[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Aha, wo den so derart deutlich wie beim Lohn? GKV PKV würd mir ggf noch einfallen und sonst?

Davon ab sollte jeder, der Gehalt nach TArif bekommt auch Mitglied einer Gewerkschaft sein. Sonst endet das wie heute: knap 49% deutscher AN haben tariflich gebundenen Lohn. Müssten so um die 20 Mio sein. Davon sind grade einmal noch 5,6 Mio Mitglied bei Gewerkschaften des DGB. Schön alle Vorteile genießen, fordern und meckern, aber sich die Arbeit und den Mitgliedsbeitrag sparen. Solidarität 2026 in DE...
 
Das große Problem bei Gewerkschaften ist, dass sie die heutigen prekär Beschäftigten kaum noch vertreten, weil diese halt selten Mitglied sind.
 
Auf einen Teil der Tariferhöhung keine Steuern zahlen wäre auch nicht schlecht gewesen.
Nur tabellenwirksame Erhöhungen bitte ;)
Als Bonus ist so eine Einmalzahlung ja ganz nett, aber die Arbeitgeberseite will so etwas immer gerne statt tabellenwirksamen Erhöhungen haben. Darauf sollte man sich nicht einlassen.
Hat sich jetzt ja hoffentlich erledigt.

Klar, damit das Lohngefälle zwischen Gewerkschaft und Nicht Gewerkschaft noch weiter auseinander geht
Hm, was wäre denn genehm? Weniger für Tarifbeschäftigte, damit die bloß keine besseren Löhne bekommen? Hauptsache es geht allen gleich (schlecht)?

Schön alle Vorteile genießen, fordern und meckern, aber sich die Arbeit und den Mitgliedsbeitrag sparen. Solidarität 2026 in DE...
Ja, das ist schade. Muss wohl erst einmal wehtun, damit die Leute registrieren, dass nicht alles selbstverständlich ist.
Wenn alle in der Gewerkschaft wären, würde wahrscheinlich auch der Beitrag pro Person sinken.
 
Davon ab sollte jeder, der Gehalt nach TArif bekommt auch Mitglied einer Gewerkschaft sein. Sonst endet das wie heute: knap 49% deutscher AN haben tariflich gebundenen Lohn. Müssten so um die 20 Mio sein. Davon sind grade einmal noch 5,6 Mio Mitglied bei Gewerkschaften des DGB. Schön alle Vorteile genießen, fordern und meckern, aber sich die Arbeit und den Mitgliedsbeitrag sparen. Solidarität 2026 in DE...
Es soll auch Leute geben, wo die Gewerkschaft so scheiße war und enttäuscht hat, dass sie die nicht mehr mit der Kneifzange anfassen.
 
Weniger für Tarifbeschäftigte, damit die bloß keine besseren Löhne bekommen?
Zu allererst wäre der Verzicht auf Suggestivfragen, die etwas unterstellen was nicht gesagt wurde, das beste. Man kann eine Lücke auch schliessen, ohne das eine Seite schlechter gestellt wird und auf das schlechtere niveau gesetzt wird.
 
wo die Gewerkschaft so scheiße war und
Die Quote zwischen tatsächlichen Mitgliedern und den Profiteuren durch die Löhne ist bei sehr guten Gewerkschaften wie der IGCBE oder der IGM nicht besser. Die leute halten sich wohl für schlau, die privilegien zu kassieren aber sich vor den Pflichten zu drücken.

Davon ab: Zeig mir eine Gewerkschaft, die so mies ist, dass es besser wäre, nicht tariflich zu arbeiten.
 
Die Quote zwischen tatsächlichen Mitgliedern und den Profiteuren durch die Löhne ist bei sehr guten Gewerkschaften wie der IGCBE oder der IGM nicht besser. Die leute halten sich wohl für schlau, die privilegien zu kassieren aber sich vor den Pflichten zu drücken.

Davon ab: Zeig mir eine Gewerkschaft, die so mies ist, dass es besser wäre, nicht tariflich zu arbeiten.
Unser "Vertreter" nahm bei den Gehaltsverhandlungen plötzlich Angebot vom Bürgermeister an, in seinem Ferienhaus Urlaub zu machen.

Was bei den Verhandlungen rauskam, brauche ich dir nicht zu berichten. Wir waren aber auch ein zu kleiner Betrieb für viel Aufmerksamkeit.

Jedenfalls hat sich das bei mir so eingebrannt, dass die Gewerkschaften unten durch sind.

Auch wenn du Recht hast, dass diese beschissene Ausnahme nicht die Regel ist. Ob die Höhe der Gewerkschaftsbeiträge berechtigt ist, bleibt dennoch fraglich.
 
Lohngefälle zwischen Gewerkschaft und Nicht Gewerkschaft
Es ist doch nicht nur in Gewerkschaft vs. keine Gewerkschaft sondern auch wie die innerhalb der Lohngruppen verhandeln. Durch die ganzen Sockelbeträge verdienen doch je nach Bereich teilweise die Teamleiter nur noch 100€ Brutto mehr als der Arbeiter, da hätte ich auch noch richtig Bock drauf mir das anzutun. War das nicht unter anderem bei der Bahn so? @sidewinderdxii erzählt das doch immer.

Bei uns stehen gerade Betriebsratswahlen an und man munkelt, dass es da eine Gruppe gibt die Verdi mit ins Boot holen will. Gott bewahre.
 
Seit wann verhandelt ein „vertreter“ mit einem Bürgermeister für einen Betrieb eine Tarifgehalt aus? Oo

Wenn viele sehr gleich verdienen auf hohem Niveau ist immer noch deutlich besser als teils exorbitante Unterschiede, die sich allein aus Tarif/Non Tarif ergeben.
 
Es ist doch nicht nur in Gewerkschaft vs. keine Gewerkschaft sondern auch wie die innerhalb der Lohngruppen verhandeln. Durch die ganzen Sockelbeträge verdienen doch je nach Bereich teilweise die Teamleiter nur noch 100€ Brutto mehr als der Arbeiter, da hätte ich auch noch richtig Bock drauf mir das anzutun. War das nicht unter anderem bei der Bahn so? @sidewinderdxii erzählt das doch immer.

Bei uns stehen gerade Betriebsratswahlen an und man munkelt, dass es da eine Gruppe gibt die Verdi mit ins Boot holen will. Gott bewahre.
Nein bei uns war es durch den EVG TV, das Kundenbetreuer nur noch geringfügig weniger verdienen als die Tf. Das betrifft aber auch andere Berufsgruppen, wo weniger qualifizierte an die näher qualifizierten eingruppiert wurden. Da ist auch klar, dass sich die Leute nicht mehr weiterqualifizieren wollen, was gleich mit mehr Verantwortung für vielleicht 200€ brutto mehr verbunden ist. Zum 1.1.27 werde ich die Teilabbedingung des TEG beanspruchen und nach GDL Tv bezahlt was brutto bei mir knappe 500€ mehr ausmachen wird, dazu die Möglichkeit ab 2028 in die 35h Woche zu gehen oder in der 39h Woche zu bleiben und pro Stunde Mehrarbeit 2,6% mehr Gehalt zu bekommen.
 
Zu allererst wäre der Verzicht auf Suggestivfragen, die etwas unterstellen was nicht gesagt wurde, das beste
Das war nun zugegeben etwas provokant. Aber ich wüsste ja nun echt nicht, wie das von dir gewünschte Szenario dann eintreten sollte. Das würde ja schon einen gewissen (politischen?) Willen erfordern und wenn man so sieht, wie viele Unternehmen auch Tarifflucht begehen oder sonstige Vermeidungsstrategien fahren (z.B. kleinere Subunternehmen/Einheiten gründen, damit bloß kein Betriebsrat gegründet werden kann), damit sie insbesondere "das Fußvolk" möglichst gering bezahlen können, weiß ich nicht, wie das eintreten sollte.

Es ist doch nicht nur in Gewerkschaft vs. keine Gewerkschaft sondern auch wie die innerhalb der Lohngruppen verhandeln. Durch die ganzen Sockelbeträge verdienen doch je nach Bereich teilweise die Teamleiter nur noch 100€ Brutto mehr als der Arbeiter, da hätte ich auch noch richtig Bock drauf mir das anzutun. War das nicht unter anderem bei der Bahn so? @sidewinderdxii erzählt das doch immer.
Das kann man immer von zwei Seiten sehen. Einerseits gibt es Gründe für eine gewisse Differenz zwischen verschiedenen Entgeltgruppen und den Tätigkeiten bzw. der Verantwortung. Andererseits gibt es imho auch keinen Grund, wieso jemand aus dem mittleren Management ein Vielfaches haben sollte. Ich persönlich finde das grundsätzlich schon ganz gut, dass vermeintlich einfache Jobs nicht mit einem Hungerlohn bezahlt werden. Bei uns im öD ist die Tabelle mittlerweile aber schon etwas gestaucht, was aber auch daran liegt, dass die meisten Verdi-Mitglieder in EG 1-8 bzw. 1-6 sind. Verdi ist politisch auch ziemlich weit links eingeordnet.
Das führt dazu, dass EG 1-8 durchaus konkurrenzfähig bis verhältnismäßig gut bezahlt werden, weiter oben muss aber immer öfter mit höheren EG als eigentlich vorgesehen oder Zulagen gearbeitet werden.
 
Gerade kommt überraschend was Schwung bei mir rein, die Zahlen sprechen eindeutig für mich (GF sieht den Umschwung, die Einsparungen und die Verbesserugen) und daher werde ich nächstes Jahr in die nächste Gehaltsgruppe gezogen. Dann könnte ich die 100k doch schneller knacken als gedacht... ändert aber nichts an meinen Exit Plänen in ein paar Jahren.
Leistung wird schon belohnt vom AG... aber die Politik... ach lassen wir das lieber.

Zweite Karriere wird dann Hängemattenvermietung in Thailand 🙃 :ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie lauten denn Deine realistischen Exit Pläne? Aus der Tretmühle raus ist ja schon ein großer Schritt, je nachdem wie viele Arbeitsjahre man noch vor sich hätte.

Wenn das finanzielle Polster schon groß genug ist, dann natürlich Glückwunsch. :)

Hatte das für mich mal ausgerechnet, wenn ich den aktuellen Lebensstandard ohne Einkünfte (also keine Zinsen oder Rendite) halten wollte, bräuchte ich inkl Inflation noch mindestens 1,3 Millionen, wenn ich davon ausgehe dass ich so 85 werde. Wird natürlich mit jedem Jahr in Arbeit weniger. Aber das Hamsterrad bleibt mir noch lange erhalten. :fresse:
 
Also ich persönlich hab gar nichts gegen das Hamsterrad aktuell. Mir macht mein Job Spaß und ohne würde mir was fehlen. Bin so gar nicht der Aussteiger Thailand Typ. War einmal da, reicht mir. Wenn dann ein Loft auf den Caymans oder Bermuda. Aber da man ja nie aufhören soll zu träumen, sehe ich auch diese nie wahr werdenden Träume positiv. :d
 
Leistung wird schon belohnt vom AG... aber die Politik... ach lassen wir das lieber.
Gehaltserhöhungen werden bei uns ziemlich niedrig ausfallen dieses Jahr, rechne mit 2,2%. D.h von knapp 245€ Erhöhung werden mir dann Netto ca. 134€ bleiben, dann kommt am 1.1. die überproportionale Erhöhung der Bemessungsgrenze von GKV, sicherlich auch bei den Renten und dann noch PV sowie Zusatzbeiträge und ggf. andere Erhöhungen wo die "Spitzenverdiener" ja mehr leisten können. Wenn ich von den 245€ dann nachher noch 50€ behalten darf ist das wahrscheinlich sogar noch optimistisch.
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Mir macht mein Job Spaß und ohne würde mir was fehlen
Ist bei mir auch so, mein Job motiviert mich, die politischen Rahmenbedingungen und Zukunftsaussichten sind so dermaßen frustrierend dass ich jedes mal schlechte Laune bekomme wenn ich nur dran denke.
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Dann könnte ich die 100k doch schneller knacken als gedacht
Sehr gut, wir brauchen mehr Solizahler!
 
Gerade dem Steuerberater die geschätzten Kosten und geschätzten Umsatz für die zweite Jahreshälfte für 2026 und das ganze 2027 geschickt.
Damit wäre die steuerliche Erfassung für die Selbständigkeit fertig. Freitag gehts für 8 Tage mit meiner Jungstruppe in den Urlaub und am 25.05. wird die Kündigung eingereicht.
Langsam wird's Ernst.

Die große frage freiwillig gesetzlich oder PKV steht noch aus, aber das soll nicht hier Thema sein...
 
Gehaltserhöhungen werden bei uns ziemlich niedrig ausfallen dieses Jahr, rechne mit 2,2%. D.h von knapp 245€ Erhöhung werden mir dann Netto ca. 134€ bleiben, dann kommt am 1.1. die überproportionale Erhöhung der Bemessungsgrenze von GKV, sicherlich auch bei den Renten und dann noch PV sowie Zusatzbeiträge und ggf. andere Erhöhungen wo die "Spitzenverdiener" ja mehr leisten können. Wenn ich von den 245€ dann nachher noch 50€ behalten darf ist das wahrscheinlich sogar noch optimistisch.
bei über 10k im Monat wirst du es verkraften können
 
Komisch ist halt immer, dass die am jammern sind die eh schon "genug" haben.
 
Mir war schon vor Absenden des Posts klar, dass so ein Spruch kommt. Dabei hab ich nichtmal wirklich rumgeheult sondern nur neutral meine Situation beschrieben, erwartest du jetzt von mir, dass ich trotzdem extra motiviert bin oder was ist dein Punkt?
Komisch ist halt immer,
Die wirklich Reichen lachen sich über solche dummen Aussagen kaputt. Genau das ist das Ziel, wir in der Unterschicht streiten uns darüber ob man mit 10k nicht mal noch bissl was abgeben könnte, während man Körperschaftssteuer reduziert und Erbschaftssteuer umgehen kann und bei Cum Ex Steuerbetrug absichtlich die Ermittlung eingestellt wird. Wegen sowas rege ich mich auf, nicht weil ich Netto wieder 50€ abgezogen bekomme weil man halt bei Arbeitern die Kohle bequem vom Lohn abziehen kann.
 
... dass die am jammern sind die eh schon "genug" haben.
Als ob "genug" irgendwie sinnvoll zu definieren wäre. Die Relation zu Arbeitseinsatz, Verantwortung, Zeitaufwand und Kostenstruktur des Lebens-Umfeldes lässt sich so nicht verallgemeinern.
Auf dem Allgäuer Acker (selbst Kempten ist nur ein großes Dorf und Schnäppchen - habe Freunde dort und bin regelmäßig im Allgäu) sind die Lebenshaltungskosten mit Sicherheit komplett andere, als z.B. in der Münchner Innenstadt.
 
Und die GKV und sonstigen erhöhungen halt auch in den niedrigen Gehaltsklassen genauso die Gehaltserhöhungen wegfressen. Als würde das nur bei swn Topverdienern passieren. Grade was die gkv etc angeht trifft das die kleinen Gehälter mindestens genauso bzw jeder der über beitragsbemessung verdient ist weniger belastet.

Das, was regierung merz treibt, ist für alle ausser die oberen 1-2% scheisse. Lasst euch nicht verarschen und spalten!
 
Als würde das nur bei swn Topverdienern passieren.
Es betrifft vorallem Leute die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, Top Verdiener muss man dafür ja nicht sein. Aber mit der Reform ist doch geplant, die Grenze nächstes Jahr um Zusätzlich zur jährlichen Erhöhung nochmal um 300€ / Monat anzuheben. Das betrifft Leute mit "niedrigerem" Gehalt nicht. Das gleiche passiert bei der Rente da ist die Grenze ja inzwischen auch schon bei über 100k. Reiche Leute betrifft das nicht, die sind ja nicht so doof und in der GKV :d
 
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