[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ja es ist deine "Privatparty" und das ist auch völlig ok so.

Hättest ja auf dem Gelände bleiben können bis es wieder geht. Würdest dem AG sicherlich auch sofort die gesparte extra Zeit, die Du heute Abend nicht im Berufsverkehr gestanden hast erstatten.
 
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Und wieder einer, der das nicht richtig gelesen hat... Ist das denn ernsthaft so schwer zu verstehen?
Ich habe das schon sehr genau verstanden.
Wenn du auf Arbeit fährst, brauchst du 30min und hast 10EUR (mal angenommen) Kosten.
Wenn du wieder nach Hause fährst, brauchst du 30min und hast 10EUR (mal angenommen) Kosten.
Die von dir geleistete Arbeit hat einen Zeitumfang von 8h (angenommen). Du hast die Zeit auf Arbeit (ohne Inhalt) bezahlt bekommen, als auch die Arbeitszeit @home. Am Ende hast du 8h gearbeitet, bzw. bekommst das vergütet.
Nehmen wir mal 25EUR/h an, hast du an diesem Tag Brutto 200EUR verdient.

Was genau ändert sich an den Kosten und dem Zeitaufwand, wenn die Arbeitszeit 10min, 1h, 3h oder 8h beträgt.
Bitte gerne herleiten.
Mir ist kein Punkt bekannt, an dem die Anwesenheitszeit/-dauer einen Einfluss auf diese Kosten hat.
Was anderes wäre es, wenn dich der AG nach Hause geschickt hätte und dich dann wieder auf Arbeit zitiert hätte.
Diese Zeit und Kosten sind dann kein Privatvergnügen mehr.

PS: Was du persönlich als wie gerecht empfindest ist vollkommen irrelevant. Entscheidend ist nur, was das Gesetz, die Rechtsprechung sagt und dementsprechend allgemein üblich ist.
Ich finde auch viele Sache ungerecht und nobody gives a fuck...

PPS: Bei der Steuererklärung kannst du jetzt für den Tag sowohl die Pendlerpauschale als auch die Homeofficepauschale ansetzen, weil an dem Tag beides aufgetreten ist. Das wäre btw. der einzige Nachteil (gewesen), weil du idR ja nur eins von beiden anziehst, also Beispielsweise die HO-Kosten für den Tag ja nicht geltend machen würdest.

EDIT:
Und was du nach der Arbeit wie für private Verpflichtungen hast, ist allein dein Problem und nicht des AG oder des Gesetzgebers.
Wenn man da auf dem Weg noch was macht, sollte man den Versicherungsschutz im Blick behalten. (und das zeigt schon, was der AG da noch für Aktien am Privatvergnügen hat)

PPS: Wenn dir das alles zu blöd ist und das öfter passiert, AG wechseln und der Spaß hört dann (hoffentlich) auf.
2ndEDIT:
Ich stehe doch nicht mitten in der Nacht auf, damit ich dann sinnlos auf meine Kosten durch die Pampa fahre, weil er die Arbeit nicht bereitstellen kann.
Warum ist der Heimweg um 0800 sinnlos und der gleiche Heimweg, mit dem selben Verkehrsmittel, selbe Strecke, selbe Zeit und selbe Kosten ist dann nicht mehr sinnlos.
Was macht den Unterschied aus? Die reine Uhrzeit? Interessante Logik, und das sage ich als Informatiker, der es mit Logik schon so hat.

PS: Das Forum ist btw. nicht dazu da, dass man seine (in dem Fall verschrobene) Einstellung zu einem Thema einzig und allein bestätigt bekommen will, am besten mit Honig um den Mund geschmiert.
Man kann auch schonmal sein Weltbild geradegerückt bekommen, so ist die Realität.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast dein "Nachhauseweg" doch einfach vorverlegt?
Ob du danach noch gearbeitet hast, spielt dabei erstmal keine Rolle.
Wenn du in der Firma geblieben wärst, dann wärst du halt später nach Hause gefahren.
 
So Leute sind mir die liebsten haha. Meckern wegen jedem Scheiss. Schreib doch die Stunden ganz oldschool aufn Zettel und gut is. Du kannst selbst entscheiden ob du da bleibst oder von daheim arbeitest. Weisst du was das fuer nen Privilleg ist?
Die Kosten haettest du doch sowieso. Junge junge. Da koennt ich kotzen bei so ner Einstellung
 
Naja, man ist halt sehr verwöhnt, dass man "alles bei wem an-/absetzen" kann.
Am Besten noch bei der Jeans und dem Hemd/Tshirt, was man auf Arbeit trägt, ne Welle machen, weil das ja Arbeitskleidung ist und der Handwerker seinen Blaumann ja auch absetzen kann.
 
Zumal, ist ja nett, dass du nach Hause gefahren bist, aber gab's dazu eine Ansage vom AG? Nein? Dann ist's eben dein Bier. Hatten wir auch schon. Ich fahre da doch nicht eigenmächtig nach Hause, wenn ich keine Weisung/das Ganze abgesprochen habe.

Manch einer ist auch einfach mit nix zufrieden. Solche haben wir auch ein paar. Sagst du dann "dann geh bitte und arbeite dort wo es so viel besser ist" kommt komischerweise nix mehr
 
Weil das nunmal Usus ist und man das in seinen Stundenlohn usw. eben reinrechnet.
Wenn du 1h irgendwas machst (dein Arbeitstag, Superteilzeit) und dafür jeweils 2h Arbeitsweg hast, dann muss man das entsprechend kalkulieren.

Sprich also, dein Arbeitsweg ist Arbeitszeit, nur dass du dir quasi die Vergütung dieser Zeit aus deiner echten Arbeitszeit rausziehen musst.
Daher wird hier ja immer der Punkt "Dauer des Arbeitsweges" bei Jobangeboten erwähnt. Denn das ist auch ein Faktor, den man im Blick haben muss.

Ansonsten verstehe ich schon seinen Ärger, dass sein Tag anders gelaufen ist, als geplant.
In dem Fall gilt, wie so oft im Leben:
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Hab ich noch nie verstanden warum das nicht zur Arbeitszeit zählt.
Ehrlich nicht? Dir kommt nicht in den Sinn, warum das keine Arbeitszeit ist? Der eine AN wohnt ne Stunde weg, der andere 5 minuten. Letzterer soll dann also 1:50 mehr im büro schaffen und produktiv sein, während der andere 2h lang ne spassige strecke fährt und dabei seine Lieblingsmusik hört. Im sommer sich im Cabrio dabei die Sonne aufn Pelz brennen lässt?
 
Zumal freie Arbeitsplatzwahl gilt. Wer also nicht weit fahren will muss beim Lidl um die Ecke anfangen. Oh, das Gehalt ist zu gering? Tja also n paar km fahren sind dann wohl doch nicht so das Problem.

Edit: Der Kollege kriegt hier aber auch die volle Breitseite lol und sogar Mustis ist an Bord. Welch Frohlocken.
 
Habt ihr keine Vertrauensarbeitszeit und kein mobiles Arbeiten?

Grüße Kazuja
 
So gesehen tut sie das ja an jedem Home Office Tag. Corona sei dank. Vorher gab es das bei uns generell nicht. Jetzt haben die meisten ein 50/50 Modell.
 
Während Corona habe ich auch zu den Kunden gesagt, dass ich Home-Office mache. Ich habe angeboten, einen Tieflader zu schicken, dass die Häuser zu mir kommen können um die Fenster zu tauschen. Nur einer ist mal drauf eingestiegen. Der hatte aber auch in Tiny-House. :lol:
 
Nun, du hättest ja auch Remotefenstereinbausupport machen können. Tieflader ist da nicht unbedingt nötig.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Finds ja faszinierend wie viele hier dieses "arbeitsweg ist Privatvergnügen" hoch halten. Der weg wird doch nur zurück gelegt für die Arbeit. Hab ich noch nie verstanden warum das nicht zur Arbeitszeit zählt.
Ich denke, dass es auch bei dir so ist, dass du die Arbeit des Geldes wegen machst. Du legst also den Weg zur Arbeit nicht primär der Arbeit wegen zurück, sondern weil die deine Arbeitskraft im Austausch gegen Zahlen auf dem Konto anbieten magst/willst/musst.
Der Weg zur Arbeit dient ja auch auch dir, ggf. sogar primär, denn der Chef kann auch wen anders nehmen, der braucht dich im speziellen nicht.
Letzteres sehen so manche ANs anders, ist aber eher nicht so.
Dass also nur der Chef nen Interesse daran hat, dass du auftauchst, ist also nicht so.
Es gibt Chefs, die sehen das anders und handeln entsprechend.
Von Tesla z.B. fahren in Berlin Busse rum, die die Leute in die Fabrik karren und zurück.
Und natürlich macht der das nicht, weil so so gönnerisch ist, das Interesse liegt woanders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe das schon sehr genau verstanden.
Wenn du auf Arbeit fährst, brauchst du 30min und hast 10EUR (mal angenommen) Kosten.
Wenn du wieder nach Hause fährst, brauchst du 30min und hast 10EUR (mal angenommen) Kosten.
Die von dir geleistete Arbeit hat einen Zeitumfang von 8h (angenommen). Du hast die Zeit auf Arbeit (ohne Inhalt) bezahlt bekommen, als auch die Arbeitszeit @home. Am Ende hast du 8h gearbeitet, bzw. bekommst das vergütet.
Nehmen wir mal 25EUR/h an, hast du an diesem Tag Brutto 200EUR verdient.

Was genau ändert sich an den Kosten und dem Zeitaufwand, wenn die Arbeitszeit 10min, 1h, 3h oder 8h beträgt.
Bitte gerne herleiten.
Mir ist kein Punkt bekannt, an dem die Anwesenheitszeit/-dauer einen Einfluss auf diese Kosten hat.
Was anderes wäre es, wenn dich der AG nach Hause geschickt hätte und dich dann wieder auf Arbeit zitiert hätte.
Diese Zeit und Kosten sind dann kein Privatvergnügen mehr.

Payday argumentiert aus Sicht des AG und nicht aus seiner. Durch das Nachhausefahren hat der AG 4h Arbeit als Gegenwert erhalten, also produktive Zeit, die er seinen Kunden in Rechnung stellen kann. Wäre Payday hingegen stumpf vor Ort geblieben, hätte der AG 4h weniger abrechnen können, also Verlust gemacht. Er kann Payday also einen Anreiz geben, das nächstes mal wieder zu tun oder, so wie jetzt, genau das Gegenteil. Der AG muss sich also selbst die Frage stellen, ob er stumpf nach Vorschriften agieren und damit Mitarbeiter abschrecken möchte oder ein besseres Betriebsklima bei mehr Geld.
 
künftig dann einen Job suchen der 4h entfernt ist (einfach). Dann muss man nur noch hin- und herfahren und hat seine Arbeit erledigt - ist doch super das Prinzip ;)
Nice. Mietmarkt und Arbeitsmarkt in einem Spielzug ausgedribbelt.
 
ja oder man nimmt einfach nicht das Auto sondern Fahrrad oder läuft - dann hat man gleich sportliche Betätigung! Muss nur gucken dass man nicht zu viel trainiert und dann zu schnell wird, nicht dass man die Strecke am Ende in 3h oder so schafft ;-)
 
Nice. Mietmarkt und Arbeitsmarkt in einem Spielzug ausgedribbelt.

Gerade beim Thema Mietmarkt wäre es unter Umständen tatsächlich keine so schlechte Idee, wenn der AG ab 20min Reisezeit den Mindestlohn für die Zeit abführen müsste. Würde dann nämlich die perversen und tlw. rein objektiv wenig lohnenden Arbeitsverhältnisse, die Leute machen, weil sie zwar monatlich +-0 haben, aber halt noch im Hamsterrad gefangen sind (Drogen, Auto, Renomee) deutlich unattraktiver machen.
 
warum nicht? - muss der AG/Markt halt Anreize bieten, dass der AN nicht weiter wegzieht... Würde auf jeden Fall dafür sorgen, dass man sich mal gesellschaftlich die Frage stellt, wie Autopendler im Mindestlohn-nahen Bereich ausgebeutet werden und wie bescheuert Zersiedelung durch Gutverdiener mit fetten EFH ist.
 

alles daran ist unangenehm :fresse2:
 
3,5k Gehalt bekommt
Der bekommt vor allem so wenig, weil er nen Firmenwagen hat bei dem er noch ~500€ (Netto!) aufzahlt :stupid:Würde mir bei dem Gehalt grad noch einfallen. Was bekommt man da bei Bechtle ohne Zuzahlung, nen Dacia Spring?
 
Das wären trotzdem nur irgndwie 4k. Als LEad Consultant. und wieso wird 1400€ als Überweiseung von der EHefrau als "einkommen" dazu gerechnet? was ist das für ne Milcmädchen scheisse?

Überhaupt, 500€ fürn FIrmenwagen rausballern, 1100 in den ETF kleistern, aber 1400 von Frau bekommen. Revos kommentar ist hier maximales Understatement. Oo
 
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