[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Lustig, lustig. Nachdem mir ja in der alten Bude sechs Monate lang erzählt wurde, dass ich als interner MA übernommen werde, wurde das ja zwei Wochen vor Auslauf des Vertrages als externer Consultant nichts wegen internen Umstrukturierungen. Der frischgebackene Chef mit null Führungserfahrung und null Interesse an den Leuten meinte ich könnte ja irgendwo anders für drei Monate arbeiten und dann wieder als Externer bei ihm arbeiten - hatte ich abgelehnt.

Jetzt rief gerade der Hauptpersonaldienstleiter an, der mich damals vermittelt hatte und fragte, ob ich da nicht wieder arbeiten will. :LOL: Hab dankend abgelehnt, die freundliche Dame hatte auch wenig Verständnis für den Umgang.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Dir ist schon klar, dass du (i.d.R.) mehr Steuern (= weniger Netto!) hättest, wenn dein Gehalt auf 13 statt auf 12 Monate aufgeteilt wird?
Ja das bekommst du über die Steuererklärung wieder zurück, aber das dauert teils 12 Monate (und mehr).

Hätte gerne 12 Gehälter.
Aber nur wenn du unter der BBG liegst, oder? Ansonsten kein Unterschied. Steuerlich sollte es keinen Unterschied machen, nur bei RV/SV kann man schlechter dastehen, aber eben nur unter der BBG.
 
Gute Frage, nächste Frage :d Einen Entwicklungsplan, der auch von HR abgesegnet war, hatte ich auch für jetzt schon. Ich denke, ich muss einfach die Zeit absitzen und weitermachen wie bisher, und mir das ganze eben schriftlich zusagen lassen, dass das mit Mitte 2027 umgesetzt wird. Wird alles noch in den nächsten Wochen geklärt.
macht so keinen Sinn, es liegt ja primär an deiner persönlichen Entwicklung. Den Schritt musst du halt gehen, von dem her kann ich mir schwer vorstellen, dass dir das jetzt wer schriftlich garantieren will.

Die Fixierung auf Titel ist schon etwas besonderes bei euch in Österreich :)
 
Wenn halt die Firma bock drauf hat dieses Spiel so zu spielen. Auf die Masse an Hierarchie- und Qualifikationsebenen (und das damit verbundene "rumgeficke" im Unternehmen) musst schon wirklich Lust haben.
 
Ich weiß was du meinst, aber gleichzeitig brauchst du ab ner gewissen Größe auch Struktur und gerade wenn man International einstellt brauchst du (mutmaßlich) Titel. Solange diese Titel mit nem vernünftiger Rollenerwartung beschrieben sind, macht das als Karrierepfad ja auch Sinn.
 
An dem Titel hängt halt die Kohle 😅
Naja, ich denke eher, dass @P4LL3R da auch schon persönlich sehr drauf getrimmt ist.
Das war/ist ja beim Geld nicht anders.
YXZ zum Stichtag ABC soll es sein.

Und es gibt solche Menschen, die auf, ich nenne es mal "Zahlen", Dinger getrimmt sind.

Der Titel selber ist eigentlich Schall und Rauch. Aber das muss man lernen, auch mit Ende 20.
Ich kenn Lead irgendwas, die würde ich nicht mal sorgenfrei mit nem Einkaufszettel zum Edeka schicken und Junior irgendwas, dem würde ich auch meinen nicht vorhandenen Porsche anvertrauen.

Ich bin, wenn mans benennen müsste, auch Senior/Lead Architekt weiß der Kuckuck. Steht nirgends, weiß keiner, die Kohle hängt an was anderem, machen tu ich es trotzdem. Muss man immer selber wissen, wie man damit umgeht. (bei mir steht nicht mal der Studienabschluss in der Signatur, bei anderen würde noch am liebsten noch der Notenspiegel abgebildet sein)

Das Thema Entwicklungsplan ist da was anderes und hat erstmal auch nichts mit einer Stelle an sich zu tun.
Es geht darum, wie man das Projekt "Mitarbeiter" aufbaut, sofern das gewollt ist.
Bei großen Firmen ist das auch unabdingbar, weil es strategisch sinnvoll ist, dafür einen Prozess zu haben.
Denn am Ende stellt die Firme intern/extern ja eine Arbeitsleistung zur Verfügung und da braucht es einen Personalstock, der diese Leistung auch bringen können muss. Dafür braucht es Wissen/Fähigkeiten etc.
Und das muss man entsprechend aufbauen und den Aufbau muss man Steuern. Bringt ja nix, wenn man lauter Projektmanager herangezogen hat, aber keinen mehr hat, der Programmieren kann oder umgekehrt.
In einer 20 Mann Bude bekommt der Chef noch auf die Kette, dass er noch nen Schweißer braucht und Kalle mal nen Schweißerschein machen sollte.


EDIT: Und was den Entwicklungsplan angeht, weiß ich auch nicht so recht, was die "Unterschrift" bringen soll.
Was machst du 2027 mit dem Zettel? Wenns nichts wird, gehst du dann zum Bundesverfassungsgericht und heulst dem die Ohren voll, dass Cheffe nix machen Architekt? Und die verdonnern den dann?

Solche Dinger sind doch keine Möglichkeit die Organisation in Beugehaft zu nehmen.
Du kannst nur sagen, hier das war der Plan und keiner kann mehr sagen, kann er sich nicht erinnern.
Wenn es einen neuen HR-Chef gibt, dann sagt der, was interessiert mich das Geschwätz vom Vorgänger.
Geht nicht, bringst die Leistung nicht, deine Nase gefällt mir nicht und damit ist die Diskussion auch beendet.
Die einzige Konsequenz, die man ziehen kann, dass man von dannen zieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich denke eher, dass @P4LL3R da auch schon persönlich sehr drauf getrimmt ist.
Natürlich ist er das, aber das ist ja auch der Grund warum er mit 30 das schon erreicht hat (ok, diesen Titel jetzt knapp nicht). Offensichtlich steckt er sich Ziele, ich war in dem Alter völlig planlos.
 
Tundor hat schon recht, in vielen Unternehmen, gerade konservativer Zweige hängt das Gehaltsband am Titel oder umgekehrt. Ist bei uns auch so. Aber ist am Ende ja auch egal. War mir schon immer egal was unter meinem Namen im Orgchart steht. Wichtig ist ob der Job Spaß macht und was im Monat dabei rum kommt. Und zu einem Gewissen Teil welcher Berichtslinie man unterstellt ist. Ich hab da nur einen zwischen mir und dem Vorstand, das ist schon ganz angenehm.
 
Naja, ich denke eher, dass @P4LL3R da auch schon persönlich sehr drauf getrimmt ist.
Das war/ist ja beim Geld nicht anders.
YXZ zum Stichtag ABC soll es sein.

Und es gibt solche Menschen, die auf, ich nenne es mal "Zahlen", Dinger getrimmt sind.
In größeren Unternehmen hängt die Gehaltseinstufung aber nunmal von Titeln, Aufgabenbeschreibungen und irgendwie nachweißbarer Expertise ab. Irgendworan muss man es ja fest machen. Und lieber so als total intransparent und in Abhängig davon wie gut man in der Selbstvermarktung oder wie Trinkfest man das letzte Mal mit dem Chef war...
Letztendlich ist en neuer Titel ja auch nur die Formalie in der Personalakte für "du bist jetzt irgendwie schlauer als vorher" oder "dir kann man jetzt mehr zutrauen".

Ich seh es auch wie @Tundor:
Die ganzen Titel sollten halt einfach nur Stellvertretend für bestimmte Erwartungen und Aufgabengebiete sein. Wenn es die nicht gibt, hat das aber erstmal auch nix mit dem Titel zu tun...
 
Natürlich ist er das, aber das ist ja auch der Grund warum er mit 30 das schon erreicht hat (ok, diesen Titel jetzt knapp nicht). Offensichtlich steckt er sich Ziele, ich war in dem Alter völlig planlos.
Zwischen beiden gibt es aber keine Kausalität.
Man kann auch zielstrebig und zielerreichend ohne KPIs sein.
Es gibt Menschen, die sind KPI getrieben und andere sind es nicht. Beide können gleichermaßen zielstrebig sein und das Ziel gleichzeitig erreichen.

Kausal wäre es, wenn man nur KPI driven ans Ziel kommt und das ist nachweislich eben nicht der Fall.

Und dass eine Organisation da auf Titel setzt, weiß ich nur zu gut, ich arbeite in einem (alten) Großkonzern.
Das Ding ist, ob man darauf einen F*ick gibt oder eben nicht.

Bei mir ist das nämlich wie @Gurkengraeber. Ich mache "was ich will", will/kann mich selbst verwirklichen.
Ob nun "Putzfrau" oder "Superdödel vom Dienst" auf der Visitenkarte steht, ist mir da Wumpe, solange der Arbeitsinhalt/-umfeld und das Preisschild dazu passt.
(und andere schauen eben eher auf das, was auf der Visitenkarte steht)
Und die Konsequenz sieht man hier. Den einen beschäftigt der nicht erreichte Titel und den anderen eben nicht.

Oder kurz: Man kann auch ohne Titel Spaß auf Arbeit haben und gutes Geld verdienen. (ja, steile These, ist aber so)
 
Oder kurz: Man kann auch ohne Titel Spaß auf Arbeit haben und gutes Geld verdienen. (ja, steile These, ist aber so)
Mir persönlich sind Titel auch total egal, bei meiner letzten Promotion hab ich glaub 2 Jahre lang meine Signatur nicht aktualisiert bis irgendwann mein Chef meinte ich soll das mal machen :fresse:
Wir sind uns hier glaube ich auch einig, natürlich sollte man sich nicht auf einen Titel versteifen aber in manchen Firmen gibt es die Aufgaben und das Preisschild dazu eben nur mit Titel. Ist ja super wenn das bei euch nicht so ist, in großen Unternehmen ist das aber meistens nicht realistisch umzusetzen. Bei uns gab es das vor 10 Jahren auch nicht wirklich, dann haben sich alle beschwert, dass Beförderungen völlig intransparent und Erwartungshaltungen daran auch nicht klar sind. Dann wurden die Joblevels mit Beschreibung etc.. eingeführt, jetzt haben wir halt Titel. Für mich ändert sich dadurch nichts, ich hab mit nem neuen Titel nicht mehr Spaß, der hängt natürlich an der Aufgabe selber.
 
LoL die haben wir grad im im Haus.

Ist mir nicht klar warum Du dann Loblieder auf China singst.
Ich singe keine Loblieder auf China. Man kann doch wohl noch sagen, dass man in einem beruflichen zweig dort gut klarkommt oder Vorteile hat. Das bedeutet doch nicht automatisch, dass man nicht wüsste oder es einem scheiss egal ist, dass es andere Probleme gibt? Sowas kann man seinem Gegenüber nur unterstellen wenn man sein Gegenüber bzw. die andere Person eben für total naiv hält.

Soll man demnächst immer schreiben: "hey, es ist cool dass wir in X Vorteile Y haben, aber hey, passt auf, ich muss euch jetzt noch einen drei Seiten Aufsatz schreiben der alle anderen negativen Aspekte vor Ort erläutert die aber eigentlich gar nix mit der eigenen Arbeit zutun haben"?

Ich gehe davon aus, dass die meisten Stammleser und -schreiber hier sich dessen ohnehin bewusst sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Geforce3M3
Shenzhen ist kein Vergleichsmaßstab, sondern eher ein (nicht ganz negativ gemeint) Irrenhaus. Dort gelten einfach andere wirtschaftliche Gesetze.
Einfach z.B. Ningbo oder Hefei besuchen. Kleinere Städte. Alles modern. High Tech Fabriken. usw.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Kann den Käse auch nicht nachvollziehen. Natürlich macht China einiges richtig, aber auch sehr viel falsch. Dass in social Media, allen voran Tiktok, das narrativ vorangetrieben wird ist natürlich kein Zufall.
Wann warst du zuletzt dort?
 
Ningbo ist doch einer der grössten Industriehäfen? Is das wirklich viel annders als Shenzen?

Bei diesem Vergleich der Städte sollte man fairerweise nicht vergessen, dass sie allsamt komplett oder grösstteiös geplant in den letzten 2 jahrzehnten aus dem boden gestampft worden sind. Das mit pber jahrhundert gewachsenen Städten zu vergleichen ist nicht so ganz fair.

Zudem weiss ich nicht, ob ich die bürokratischen mittel und wege in europa gut heissen wollen würde, die china da ansetzt, um solche projekte „durchzuprügeln“. Wenn ich seh wie diese brücke grad eingestürzt ist. Oder dieser massive hochhausbrand vor kurzem…
 
Wann warst du zuletzt dort?
Noch nie, disqualifiziert mich das jetzt dazu was zu sagen?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wenn ich seh wie diese brücke grad eingestürzt ist. Oder dieser massive hochhausbrand vor kurzem…
Nur eins der vielen Beispiele wo es große Probleme gibt. Wird natürlich wenig drüber gesprochen weil es dort echte Zensur gibt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Das neue Modell soll nun die alten Fehler vermeiden. So müssen Anbieter in Zukunft ein Standardprodukt anbieten, das besonders einfach gestaltet und bei dem die Kosten auf 1,5% gedeckelt sein sollen.
Also knapp zehnfache ETF Kosten die sich die Branche einstecken darf. Super Sache :rolleyes2:
 
Es sind ja nicht unbedingt die Dinge die nicht klappen. Eingestürzte Brücken und Brände gibt es auch woanders. Aber gerade die Dinge, die Klappen sind oft fragwürdig. Weil ohne Rücksicht auf Verluste gebaut und entwickelt wird.
 
Also knapp zehnfache ETF Kosten die sich die Branche einstecken darf. Super Sache
Da gehts um die Gesamtkosten denk ich. Nicht nur die ETF kosten. Glaub mir, 1,5% sind da ein riesenfortschritt. Und ich finds durchaus okay, dass es mehr kostet. Wer sich nicht selbst kümmern will, der zahlt halt mehr als wenn er selber direkt in den ETF zahlt. Wenn für dich jemand kocht, kostet es ja auch mehr als wenn dus selber machst.
 
Dass ein gemanagtes Produkt mehr kostet ist doch völlig in Ordnung. Was ich daran kritisierenswert finde ist, wenn man gezwungen wird ein gemanagtes Produkt zu nutzen und wieder extra Kosten die von der Altersvorsorge abgehen entstehen. Aber ich baue mal auf die Neobroker, die hier sicher auch mitmischen werden.
 
na ja, wie willst du das ohne ein gemanagtes Produkt machen? wenn dus komplett selber verwaltet, kann niemand kontrollieren, was mit dem Geld passiert. Einen "Gatekeeper" brauchst du schon. Vll sind sie so intelligent und die 1,5% sind die Höchstgrenze, darunter kann jeder anbbieten was er will und dann entscheidet der Markt.
 
Ich vermute mal die 1,5% sind effektiv Kosten. Dann hast du idR. in den Anfangsjahren ~30% Kosten auf dein Beitrag und danach wirds etwas weniger.
Aber ich lass mich überraschen.
 
Natürlich, das kann aber trotzdem ein automatisiertes Produkt sein, da muss keiner was "managen". Ne Black-Out Period einzubauen ist jetzt nicht gerade Rocket Science, das hat jeder Broker der ESOPs verwaltet eh schon.
 
Naja, ich denke, die 1,5% sind ein Zugeständnis an die Versicherungslobby.
Die nagen sonst am Hungertuch.
Ob das wirklich dann total 1,5% sein dürfen oder jährlich, müsste man sehen.

Ich denke, dass die Versicherungen ihren alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen werden. (und da sehe ich tatsächlich diese gestaffelten Kosten)
Ich denke aber auch, dass der Markt mit ETFs breiter aufgebaut sein wird und dann reine Finanzinstitute (die eben was anderes wie Versicherungen sind) da nochmal etwas andere Optionen haben werden.
Es entsteht also so ne Art Wettbewerb zwischen Versicherungen und Finanzbuden (wobei das ja manchmal verschwimmt). Und Neobroker haben da eben andere Gestehungskosten also so ne Bumsbude wie die Hamburg Mannheimer. Das dürfte also spannend sein.
Frech sind am Ende halt die 0,5% Rendite. (1,5% jährliche Kosten vs. 2% Inflation)
Da muss man also echt hoffen, dass der ETF, wenn auch minimal, >Inflation bringt, was also das Risiko erhöht. (muss ja kein 15% ETF sein)

Spannend wäre, ob man bei Kindern direkt ab dem Kreißsaal nen RentenETF aufbauen kann. (der dann auch entsprechend geschützt ist)
 
Ich versuch das mal darzustellen, wie sich die Effektivkosten auswirken in so einem Vertrag:

Annahme: 200 € Beitrag monatlich für die nächsten 40 Jahre bei 1,5% Effektivkostenquote

Eingezahlte Beiträge: 200 × 12 × 40 = 96.000 €
Bei angenommenen 5% Entwicklung: 306.357 € = theoretischer Bruttowert (Bruttobeitragssumme)
Nach Abzug der 1,5% Kosten = 3,5% Entwicklung = 218.864 € (real erreichbares Kapital bei 1,50 % Effektivkosten p. a.)
Kosten insgesamt über 40 Jahre = 306.357 € – 218.864 € = 87.493 €
 
Eben, den meisten ist gar nicht klar was 1,5% kosten p.a. eigentlich bedeuten.
 
*hust* 40 Jahre bist zur Rene *hust* :fresse:

@Tundor
Aber irgendwie müssen die Aktionäre ja an das Geld der anderen Aktionäre kommen.
Was ist für dich realistischer als -Beispielrechnung- ?

20 Jahre?

nach 20 Jahren (Eingezahlt) 48.000 €, Kapital bei 5,00 % (brutto) 82.306 €, Kapital bei 3,50 % (nach Kosten) 71.064 €, Rückstand durch Kosten –11.242 €

Ps: was man schön an der Gegenüberstellung sieht, umso länger so ein Vertrag läuft, desto höher ist der Kostenanteil auf deine gezahlten Beiträge.

Das ist der eigentliche beschiss in meinen Augen. Schließlich sind das Altersvorsorge Produkte die möglichst so früh wie möglich angegangen werden sollten. Genau dann rentieren sie sich aber am wenigsten
 
Naja, was heißt beschiss?
Private Altervorsorge (klassische Produkte) hat schon immer so funktioniert. Egal ob nun Lebensversicherung, Riester oder weiß der Geier.
Es wird halt nur bedingt transparent gemacht bzw. so transparent, dass das auch nen Normalo versteht.
Und so ist es, dass die Versicherungen damit ihren Reibach machen, bzw. damit ihren sinnlosen? Mitarbeiterstamm füttern. (inkl. den "interessanten" Vergütungsmodellen)

Ich hoffe, dass da genug, gute nonVersicherungsprodukte kommen. (wo dann entsprechend weniger Kosten entstehen)

Und dass die Kosten relativ steigen, ist auch klar, denn auch da greift der Zinseszinseffekt.

EDIT:
@def Kannst das ja gerne nochmal für 30 + 50/60 Jahre machen und dann in dem Post oben konsolidieren.
Dann hat man mit 40 Jahre Berufseinsteiger, bzw. dann "Spät"einsteiger und auch Jungeinsteiger, inkl. ab Kreißsaal.
 
Private Altervorsorge (klassische Produkte) hat schon immer so funktioniert. Egal ob nun Lebensversicherung, Riester oder weiß der Geier.
Ist mir schon klar. Ich komm aus der Branche.

Mir geht's nur darum, dass branchenfremde verstehen was die Effektivkosten bedeuten, vor allem verglichen mit eigenem Depot und besparung.

Denn das Produkt (dahinter) ist nichts anderes.

Und die Rentenmöglichkeit ist auch stand heute komplett sinnlos, da du mit den aktuell hinterlegten Sterbetafeln ca 28 Jahren leben müsstest, um das Kapital raus zu bekommen.

Inflation ist da nicht Mals bei berücksichtigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Rentenmöglichkeit ist auch stand heute komplett sinnlos, da du mit den aktuell hinterlegten Sterbetafeln ca 28 Jahren müsstest, um das Kapital raus zu bekommen.
Wie meinst du das?
Wenn man von 1,5% jährlichen, laufenden "Depot"kosten ausgeht, 5% Rendite hat und 2% Inflation, hat man effektiv 5% Gewinn - 3,5% Kosten = 1,5% effektiven Gewinn. Das Geld wird also jährlich inflationsbereinigt 1,5% mehr.

Mal davon ab, dass die 1,5% frech sind.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh