[Sammelthread] F@H Quatschthre(a)d

ja, ich hab nur einen 600W WR
dann bist du folglich schon etwas länger im BKW business als ich :)


aber der Herd pulst und wenn er heizt, zieht er gleich 2,5kW.
unser Induktionsherd pulst erst unterhalb stufe 5/10. von 5-10 zieht er kontinuierlich grob 400-2500W (je nach topf und nach anderen Randbedingungen, die gleich folgen :d) und unter 5 pulst er mit 400W in 3 sekunden intervallen mit verschiedenen pulsbreiten. unter anderem beim Bolognese kochen brauch man aber diese kleinen stufen und weil mich das gepulse aus Autarkie-gründen nervt (wegen der speicher-latenz [immerhin nur 100ms bei mir, aber auch eigenbau mit easton sem3] zieht und schiebt er bei jeder transienten immer etwas strom vom/ins netz), habe ich die laut meiner frau wohl lustigste BKW-Macke entwickelt, anstatt unter 5 einzustellen, lieber verschieden dicke handtuchschichten zwischen topf und induktionsfeld zu legen, wodurch auch zB kontinuierliche 200W möglich sind :)
... vielleicht hilft dir das ja, um aus deinen 0,4kWh speicherbeitrag 0,41 zu machen :ROFLMAO:
 
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Ich weiss gar nicht so richtig, wie ich Deine "BKW-Topf-Forschungsergebnisse" möglichst diplomatisch kommentieren könnte. :rofl:
 
Ich weiss gar nicht so richtig, wie ich Deine "BKW-Topf-Forschungsergebnisse" möglichst diplomatisch kommentieren könnte. :rofl:
auf jeden fall gut durchgeknallt, das ist mir bewusst :d aber eigentlich nichts gegen die zeit, die ich in aufbau und programmierung des speicher gesteckt habe. das würde auch kein anderer solarbesitzer machen. ist halt mein primäres hobby, in das ich voll abgenerdet bin und woraus zum glück auch etwas falterei entsteht. verdeutlicht aber auch nochmal, warum keine kWh durchs falten auf meinem zähler entstehen wird.
 
IMG_7115.jpeg

So, meine Kiste startet auch wieder durch.
In meiner Abwesenheit ist die Plexiglas Platte zum Seitenwandersatz eingetrudelt.
Fazit zum 3. radi: (war aber zu erwarten) bringt kaum was. 🙃

Rechts oben am Board übrigens die CPU temp. 🥵 Wenn nur eine Karte faltet reduziert sich die Temp um ein paar grad, aber der 7800x3d ist halt ein Hitzkopf.
 
Als Fachfremder bin ich erstaund, dass die GPUs Wasserseitig in Reihe geschaltet sind. Ich hatte erwartet die werden prallel angeschlossen, dass die beide die gleiche Wassertemp bekommen.
Als ebenfalls Fachfremder würde ich vermuten, das man bei einer einfachen Prallelschaltung schnell in Strömungsprobleme laufen könnte. Und wenn man es auf zwei getrennte Kreisläufe aufteilt, brauchts natürlich auch mehr Hardware, z.B. zwei Pumpen.
 
Bringt letztlich nur sehr minimale Vorteile. Relevant ist nur die Menge/Größe der Radiatoren - und wie man schön bei @atreyuaudiomedics sehen kann, ist da die Grenze des Sinnvollen auch relativ schnell erreicht.
Ich hatte z.B. früher damit rumgespielt, jeweils einen Mo-Ra direkt vor jede GPU zu hängen und dann nochmal einen direkt vor den Ausgleichsbehälter, also hinter die GPUs. Hat gegenüber alle drei hintereinander fast keine Veränderung an den GPU-Temps gebracht, nur die Verschlauchung wurde komplizierter. Zwei Pumpen habe ich übrigens eh in jeder der Kisten - alleine nur wegen der Ausfallsicherheit. Bei zwei getrennten Kreisläufen bräuchte man aber auch noch einen zweiten AGB - ist alles den Aufwand nicht wert, gab schon einige Threads hier im Laufe der Jahre dazu.
 
@sptn.
Dir muss ich doch bestimmt nicht erklären, dass bei einer Parallel-Verschlauchung die Widerstände abgestimmt werden sollten, ansonsten wird am Ende der eine Kühler komplett durchflutet und beim Anderen hast Du kaum bis keine Bewegung.
Also bei Parallel sollte der Aufbau und auch die Kühler möglichst gleich sein. 😉

Ich versuche immer zwischen die GPUs noch einen Radi zu basteln, damit man quasi die Vorlauf-Temp der zweiten GPU noch etwas entspannt, aber wenn der Kreislauf lange läuft ist es am Ende eine Summe der Hitzköpfe abzgl. der Summe der Kühlung, egal wie die Komponenten angeordnet sind.
Wie Icke schon sagt, macht das nur die Verschlauchung komplizierter und damit hast Du wieder mehr Flüssigkeit und Fehlerpotential im Kreislauf.

@atreyuaudiomedics: bist Du sicher, dass beide GPU-Kühler richtig herum angeschlossen sind?
Früher war die allgemeine Faustregel
"Wassereintritt an der Slotblende, -austritt am Heck/Steomanschluss". Ausnahmen gibt es immer, aber prinzipiell sind die Kühler so gedacht, dass die Flüssigkeit zuerst mittig auf den Chip kommt und erst danach RAM und Spannungsversorgung kühlt.
Andersherum geht natürlich auch, dürfte aber ein paar Kelvin Unterschied bringen, dafür sieht natürlich die Pipe zwischen den GPUs irgendwie professioneller aus.
Also bei der iChill sieht es für mich so aus, als ob es falsch herum läuft.

Außerdem sieht der Ausgang am Velocity komisch aus, aber das kann auch sie Spiegelung an der Glasscheibe sein. Ist dort alles i.O.?

Ja, die 7000er X3D sind Hitzköpfe, daher sind die 9000er vorzuziehen, wenn man die Wahl hat, dort ist der X3D Speicher anders verbaut.

Aber trotzdem schönes System, lass Dich von meinen Anmerkungen nicht täuschen :bigok: 😉
 
am velocity ist ein 45grad fitting drauf, bei den gpu kühlern wollte ich unbedingt diese bridge verbauen,
daher gabs da für mich eh nur eine variante :)
großartige unterschiede bei den temps zwischen den beiden karten habe ich keine (die obere ist ca. 4-5 grad wärmer)
 
@sptn.
Dir muss ich doch bestimmt nicht erklären, dass bei einer Parallel-Verschlauchung die Widerstände abgestimmt werden sollten, ansonsten wird am Ende der eine Kühler komplett durchflutet und beim Anderen hast Du kaum bis keine Bewegung.
Also bei Parallel sollte der Aufbau und auch die Kühler möglichst gleich sein. 😉
[...]
Nein, brauchst du natürlich nicht :) Der Gedanke kam mir auch schon, aber es gibt nichts was es nicht gibt, und, keine Ahnung, hätte ja sein können, dass es sowas wie kleine Strangregulierer gibt :d
Aber wenn der thermische Einfluss nicht so groß ist ist ja alles gut. Warscheinlich überschätze ich die thermische Last die eine GPU an den Volumenstrom abgibt.

Nachtrag:
Ich korrigiere, thermodynamisch Korrekt wäre in diesem Zusammenhang natürlich nicht
sondern Massenstrom :fresse:
 
Dir muss ich doch bestimmt nicht erklären, dass bei einer Parallel-Verschlauchung die Widerstände abgestimmt werden sollten, ansonsten wird am Ende der eine Kühler komplett durchflutet und beim Anderen hast Du kaum bis keine Bewegung.
Also bei Parallel sollte der Aufbau und auch die Kühler möglichst gleich sein. 😉
Nicht nur die Kühler sollten gleich sein. Es sollte auch nicht einer "verschmutzt" sein und der andere nicht. Idealerweise sollten sogar die Leitungslängen identisch sein.

Ich hab zwar nicht Physik studiert, aber afaik sind bei Krümmern an Verbrennungsmotoren, speziell bei Performance-Krümmern, die einzelnen Rohre von den Zylindern bis zum Sammelroher so "seltsam" verschnörkelt gebogen, weil eben die Rohrlänge von jedem Zylinder bis zum Sammelrohr gleich sein sollte. Weil wenn das nicht so ist, entsteht am längeren Rohr ein Unterdruck und/oder am kürzerem Rohr ein Überdruck und dadurch verringert sich das Ausströmvolumen allgemein.

Ich korrigiere, thermodynamisch Korrekt wäre in diesem Zusammenhang natürlich nicht

sondern Massenstrom :fresse:
Bei Wasser ist Masse doch gleich Volumen. 1l = 1kg. Zumindest bei Normtemperatur. ;)

Sorry, wollte nur mal klugscheißen. ;)
 
Volumen. 1l = 1kg
1=1 ok, aber l=kg? @sptn. kam der Realität mit seiner Korrektur schon etwas näher, aber aus meiner sicht zählt eigentlich noch die spezifische Wärmekapazität und auch die wärmeleitfähigkeit irgendwie mit rein...kann man ohne FEM eh nicht vernünftig abbilden ..also hätte "Volumenstrom" für mich schon gepasst :)
@Neo52's kommentar mit den Strömungswiderständen fand ich eigentlich am einleuchtendsten, und die hängen, wie du schon sagst bestimmt auch von der Verschmutzung ab. also als weiterer fachfremder würde ich mein erstes MultiGPU-WaKü-System nach eurer diskussion jetzt auf jeden fall mal in Reihe geschaltet aufbaun :d
 
1=1 ok, aber l=kg?
Bei Wasser. Natürlich nur bei Wasser.

War sogar mal die Definition von Kilogramm: Ein Kilogramm entspricht der Masse von einem Liter (Decimeter) Wasser (bei bestimmter Temperatur).
Grob gilt die sogar immernoch, auch wenn das wohl mittlerweile überarbeitet wurde und sich die genaue Definition wohl auf eine etwas chemisch/physikalisch verlässlichere Zusammensetzung bezieht:
https://en.wikipedia.org/wiki/Kilogram schrieb:
The kilogram was originally defined in 1795 during the French Revolution as the mass of one litre of water (originally at 0 °C, later changed to the temperature of its maximum density, approximately 4 °C).
 
[...]

Bei Wasser ist Masse doch gleich Volumen. 1l = 1kg. Zumindest bei Normtemperatur. ;)

Sorry, wollte nur mal klugscheißen. ;)
Um genau zu sein hat Wasser seine größte Dichte bei 4 Grad mit 0,999972 g/cm³ (1013 hPa vorrausgesetzt) #AnomalieDesWassers
Normbedingungen wären 20°C da sind es schon nur noch 0,998209 g/cm³ :P

Das war der Returklugschiss :d Näherungsweise ist 1g/cm³ für die meisten Anwendungen schon okay :d Erst ab um die 50°C sind es nicht mehr 0,99 sondern 0,98 g/cm³. Wenn man also ein Dampfkraftwerk auslegtsollte man schon drauf achten :fresse:

Nachtrag: ein neuer User MotzFix hat gestern mal 3 WUs in die Verlosung gegeben. Mal sehen ob er bei der Stange bleibt.
1787805152170.png
 
[Level 100 Klugschiss]
1=1 ok, aber l=kg? @sptn. kam der Realität mit seiner Korrektur schon etwas näher, aber aus meiner sicht zählt eigentlich noch die spezifische Wärmekapazität und auch die wärmeleitfähigkeit irgendwie mit rein...
[...]
Für die reine Theorie der Wärmemenge hat die Wärmeleitfähigkeit keinen Einfluss, das kommt dann eher wenn man sich auf die Wärmeübertragerfläche am Chip oder den Kühlern fokussiert.
Grundsätzlich gilt:

Code:
Q=m*cp*Δt

mit
Q = Wärmemenge
m = Massenstrom (aus Voluemnstrom und Dichte)
cp = Wärmekapazität
Δt = Temperaturdifferenz (vorher nachher)

Bei einem Wärmetauscher/übertrager kommt dann noch die Fläche und der Wärmedurchgangskoeffizeint mit ins Spiel.

Code:
Q=k*A*Δt

mit
Q = Wärmemenge
k = Wärmedurchgangs Koeffizient in Watt je m² und Kelvin
A = Wärmetauscherfläche
Δt = Temperaturdifferenz (Eingang/Ausgang)

kann man ohne FEM eh nicht vernünftig abbilden ..also hätte "Volumenstrom" für mich schon gepasst :)
[...]

Mit den oben genannten Formeln, der Pumpenkennlinie und einer Druckverlustberechnung kommt man da schon ganz gut ran. So legt man auch Großanlagen aus. Klar mittlerweile gibts ne Menge gute Softwaretools, mit denen das dann viel genauer geht, aber da holst du dann im vgl. nicht mehr ganz so viel raus.

[/Level 100 Klugschiss]
 
Wat bin ich doch froh, mich mit dieser trivialen Grundlagenforschung für Wakü-Laien nicht auseinandersetzen zu müssen. :rofl:
Aber klingt nach extrem professionellem prokrastinieren, was Du heute hier veranstaltest. :bigok:
 
Wärmeleitfähigkeit keinen Einfluss,
hätte gedacht, dass innerhalb des kühlers die Wärme ja noch irgendwie auf das kühlmittel übertragen werden muss. aber du hast schon recht. die Kühler werden schon so ausgelegt sein, dass am Ende das kühlmittel genau die Temperatur der Wand hat, weil die Strömung da drin vermutlich auch turbulent ist.

PS: in meiner Branche kommen bei der entwärmung von leistungshalbleitern meine Kollegen übrigens nicht ohne FEM aus
 
hätte gedacht, dass innerhalb des kühlers die Wärme ja noch irgendwie auf das kühlmittel übertragen werden muss. aber du hast schon recht. die Kühler werden schon so ausgelegt sein, dass am Ende das kühlmittel genau die Temperatur der Wand hat, weil die Strömung da drin vermutlich auch turbulent ist.

PS: in meiner Branche kommen bei der entwärmung von leistungshalbleitern meine Kollegen übrigens nicht ohne FEM aus
Ich hab kurz überlegt das folgende wieder zu löschen, weil ich doch eigentlich nicht so tief im Thema stecke wie es klingt :d Aber jetzt ist es einmal in der Welt :hust:
[gefährliches Halbwissen]
Strömungsdynamisch sind solche Leitungssysteme relativ unkompliziert. Du brauchst die Kennwerte der Leitungwie z.B. dir Rohrauhigkeit dann kann man den Druckverlust recht gut berechnen. Jedes Formteil hat seine eigenen Druckverlustbeiwerte und das summiert sich dann auf.
FEM wird dann vor allem interessant wenn man die optimale an und umströmung am CHIP designen will. Da kommt es dann im Detail drauf an wie die kleinen Kühllamellen positioniert sind, dass man keine Stellen hat, wo sich Wasser nur im Kreis dreht usw. Oder wenn man man die Strömungen in einem Rohbündelwärmeübertrager visualisieren oder optimieren will oder die Lufströmungen und Verwirblungen in einem Raum. Da wir nur Wasser durch gerade oder gebogene Rohrleitungen schicken ist das Optimierungspotential relativ gering

Die Wärmeleitung ist im kühler nicht unrelevant, die Wärme muss ja alle Ecken der Kühlfläche erreichen, das stimmt. Für die Auslegung eine Kühlers ist aber wichtig, wie gut die Wärme vom Metall ans Wasser und dann an die Luft abgegeben werden kann.
Zusammengefasst ist der die Wärmeleitung und die Wärmeübertragung glaube ich der Wärmedurchgangskoeffizient, der den ganzen Prozess zusammenfasst. Also die Wärmeleitung durch das Wasser, der Übergang ans Metall, die Leitung durch das Metall und der Übergang an die Luft.
[gefährliches Halbwissen]


Ich halt jetzt aber lieber die Klappe. Jeder Prozesstechniker und Thermodynamiker würde mich vmtl. für mein geschwafel schlachten :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halt jetzt aber lieber die Klappe. Jeder Prozesstechniker und Thermodynamiker würde mich vmtl. für mein geschwafel schlachten :fresse:
für mich zumindest klingt das alles plausibel so. und genauer brauchen wir es im Rahmen von GPU-WaKü vermutlich ohnehin nicht zu verstehen :)

..hat nich übrigens überrascht dass die dichte von wasser bei 50°C schon nur noch 0,98 ist. das ist ja ungefähr die Temperatur, bei der ihr mit der WaKü arbeitet oder?
 
für mich zumindest klingt das alles plausibel so. und genauer brauchen wir es im Rahmen von GPU-WaKü vermutlich ohnehin nicht zu verstehen :)

..hat nich übrigens überrascht dass die dichte von wasser bei 50°C schon nur noch 0,98 ist. das ist ja ungefähr die Temperatur, bei der ihr mit der WaKü arbeitet oder?
Naja wir reden hier von einer Differenz von 0,01x g das ist jetzt nicht so viel :d
 
11,938g um genau zu sein :fresse2: Die Volumenzunahme ist an der Stelle das interessantere. Da Wasser inkompressibel ist steigt der Druck in der Leitung recht schnell an. Da wäre uns fast mal eine Anlage um die Ohren geflogen, weil ein paar Spezialisten das Ausdehnungsgefäß zugedreht haben.
 
dass die dichte von wasser bei 50°C schon nur noch 0,98 ist. das ist ja ungefähr die Temperatur, bei der ihr mit der WaKü arbeitet oder?
Da würde jeder ernsthafte Wakü-Freak hysterisch schreiend davon rennen. Also manche Nur-Zocker (mit einer GPU) werden teils schon bei >30 Grad massiv unruhig. Bei den Wakü-Kisten mit 5090/4090 lande ich im Hochsommer bei etwa 35 bis 38 Grad, im Winter eher so bei 30 bis 33 Grad. Bei zwei 4090 waren es jeweils etwa 2-3 Grad Wassertemp weniger. Bei kleineren GPUs war ich auch mit zwei Karten im Sommer teils unter 30 Grad. Hab allerdings ja auch ein MoRa-Kleinrudel in verschiedenen Konstellationen dran hängen.

In so nem Kreislauf sind übrigens glaub aktuell bei mir etwas über 4 Liter Flüssigkeit. Das ist auch kein "Wasser", sondern DPU, ne spezielle Kühlflüssigkeit. @sptn. Jetzt kannste die Berechnungen nochmal darauf basierend fortsetzen, um den Praxisbezug nicht zu verlieren. :lol:
 
im Hochsommer bei etwa 35 bis 38 Grad, im Winter eher so bei 30 bis 33 Grad
interessant, das wusste ich nicht, dass das Wasser so kalt ist. dann waren das wohl eure GPU Temperaturen, die ich in Erinnerung hatte. und dann scheint bei euch ja aber der größte flaschenhals echt der weg von der GPU zum Wasser zu sein. schon eine andere Welt in die man sich erstmal reindenken muss, diese WaKü :)
 
Im Endeffekt mischt sich da alles zusammen. Haupttrick ist eigentlich vom Chip direkt in Wasser zu kommen, weil das Wasser nimmt die Wärme raus. Nur jede Schicht zwischen Wärmequelle aka DIE und Senke hier die Kühlflüssigkeit hat einen Wärmeübergangswiderstand, dann kommen noch die Geschichten mit Turbulenz oder laminatrerStrömung mit rein, wie gut dann die Radis das ganze wieder an die Luft geben...
Meine auch das ma das gut genug selber rechnen kann, wenn man tot optimieren will ist FEM schon was besser, aber auch ungleich aufwändiger.

War aber grad erfreut zu lesen das wir hier auch technisch können und stelle fest, daß es damals in Physik und im Studium doch auch schöner war das Hirn mit sowas zu belasten...
 
daß es damals in Physik und im Studium doch auch schöner war das Hirn mit sowas zu belasten...
In der Schulzeit war mein Problem meistens, das ich so "theoretischen Quatsch" lernen musste und wenn ich mal gefragt habe, wofür man diesen "Quatsch" denn überhaupt brauchen kann, kam von den meisten Lehrern keine Antwort oder wieder nur irgendwelche Theoretisiereien wie "Ja, damit kannst du ausrechnen an welcher Position sich zwei Geraden schneiden"... toll. :d
Selber hatte ich zu der Zeit auch keine praktische Anwendung, weil Zeug wo man sowas dann hätte wirklich praktisch anwenden können, und seis nur um zu verstehen warum etwas nicht wie gedacht funktioniert, hatte ich nicht und hätte ich mir auch nicht leisten können.

So 10, 20 Jahre später sind dann allmählich Fälle aufgetreten, wo ich mir dann dachte: Moment, da war doch irgendwas in Physik/Chemie/etc... und dann hab ich das auch verstanden (statt nur auswendig gelernt).
Besser spät als nie. :ROFLMAO: (Und zugegeben, offensichtlich blieb trotzdem irgendwas davon hängen)

In der 11ten und 12ten Klasse hatten wir einen spitzenklasse Lehrer in Mathe, der absoluter Praktiker statt Theoriedepp war. Wenn du den gefragt hast, wofür man den "Scheiß" denn überhaupt brauchen kann, konnte er dir immer einen praktischen Anwendungsfall nennen, sogar solche die man als 17/18-jähriges, dummes Kind verstehen und nachvollziehen konnte. Und weil man dann schon dabei war, wurde dann auch gleich das praktische Beispiel von hinten bis vorne durchexerziert, statt "Hier hast du einen Term, löse ihn". :d
Seltsam, das sich da urplötzlich meine Noten um 2-3 Stufen verbessert haben. Und weil der Mathelehrer so gut war, waren wir mit dem Mathestoff viel zu früh fertig und er hat uns in den letzten 3 Monaten im Matheunterricht Physik beigebracht, Weil unser Physiklehrer war mit Abstand einer schlechtesten Lehrer die ich jemals hatte. Der Physikunterricht in den Mathestunden hat mein Fachabi gerettet. :d

Ich kann bis heute nichts rein theoretisches Lernen, oder nur um des Lernens Willen lernen. Einem ehemaligen Vorgesetzten bin ich schonmal fast ins Gesicht gesprungen, weil er meinte ich soll mir ein Softwareentwicklungsframework angucken. Also einfach nur damit rumprobieren und es auf diese Weise "lernen", ohne irgendwelche Anforderungen, Zielvorgaben oder überhaupt irgendwelche Punkte die ich konkret ausprobieren soll. Ist dann damit geendet, das ich darauf bestand, das mir entweder irgendwas als Ziel gesetzt wird, oder ich mach das halt einfach nicht. Hab es dann am Ende nicht gemacht. :d

War übrigens neben der Finanzierungsfrage der Hauptgrund, warum ich nicht studiert habe. Da hätte ich ja noch mehr theoretischen Quatsch lernen müssen, für das mir nichtmal jemand eine praktische Anwendung nennen kann (so habe ich mir neben der schlechten Erfahrung aus der Schulzeit damals jedenfalls ein Studium vorgestellt, aber was ich bei vielen Freunden und Bekannten mitgekriegt habe, war es dann auch mehr oder weniger so).
 
[…] ist FEM schon was besser, aber auch ungleich aufwändiger.
[…]
Ungleich aufwändiger ist auch nett umschrieben. Im zweiten Semester Fluiddynamik wurde uns ein freiwilliges Zusatzmodul CFD (Computational Fluid Dynamics) Angeboten. Ich war dann dort nur zwei mal, weil die Software und alles drumrum so unglaublich überkomplex war, da schien mir der Bierdurchgangskoeffizient am Pharynx doch weitaus interessanter zu sein. Da muss man schon echt wissen was man tut, um sinnviolle Ergebnisse zu erhalten.

Allein die Herleitung der NavierStokes Gleichung hat mir schon klar gemacht, was ich alles nicht kann 😂
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja genug OT.

Noch bis Platz 16, das wird noch dieses Jahr, dann wirds echt zäh.

Machen wir im Dezember eigentlich wieder ein Faltevent?
 
Machen wir im Dezember eigentlich wieder ein Faltevent?
Wird für mich bei den abgedrehten vast.ai Preisen wohl eher schwierig. Und mehr als alles durchlaufen lassen kann ich auch nicht. 🤷‍♂️

Wobei ich meinen Franzosen mit im Schnitt 58 Mio PPD immer noch nicht ziehen lassen kann. Eigentlich wollte ich ihn ja nur für ein paar Tage für den FFM-Trip buchen - heute habe ich nochmal den ganzen September dazu genommen, damit es wenigstens noch über den Sardinien Urlaub reicht. Danach ist aber mal Schluss mit lustig und den vast.ai Terrorpreisen ... da gibt es dann eh kaum noch PV-Strom und die Stromrechnung explodiert wieder vor sich hin.

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