eAutos versauen einen sowieso auf Dauer, da kommt kein Verbrenner mehr ran.
Beispiel:
Ich hatte den E46 2,2L also nen 320i mit dem schönen M54 Motörchen, 125KW, 170PS, robust, nicht sparsam, aber Drehzahlband für Schaltfaule, tollen Sound, alles gut.
Ich habe immer noch für Spass und Wochenende das 330Ci Cabrio, 230PS/177 KW, zwar 1,7 to.
Nun gut, fetter M54B30, also 6 Zylinder, 3,0L, Drehzahlband bis zum Abwinken, Sound mega gut, ruhig, nicht zum Protzen, aber super angenehm zum cruisen, fühlt sich sehr souverän an.
Der i3 hat gleiche Angaben wie die Limo, ebenfalls 125kW, also 170PS, aber die liegen halt sofort an. Dazu kommt das geringe Gewicht des i3 und der kleinere Radstand.
Was soll ich sagen, das Cabrio fühlt sich nun träge und lahm gegen den i3 an, sprintstärker, agiler, leistungsstärker.
Auf der Landstrasse habe ich mit jedem Fahrzeug souverän nen LKW (ja die dürfen da nur 60) überholen können.
Die vielen PS braucht man nur, wenn man mehr als 2000kg unterm Hintern hat, damit überhaupt noch das Gefühl einer sportlichen Beschleunigung vorhanden ist.
Klar ist ein 250kW+ resp. 550Nm+ KFZ nett, aber zwischen BMW i3 und i3s liegen auch nur 10KW Leistung.
Bei 120km/h merkt man fast jedem Auto an, wie schwer es ist, weil das eben Physik ist. 0-100 drückt einen in den Sitz, aber 100-150 musst du das erst mal schaffen.
Da wirken ganz andere Kräfte schon auf den Wagen, um 100 km/h zu halten.
Doch das ist tatsächlich Jammern auf sehr hohen Niveau.
Er ist immer noch massiv spritziger als 90% der Fahrzeuge auf der Straße.
genau so ist es. Der Mensch ist ein übles Gewohnheitstier.
Jeder sollte sich nochmal in den Verbrenner setzen, den er mal hatte und dann die neue Perspektive erfahren. Es ist erstaunlich ernüchternd.
Man kommt sich oft vor, wie von der E-Lok zurück auf die Dampflok, sowohl was Wartung und Fahren, als auch die Leistung angeht.