(und das zeigt, wie metabolisch hungrig ein komplexes Nervensystem sein kann und wieso es evolutionär nur Sinn macht in sowas zu "investieren" wenn es anderswo sehr starke Vorteile bietet)
Interessanter Satz. Solch Satz ( und den Gedanken dahinter) wiederlegt weder ID noch bestätigt es die Evolutionstheorie. Einerseits klingts nach ID, weil man in etwas investiert und vorher wusste, dass es starke Vorteile bringt. Wenn es nach einem Zufallsversuch der Evolution klingen soll, würden mir hier wieder im Fossilbericht die vielen "false positives" fehlen.
Ein größeres Gehirn führt nicht automatisch zu mehr Intelligenz.
Kurz und knapp: Männer sind nicht per se intelligenter als Frauen (die IQ Werte der beiden Geschlechter unterscheiden sich nicht signifikant).
Meinerseits waren das keine Feststellungen. Ich frage solch "provozierenden" Fragen gern, um dem Gegenüber auf andere Wege oder mögliche Denkfehler aufmerksam zu machen. Hier war das eben eine absichtlich unlogische Folgerung meinerseits, um
@Zeitmangel 's Herangehensweise zu hinterfragen: Klimaänderung bei den ersten aufrecht gehenden "Menschen" = größerer Kopf zur Wärmeabgabe, welcher wiederum mit mehr Hirnmasse gefüllt wird, was höhere Intelligenz hervorruft. Ich hoffe, dass so mein Gedanke besser rüber kommt.
Experimente bezüglich Evolution gibt es doch, z.B. mit Bakterien bei denen man Evolution quasi "live" beobachten kann. Aber das ist ohnehin eine wissenschaftsphilosophische Diskussion.
Sowas nennt man Microevolution, die man überall und jederzeit beobachten kann. Ich rede aber von den größeren Dingen, für die es noch keinerlei Beweise gibt. Konnte man ein Bakterium dabei beobachten, wie es in eine neue Art oder in ein mehrzelliges Wesen "evolviert" ist? Oder gar eine Pflanzen- oder Tiergattung in eine andere? Konnte man genauso beobachten, wie chemische Elemente eine funktionierende Zelle formen? Das meine ich mit einer beweislosen Theorie, die auf solche Fragen keine zufriedenstellenden Antworten liefert.
Klar gabs auch Experimente, um z.B. eine RNA-Kette länger als die zufällig natürlichen entstandenen herzustellen, aber bei sowas bleibt immer die Frage, ob die ausführenden Wissenschaftler nicht eher ein gut ausgestattetes Chemielabor auf der Früherde vermutet haben.
Das Wort "Beweis" wird man in wissenschaftlichen Papern heute nur noch sehr selten finden,
Vielleicht in der Evolutionstheorie, aber in anderen wissenschaftlichen Bereichen schon. Beispiel sei mal die lange belächelten Gravitationswellen. Sie wurden erst breite Realität, als man sie messen konnte. Kann man die Macroevolution genauso messen? Oder wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Physik baut immer noch auf belastbare Beweise, während die Evolutionstheorie darauf verzichten darf?
Ich müsste jetzt hier eine wall of text niedertippen damit die Ansätze auch nachvollziehbar sind (und nicht sofort Konter kommt

)
Schade, aber gut. Muss ich mir mal das Buch irgendwann suchen. Und eines noch: Konter gibts von mir nur, wenn irgendwo ein unschlüssiger oder unlogischer Zusammenhang hergestellt wird. Wenn es dagegen wasserdicht erklärt ist, wirds von mir auch kein Konter geben.
Eine imho miese energetische Konstruktion (Beherrschung der Fliehkräfte) die in der Natur deswegen eigentlich nur im Wasser und aus der Not heraus bei einem einzigen nenneswerten Tier verfolgt wurde. Einem Vierbeiner. Und Pflanzenfresser...
Interessant. Welche Not? Lässt sich solch Entwicklung auch im Fossilbericht ablesen? Da wir heute ja ungefähr wissen, wieviele unnütze Mutationen zusammen mit den wenigen positiven Mutationen kommen, müsste der Boden doch voll sein von falschen Wegen, oder nicht?
Du wehrst dich aber auch mit Händen und Füßen
Nu lass mich doch. Ich hinterfrage gern. Ich würd mich halt nicht zu denen zählen, die einfach nur "Ja und Amen" sagen. Wozu hab ich mein logisches Denkvermögen, wenn ich es in diesem Thema nicht gebrauchen darf?
Noch mehr senkrechte Fläche, mehr Resourcenverbrauch. Geschweige der Versorgung. Diese Idee wurde nach und nach mit dem Ende von Karbon aufgegeben.
Ein Beispiel nannte ich doch schon. In kälteren Regionen der Erde kommen kleinere, "pummelige" Menschen besser zurecht, in den wärmeren dagegen die längeren, dünneren mit mehr Hautfläche. Warum ist dann meine Überlegung in dem Fall falsch? Schliesslich hat die Evolution beim sich ausbreitenden Menschen nicht mit einem größeren Kopf in wärmeren Regionen reagiert? Und falls du auf Zeit spielst, dann bring das bitte im Zusammenhang mit einem Satz von dir:
Eine imho miese energetische Konstruktion (Beherrschung der Fliehkräfte) die in der Natur deswegen eigentlich nur im Wasser und aus der Not heraus bei einem einzigen nenneswerten Tier verfolgt wurde. Einem Vierbeiner. Und Pflanzenfresser...
Wieviel Zeit hatte "aus der Not heraus"?
Und weil du meintest, "die Idee wurde nach dem Ende vom Karbon aufgegeben": Kannst du deinen Gedanken auch durchs Fossilzeugnis belegen? Also innerhalb einer Art und nicht Artübergreifend? Warum differenziere ich das? Denn die ablesbaren Änderungen innerhalb einer Art wären ein starker Beweis für die Evolution. Was wir aber heute aus genetischen Experimenten wissen ist, dass Arten genetisch gesehen ihre Grenzen haben. Siehe beschleunigte Mutation bei Saatgut durch Atomreaktoren oder das Züchten von Fruchtfliegen hin zu trockenere Umgebungen. Mutationen fangen irgendwann an sich zu wiederholen und genetische Anpassung ist nicht unendlich.
Ah ja. Das war übrigens der Auslöser der kambrischen Explosion, denn davor lag der Sauerstoffgehalt bei <1% der heutigen Werte. Das ist mittlerweile bestätigt anhand von Oxidationswerten von Metallen im Gestein aus der Zeit der s.g. "langweiligen Milliarde".
Was genau sich da entwickelt hat was wie irre Sauerstoff gefurzt hat ist noch nicht nachvollzogen. Kommt bestimmt mal.
Wenn ich das irgendwann mal richtig gelesen und verstanden habe, hab ich es so in Erinnerung. Es gab auch schon zu Beginn der "langweiligen" Milliarde Einzeller und vielleicht auch schon Pflanzen (?) die Sauerstoff produziert haben. Nur haben das die ganzen Metalle sofort wieder wegoxidiert (Bändererz) Als dann keine "rostenden Metalle" mehr übrig waren, konnte der Sauerstoffgehalt steigen.
Wie davor bestimmt auch, ABER - und das ist der Clou - mit einem höheren Schnitt hast du dann auch endlich welche um dich die es schnallen, wenn du ihnen vermittelst was dir grad eingefallen ist. Und die sich das auch länger als 1h merken können. Das ist der Schlüssel.
Ansich logisch, aber wär da nicht auch die andere Seite: Das genetische weitergeben erlangter "Mehr-Intelligenz". Was macht ein Individuum mit ein wenig mehr Intelligenz in einer Gruppe "Zurückgebliebender"? Spannende Frage: War die Evolution wenigstens so schlau, ihm einen Partner mit derselben Intelligenz zu geben, damit die neuen Gene nicht verloren gehen? Und das zur selben Zeit und am selben Ort? Und was ist mit der grundsätzlichen Vererbungsregel, dass während des Lebens erworbene Eigenschaften nicht weitervererbt werden?
Wir haben uns offensichtlich nicht an den Polkappen entwickelt. Und als wir nach oben wanderten, haben wir die Kunst der Kleidung bereits beherrscht. Eine SO große Not bei den Eskimos die diesbezüglich zu Selektion führen könnte gab es da schlicht nie. Das hat man an der Rübe erst mit Mütze und dann mit Kaputze gelöst.
Ein wirklich interessantes Statement für ID.

Mal angenommen, die sind im Sommer "nach Norden" und im Winter wären sie sonst erfroren: Wenn die Intelligenz des Menschen nötig war, damit die Menschen da oben überleben, dann war die Evolution einfach zu langsam. Und genau das ist auch das, was ich im Fossilzeugnis glaube zu sehen: Gravierende Veränderungen kamen sehr plötzlich und blieben konstant. Es gibt kaum eine nennenswerte Anzahl von Fossilien, die Zwischenformen aufzeigen. Und wenn doch, ist es fraglich, obs nicht eine eigenständige Art war.
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Nur ein kurze Anmerkung, falls jemand hier liesst und meint, ich sei schon längst OT: Ich bin der Meinung, die Idee von Auserirdischen kam nur auf, weil man im Allviele erdähnliche Planeten fand. Und falls die Evolution wahr wäre und auf anderen Planeten "genauso leicht" stattfinden hätte können, muss es einfach Auserirdische geben. Da die Evolutionstheorie alles andere als leicht, nicht bewiesen und gar (ich halte sie für) unmöglich ist, würde sich damit der Gedanke an Auserirdische verändern. Was ja wieder zum Thema passt.
Also für mich: Die Beweisführung, ob die Evolution so stattfand oder nicht, wie sie in den Lehrbüchern zu finden ist, ist ein Hinweis, obs stoffliches, auserirdisches Leben auf anderen Planeten gibt oder nicht.