Die Drosselung eines Ladeparkes hängt vom Lastmanagement in der Trafostation und der zugekauften Leistung beim Netzbetreiber zusammen, nicht direkt mit der Ladesäule.
Wir als CPO, wie alle anderen auch, gehen beim Ladepark von einem Gleichzeitigkeitsfaktor 0,5 der Leistung aus.
Sprich 10x HYC 400 = 2000kW Maximalleistung beim Netzbetreiber und Trafoauslegung.
Ab 1600kVA Trafo sind es dann auch immer begehbare Trafostationen, quasi Zwei Zimmer Küche Bad
Eine Ladesäule wie eine Alpitronic nutzt fair share und teilt ihre Leistung dann entsprechend der bezogenen Leistung der Fahrzeugen, sprich die maximale Säulenleistung geteilt durch 2 pro Stecker.
HYC 150 & HYC300 besitzen jeweils 75kW Powerstacks, die "neuen" HYC200 & HYC 400 sind bereits mit den 100kW Powerstacks ausgerüstet.
Die größeren Stacks bieten eine feinere Abstimmung und können klar mehr Leistung abgeben, diese aber auch feiner dosieren.
Zusätzlich zum Drosseln des Parks via Lastmanagement kommt es auf den eingesetzten Hersteller & Hardware an.
Manche können nur stumpf die Leistung einzelner Ladepunkte drosseln, und dies nur alle 5min, andere wiederum fragen kontinuierlich die Fahrzeuge ab und verschieben die Leistung so innerhalb einzelner Ladepunkte und Säulen zugunsten des Fahrzeuges, welches mehr Leistung benötigt.
Und wenn ihr beim MCD eine EWE Säule stehen seht, aber keine Trafostation, sind da maximal 200kW verfügbar da die Säule nur im Niederspannungsnetz angeschlossen sein wird
Ich arbeite bei einem CPO und sind Deutschlandweit vertreten, wenn ihr zu solchen Themen Fragen habt, als her damit. Freue mich über jeden dem ich ein paar Infos von der anderen Seite teilen kann