[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Aber insgesamt ist es besser als vorher wo im dümmsten Fall niemand die Minutes gemacht hat oder die hälfte vergessen hat.
Das darf man halt nicht vergessen. Ist ja nicht so dass Minutes und Mitschriften vorher perfekt gewesen wären. Im Zweifel hat jeder was anderes verstanden. Aber über ein vollständiges Transskript kannst Du Dich halt im Nachgang immer noch unterhalten. Und wie gesagt, bei uns sind die Zusammenfassungen und das Task Mapping bisher auch 1A.
 
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Kann ich dir nicht sagen weil den Raw Text schaue ich mir nie an, wüsste nicht wozu.
Das nicht, aber die Minutes sind ja auch nur die Essenz des Transscript.
einfaches specht-to-text ist das Transscripten
Aus dem Transscript die Minutes machen, das macht die KI.

Wenn aber schon text-to-speech alles verhaut (Fachbegriffe), kommt in den Minutes auch nur Müll raus.

Wenn du CPU sagst, dann, mal überspitzt, steh durch text-to-speech im Transscript: Zeh Pi Uhu drin.
In den Minutes steht dann drin, @Tundor soll den Zeh in PI Uhu einbauen. Wenn man daraus schlau wird, OK...
 
Ich weiß was ein Transkript ist und ja, natürlich hat das manchmal auch Probleme mit bestimmten Wörtern die ziemlich spezfifisch oder ne Firmeninterne Erfindung sind aber wenn als Action Item festgelegt wird, dass Tundor die CPU einbauen soll aber mir die AI sagt ich soll die Zeh in Pi UHU einbauen weiß ich ja trotzdem was er meint und erinnere mich beim lesen wieder dran und notfalls korrigiere ich das halt fix manuell wenn die Summary irgendwie breiter gestreut werden muss.

Wenn man daraus schlau wird, OK...
Wie du hier schon richtig sagst, es ist trotzdem sehr hilfreich und erspart mir viel Zeit, wenn auch es natürlich manchmal noch etwas Nacharbeit benötigt. Man muss sich keine Gedanken mehr drüber machen wer das Protokoll schreibt sondern einfach das Ding anwerfen, bei wichtigen Meetings schau ich dann nochmal drüber, bei unwichtigen, YOLO. Das deswegen nicht mehr zu nutzen ist für mich keine Option.
 
Jo mit Sicherheit, die Kohle von ihm die schmeckt jetzt halt in sonem Jungen alter und er sagt er findet das geil mal auszuschlafen. Das sieht er garantiert anders wenn er mal Kinder hat und die morgens um 8 zur Schule dürfen und die Partnerin auch nem Job nachgeht 😅

*edit*
Außerdem wohnt der ja offensichtlich in Berlin, spätestens wenn der sich mal ne Vierzimmer Bude suchen muss, ist Lotterie angesagt und dann ist sein Mega Gehalt plötzlich nicht mehr so mega :fresse:
 
Jo mit Sicherheit, die Kohle von ihm die schmeckt jetzt halt in sonem Jungen alter und er sagt er findet das geil mal auszuschlafen. Das sieht er garantiert anders wenn er mal Kinder hat und die morgens um 8 zur Schule dürfen und die Partnerin auch nem Job nachgeht 😅

*edit*
Außerdem wohnt der ja offensichtlich in Berlin, spätestens wenn der sich mal ne Vierzimmer Bude suchen muss, ist Lotterie angesagt und dann ist sein Mega Gehalt plötzlich nicht mehr so mega :fresse:
Jetzt hat er aber nu keine Kinder, sondern verdient in sehr jungen Jahren bereits verhältnismäßig sehr viel Geld. ;)

Wenn er clever ist versäuft er nicht alles sondern legt es an und baut bis er dann mal ne Familie hat bereits einiges an Vermögen auf. Wahrscheinlich kann er dann ohne Probleme etwas kürzer treten wenn die Kids kommen weil die Reserven da sind. Im Gegensatz zu vielen die beides voll wuppen müssen.

Er kann bereits jetzt schöne Orte in der Welt besuchen und braucht nicht die allerletzten Absteigen zu wählen. Er kann diese Zeit genießen in der andere eher so gerade über die Runden kommen.

Wenn er richtig clever ist bildet er sich dabei auch konstant weiter, im besten Fall vom AG bezahlt. In diesen Jahren fällt das Lernen noch leicht und da eben keine Kinder zu versorgen sind kann er auch viel einfacher abends oder am WE Zeit investieren. Ich war mit 26 mit dem Studium fertig, und ihn vom Lebenseinkommen her einzuholen hätte sicherlich ein paar Jahre gebraucht, wenn überhaupt. Er bleibt ja auch nicht stehen. Mit Anfang 30 im eigenen Haus sehe ich bei ihm jetzt als nicht zu unrealistisch an. Wenn er mega clever ist verzieht er sich dann auch aus dieser Stadt, in seiner Branche findet er überall was.

Lange Rede kurzer Sinn, läuft doch alles top bei ihm und Grund für Sarkasmus sehe ich hier nirgends.
 
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Er kann bereits jetzt schöne Orte in der Welt besuchen und braucht nicht die allerletzten Absteigen zu wählen. Er kann diese Zeit genießen in der andere eher so gerade über die Runden kommen.
Mit Anfang 30 im eigenen Haus sehe ich bei ihm jetzt als nicht zu unrealistisch an. Wenn er mega clever ist verzieht er sich dann auch aus dieser Stadt, in seiner Branche findet er überall was.
(nur durchs Video gescrollt)
er verdient immer noch "nur" 5500€ Brutto/Monat - wobei das mit 14 Gehältern ja irgendwie auch eher 6500€ sind...

Da bleiben nach einer Berliner Wohnung noch 25-30k€ netto im Jahr über. Bei einer Sparrate von 15-25k€/Jahr (effektiv bei dem Typen wohl eher 5-10k€...) hat er dann mit Anfang 30 ein Haus und für 20a festverzinste Anlagen (die Rückzahlung des Kredits). Ohne Erbe ist das untere Mittelschicht. Finde ich bei dem Job auch durchaus angemessen...

Das Problem ist halt, dass es solche Jobs (mit denen man sich ein Haus/Altersabsicherung leisten kann und damit zumindest Ausgabenseitig nicht mehr 100% zur Unterschicht gehört) nicht mehr in passender Anzahl zu den ganzen Häusern, die man in seiner Umwelt sieht (und die überwiegend von 60+ bewohnt werden), gibt, was dann bei simpler gestrickten Gesellen für Verwirrung sorgt. Die Leute schauen dann, nachdem sie sich hier über die Luftschlösser der Gewerkschaft aufregen, vmtl. gleich ein Video von irgendeinem Blackout-Propheten und regen sich über die inkompetenten jungen Leute auf... Dass der durchschnittliche 23-jährige mit Ausbildung in vielerlei Hinsicht (Konzentration, Auffassungsvermögen, Kommunikation) in dem Job ganz schnell dafür sorgen kann, dass ein paar tausend Leute in kalten Wohnungen sitzen: :bigok:
 
Das tolle GKV Stabilisierungsgesetz wird mich grob überschlagen knapp 20000€ Umsatz im Jahr kosten. Ich hoffe die Politik stellt damit wenigstens etwas konstruktives an.

Bei den Psychotherapeuten haben sie auch ordentlich gekürzt. Einige , die ich kenne fahren nun ihre Kassenpatienten zurück und werden die Privatliquidationen versuchen zu forcieren.
 
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Wir haben auch ne Psychotherapeutin mit Kassensitz im Freundeskreis, die meinte sie muss jetzt auch wieder mehr Privatpatienten nehmen obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Allerdings haben Therapeuten ja nen deutlich schlechteren Umsatz als ihr Ärzte, die dürfte das bestimmt noch schlimmer treffen? Irgendwas muss sich ja aber ändern ...
 
Also gleich bleiben kann es nicht, das muss allen klar sein. Patienten bekommen schlechtere Leistungen oder müssen mehr selbst zahlen. Kassen müssen schrumpfen oder Zusammenschlüsse eingehen. Ärzte, KH und vor allem Pharma Unternehmen müssen dafür Umsatzeinbußen hinnehmen.

(Letztere werden aber sicherlich ungeschoren davon kommen?)

Und last but not least müssen bestimmte Leistungen einfach generell aus dem Leistungskatalog gestrichen werden und von Steuern bezahlt werden. Klingt erstmal wie linke Tasche rechte Tasche, bringt aber mindestens mehr Transparenz. Bspw Beitragsausgleich für Bürgergeldempfänger. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht allein den Kassenpatienten aufgebürdet werden. Darüber dürfen sich dann auch gerne Beamte und Selbstständige mit aufregen.
 
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Die steigern doch ihren Umsatz genau damit. Kostet auch nur ein paar Aufsichtsratsposten, das lohnt sich.
 
Irgendwas muss sich ja aber ändern ...
Bei den Psychotherapieplätzen aber ganz massiv in die andere Richtung. Hatte mit dem Gedanken gespielt, wieder in ne Einzeltherapie zu wechseln, den hab ich jetzt sofort wieder begraben.
 
*klugscheiß* Homöopathie hat nichts mit pflanzlichen Mitteln zu tun die einen belegbaren Effekt haben. 😬

Homöopathie hat keinen Effekt der über Plazebo hinaus geht.

Das Zeug kannste aber gut als Süßungsmittel verwenden.
 
*klugscheiß* Homöopathie hat nichts mit pflanzlichen Mitteln zu tun die einen belegbaren Effekt haben. 😬

Homöopathie hat keinen Effekt der über Plazebo hinaus geht.

Das Zeug kannste aber gut als Süßungsmittel verwenden.
Richtig. Soweit ich weiß wird da nichts von den Kassen übernommen.
Die Leistung der Patienten wird sich natürlich einschränken müssen. Auch wenn die Beiträge so bleiben werden das alle spüren.
Wie ich das in der Praxis durchsetze muss ich mir noch Gedanken machen.
Es wird noch ein weiteres Gefälle hin zu Privatleistung geben.
 
Wir haben auch ne Psychotherapeutin mit Kassensitz im Freundeskreis, die meinte sie muss jetzt auch wieder mehr Privatpatienten nehmen obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Allerdings haben Therapeuten ja nen deutlich schlechteren Umsatz als ihr Ärzte, die dürfte das bestimmt noch schlimmer treffen? Irgendwas muss sich ja aber ändern ...

Ja, irgendwas muss sich ändern. Die Psychotherapeuten trifft es prozentual bestimmt schlechter. Habe aber keine genauen Zahlen.

Gerade in den Großstädten Berlin und Hamburg bekommen die Hausärzte bald nur noch 80% ihrer Behandlungsfälle bezahlt. Das ist schon arg. In MV und Bayern geht es noch.

 
Richtig. Soweit ich weiß wird da nichts von den Kassen übernommen.
Bis dato schon. Und zwar richtig viel Also wenn man davon ausgeht, dass es komplett wirkungslos abseits des Plazebo Effektes ist. Je nach Quelle 20-25 Mio mindestens, die aktuell Reformkommission zur jetztigen Änderung hat bei dem Punkt mit 40 Mio/Jahr Einsparung gerechnet. So auf die schnelle recherchiert. Laut dem Artikel von @mitcharts scheint es damit aber nun endlich vorbei zu sein. Ein schwacher Trost, geht es doch im geballten Schwachsinn dieser Regierung unter... So sorgt das neue Gesetz auch erstmal zusätzlich dafür, dass die 2. Klassen MEdizin wieter vorranschreitet. Besser und schneller wird die VErsorgung so mit Sicherheit nicht. Dabei bin ich mir relativ sicher, dass die Streichung der Homöopathie und die Sache, wenn der Staat voll für die GKV Beiträge von Beziehern bezahlen würde, statt das auf die GKV Einzahler abzuwälzen, durchaus gereicht hätte.... Klar, diese Summe fehlt dan bei den Steuern, Aber die Zahlen halt "alle" und nicht nur die GKV Versicherten. Aber das wäre ja ne echte Lösung und nicht nur Taschenspielertricks.
 
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Die Psychotherapeuten trifft es prozentual bestimmt schlechter.
Die werden halt noch mehr auf Privat umschalten. Da allen Therapeuten die ich kenne die Bude eingerannt wird, ist das wirtschaftlich sicherlich machbar. Schlecht ist es natürlich für die Gesellschaft. Eine Therapie über die GKV zu bekommen ist allerdings schon jetzt nur theoretisch möglich, wenn man kein Notfall ist.

Tatsächlich finde ich das System bei den niederlassenen Ärzten mit Kassensitz aber perverser, da der Gesetzgeber zur Behandlung zwingt aber Kassenpatienten nicht vollständig finanzieren will. In welchem anderen Bereich ist es akzeptabel, für seine Arbeit nicht bezahlt zu werden?
 
Was kostet es denn?
@freestylercs hat es ja schon beantwortet, genau das meinte ich auch. Die gesellschaftlichen Kosten sind sehr hoch weil diese Menschen dann im schlimmsten Fall eben z.B. ausm Arbeitsmarkt rausfallen und dann Bezieher von Sozialhilfen werden was natürlich viel teurer ist als denen mal 20 Sitzungen zu bezahlen.
 
Darauf nicht nur Rentenerhöhung, sondern auch Beitragsbemessungsgrenze erhöhen! :fresse2:
 
Sagt mal,
wie hieß noch einmal das Board/die Software zur Darstellung der eigenen Finanzen die hier gern verwendet?

Habs gefunden und werde mich mal an sankeymatic austaoben.
 
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THX Tundor,
versuche mich jetzt auf sankeymatic.com an den Möglichkeiten.
 
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