Glaubt ihr an Außerirdische

Klar, wenn du auf dem Level immer weiter gehst, dann gibt es statistische Unabhängig gar nicht, auch nicht beim Würfel.
Der Würfel hat keine 100% gleichmäßige Masseverteilung/Dichte, derjenige der den Würfel wirft, wirft ihn mit einer bestimmten Art, der Algorithmus, der die Zufallszahl generiert etc.

Der Kern meiner Aussage war auch eher die: Je seltener etwas vorkommt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es direkt 3,4 Sternensysteme weiter nochmal sowas wie uns gibt.
Und allerspätestens eine Galaxie weiter, ist schon vieeeel zu weit weg, um jemals in Kontakt zu treten selbst mit bester Technik, weil es nunmal physikalische Hindernisse gibt und die Zeit viel zu lang wäre.
 
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Ich bin erst garnicht geneigt für das eine oder andere zu plädieren, denn das alles ist etwas zu was wir noch null Empirik haben. Uns ist bisher nichts aufgefallen da wo wir hingeschaut haben. Das ist schon alles.

Das ist wie mit Atlas. Wer sich einfach auf einen der Stühle in einer Reihe setzt und sagt, das ist ein Komet, weil es sich völlig wie ein Komet verhält, ist ein Volldepp (falls er nicht lügen soll/muss) der sich zum Clown macht. Weil das tut es einfach nicht. Das macht es aber andererseits nicht automatisch zum Techding. WEIL, was wissen wir schon über interstellares Gedöns was durch die Gegen fliegt? Eben.

Genausoviel wissen wir über außerirdisches Leben. Ich bin nicht der Meinung, daß wir mit dermassen geringen Erfahrungswerten Wahrscheinlichkeiten ausrechnen können. Für Wahrscheinlichkeiten braucht man eine gewissen Datenbasis. Die haben wir nicht.
 
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solange wir nicht wissen / beweisen können, dass unser universum einzigartig ist, oder endlich, solange ist die wahrscheinlich, dass es außerirdisches, intelligentes leben gibt, unendlich oder mindestens unvorstellbar hoch... ;)
 
solange wir nicht wissen / beweisen können, dass unser universum einzigartig ist, oder endlich, solange ist die wahrscheinlich, dass es außerirdisches, intelligentes leben gibt, unendlich oder mindestens unvorstellbar hoch... ;)
what ?
 
solange ist die wahrscheinlich
hier fehlt ein "keit" , sry, soll heißen: wahrscheinlichkeit :fresse:

falls du es sinngemäß nicht verstanden hast, hier nochmal: die wahscheinlichkeit für außerirdisches + intelligentes leben, ist unendlich hoch, wenn das universum unendlich groß ist, oder es unendlich viele parallel-universen gibt bzw. die wahrscheinlichkeit für außerirdisches + intelligentes leben ist für uns menschen nur unvorstellbar hoch, wenn es eine endliche (große) anzahl parallel-universen gibt.
 
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Das ist halt das Verrückte mit der Unendlichkeit.
Wenn das Universum wirklich unendlich ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit für außerirdische Zivilisationen 100%.

Aber genauso die Wahrscheinlichkeit 100%, dass es irgendwo eine exakt identische Welt wie diese gibt, alles ist zufällig gleich, nur das Hardwareluxx ist blau anstatt rot 😅

Ich denke Unendlichkeit bleibt Mathematik, nur was sollte dahinter kommen, wenn das Universum doch nicht unendlich ist? Oder ist unsere Vorstellung von Raumzeit einfach falsch? Sind wir doch nur eine Projektion an der Oberfläche eines schwarzen Lochs? 😃
 
Ahhh jetzt wird ein Schuh draus, hier liegt mein Fehler... Natürlich kann die Wahrscheinlichkeit nicht unendlich hoch sein, sondern 100% wie @Goldwasser es richtig sagt... Ich meinte natürlich die Anzahl außerirdischer Zivilisationen ;)
Nachts um 2 sollte man lieber nicht im Forum rumschwurbeln 🤦‍♂️
 
Das ist halt das Verrückte mit der Unendlichkeit.
Wenn das Universum wirklich unendlich ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit für außerirdische Zivilisationen 100%.

Aber genauso die Wahrscheinlichkeit 100%, dass es irgendwo eine exakt identische Welt wie diese gibt, alles ist zufällig gleich, nur das Hardwareluxx ist blau anstatt rot 😅

Ich denke Unendlichkeit bleibt Mathematik, nur was sollte dahinter kommen, wenn das Universum doch nicht unendlich ist? Oder ist unsere Vorstellung von Raumzeit einfach falsch? Sind wir doch nur eine Projektion an der Oberfläche eines schwarzen Lochs? 😃

Wir haben doch schon in MiB gesehen das wir nur in einer Murmel sind mit denen Aliens spielen. :fresse2:
 
Jep mein Nachbar ist außerirdisch. 😁
 
Du hast wohl recht viele bereits feste Meinungen. Das stört m.M.n. meist udn leider das Weiterlernen.

Im Gegenteil. Eigentlich höre ich mir alle Seiten an. Am besten ist es noch, wenn es Links oder Forschungsergebnisse zum Nachlesen gibt. Dass es bei mir so klingt, als wäre ich festgefahren, sollte eigentlich so nicht sein. Nur habe ich halt in letzter Zeit viel gelesen und mich mit anderen ausgetauscht gehabt, was mich in meiner Meinung eher bestärkt hat. (Das waren keine Bubble-Diskussionen, sondern schon mit welchen, die anders als ich denken) Das soll nicht heißen, dass ich nicht offen für neues wäre, ich hinterfrage nur gern. Ich lerne auch eher nach dem Motto: "Folge den Beweisen, wo auch immer sie hinführen".

Und Danke für den Link zum Wärmeverlust zum Kopf. Wir wissen, das Gehirn ist in uns der größte und permanente Energiefresser. Daher wieder logisch, dass der eine gute Kühlung brauchen kann. Was wieder ein klassisches Henne-Ei-Problem wäre.
Dazu kommt, dass in dem Artikel besonders die Kühlwirkung der Halsschlagadern hervor gehoben werden. Hätte dann nicht auch ein längerer Hals gereicht? Vermutlich.
Und dann noch der Schlusssatz: Über dem Kopf wird nicht mehr Wärme verloren als über den restlichen Körper. Auch hier hätte es wohl gereicht, wenn das Individuum in die Höhe wächst.
Und weil du meintest, der Platz musste von Hirnmasse ausgefüllt werden und deshalb wuchs die Intelligenz: Wie ist es Männer vs. Frauen? Sind Frauen weniger intelligent, weil sie ein kleineres Gehirn haben?

Aber gehen wir mal zur Praxis: Haben Menschen am Äquator und in der Nähe der Pole einen unterschiedlichen Kopf? Vielmehr kommen die besser mit Wärme zurecht, die eine große Hautfläche haben, umgekehrt die mit Kälte, die weniger Hautfläche haben. Müsste nach deiner Theorie nicht heute noch der Kopf variabel sein, weil die Veranlagungen dafür ja einmal da waren? Und wie ist es mit dem Klimawandel? Da die Gene in deiner Theorie schon einmal mit Kopfwachstum auf die Wärme reagiert haben, müssten wir dann in wärmer werdenden Zeiten nicht auch was am Kopfumfang messen können? Das wären mMn Kriterien, um deine Theorie zu bestätigen.

Nee. :fresse: Ich steige aus der Diskussion an dieser Stelle aus, denn es ist mir zu mühsam gegen ID zu argumentieren.

Gut, deine Sache. Aber hättest du dennoch Lust die Überlegungen zur Kambrischen Exploion aus dem Buch auszuführen? Mich interessiert nur, wie andere diese Beweise deuten.

Aber wieder auch schade. Vielleicht lieg ich auch falsch, aber ich würd dich für einen guten Theoretiker bezeichnen, der Dingen in der Theoie un spekulativ auf den Grund geht. (spekulativ ist in dem Zusammenhang kein schlechtes Wort, denn jede gut Wissenschaft begann spekulativ)

Ich wär aber der, der Theorien versucht in der Praxis abzubilden. Und genau deswegen bin ich der Evolutionstheorie nicht wirklich zugetan. Sie ist ein Wissenschaftszweig, der ohne jegliche Experimente zur Beweisführung aus kommt.

Und ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn ich mir etwas Spitzfindigkeit erlaube.
Ich fragte, wie sich ein gewisses genetisches Experiment in die Welt der Evolutionstheorie einfügen lässt und dann steigst du aus. Was soll ich da nur denken?
 
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Und Danke für den Link zum Wärmeverlust zum Kopf. Wir wissen, das Gehirn ist in uns der größte und permanente Energiefresser.
Der von dir zitierte Text oben ist zwar keine Antwort auf meinen Beitrag, aber ich antworte trotzdem:

Ja, allerdings mit einer Einschränkung: Das Gehirn verbraucht ca. 20% der Energie obwohl es nur ca. 2% des Körpergewichts ausmacht (und das zeigt, wie metabolisch hungrig ein komplexes Nervensystem sein kann und wieso es evolutionär nur Sinn macht in sowas zu "investieren" wenn es anderswo sehr starke Vorteile bietet). Die Einschränkung ist, dass das nur im Ruhezustand gilt. Bei körperlicher Aktivität (die ja für unsere Vorfahren noch viel wichtiger war als für uns) ist der Energieverbrauch der Muskeln deutlich höher. Die Leber ist auch ein Organ, das viel Energie verbraucht.
Daher wieder logisch, dass der eine gute Kühlung brauchen kann. Was wieder ein klassisches Henne-Ei-Problem wäre.
Dazu kommt, dass in dem Artikel besonders die Kühlwirkung der Halsschlagadern hervor gehoben werden. Hätte dann nicht auch ein längerer Hals gereicht? Vermutlich.
Viele Tiere (viele Spezies aber nicht alle) haben für die Kühlung des Gehirns ein Netz aus Arterien Venen das sich "rete mirabile" nennt. ->https://en.wikipedia.org/wiki/Rete_mirabile
Der Mensch hat dieses System nicht da die Kühlung hier anders funktioniert (mehr Schwitzen, etc.)

Wie ist es Männer vs. Frauen? Sind Frauen weniger intelligent, weil sie ein kleineres Gehirn haben?
Ein größeres Gehirn führt nicht automatisch zu mehr Intelligenz. Beispiel: viele große Tiere (wie z.B. Elefanten oder Orcas) haben ein viel größeres Gehirn als der Mensch. Ein Grund (von vielen) warum ihr Gehirn größer ist liegt an der Tatsache, dass sie einen sehr großen Körper haben. Mehr Muskeln etc. benötigen mehr Neurone zur Steuerung dieser. Damit wird erst einmal ein größeres Gehirn notwendig sofern nicht größere Ganglien (verteilt über das Rückenmark, wie z.B. in manchen Dinosauriern) diese Aufgabe übernehmen.

Aber: das menschliche Gehirn hat trotzdem mehr Neurone als das des Elefanten! Die Größe wird eben nicht nur anhand der Neurone bestimmt, sondern auch anhand von Gliazellen, Blutgefäße, etc.
Das menschliche Gehirn ist dazu ein Ausreißer in sogenannten allometry relations (die man häufig auf log-log plots darstellt). D.h. das menschliche Gehirn ist größer (Gewicht/Masse) als man bei einem Säugetier unserer Größe erwarten würde (gemessen an den Datenpunkten von anderen Spezies). Das zeigt eben, dass die Gehirnentwicklung eine gewisse Sonderolle beim Menschen eingenommen hat.

Siehe z.B. hier -> https://www.researchgate.net/figure...ip-between-brain-mass-in-g-and_fig2_286856709 Der "Erwartungswert" würde auf der geraden Regressionslinie liegen; wie man sieht liegt der Mensch drüber.

Nun zur Intelligenz:
Dazu gibt es viele Studien in der Psychologie. In der Psychologie wird Intelligenz manchmal als Persönlichkeitseigenschaft gezählt (warum ist jetzt egal) und Intelligenz ist die am besten erforschste Eigenschaft bzw. das mit am besten erforschte Konstrukt in der Psychologie. Kurz und knapp: Männer sind nicht per se intelligenter als Frauen (die IQ Werte der beiden Geschlechter unterscheiden sich nicht signifikant). Stattdessen zeigen Frauen und Männer (im Mittel) bessere Leistungsergebnisse in verschiedenen kognitiven Aufgaben. Frauen sind im Mittel z.B. bei bestimmten sprachlichen Aufgaben besser; Männer wiederum bei räumlichen Aufgaben.
Gut, deine Sache. Aber hättest du dennoch Lust die Überlegungen zur Kambrischen Exploion aus dem Buch auszuführen? Mich interessiert nur, wie andere diese Beweise deuten.
Das ging über zig Seiten, das waren mehrere sections in einem Kapitel; es gab dort verschiedene Ansätze um die kambrische Explosion im Ansatz zu erklären, also nicht nur eine... Das Buch (oder vergleichbare) findest du als PDF im Internet oder für 10-20€ in einer älteren Ausgabe bei Ebay oder Kleinanzeige. Ich müsste jetzt hier eine wall of text niedertippen damit die Ansätze auch nachvollziehbar sind (und nicht sofort Konter kommt ;)) und ich habe das Gefühl, dass das hier eh fast niemanden interessiert. Ich kann die beiden genannten Bücher (siehe oben im Thread) von dem Autor ohnehin nur wärmstens empfehlen. Ich würde es wirklich selbst lesen da es dort viel besser und ausführlich erklärt wird (verglichen zu einem Forumspost den ich hier mal eben absätzen würde).
Ich wär aber der, der Theorien versucht in der Praxis abzubilden. Und genau deswegen bin ich der Evolutionstheorie nicht wirklich zugetan. Sie ist ein Wissenschaftszweig, der ohne jegliche Experimente zur Beweisführung aus kommt.
Das stimmt so nicht ganz. Experimente bezüglich Evolution gibt es doch, z.B. mit Bakterien bei denen man Evolution quasi "live" beobachten kann. Aber das ist ohnehin eine wissenschaftsphilosophische Diskussion. Das Wort "Beweis" wird man in wissenschaftlichen Papern heute nur noch sehr selten finden, spätestens seit dem kritischen Rationalismus von Karl Popper sieht der Mainstream Beweise bzw. Verifikation als tot an. Du kannst Evidenz für etwas liefern, gute Modelle und Theorien bauen, aber ob man die Wahrheit in den Händen hält wird man niemals wissen (zumindest nach dem kritischen Rationalismus). Um nicht nur bei Falsifikation zu bleiben hat Popper dann später noch den Begriff der Korroboration eingeführt den man heute in wissenschaftlichen Papern häufig noch liest... aber dafür wurde er auch kritisiert, da der Begriff der Korroboration sich wieder an die Verifikation zumindest annähert. Ist aber alles ein anderes Thema.
 
Und Danke für den Link zum Wärmeverlust zum Kopf. Wir wissen, das Gehirn ist in uns der größte und permanente Energiefresser. Daher wieder logisch, dass der eine gute Kühlung brauchen kann. Was wieder ein klassisches Henne-Ei-Problem wäre.
Schrieb ich (Henne-Ei) ;) Macht halt einen schönen Pat aus :coolblue:
Dazu kommt, dass in dem Artikel besonders die Kühlwirkung der Halsschlagadern hervor gehoben werden. Hätte dann nicht auch ein längerer Hals gereicht? Vermutlich.
Eine imho miese energetische Konstruktion (Beherrschung der Fliehkräfte) die in der Natur deswegen eigentlich nur im Wasser und aus der Not heraus bei einem einzigen nenneswerten Tier verfolgt wurde. Einem Vierbeiner. Und Pflanzenfresser...
Die Falle, daß eine tiefer denkende Rübe auch sehr viel Energie braucht wurde von der Evolution zu spät gemerkt ;) Bis dahin haben sich aber auch schon klar die großen Vorteile gezeigt. Es gab kein Zurück mehr, da der Schlauere einfach eher überlebt.
Und dann noch der Schlusssatz: Über dem Kopf wird nicht mehr Wärme verloren als über den restlichen Körper. Auch hier hätte es wohl gereicht, wenn das Individuum in die Höhe wächst.
Du wehrst dich aber auch mit Händen und Füßen ;) Noch mehr senkrechte Fläche, mehr Resourcenverbrauch. Geschweige der Versorgung. Diese Idee wurde nach und nach mit dem Ende von Karbon aufgegeben. Mit 30% Sauerstoff in der Luft lies sich halt auch mit Übermaßen ohne der Tricks eines Kolibri entspannt atmen.

Ah ja. Das war übrigens der Auslöser der kambrischen Explosion, denn davor lag der Sauerstoffgehalt bei <1% der heutigen Werte. Das ist mittlerweile bestätigt anhand von Oxidationswerten von Metallen im Gestein aus der Zeit der s.g. "langweiligen Milliarde".
Was genau sich da entwickelt hat was wie irre Sauerstoff gefurzt hat ist noch nicht nachvollzogen. Kommt bestimmt mal.
Und weil du meintest, der Platz musste von Hirnmasse ausgefüllt werden und deshalb wuchs die Intelligenz: Wie ist es Männer vs. Frauen? Sind Frauen weniger intelligent, weil sie ein kleineres Gehirn haben?
Es geht um Größenordnungen. Nicht um 130g. Die Masse ist im Schnitt trotzdem pauschal entscheidend. Es gab bestimmt schon damals Exemplare die wie Albert einen aufwendiger strukturierten Parietallappen hatten (als der Rest).
Wie davor bestimmt auch, ABER - und das ist der Clou - mit einem höheren Schnitt hast du dann auch endlich welche um dich die es schnallen, wenn du ihnen vermittelst was dir grad eingefallen ist. Und die sich das auch länger als 1h merken können. Das ist der Schlüssel.
Aber gehen wir mal zur Praxis: Haben Menschen am Äquator und in der Nähe der Pole einen unterschiedlichen Kopf?
Dir fehlt der Bezug zu den dafür nötigen Zeitepochen. Der zeitliche Unterschied zwischen der verschiedenen Ausentwicklung eines Tutsi und eines Eskimos ist ein Fliegenschiss dagegen. Jetzt mal davon ab - hatten wird das nicht schon? - daß solche Veränderungen aus einer Not heraus entstehen. Was Binse ist. Wir haben uns offensichtlich nicht an den Polkappen entwickelt. Und als wir nach oben wanderten, haben wir die Kunst der Kleidung bereits beherrscht. Eine SO große Not bei den Eskimos die diesbezüglich zu Selektion führen könnte gab es da schlicht nie. Das hat man an der Rübe erst mit Mütze und dann mit Kaputze gelöst.
 
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(und das zeigt, wie metabolisch hungrig ein komplexes Nervensystem sein kann und wieso es evolutionär nur Sinn macht in sowas zu "investieren" wenn es anderswo sehr starke Vorteile bietet)
Interessanter Satz. Solch Satz ( und den Gedanken dahinter) wiederlegt weder ID noch bestätigt es die Evolutionstheorie. Einerseits klingts nach ID, weil man in etwas investiert und vorher wusste, dass es starke Vorteile bringt. Wenn es nach einem Zufallsversuch der Evolution klingen soll, würden mir hier wieder im Fossilbericht die vielen "false positives" fehlen.

Ein größeres Gehirn führt nicht automatisch zu mehr Intelligenz.
Kurz und knapp: Männer sind nicht per se intelligenter als Frauen (die IQ Werte der beiden Geschlechter unterscheiden sich nicht signifikant).
Meinerseits waren das keine Feststellungen. Ich frage solch "provozierenden" Fragen gern, um dem Gegenüber auf andere Wege oder mögliche Denkfehler aufmerksam zu machen. Hier war das eben eine absichtlich unlogische Folgerung meinerseits, um @Zeitmangel 's Herangehensweise zu hinterfragen: Klimaänderung bei den ersten aufrecht gehenden "Menschen" = größerer Kopf zur Wärmeabgabe, welcher wiederum mit mehr Hirnmasse gefüllt wird, was höhere Intelligenz hervorruft. Ich hoffe, dass so mein Gedanke besser rüber kommt.

Experimente bezüglich Evolution gibt es doch, z.B. mit Bakterien bei denen man Evolution quasi "live" beobachten kann. Aber das ist ohnehin eine wissenschaftsphilosophische Diskussion.
Sowas nennt man Microevolution, die man überall und jederzeit beobachten kann. Ich rede aber von den größeren Dingen, für die es noch keinerlei Beweise gibt. Konnte man ein Bakterium dabei beobachten, wie es in eine neue Art oder in ein mehrzelliges Wesen "evolviert" ist? Oder gar eine Pflanzen- oder Tiergattung in eine andere? Konnte man genauso beobachten, wie chemische Elemente eine funktionierende Zelle formen? Das meine ich mit einer beweislosen Theorie, die auf solche Fragen keine zufriedenstellenden Antworten liefert.

Klar gabs auch Experimente, um z.B. eine RNA-Kette länger als die zufällig natürlichen entstandenen herzustellen, aber bei sowas bleibt immer die Frage, ob die ausführenden Wissenschaftler nicht eher ein gut ausgestattetes Chemielabor auf der Früherde vermutet haben.

Das Wort "Beweis" wird man in wissenschaftlichen Papern heute nur noch sehr selten finden,
Vielleicht in der Evolutionstheorie, aber in anderen wissenschaftlichen Bereichen schon. Beispiel sei mal die lange belächelten Gravitationswellen. Sie wurden erst breite Realität, als man sie messen konnte. Kann man die Macroevolution genauso messen? Oder wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Physik baut immer noch auf belastbare Beweise, während die Evolutionstheorie darauf verzichten darf?

Ich müsste jetzt hier eine wall of text niedertippen damit die Ansätze auch nachvollziehbar sind (und nicht sofort Konter kommt ;))
Schade, aber gut. Muss ich mir mal das Buch irgendwann suchen. Und eines noch: Konter gibts von mir nur, wenn irgendwo ein unschlüssiger oder unlogischer Zusammenhang hergestellt wird. Wenn es dagegen wasserdicht erklärt ist, wirds von mir auch kein Konter geben. :p

Eine imho miese energetische Konstruktion (Beherrschung der Fliehkräfte) die in der Natur deswegen eigentlich nur im Wasser und aus der Not heraus bei einem einzigen nenneswerten Tier verfolgt wurde. Einem Vierbeiner. Und Pflanzenfresser...
Interessant. Welche Not? Lässt sich solch Entwicklung auch im Fossilbericht ablesen? Da wir heute ja ungefähr wissen, wieviele unnütze Mutationen zusammen mit den wenigen positiven Mutationen kommen, müsste der Boden doch voll sein von falschen Wegen, oder nicht?

Du wehrst dich aber auch mit Händen und Füßen ;)
Nu lass mich doch. Ich hinterfrage gern. Ich würd mich halt nicht zu denen zählen, die einfach nur "Ja und Amen" sagen. Wozu hab ich mein logisches Denkvermögen, wenn ich es in diesem Thema nicht gebrauchen darf? :p

Noch mehr senkrechte Fläche, mehr Resourcenverbrauch. Geschweige der Versorgung. Diese Idee wurde nach und nach mit dem Ende von Karbon aufgegeben.
Ein Beispiel nannte ich doch schon. In kälteren Regionen der Erde kommen kleinere, "pummelige" Menschen besser zurecht, in den wärmeren dagegen die längeren, dünneren mit mehr Hautfläche. Warum ist dann meine Überlegung in dem Fall falsch? Schliesslich hat die Evolution beim sich ausbreitenden Menschen nicht mit einem größeren Kopf in wärmeren Regionen reagiert? Und falls du auf Zeit spielst, dann bring das bitte im Zusammenhang mit einem Satz von dir:
Eine imho miese energetische Konstruktion (Beherrschung der Fliehkräfte) die in der Natur deswegen eigentlich nur im Wasser und aus der Not heraus bei einem einzigen nenneswerten Tier verfolgt wurde. Einem Vierbeiner. Und Pflanzenfresser...
Wieviel Zeit hatte "aus der Not heraus"?

Und weil du meintest, "die Idee wurde nach dem Ende vom Karbon aufgegeben": Kannst du deinen Gedanken auch durchs Fossilzeugnis belegen? Also innerhalb einer Art und nicht Artübergreifend? Warum differenziere ich das? Denn die ablesbaren Änderungen innerhalb einer Art wären ein starker Beweis für die Evolution. Was wir aber heute aus genetischen Experimenten wissen ist, dass Arten genetisch gesehen ihre Grenzen haben. Siehe beschleunigte Mutation bei Saatgut durch Atomreaktoren oder das Züchten von Fruchtfliegen hin zu trockenere Umgebungen. Mutationen fangen irgendwann an sich zu wiederholen und genetische Anpassung ist nicht unendlich.

Ah ja. Das war übrigens der Auslöser der kambrischen Explosion, denn davor lag der Sauerstoffgehalt bei <1% der heutigen Werte. Das ist mittlerweile bestätigt anhand von Oxidationswerten von Metallen im Gestein aus der Zeit der s.g. "langweiligen Milliarde".
Was genau sich da entwickelt hat was wie irre Sauerstoff gefurzt hat ist noch nicht nachvollzogen. Kommt bestimmt mal.
Wenn ich das irgendwann mal richtig gelesen und verstanden habe, hab ich es so in Erinnerung. Es gab auch schon zu Beginn der "langweiligen" Milliarde Einzeller und vielleicht auch schon Pflanzen (?) die Sauerstoff produziert haben. Nur haben das die ganzen Metalle sofort wieder wegoxidiert (Bändererz) Als dann keine "rostenden Metalle" mehr übrig waren, konnte der Sauerstoffgehalt steigen.

Wie davor bestimmt auch, ABER - und das ist der Clou - mit einem höheren Schnitt hast du dann auch endlich welche um dich die es schnallen, wenn du ihnen vermittelst was dir grad eingefallen ist. Und die sich das auch länger als 1h merken können. Das ist der Schlüssel.
Ansich logisch, aber wär da nicht auch die andere Seite: Das genetische weitergeben erlangter "Mehr-Intelligenz". Was macht ein Individuum mit ein wenig mehr Intelligenz in einer Gruppe "Zurückgebliebender"? Spannende Frage: War die Evolution wenigstens so schlau, ihm einen Partner mit derselben Intelligenz zu geben, damit die neuen Gene nicht verloren gehen? Und das zur selben Zeit und am selben Ort? Und was ist mit der grundsätzlichen Vererbungsregel, dass während des Lebens erworbene Eigenschaften nicht weitervererbt werden?

Wir haben uns offensichtlich nicht an den Polkappen entwickelt. Und als wir nach oben wanderten, haben wir die Kunst der Kleidung bereits beherrscht. Eine SO große Not bei den Eskimos die diesbezüglich zu Selektion führen könnte gab es da schlicht nie. Das hat man an der Rübe erst mit Mütze und dann mit Kaputze gelöst.
Ein wirklich interessantes Statement für ID. :bigok::haha:

Mal angenommen, die sind im Sommer "nach Norden" und im Winter wären sie sonst erfroren: Wenn die Intelligenz des Menschen nötig war, damit die Menschen da oben überleben, dann war die Evolution einfach zu langsam. Und genau das ist auch das, was ich im Fossilzeugnis glaube zu sehen: Gravierende Veränderungen kamen sehr plötzlich und blieben konstant. Es gibt kaum eine nennenswerte Anzahl von Fossilien, die Zwischenformen aufzeigen. Und wenn doch, ist es fraglich, obs nicht eine eigenständige Art war.

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Nur ein kurze Anmerkung, falls jemand hier liesst und meint, ich sei schon längst OT: Ich bin der Meinung, die Idee von Auserirdischen kam nur auf, weil man im Allviele erdähnliche Planeten fand. Und falls die Evolution wahr wäre und auf anderen Planeten "genauso leicht" stattfinden hätte können, muss es einfach Auserirdische geben. Da die Evolutionstheorie alles andere als leicht, nicht bewiesen und gar (ich halte sie für) unmöglich ist, würde sich damit der Gedanke an Auserirdische verändern. Was ja wieder zum Thema passt.

Also für mich: Die Beweisführung, ob die Evolution so stattfand oder nicht, wie sie in den Lehrbüchern zu finden ist, ist ein Hinweis, obs stoffliches, auserirdisches Leben auf anderen Planeten gibt oder nicht.
 
Natürlich bist du am Thema vorbei, denn die Evolutionstheorie ist ja nur eine aber keinesfalls die einzige Begründung um an außerirdisches Leben zu glauben. Wenn du nicht an die Evolutionstheorie glaubst ist das für die Frage nach der Existenz von außerirdischem Leben erst einmal völlig egal. Erkläre dann einfach mal woran genau du dann stattdessen glaubst und warum das im Widerspruch zu außerirdischem Leben stehen sollte statt hier solche Grundsatzdiskussionen anzuzetteln die an der eigentlichen Frage vorbeigehen.
 
Ein wirklich interessantes Statement für ID. :bigok::haha:

Mal angenommen, die sind im Sommer "nach Norden" und im Winter wären sie sonst erfroren: Wenn die Intelligenz des Menschen nötig war, damit die Menschen da oben überleben, dann war die Evolution einfach zu langsam.
Ah so... Anzunehmen, wir waren für die Mütze damals schon schlau genug, bietet sich nicht an. Ok...
Und wenn doch, ist es fraglich, obs nicht eine eigenständige Art war.
Was wohl den eigentlichen Killerargument ausmacht, hä? :fresse:
Was macht ein Individuum mit ein wenig mehr Intelligenz in einer Gruppe "Zurückgebliebender"? Spannende Frage: War die Evolution wenigstens so schlau, ihm einen Partner mit derselben Intelligenz zu geben, damit die neuen Gene nicht verloren gehen?
Der Vater von Albert Einstein war ein Gas/Wasser/Kaka Spezi, der sich später in eine Bettenmanufaktur eingekauft hat.
Seine Muitter Pauline war Hausfrau. Sie war keineswegs ein Haushuhn, sonst weiß man aber nur, daß sie viel Geduld hatte und Klavier spielte. Über die Quali gibt es keine Überlieferungen. Albert sah ihr wie aus dem Gesicht geschnitten...

Der Vater von Tesla war ein orthodoxer Priester. Seine Mutter eine typische Hausmutti.

Bei der größe des ganzen "stofflichen" Universums ergibt es null Sinn, daß "stoffliches" Leben nur auf der Erde existiert. Womit ich auch beende. Zugegeben, eine Diskussion in der ich fortlaufend nur auf Drehen&Wenden eingehen soll fordert weniger meine Intelligenz als das Nervenkostüm. Was ich oft auch annehme und mich auch diesbezülgich weiter zu stählern, aber wie alles andere im Leben hat auch das sein gewisses P/L-Verhältnis und wie jedes solches ist auch dieses nicht unendlich groß.
 
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Kann nur hoffen, das wir Erdenmenschen bei einem ersten Kontakt nichts falsch machen. Auf das neuste UFO-Geschwafel aus den USA gebe ich dagegen gar nichts. Fehler in den Computerprogrammen oder der Elektronik können bei den heutigen komplexen System sonst was auf den Bildschirmen sichtbar machen. Wer überblickt den heute real noch die gesamte Komplexität in modernen Systemen ! Das ist halt wie bei Microsoft - die wissen auch längst nicht mehr absolut und genau, was so ein Update alles anrichten kann. Und bei Linux hat man bekanntlich einen Fehler sogar mal 25 Jahre mitgeschleppt.- eh man es bemerkt hat. Dagegen glaube ich, dass man die Menschheit auf der Erde längst entdeckt hat. Wegen den großen Entfernungen sind aber Besuche bei uns nur selten möglich. Und die jüngeren unter uns werden bestimmt noch Überraschendes durch einen bekannten Satelliten erleben. Überlegt doch nur mal, wie lange erst Sputnik 1 zurück ist. Selbst in der Lebensdauer der irdischen Menschheit ist das fast nichts.
 
Kann nur hoffen, das wir Erdenmenschen bei einem ersten Kontakt nichts falsch machen.
Das sind weiterhin Teile der Gehirnwäsche der Hollywood-Plots. Die sehen uns dann wohl kaum als gleichaltrig an und daher wird die Erwartungshaltung auch entsprechend tief liegen. Grad deine Vorstellung ist schon jenem entsprechend. Nämlich, ohne dir was zu wollen. kindisch ;)
Und sie wissen 100% da auch schon bescheid über die Strukturen. D.h. wenn irgendein Idiot der es kann eskalieren will, wird nicht das ganze Kontinent verdampft. Die wissen schon genau, daß du und ich nichts dafür können und auch überhaupt nicht so ticken.
Auf das neuste UFO-Geschwafel aus den USA gebe ich dagegen gar nichts. Fehler in den Computerprogrammen oder der Elektronik können bei den heutigen komplexen System sonst was auf den Bildschirmen sichtbar machen. Wer überblickt den heute real noch die gesamte Komplexität in modernen Systemen !
Das wäre richtig übel, wenn man bedenkt wieviel Equipment daran schon beteiliegt war welches eigentlich die Flugsicherheit herstellen soll :hust:
Das ist halt wie bei Microsoft
Das WÄRE so. Es kam bisher auch noch keiner auf die Idee bei sowas auf Mickeysoft zu setzen. Da gab es mal so ein supermodernes Schiff, aber das trieb bei der Testfahrt dann recht schnell taub und blind ohne Steuermöglichkeiten im Wasser. Seitdem hab ich über weitere Versuche nichts mehr gehört ;)
 
D.h. wenn irgendein Idiot der es kann eskalieren will, wird nicht das ganze Kontinent verdampft
Nein sry, aber das setzt viel zu viel voraus. Es ist keineswegs gesagt das bei raumfahrenden Zivilisationen politische Posten nicht von Nulpen besetzt werden können bzw. sie überhaupt unser Wertesystem z.b. im Bezug zum Wert eines Lebens teilen oder uns irgendwie als gleichberechtigt sehen würden.
 
Nein sry, aber das setzt viel zu viel voraus. Es ist keineswegs gesagt das bei raumfahrenden Zivilisationen politische Posten nicht von Nulpen besetzt werden können
Nö sorry meinerseits... Mit so einem System wird man keine raumfahrende Zivilisation. Da ist man weiterhin mit Problemen beschäftigt die auch wir noch haben.

Das wird aber vor Ort eh nicht von Nulpen beschlossen, sondern von Exemplaren die genug Grips haben bis hierhin anzukommen. Da sitzen nicht mehr wie bei des NASA nur Soldaten drin... (und auch da nicht mehr).
Selbst wir sind bereits nicht dermassen dämlich. Oder hast du etwas darüber gehört, daß selbst nach dem Vorfall wie mit Sunder Raj und Pandit Tiwari Indien North Sentinel bombardierte? :hmm:
 
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Interessanter Satz. Solch Satz ( und den Gedanken dahinter) wiederlegt weder ID noch bestätigt es die Evolutionstheorie.
Meine wissenschaftsphilosophische Position ist, dass man metaphysische Hypothesen prinzipiell nicht widerlegen kann. Ich sagte ja bereits zuvor, dass ID aus meiner Sicht reine Metaphysik ist. Ich würde mir also gar keine Mühe machen zu versuchen die ID empirisch zu widerlegen – denn das geht meiner Ansicht nach eben prinzipiell nicht.

Zur Evolutionstheorie: meine wissenschaftsphilosophische Position beinhaltet ebenfalls, dass man empirische Theorien nicht bestätigen kann. Man kann Evidenz für bestimmte Aspekte einer Theorie liefern und man kann sie widerlegen. Aber man kann eine Theorie nicht im Sinne einer Verifikation beweisen oder bestätigen.

Übrigens: ich sehe das hier als lockeren und netten Austausch. Ich gebe mir keine Mühe perfekt überlegte und wohl formulierte Antworten zu schreiben um in einer Diskussion oder in einem Austausch "zu Gewinnen". Hier kann jeder denken was er will; ich versuche dich auch nicht von der Evolutionstheorie (oder von bestimmten Aspekten dieser) zu überzeugen. Ich stecke meine Zeit und Energie dann lieber in das Schreiben richtiger wissenschaftlicher Paper; ich bekomme in einem Forum nichts; kein Fame etc. Ich bekomme höchstens Widerspruch. :d

Ich kann dir also maximal und netter Runde hier antworten, meine Überlegungen teilen, Dinge die du ansprichst diskutieren, etc. Aber ich werde keine Energie hier aufwenden dich von irgendetwas zu überzeugen was ich persönlich für richtiger halte. Sowas geht ohnehin nicht mal eben, dann muss man richtige Paper schreiben an denen man lange feilt, aber nicht über kurze Forumskommentare. :fresse2:

Meinerseits waren das keine Feststellungen. Ich frage solch "provozierenden" Fragen gern, um dem Gegenüber auf andere Wege oder mögliche Denkfehler aufmerksam zu machen. Hier war das eben eine absichtlich unlogische Folgerung meinerseits, um @Zeitmangel 's Herangehensweise zu hinterfragen: Klimaänderung bei den ersten aufrecht gehenden "Menschen" = größerer Kopf zur Wärmeabgabe, welcher wiederum mit mehr Hirnmasse gefüllt wird, was höhere Intelligenz hervorruft. Ich hoffe, dass so mein Gedanke besser rüber kommt.
Danke, dann habe ich deinen Beitrag, der wohl eher als leichte Provokation gemeint war, wohl etwas missverstanden. Übrigens: ich halte die Hypothese, dass Köpfe größer werden um mehr Wärme zu speichern, generell für fraglich. Das Gehirn wird vom Volumen bei größeren Tieren zwar größer, aber Gehirne ab einem Gewicht von ca. 5 Gramm beginnen mit gyrification (sorry kenne die deutschen terms nicht. finds umständlich das alles in german zu dikutieren ;)). D.h. die Oberfläche des Neocortex bei sehr kleinen Gehirnen ist glatt, wie beispielsweise bei der Maus. Bei größeren Lebewesen entstehen dann Gyri und Sulci damit der Kopf nicht noch größer werden muss während gleichzeitig die Oberfläche des Neocortex steigt. Das sind diese "Wölbungen" des Neocortex oder wie der Laie sie auch nenne würde (Fachwort Gyri).

Das ist keine Eigenart des Gehirns, der menschliche Körper ist voll von solchen fraktalen Strukturen. Die Oberfläche der Lunge wäre z.B. ungefähr so groß wie 3 Tennisfelder, aber die passt eben trotzdem in unserem Körper, nämlich da die Oberfläche sehr fraktal ist. Damit steigt die Oberfläche für den Gasaustausch ohne das Volumen unendlich aufzublähen.

Sowas nennt man Microevolution, die man überall und jederzeit beobachten kann. Ich rede aber von den größeren Dingen, für die es noch keinerlei Beweise gibt. Konnte man ein Bakterium dabei beobachten, wie es in eine neue Art oder in ein mehrzelliges Wesen "evolviert" ist? Oder gar eine Pflanzen- oder Tiergattung in eine andere? Konnte man genauso beobachten, wie chemische Elemente eine funktionierende Zelle formen? Das meine ich mit einer beweislosen Theorie, die auf solche Fragen keine zufriedenstellenden Antworten liefert.
Es gibt da noch endlos viele andere Beispiele die ich aus Papern und Büchern kenne die für Evolution sprechen.... ich hab die letzte Zeit ca. 15 Bücher über animal anatomy und physiology, ecology, evolution, animal behavior, etc. gelesen. Die Beispiele sind endlos... es gibt in vielen Büchern sogar sections in denen typische Argumente von Vertretern des ID gegen die Evolutionstheorie genannt werden – und warum diese falsch sind – und wie man sie am besten kontert..

Vielleicht in der Evolutionstheorie, aber in anderen wissenschaftlichen Bereichen schon. Beispiel sei mal die lange belächelten Gravitationswellen. Sie wurden erst breite Realität, als man sie messen konnte. Kann man die Macroevolution genauso messen? Oder wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Physik baut immer noch auf belastbare Beweise, während die Evolutionstheorie darauf verzichten darf?
Was du schreibst ist eine extreme Vereinfachung... Physik baut auf "belastbare Beweise"? Welche Physik? Es gibt "die Physik" genauso wenig wie "die Biologie". Die Physik besteht aus zig Domänen die sich mit ganz unterschiedlichen Themen befasst und die jeweils auch ganz anders forschen und funktionieren. Das gleiche bei der Biologie. Ja das trifft so eigentlich auf fast alle Wissenschaften zu.

Baut beispielsweise die Stringtheorie auf belastbare empirische Beweise? :d Eher nicht, oder? ;)

Aber das ist, wie ich bereits zuvor sagte, eine wissenschaftsphilosophische Diskussion die du hier wieder beginnst. Das was du hier wieder ansprichst ist ein Thema das in der Wissenschaftsphilosophie (Philosophy of Science) diskutiert wird. Da geht es darum was Wissenschaft ist oder sein kann, wie wissenschaftliche Forschung funktionieren kann, welche wissenschaftstheoretischen Paradigmen es gibt, etc. pp

Es gibt hier nicht ein "Wahr/Richtig" oder ein "Falsch"; das hängt auch davon ab welche wissenschaftsphilosophischen Ansichten man selbst vertritt. D.h. hier kann man sich wieder ewig totdiskutieren ohne auf einen Nenner zu kommen. Man könnte beispielsweise bezüglich der Evolutionstheorie sagen, dass man einen wissenschaftlichen Realismus vertritt (https://plato.stanford.edu/entries/scientific-realism/). Oder man vertretet eine Art Instrumentalismus statt einen Realismus, wie z.B. der constructive empiricism von van Fraassen: https://plato.stanford.edu/entries/constructive-empiricism/

Allgemein ist aber so, dass Verifikation in den empirischen Wissenschaften heute eher tot ist, das sagte ich ja bereits zuvor. Der Begriff Beweis für eine Theorie (!) wird vielleicht in populärwissenschaftlichen Büchen verwendet, in richtigen peer-review papern aber seltener bis gar nicht.

Schade, aber gut. Muss ich mir mal das Buch irgendwann suchen. Und eines noch: Konter gibts von mir nur, wenn irgendwo ein unschlüssiger oder unlogischer Zusammenhang hergestellt wird. Wenn es dagegen wasserdicht erklärt ist, wirds von mir auch kein Konter geben. :p
Es gibt sowas wie "Augenscheinvidenz". Das bedeutet beispielsweise, dass Menschen bestimmte theoretische Überlegungen (die falsch sind) für richtiger halten als andere (die nachweislich richtig sein) weil es ihnen subjektiv als nachvollziehbarer erscheint. Mit Logik argumtieren u.a. Philosophen. Wenn du für die ID eintreten möchtest, dann musst du oder andere Menschen empirische (und nicht logische) Evidenz liefern, dann bist du am Zug. Was logisch plausibler klingt ist teilweise auch subjektiv.... das ist letztendlich dann reine Philosophie. Aber keine Wissenschaft. Seit der wissenschaftlichen Revolution die vor ca. 450-500 Jahren Begann (setzen wir mal Kopernikus ungeefähr als Beginn) bedeutet wissenschaft: primär Empirie, Modelle und Theorie bauen basierend auf Daten, systematischere Methodologie, etc. ID müsste für seine Theorie Daten liefern und diese analysieren, theoretisch einbetten, etc. Aber das macht sie nicht. Sie bleibt in reiner Metaphysik, argumentiert mit Logik etc. Das ist wie Religion.
 
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