[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

TradeRepublic dann auch?
 
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Deutsche Bank würd ich immer aus moralischen Gründen meiden.
Grundsätzlich sind Sparkassen und Volksbanken bei Firmenkonten, grad für kleinere Unternehmen, ideal. Die Alternative wäre eben bei modernen Direktbanken oder dergleichen zu sein. Da wäre ggf. N26 oder Revolut sicher nicht das schlechteste.
Ich erinner mich Cum-Ex und co. war schon wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden. Danke für den Hinweis.
 
Die Deutsche Bank ist eigentlich bei jedem Skandal dabei.
 
Mittendrin statt nur dabei :shot:

Und ich hab ein Konto fürs Nebengewerbe bei der VR Bank (Raiffeisen).
 
Privatkonto habe ich seit etwa nem Jahr auch bei der Berliner VoBa. Die betreuen mich dort mit der Businessabteilung, weil am Anfang etwas Heckmeck war, als Selbstständiger nen vernüftigen Kreditrahmen (der auch mal für sehr teure Hotelaufenthalte reicht 😅) für die goldene KK zu bekommen. Als ich etwas Rabatz gemacht hatte und "drohte" sie mit Geld zu beschmeissen 😂, landete ich eben in der Businessbetreuung. Dort funktioniert bisher alles supi. Wenn ich nicht zu faul für den Konten-Wechsel wäre, würde ich es wohl dort probieren.
 
MLP, Postbank, N26 funktioniert bei mir gut. Kannste eigentlich alles digital verwalten.

DKB geht auch, aber die sind irgendwie noch nicht angekommen. Früher konnte man mehrere Handies mit dem Konto verknüpfen. Das geht nun nicht mehr. Blöd, wenn man ein Gemeinschaftskonto mit der Teuersten dort besitzt....
 
Hö? Sind doch auch getrennte Zugangsdaten
Joah, es ist ein Hauptkonto und ein "Nebenkonto". Nur auf dem Hauptkonto siehst Du auch weitere Verträge, wie z.B. Hauskredit, etc.

Und vor dem Appwechsel, konntest dich halt mit mehreren Handies auf dem Hauptkonto authentifizieren. Jetzt nicht mehr.
 
Brauche Strategien.

Habe meinen neuen Chef (anderer Standort, nur alle paar Wochen mal bei uns) angehauen, dass ich gerne ein Gespräch hätte.
Er hatte mir vor 2 Monaten in aussicht gestellt, mein eh schon lächerliches Gehalt mal anzupassen. Das wollte ich mit dem gespräch nun Stichfest machen, da er sich nicht bzgl. höhe und wann geäußert hatte. Das ganze möchte ich dann noch mit den Argumenten untermauern, dass ich sowieso deutlich unter dem Durchschnitt verdiene (Projektleiter 4300€ Brutto - Durchschnitt eher 5000€) und den wirklich verdammt gut gelaufenen Projekten. Ggf. erwähne ich noch, dass er ja mittlerweile mitbekommen habene müsste, wie viel mehr wir hier Leisten als üblich ist für ein PM. - Anpeilen würde ich auf alle fälle 10%+, die 5000€ werde ich nicht kriegen

Entgegen zu setzen hat er eigentlich nur die Miese auftragslage und eine etwas direktere Email, die ich an einen ohnehin nicht gern gesehenen Kunden geschrieben habe, der sich obendrein noch aufführt.

Was denkt ihr darüber?
 
Verlang doch einfach mal ein Zwischenzeugnis und wenn man fragt wieso, kannst as nicht stattgefundene Gespräch anführen und das Du daraus evtl. Deine Schlüsse ziehen möchtest.
Evtl. kommt so mal was Druck auf den Kessel.
Denkst hast Probleme was neues zu finden?
 
und den wirklich verdammt gut gelaufenen Projekten. Ggf. erwähne ich noch, dass er ja mittlerweile mitbekommen habene müsste, wie viel mehr wir hier Leisten als üblich ist für ein PM.
Das wäre halt der wichtigste Teil. Also nicht nur zu sagen, dass Projekte gut liefen, sondern was genau dein Anteil daran war, dass sie so gut liefen. Und ebenso was du alles außerhalb von deiner Rollenbeschreibung machst. Dass das Durchschnittsgehalt eines Projektmanagers höher ist, dürfte für den Chef als Argument vermutlich ziemlich egal sein.
 
Vor allem wenns in dem Betrieb eh grad mau insgesamt läuft wie es der Fall ist, wenn ich nicht irre.
 
ja das mit dem Zwichenzeugnis ist tatsächlich eine feine Idee, vor allem mit dem Hintergrund, dass es keine wirklichen Mitarbeitergespräche gibt, in denem einem aufgezeigt wird was gut läuft und wo es knircht. - Natürlich weiß ich trotzdem wo meine Probleme sind

Das sind ja keine spezifischen Themen, das ist die Grundsätzliche Niederlassungsstruktur, dass man mehr machen muss als "normal" - aber zuletzt spitzt sich das halt extrem zu.
Ich hab neue QS Prozesse (Kundenwunsch) mit allem PiPaPo eingeführt in nahezu 100% eigenregie.
Ich muss mich um Personal kümmern, das mein Projekt gemäß Bestellung alle Prozesse durchläuft wie gefordert und diese Fristgerecht zum Kunden kommen.
Arbeitsmittel überarbeiten oder gar neu Bauen lassen (Ich mach dann teilweise Konstruktion und Bestellung selbst)

und noch vieles andere
 
Sind das denn "Extra-Meter" - oder nur sowieso die normalen Aufgaben des Projekt Managers?
Am Ende steht und fällt der ganze Spaß damit, ob deine Arbeit vom AG ähnlich gut gesehen wird, wie du sie einschätzt und in wie weit du bereit bist Risiko (Zwischenzeugnis als Wink für Arbeitgeberwechsel) für eine Gehaltserhöhung einzugehen.
 
Ich muss mich um Personal kümmern, das mein Projekt gemäß Bestellung alle Prozesse durchläuft wie gefordert und diese Fristgerecht zum Kunden kommen.
Das hört sich für mich nach der Rollenerwartung an?

Wenn du Zusätzlich noch Konstruktion und QS machst würde ich jetzt sagen das ist normalerweise nicht teil von Projektmanagement.

Ansonsten, wenn die maue Auftragslage Karte gespielt wird (was du ja glaube ich auch selber weißt, dass das Fakt ist wenn ich es richtig verstanden habe), dann hilft es nur den Marktwerkt extern zu erörtern indem du dir ein konkretes Angebot holst und ggf. auch wechselst. Kostet dich ja nix, außer halt den Arsch hoch zu kriegen.
 
ich hatte ja bereits angefangen mal zu suchen, weil ich eigentlich kein Bock mehr auf diese Termindrückerei und allg. Kundenkontakt habe. Und das Interne Betteln nach Kapazität etc. Was mich halt auch maximal abnervt, die wollen alle hier in Watte gepackt werden. Ich Formuliere meine Emails knapp und aussagekräftig, damit kommen die irgendwie nicht klar

Buzzwords wie Projektplaner, Assistenz der Projektleitung, Prozessplaner etc., aber nix wirklich gutes im Rhein/Main gebiet gefunden =(

Meinem neuen Chef ist durchaus bewusst, dass wir hier deutlich mehr machen, als üblicherweise ein PM tut - und entsprechend auch die Verantwortung über den kram.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinem neuen Chef ist durchaus bewusst, dass wir hier deutlich mehr machen, als üblicherweise ein PM tut
Ich mach auch weit mehr als meine eigentliche Jobbeschreibung beinhaltet. Ist grade in kleineren Mittelstandsunternehmen gang und gäbe und spiegelt sich so gut wie nie im Gehalt wieder. Das selbe in einem Tarifunternehmen (wenn es dort überhaupt ginge) und du wärst spitzenverdiener. Das macht deine Verhandlungsposition meiner Erfahrung nach nicht besser. Die Einstellung ist meist, dann machts ein anderer und so war es die letzten Jahrzehnte in aller regel auch.
Leider so und interessiert die meisten chefs nicht. Vll ändert sich das mal, wenn es längere Zeit einen AN Arbeitsmarkt im Zuge der anstehenden Veränderung in der Gesellschaft jetzt gibt. Wird man sehen.
 
einerseits will ich aus meinem gewohnten Umfeld nicht raus, man hat ja auch gewisses KnowHow über die Jahre sich angeeignet, aber andererseits nervt Automobil/Maschinenbau und speziell diese Position + Fima so dermaßen, dass ich regelmäßig gerne alles anzünden möchte.

Umschulung, weiß nicht....zu was ist halt die Frage
 
Gibt keine schlimmeren Kunden
Das hört man irgendwie von allen die mit der Automobilbranche zusammenarbeiten. Es darf nix kosten, lächerlich lange Zahlungsziele welche dann auch noch gerne ohne Rücksprache gerissen werden. Am besten Abrufkontrakte die man am besten mit 7 Tage Vorlauf abrufen darf, aber nicht muss, der Zulieferer muss aber 4 wochen vorher schon im Risiko anfangen zu produzieren um das vorzuhalten etc.. Das war schon vor 20 Jahren so, da hatte ich einige Mittelständler die Zugeliefert hatten als Kunde in dem Systemeshaus wo ich gearbeitet habe.

Btw um mal noch was zum Thema beizutragen:
Letzten Freitag gab's meinen Gehaltswisch, + 2,2%. Naja immerhin, zeigt aber was ich in Zukunft erwarten kann. Entweder ich steige nochmal auf oder ich werde wohl effektiv mit Kaufkraftverlust leben müssen.
 
einerseits will ich aus meinem gewohnten Umfeld nicht raus, man hat ja auch gewisses KnowHow über die Jahre sich angeeignet, aber andererseits nervt Automobil/Maschinenbau und speziell diese Position + Fima so dermaßen, dass ich regelmäßig gerne alles anzünden möchte.

Umschulung, weiß nicht....zu was ist halt die Frage

Ich meins nicht böse, aber war das nicht schonmal dein Problem? Also die fehlende Bereitschaft zur Veränderung/Entwicklung?

Und die zusätzlichen Aufgaben: wurden die dir übertragen oder machst du diese "freiwillig"?
 
Ich meins nicht böse, aber war das nicht schonmal dein Problem? Also die fehlende Bereitschaft zur Veränderung/Entwicklung?

Und die zusätzlichen Aufgaben: wurden die dir übertragen oder machst du diese "freiwillig"?
wenn ichs nicht mach, machts kein anderer und dann bekomm ich wieder auf den Deckel...
 
Okay. Im Arbeitsrecht ist's halt meist so, dass Aufgaben die du ohne "Auftrag" machst, eben keinen gehaltstechnischen Anspruch haben. Sprich, das könnte dein Chef durchaus anbringen. So nach dem Motto "musst du ja nicht machen, ich fand's nur nett".
 
Das hat wenig mit öffentlichen Dienst zu tun sondern eher mit der Bezahlung. Aber klar, in der freien Wirtschaft bist du bei "Arbeitsverweigerung" quasi weg.
 
Denke ich auch, du kannst das nicht mit ÖD vergleichen wo man vermutlich sagen kann man sei nicht zuständig. Jeder AG schreibt dir in den Arbeitsvertrag, dass zumutbare Tätigkeiten außerhalb vom eigentlichen Tätigkeitsfeld auch erledigt werden müssen. Ob der AG es dann honoriert wenn du zusätzliche Aufgabe zu deinem eigentlichen Job übernimmst ist dann Verhandlungssache. Bei entsprechenden Tarifverträgen mag das evtl. nochmal anders sein aber die meisten Arbeitnehmer haben ja nichtmal ne genaue Jobbeschreibung von ihrem AG bekommen und machen halt das was einem zugerufen wird.

*edit*
Bei mir ist es meistens andersrum, erledige irgendwelches Zeug wenn's nicht läuft und mein Chef mault dann weil das jemand anderes machen soll und ich es gefälligst delegieren soll 💩
 
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