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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Na ja, es kommt doch aber auch auf das Aufgabengebiet, den eigenen Abschluss sowie die Berufserfahrungen und die "Skills" an. Wir haben auch ab und an mal Bewerber, die am besten direkt mit der Endstufe an Gehalt beginnen möchten und am besten alles was es gibt an Goodies. Ich möchte nichts und niemanden abwerten, aber ich finde es irgendwie auch "befremdlich*, wenn man entweder frisch aus der Ausbildung ist oder mehrere Jahre arbeitslos war (oder auch völlig artfremd einen Job sucht), dieser im Zweifelsfalls (keinesfalls abwertend gemeint!) eher einfache arbeiten umfasst, man dann aber am besten 30 Euro/h, Firmenwagen und Co verlangt.
 
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Mir ging es eher um die standardtisierten Floskeln.

Ich weiss gar nicht wie das nun mit Gutscheinen und Co ist. Da wurde irgendwann mal etwas geändert und für viele anschließend etwas schwierig.

Alles auf einmal wäre übertrieben, aber es gibt Bereiche, da musst du höher einsteigen da später kein Aufstieg per se möglich wird.

Ich würde für den richtigen Arbeitsplatz sogar auf Geld verzichten.

Solang ich fair bezhalt und gefördert werde.
Da ich den ÖPNV täglich nutzen werde wäre ne Fahrlarte schon klasse.
Bin genügsam, komme mit wenig aus, lieber erstmal viel weiter bilden und wissen, Qualifikationen aneignen und in drei oder fünf Jahren weiter sehen.

Viele dieser Standardangebote sind leider eher gut für den AG, als für den Angestellten.
 
Na ja, aber was soll den sonst drin stehen? Hängt m.E. eben auch davon ab, um was für eine Stelle es sich handelt und wie gefragt die ist.

Warum soll ein Aufstieg nicht möglich sein? Wo gibt's denn nicht die Möglichkeit sich weiterzubilden oder dann quasi "nach oben" zu wechseln? Man muss es halt machen. Ist bei uns ähnlich "hier werden ja nie Schulungen angeboten und man kann gar keinen besseren Job bekommen. Auf die Frage ob man denn schonmal in der Personalabteilung nachgefragt hat oder bereit wäre für eine Weiterbildung kommt dann meist "ach nein, lass mal" oder "warum melden die sich denn nicht".

Ich sehe auch nicht, wo viele solcher Angebote gut für den AG sind und weniger für den AN. Meist haben halt beide was davon. Und die Kosten einer Weiterbildung sind zB auch nicht zu unterschätzen.
 
"nach oben" zu wechseln?
Da bleibt dann nur die Selbstständigkeit, um weiter hochzukommen. Dann kannst das 3-fache und mehr verdienen (sobald du Angestellte hast, nochmal mehr an Umsatz), bist aber eben auch selbst ständig am Ackern oder zusätzlich anleiten und dirigieren.
Und die Kosten einer Weiterbildung sind zB auch nicht zu unterschätzen.
Jupp, schon gesehen, aber teils wird hier auch das System gemolken, nur weil es geht. Gerade was diese Agenturen mit der Spezialisierung und den wilden Social-Media-Angeboten mit Cloud Engineering, Amazon AWS und Co. anbelangt.
Als FiSi und solide Ausbildung die beste Lösung.
Autodidaktisch Wissen aneignen und eigenständig für Zertifikate anmelden. Dann kostet es wenige hundert bis tausend Euro für Laptop/ Homeoffice, Zeit und Prüfungen. Da kostet das ein Zertifikat über die IHK knappe 700 bis maximal 1500 Euro. Suchst das heraus, meldest dich an, gehst zur Prüfung, fertig.

Wohingegen die "Online-Schulung" mit großen Namen im Dozentenbereich lediglich 9 bis 13 Uhr Unterricht anbieten, danach selbstständig arbeiten bis 17 Uhr.
Alles über 12 Monate (gestellten 400–600 Euro Laptop darf man behalten) und kostet knappe 55.000 € mit "Garantie" auf einen Job. Angeblich 45.000-60.000 im Monat Verdienst.
So viele Jobs gibt es gar nicht, dass die besetzt werden können, vor allem nicht in diesem Lohnsegment, keinerlei Berufserfahrungen und rudimentäre Grundkentnisse.

Kannst halt nicht ernst nehmen, vor allem, dass die damit werben, dass es problemlos vom Jobcenter übernommen wird.
Was auch nicht stimmt, da dieses zurück zu den Agenturen für Arbeit gegangen ist mit deren größeren Bundesbudgets.
Diese schauen genauer hin, blockieren so etwas eher, hinterfragen und lehnen Anträge öfter ab.

Es werden aber auch Weiterbildungen und Coachings von großen Trägern, aber auch von kleinen Agenturen und Kreativbüros angeboten, die ein Witz sind, mal eben 15.000 - 22.000 Euro kosten, zu nichts führen.

Das schafft jeder 15-Jährige, der einen PC bedienen und KI bedienen kann. Nur darf dieser sich ohne Zertifikate und Studium nicht Pädagoge und was nicht alles nennen. Coach ginge :LOL:

Ich bin sehr dankbar dafür. Mir hat es sehr geholfen, voranzukommen, wenngleich bei mir nicht diese Höhe an Kosten angefallen ist, da "nur" im Rahmen einer oder mehrerer AVGS.

Das System setzt intrinsische Motivation und proaktives Handeln voraus, was auch sinnvoll ist.
Was bei Jobsuche und Weiterbildung die Voraussetzung ist.

Die passende Maßnahme finden, gepaart mit Glück bei den Fachleuten und selber machen wollen.

Was das kostet weiss ich gar nicht.
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Mich stört nur dieser eine Teil vom Satz... oder vermutet :LOL:
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eher einfache arbeiten umfasst, man dann aber am besten 30 Euro/h
Für das Geld würde ich sogar als Kacktaucher im Klärwerk arbeiten … Okay, die bekommen 80-120 die Stunde.
Alles bei 18 bis 24 Euro ist nicht verkehrt. Frisch ausgebildet 15-18 Euro, als Fachkraft mit 22 Jahren Erfahrung gibt 18-25, je nach Qualifikation und Kenntnisstand seltenst über 30 habe aber schon 30-33 gesehen.
Je nach Bundesland, Praxisstandort und anderen Faktoren ist die Gaps wahnsinnig breit gefächert.

Der AG bekommt, wofür er bezahlt. Bezahlt er Mindestlohn, bin ich nicht bereit, für mehr als diesen meine Arbeitskraft bereitzustellen. Gibt es gute Vergünstigungen und Förderung, dann sieht es schon anders aus, der Anreiz ist da. Dann habe ich auch nach diesem Job etwas, worauf ich für den nächsten Abschnitt aufbauen kann.

Kenne das noch aus dem Medizinbereich ZFA/MFA, Gesundheitspflege, wo eine Fachkraft teuer während der Arbeitszeit für Sicherheit, Brandschutz, Erste Hilfe, Abrechnung, Praxismanagement etc. geschult wurde und dann derart qualifiziert war, sich woanders was gesucht hat. :devilish:

Das geht heute nicht mehr, du darfst nur noch ein oder zwei der Dinge machen, offiziell ausüben.
Damit bewerben sich absolut, aufgrund dessen eingestellt werden auch, universell einsetzbar.

Bei einer 4-5 Mann Praxis kann das dem AG das Genick brechen.
Arbeitsverträge mit Bindungsklauseln (Rückzahlungsklauseln) für Schulungen sind grundsätzlich legal, aber sie unterliegen extrem strengen rechtlichen Grenzen des Bundesarbeitsgerichts (BAG).

Ich freue mich sehr, wenn das Entgelttransparenzgesetz kommt. Das wird sehr stark angepasste Löhne und die Konkurrenzfähigkeit mit sich bringen, außer alle senken die Löhne o_O
 
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