[Kaufberatung] Erstes Homelab

Kleidukos

Neuling
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09.04.2026
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Hallo,
ich dachte ich registriere mich einfach mal und erstelle direkt meinen ersten Thread.

Ich habe eine Weile schon eine Synology DS923+.
Aber das reicht mir nicht mehr.

Zu meinen Anforderungen/Was es können soll;
- Unraid
- Jellyfin
- arr Stack
- Immich
- Paperless
- Adguard
- Nginx
- paar kleinigkeiten an docker Containern
- eigene programmierte Container
- vllt mal eine vm

Ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht was ich verbauen könnte.

Grafikkarte: Intel Arc A 380
CPU: Ryzen 9 7900/i7 14700 oder etwas kleiner
RAM: erstmal 16GB
Netzteil: bei quiet Pure power 12 M 550W
Gehäuse: Fractal Design R5 oder R6, je nachdem was ich gut gebraucht bekomme

Oder sollte ich mit einem rack Gehäuse anfangen ?
In Zukunft irgendwann würde ich vermutlich gerne einen rack server betreiben, aber das ist noch weiter Zukunft

Ich tendiere eher zu AMD aufgrund der besseren CPU Sockel Lebenszeit bevor der support beendet wird.

Ich danke schon mal für das Lesen und Gedanken machen :)
 
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Was reicht denn auf der Syno nicht mehr?
Leistung, Interface etc.?

Was hast du mit den Unraid denn genau vor? (was das ist, ist schon klar, aber das eine Unraid so, das andere anders)
Ich bin ein Freund davon, dass man Storage und Applikationen trennt.
Für die Applikationen könnte es z.B. ein einfacher 1l PC sein, den man für <<200EUR gebraucht hintergeworfen bekommt.
Die sind klein, stromsparend und vor allem extrem preisgünstig.

Das haben wir hier alle paar Tage. Also mal gerne hier umschauen und durchforsten.
Diese FertigPCs gibt es auch etwas größer, als Desktopgröße, haben mehr Möglichkeiten an Nachrüstungen, aber eben auch begrenzt.
Und darüber sind dann keine Grenzen mehr.
Rackserver muss es dabei nicht unbedingt sein. Es gibt auch durchaus Lösungen nonRack-Geräte ins Rack zu schrauben. (mit einer Ablage)
Ab einer gewissen Größe machen Rackgehäuse dann dennoch Sinn.

Es gibt da kein nur so oder nur so. Alles von bis ist da machbar und auch valide.
 
Bei der CPU könntest du deutlich kleiner wählen, i5 oder Ryzen 5 würden sich die meiste Zeit auch schon langweilen. Wenn du was größeres oder die angesprochen CPUs übrig bzw. schon hast, nimm sie. Aber bei einer Anschaffung würde ich durchaus kleiner wählen - Außer du hast klar vor Augen, welche zukünftige Anwendung (VM mit Gameserver-SW?) so viel mehr CPU Power braucht. Oder der Anschaffungspreis verdammt gut ist. Der 7900 (non-X) ist eine klasse CPU, keine Frage.

Wirklich Last erzeugt mein Arr-Stack (in einer separaten Docker-VM) nur beim Entpacken zum Beispiel und auch da kommt mein alter i5 9400 nicht wirklich ins schwitzen, beziehungsweise es ist eh alles automatisiert, sodass es micht nicht kümmert, ob irgend was neues in Jellyfin um 3:58Uhr oder bereits 3:54Uhr in der Bibliothek war, wenn ich dann um 19Uhr die App auf dem TV öffnen, um etwas zu schauen.

Mein Ryzen 5600 und die Arc 310 lächeln nur über Jellyfin und Immich, egal ob Bibliotheken scannen, Trickplay-Images erzeugen oder das bisschen Transcoding per Quicksync. Auch das OCR von paperless ist locker bewältigt. Die restlichen Microservices sowieso, das kriegste ja bereits auf älteren ARM oder N-Intel-CPUs locker gebändigt.

Intel oder AMD? Also wenn du definitiv für Transocding etc. eine Arc anschaffst oder hast, würde ich auf Grund des Plattform-Supports auch zu AMD mit AM5 greifen. Vom Gefühl her und weil du eventuell eine bessere Bifurcation bekommst, wenn du später noch das System um HBAs, NICs oder sonstige Karten/Adapter erweitern willst und Lanes benötigst.

RAM: da würde ich tatsächlich eher in den sauteuren Apfel beißen und mir 32GB für den Anfang bereits holen.

Grundsätzlich mach dir aber klar, dass was du brauchst und was du gerne hättest, definitiv unterschiedlich sein dürfen. Erst recht hier im Luxx.

Weitere Fragen, die du für dich klären solltest:
Spielen Stromverbrauch und Lautstärke eine Rolle?
Was muss 24/7 laufen? Was nur tagsüber bzw. bei Bedarf eigentlich?
 
Besser wäre es, noch Budget, Aufstellort und Massenspeicher zu thematisieren... wenn ich davon ausgehe, dass der neue Server (zum HomeLab fehlt dann aber noch Einiges)
  1. zum Anfang erstmal einfach in der Ecke im Vorratskeller steht
  2. HDDs und SSDs vorhanden sind
  3. das Budget unter 1000€ liegen soll
schlage ich folgende Konfiguration vor : Starterset Homeserver ohne SSDs & HDDs !

Ich habe bewusst auf AM4 und DDR4 gesetzt - RAM Geschwindigkeit ist im Homeserver erst sehr sehr spät eine Engstelle und man kann ruhigen Gewissens ein paar Euro sparen und DDR4 kaufen, zumal ECC Ram auch wieder günstiger werden wird. Gerade mit dem von mir ausgewählten Ryzen 7 Pro 4750G auf einem ASRock B550 Phantom Gaming 4 klappt ECC wunderbar - ECC ist ein Pfad, der für die meisten in der Zukunft ihres Homelabs ein Thema wird!
Das Gehäuse habe ich gewählt, da dort 6 HDDs bequem montierbar sind, ebenso 3+1 Lüfter - im Server würde ich ein Back-2-Front (Rück-& Seitenlüfter reinblasend) Konzept nutzen, da dann RAM und NICs vom Durchzug gekühlt werden, während die (wenn überhaupt lauwarme) Luft vorne die HDDs in sicheren Bereichen hält.

Tipp: Powertaster nicht nutzen, statt dessen den Reset Taster auf den Startpin am Mobo packen - spart doofe Momente mit Kindern, Tieren, Staubsaugern und fiesen Freunden!

Die Intel 380 war ja gesetzt, ich würde testweise aber schauen, ob ggfs. eine gebrauchte GTX 10xx, 16xx oder gar 20xx zum selben Preis aus Kleinanzeigen nicht die bessere Option ist - die iGPU kann man unter UnRAID zusätzlich an eine VM durchreichen und dann entsprechend nutzen.

Auf meiner Liste findet sich noch eine 10Gbit Dual Nic und ein entsprechender Switch, der managebar ist - für die ersten Schritte im Homelab eine wichtige Sache, Link Aggregation, Failover und und und kann man so direkt in Hardware lernen und hat direkt für die Zukunft noch ein paar Reserven im LAN.

Das Thema Erweiterbarkeit und Update ist immer eine Gretchenfrage, weil jeder Pfad endet, Kosten entwickeln sich und wenn man ehrlich ist, will man nach 5-8 Jahren eh lieber komplett was Aktuelles, als einfach nur CPU und RAM zu tauschen. AM4 hat auch in 2026 noch genug "stärkere" CPUs und Ram... naja 16 Kerne mit 3,4Hgz Basistakt oder 4x 64 GB DDR4 ECC als Perspektive sind für einen Server in 202x nicht schlecht!

Zur Frage Rackmount ... ich habe in über 25 Jahren Heimserverbetrieb alles durch, aktuell steckt der Hauptserver in Rackgehäuse, der Backup in einem Gaming Cube CI-01B-OP und das Off-site-Backup läuft auf einen RasPi, der auf eine ext. HDD geklebt ist und bei Muttern im Hausanschlussraum neben dem Stromkasten hängt! Schau aufs Geld und dein Bauchgefühl, wenn bei Kleinanzeigen gerade Servergehäuse und Schränke für unter 50€ verfügbar sind kauf sie !

Als erste Upgrades, wenn wieder Geld da ist, würde ich eine USV beschaffen und direkt auch ein gutes Sicherungskonzept erstellen - selbst wenn es nur eine 20TB externe HDD ist, die im Schlafzimmer statt Serverraum gelagert wird!

Wichtiger Tipp zum Ende - bitte gönn dir ZWEI extra Rauchmelder, auch gerne billige 10€ Dinger - einer kommt in das Gehäuse an den höchsten Punkt, der zweite an die Zimmerdecke über den Server -> viel Sicherheit für wenig Geld und im Zweifel bzw. Schadenfall kann man der Versicherung belegen, dass man vorbereitet war!
 
schlage ich folgende Konfiguration vor : Starterset Homeserver ohne SSDs & HDDs !
5655G + B550 Riptide (ähnlich, aber 10G USB wo man mitm 10GbE USB-C Adapter mit Realtek Chip den 10Gbit zumindest nahe kommt ohne PCIe zu verbrauchen, 2.5 Gbit Onboard, wobei das bequem über USB 3 geht). 5655G hat mehr Singlecore Bums, nochmal mehr Leistung/Watt und ist momentan recht billig.

Allgemein sind die Cezanne Setups (wieder) sehr interessant.
Ich fahr sowas auch (5750G mit Riptide B550).

Das kann man von relativ günstig bis ziemlich volle Hütte betreiben.
 
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