung.
Das Maß bleiben also unsere Ohren.
Will man es perfekt machen, sollte man erst sein Hörvermögen messen und dann die Raumakustik an seine Ohren anpassen.
Dazu bräuchte man also die Messung des Raumes u. Der eigenen Ohren.
Misst man aber nur den Raum und meint wenn man dann die grade lineare Linie sieht es würde jetzt angenehm klingen wird man ein eher ernüchterndes Endergebnis haben.
Wenn man einfach bleiben will u. keine sehr hohen Ansprüche hat kann man mit Testtönen schon die dicksten stehenden Wellen finden und dann durch Bassabsorber z.B. diese angehen.
Zu viel künstliche Raumbedämpfung klingt allerdings auch nicht gut, nimmt Räumlichkeit und lässt einen stumpfen Sound entstehen. Daher sind natürliche Räume mit auch paar diffusorenwirksamen Einrichtungsgegenständen und Materialien für ein angenehmes Klangbild empfehlenswerterweise vorzuziehen.
Leider steht wiederum z.B. auch eine Bedämpfung hoher Frequenzen der von Niedrigen in Beziehung die nicht vernachlässigt werden sollte.
Die Frage ist welche Ansprüche man hat. Sind die Ansprüche sehr groß sollte sowohl das Hörvermögen als auch die Raumakustik in einer Beziehung stehend als Ganzes verstanden werden. Da für sollte man dann aber einen langjährigen Akustiker zu Rate ziehen.
Solche Leute die nicht sich auf das Messen verlassen sondern die Ohren, das Endergebnis am Menschen als Ziel verstanden haben
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