Frankenheimer
╬Bruderschaft ALC╬
bei den ERSTEN ID.3 vermute ich mal, hat man sich schlicht mit den Entwicklungskosten und der Softwareaufwand vertan kombiniert mit einer für einen auf Zukauf angewiesenen Hersteller im Bereich der Batterie die eben da das teuerste Teil war. Da bleibt dann nur wenig Marge über und das holst du zum Teil wieder rein wenn du den Rest günstig, um nicht zu sagen billig machst.Bitte korrigiert mich, wenn ich hier was falsches schreib, wiso bekommen wir bei den E-Autos nicht die Qualität hin, die wir bei den Verbrennern hatten?
Wenn ich sehe, wie ein ID-3 verarbeitet ist und welche Materialien dort verbaut werden und ich das mit einen vergleichbaren BYD anschaue sehe ich hier schon das erste Problem.
Klar das ist Geschmacksache.... aber unsere Autos wurde hauptsächlich gekauft, weil die Qualität gestimmt hat.
Ansonsten glaube ich und bin auch davon überzeugt. Die besten Verbrenner wurden bereits gebaut. Mir kann niemand sagen, dass das, was heute auch schon aufgrund der Abgasnormen usw. mit allem gebaut werden muss die Langzeitfestigkeit früherer Zeiten erreicht. Ein moderner 4-Zylinder der heute vom Band fällt, bei dem glaube ich nicht mehr an Leistungen von 300.000/400.000km. Beim E-Auto hingegen halte ich das für absolut realistisch. Ich bin der festen Überzeugung dass das reine Konstrukt "Karosserie und E-Auto Technik" ---- Software mal bewusst außen vor gelassen --- robuster und langlebiger ist als der gleichalte Verbrenner Äquivalent.
Das Thema Software ist eben das Problem. Für mich ist hier Tesla nach wie vor Vorreiter. Und es will mir nicht in den Kopf rein, wie es sein kann, dass einer der reichsten Automobil-Konzerne der Welt, also VW es nicht schafft sich in Europa schlichtweg ein Software-Team der Besten-der-Besten international einzukaufen. Für eine gute Software brauchst du kein riesiges Team, nur ein sehr kleines aber dafür sehr gutes. Und da jeder irgendwie käuflich ist, hätte man sich da auch einfach sehr gute Entwickler abwerben können die z.B. sonst im Silicon Valley sitzen. Auch hier würde ich nochmal unterscheiden zwischen Deep-Learning und autonomen Fahren mit eigener "KI" und der normalen Alltagssoftware die ein Fahrzeug am laufen hält. Letzteres kann man auch meines Erachtens mit so einem Team hinbekommen. Für autonomes Fahren hätten die Fahrzeuge schon vor Jahren anfangen müssen massiv Telemetriedaten mit Kameras einzusammeln und in VAG eigene Rechenzentren zu pumpen.
All das Software-Thema setzt aber voraus, dass man endlich die ganzen Autos von den Drittanbieter-Zulieferer-Steuergeräten befreit und mehr richtung Zentralcomputer geht den man unter eigener Kontrolle hat. Aber man hat ja in den letzten Jahrzehnten nahezu alles outgesourced. Das rächt sich jetzt.




