[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

:kotz:

Wem's gefällt.

Mit fehlt da nur irgendwie die hier erwähnte "technische Tiefe" bei all diesem aufgelistetem Organisationskram.
 
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Finde das schon respektabel das man so dedicated sein kann, aber wenn das die Norm für Gehälter >100k ist dann muss ich leider verzichten.

Ist deine Frau ähnlich stark beruflich involviert? Könnte mir vorstellen, dass viele Partner dann irgendwann die Sinnfrage stellen wenn man unter der Woche kaum was miteinander zu tun hat.
 
@drunkenmaster Jobs für 100k findest du sicher in nem normalen 40h Rahmen, ich arbeite auch nicht mehr. Aber für den Job den er beschreibt liegt das Gehalt sicher eher bei 200 aufwärts. Drunter würde ich mir das nicht antun, mal abgesehen, dass das mit meinem Lebensmodell eh nicht vereinbar ist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mit fehlt da nur irgendwie die hier erwähnte "technische Tiefe"
Er hat ja auch nicht beschrieben was er genau macht sondern wie er seinen Tag strukturiert.
 
Hier wurden ja noch keine Zahlen genannt, ich meinte damit auch nicht 100 001€ sondern schon noch einiges mehr. 100k sollte ich hier auf lange Sicht auch schaffen.

Für mich wäre der Tagesablauf wie beschrieben jedenfalls nix, so hat man ja gar keine Zeit das viele Geld überhaupt zu genießen.
 
Er hat ja auch nicht beschrieben was er genau macht sondern wie er seinen Tag strukturiert.
Ja, richtig ... aber auch die dargestellte Tagesstruktur liest sich einfach zu orga-lastig. Deswegen die Anmerkung.
 
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Mit fehlt da nur irgendwie die hier erwähnte "technische Tiefe" bei all diesem aufgelistetem Organisationskram.
? Ich habe geschrieben, dass ich bspw. "Folien bauen"
Auf den Folien findest du dann: Referenzarchitekturen; Migrationspläne; Entscheidungsmatrizen, Analyseergebnisse, Fehlerberichte, Custom Code Reviews...das ist durchaus auch ein technischer Deepdive
 
Respekt und Glückwunsch wenn es dich erfüllt.

Für mich wäre das der pure Alptraum und die hätten gar nicht so viel Schmerzensgeld um mich dafür zu überzeugen 😅
 
Ich glaube die Arbeitszeit darf man insbesondere in dem Feld nicht unbedingt mit Lastzeit gleichsetzen. Wer in der Produktion, Lager...etc. körperlich durcharbeitet steht dabei permanent unter Anspannung.

Ich hatte in einer alten Firma über etwa anderthalb Jahre den Ablauf, dass ich kurz nach halb sieben aus dem Haus bin, meine Frau zur Bahn gebracht habe, um kurz nach sieben im Office war und dann um 17:30-18 Uhr das gleiche Spiel umgekehrt. Der Job war durchaus fordernd und anspruchsvoll, allerdings auch mit einem sehr klaren Rahmen in dem ich mich entfalten konnte und am Tagesende einfach abschalten. Jetzt verdiene ich brutto gut und gerne das doppelte (rein absolut, ohne Inflationsausgleich rechen etc...) und in der Firma herrscht jeden Monat ein noch größeres Chaos. Ich kann ernsthaft nicht sagen, wann ich das letzte mal etwas wirklich nachhaltig produktives getan habe; soll heißen, dass es nicht innerhalb von wenigen Tagen/Wochen aus unternehmenspolitischen Gründen nach unternehmenspolitischen Gründen entschieden wurde. Bei der Menge an Fake-Work und völlig unklaren Zielen finde ich es schlimmer und vor allem Anstrengender, die 8 Stunden im Homeoffice irgendwie herum zu bekommen; Compliance sägt auch jede Eigeninitiative ab - "Keine Arbeit ohne Auftrag".

Es ist wahrscheinlich wie so oft: Die Frage nach "was motiviert einen" und "was tut man gerne". Und solange die Arbeit als angenehm und erfüllend wahrgenommen wird, mit dem entsprechenden flow ist das alles top.
 
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Der arme Hund! Der muss ja 3 Mal am Tag spazieren :fresse:
 
D.h. von 08:30 - 17/18:00 Uhr gehen schon mal 9 bis 10h drauf.
Also ich komme da auf max. 8,75-9hh raus. Seit wann ist ne Runde mitm Hund Arbeitszeit?
Und ganz ehrlich, abgesehen von abends das nach 21 Uhr sieht wirklich jeder Arbeitstag mehr oder minder so aus. Der eine macht halt mittag, der andere geht mitm Hund. Nur wird Mittag nicht als Arbeitszeit gerechnet. Wenn du also da noch deine sagen wir 1:45h draufrechnest (was eher großzügig ist, hast du am Tag 10-10:30h Arbeitszeit. ISt respektabel. keine Frage. ISt aber auch bei 6 Tagen in der Woche ne andere Range als von dir zunächst angegeben. Bei allem Respekt, das wirkt in der Rechnung genauso wie das quasi immer von den 60-80H "Arbeitenden" dann skizziert wird. Es werden Dinge reingerechnet, die schlicht keine Arbeitszeit sind. Da werden (jetzt nicht in Bezug auf dich) Mittagessen mit Geschäftspartner als Arbeitszeit gerechnet, Die Joggingrunde zum Mittag ebenso (weil das ja nötig ist um sich zu fokusieren!), der Weg zur Arbeit sowieso etc. pp.

Wer wirklich viel arbeitet, kommt auf 55-66h in der Woche bei 6 Tagen. Alles andere ist schöngerechnet oder nur über sehr kurze Zeiträume umsetzbar. Und selbst da braucht man selbst als Single fast jemanden, der einem im Haushalt hilft. 66h entspricht 6 Tage a 11h sprich morgens 8 bis abends 19 (wenns mans nicht splittet), ohne Pause, ohne Weg zur/von der Arbeit selbstverständlich.

PS: Eine wirklich 60h Woche sieht eher so aus: 9to5 Job von 8 bis 16:30 (halbe Stunde Mittag, es wird minuten genau gestochen). Dann 3 Tage unter der Woche von 17:00-22:00 Uhr Nebenjob, ebenfalls gestochen. Eine Schicht Samstag oder Sonntag ebenfalls 5 Stunden. Alles was man zum leben braucht und erledigen muss, passiert entweder in den 2 Tagen ohne Nebenjob oder Samstag wenn die 4 Schicht am Sonntag ist.
Das sind 60h Stunden Wochen. Und die schlauchen.
 
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du hast meinen Post missverstanden oder die relevante Stelle überlesen:
Ich habe geschrieben, dass ich zu 95% die Mittagspause komplett skippe - da arbeite ich einfach von morgens bis abends durch.
Deine Argumentation bezieht sich auf die von mir beschriebenen 5%, in denen ich mal esse oder mit dem Hund gehe.

Ich wollte mit der Diskussion auch keine Grundsatzdebatte oder Schwanzvergleich starten. Jmd fragte, wie so eine 60h Woche aussieht -> ich habe meinen klassischen Alltag geschildert und die Ausnahmen hervorgehoben....nix weiter

Es wurde auch schon erwähnt, dass man die Branche und insbesondere mentale vs. physische Arbeit unterschieden muss. Mich persönlich würden 8h am Tag stehen schon schlauchen - geschweigeden schwere, körperliche Arbeit lange packen. Ich würde das allerdings auch nie im Vergleich zu meinem Bürojob heranziehen...allein weil du in der IT oft Vertrauensarbeitszeit hast. Da "sticht" kein Mensch...das lässt sich maximal mit Time&Material Faktura vergleichen, aber wie gesagt: Äpfel und Birnen
 
Am WE gibt es in Ausnahmefällen und situativ bei mir oft einen Arbeitsblock: bspw. wenn irgendwas abgeschlossen werden muss, nehm ich mir 2-4h Zeit; ansonsten ist WE/Feiertage arbeitsfrei.

Bei wichtigen Vorgängen/Eskalation gibts einfach 17/18 Uhr keinen regulären Feierabend - da müssen Dinge abgeschlossen werden und es kann auch mal bis 22 Uhr durchgehend gehen. Da trennen sich alle Akteure in einem Call vllt für 30min um eine Pizza zu essen und sind dann wieder zurück. Das ist aber eher die Ausnahme
Das ist dann halt klassische Führungskraft, Ideengeber/Stabsstelle oder Organisator - die sitzen bei uns auch in Eskalationsmeetings und moderiern maximal - wenn das bis 22 Uhr durchgeht, ist das bei den tatsächlich Handelnden (wo dann Fehler auch wirklich durchschlagen können, Papier und Folien und Konzepte sind zwar anspruchsvoll, aber geduldig...) aber so, dass penibel auf 10h geachtet wird und i.d.R. rotieren die Leute dann auch... (von dem, der halt tagsüber da war in den, der Rufbereitschaft hat). Normal könntest Du vmtl - wenn du wolltest - auch ohne den Abendblock rausgehen, wärst aber dann mglw. nicht in der Rolle, wo du jetzt bist.

Ja, richtig ... aber auch die dargestellte Tagesstruktur liest sich einfach zu orga-lastig. Deswegen die Anmerkung.
Orga ist ja u.U. auch technisch nicht so unanspruchsvoll, wenn man Ergebnisse erreichen will. Vmtl. ist da aber auch viel Bullshit-Anteil dabei, das ist aber in jedem Konzern so :fresse:
? Ich habe geschrieben, dass ich bspw. "Folien bauen"
Auf den Folien findest du dann: Referenzarchitekturen; Migrationspläne; Entscheidungsmatrizen, Analyseergebnisse, Fehlerberichte, Custom Code Reviews...das ist durchaus auch ein technischer Deepdive
Klar, aber bis auf das Krisen managen (wo das ja auch alles nur Dinge sammelt und ordnet) sehe ich da kaum Dinge, bei denen man nicht auch mal 5min den Hund streicheln kann (und vmtl. tust du das auch...) - das ist halt jetzt zusammen damit, dass man bei dem Ablauf max auf 60h kommt doch eine körperlich deutlich entspanntere Arbeit, als 60h pro Zeiteinheit messbare Ergebnisse zu produzieren.
 
ein Kollege im Büro (höherer Posten) hat auch immer "Mittags" durchgearbeitet gehabt und nebenbei gegessen.
Irgendwann dann Burnout gehabt und über 6 Monate ausgefallen.
Der Körper macht ne Zeitlang alles mit aber mit steigendem Alter revanchiert er sich dann auch mal gerne.
 
@Vantim ich hab da was misverstanden? Du sagtest 8:30 am rechner, kein mittag, 30-45 min mitm Hund und 18 feierabend normal. Das sind max. 9h.
 
Hui, ihr nehmt es aber genau...
@Mustis: genau - lass mich 8:30 anfangen und 18 Uhr feierabend machen -> das sind 9.5h
die beschriebenen 30-45min Gassi betrafen den Block, dass ich mal ausnahmsweise Mittagspause dafür nutze.

Wie gesagt: ich wollte keine minutengenaue Rechnung aufstellen - vor allem keine Diskussion darüber.
Ich wollte auch keine Diskussion über überhöhte Managementgehälter; den Wertschöpfungsgehalt verschiedener Tätigkeiten oder den Vergleich: Büro vs. Körperliche Arbeit lostreten.

Ich hab lediglich eine für mich, tolle Nachricht geteilt, die thematisch zum Thread passt. Einige Rückfragen habe ich sehr konkret beantwortet, weil es mir Spaß bereitete oder ich die Info problemlos teilen kann/mag.
That's it -> nicht mehr.
 
Alles gut. Aber man sollte diese hohen arbeitszeiten auch mal wirklich reflektieren. Sehr viele, die von sich die Arbeitszeiten behaupten, arbeiten realistisch gesehen merklich weniger.
 
Mal eine Frage in die Runde: was verdienen sogenannte "data scientists" oder "data analyist" in euren Unternehmen ca. brutto jährlich? Ich sehe in letzter Zeit hin und wieder Leute bei uns die ihren Doktor in Neurowissenschaften gemacht haben (Bereich Neuroimaging, also Datenanalyse) und dann direkt in die freie Wirtschaft gehen. Sie werden dann als data analyist (oder ähnliche Titel) in großen Unternehmen eingestellt (also in völlig fachfremden Bereichen) und sie gehen dorthin weil sie dort mehr verdienen als in der Forschung, also in völlig fachfremden

Aber wieviel verdient man da so wirklich? Als Einsteiger, oder auch mit ca. 5 Jahren Berufserfahrung? Jemand eventuell konkrete Zahlen parat von Leuten aus dem eigenen Unternehmen?
Im Einstieg je nachdem wie man sich verkauft sicher stark unterschiedlich. Kommt auch auf das Unternehmen an. Mit nem Doktor-Titel bist Du dann aber überqualifiziert. Der Job ist ähnlich wie der eines Controllers, BI-Analyst oder eben auch Data Analyst. Alles sehr ähnlich. Je nach unternehmen 60-80k, als Teamleitung mit 1-3 Mitarbeiter vielleicht 90-100k.
Mit 'nem Doktor-Titel würde ich was anderes machen (nur meine persönliche Meinung, wenn man so eine Tätigkeit liebt, why not).

Gibt sicher auch spezielle Jobs, wo man da mehr verdienen kann. Dann aber schon in einer Branche wie Chemie. Oder wirklich in der High-Tech Entwicklung bei nem großen Pharma-Laden.
 
Alles gut. Aber man sollte diese hohen arbeitszeiten auch mal wirklich reflektieren. Sehr viele, die von sich die Arbeitszeiten behaupten, arbeiten realistisch gesehen merklich weniger.
Da ist wohl was dran. Im alten Job bin ich eigentlich auch nicht für die Arbeit bezahlt worden. Da bin ich von 10-12h/Tag 4-10h im Auto gesessen.
 
Alles gut. Aber man sollte diese hohen arbeitszeiten auch mal wirklich reflektieren. Sehr viele, die von sich die Arbeitszeiten behaupten, arbeiten realistisch gesehen merklich weniger.

Wenn ich sehe was einige „Bekannte“ im HomeOffice alles so nebenbei schaffen zu Hause dann bin ich immer noch der Meinung, dass Homeoffice nicht als volle Arbeitszeit gilt. Nur meine Meinung.

Was ist eigentlich deepdive? :fresse:

Ich habe momentan Arbeit vor Ort 30h und zu Hause vielleicht noch 3h wöchentlich oben drauf. Reicht mir völlig. Nach 5h nonstop Sprechstunde bin ich nicht mehr effektiv genug. Nach Abrechnung der ersten Jahreshälfte werde ich wohl Ende des Jahres wieder 20% mehr Steuern zahlen müssen.
 
Naja, dank MS Teams siehst Du ja sofort ob jemand nur auf Klo oder länger weg ist. Nach 5min Abwesenheit springt die Farbe auf Gelb/"abwesend". In vielen Fällen hat sich das ins negative gewandelt. Immerhin hat man keine Anfahrtzeiten -was sicher schon ein Pluspunkt ist.

Nur in Außendiensttätigkeiten hat man noch gewisse Frei-/Spielräume. Da weiß niemand ob man gerade am Laptop ist oder nicht -niemand erwartet, dass man mit MS Teams eingelockt ist.
Aber auch da wird überall angezogen. CRM-Systeme halten die Mitarbeiter beschäftigt und machen sie transparent sowie ersetzbar.
 
Naja, dank MS Teams siehst Du ja sofort ob jemand nur auf Klo oder länger weg ist. Nach 5min Abwesenheit springt die Farbe auf Gelb/"abwesend". In vielen Fällen hat sich das ins negative gewandelt. Immerhin hat man keine Anfahrtzeiten -was sicher schon ein Pluspunkt ist.

Nur in Außendiensttätigkeiten hat man noch gewisse Frei-/Spielräume. Da weiß niemand ob man gerade am Laptop ist oder nicht -niemand erwartet, dass man mit MS Teams eingelockt ist.
Aber auch da wird überall angezogen. CRM-Systeme halten die Mitarbeiter beschäftigt und machen sie transparent sowie ersetzbar.
Blöd nur, dass die Anzeige maximal unzuverlässig ist. Bei mir steht sie zb dauerhaft auf Offline und wenn ich meine Ruhe will/brauche, Stelle ich auf rot um. Daran abzuleiten, wer etwas tut (oder nicht) wäre sehr dumm.

Ansonsten muss ich aber auch sagen, dass man schon merkt, dass sich durch HomeOffice etwas geändert hat. Bei einigen auch durchaus qualitativ
 
Im Einstieg je nachdem wie man sich verkauft sicher stark unterschiedlich. Kommt auch auf das Unternehmen an. Mit nem Doktor-Titel bist Du dann aber überqualifiziert. Der Job ist ähnlich wie der eines Controllers, BI-Analyst oder eben auch Data Analyst. Alles sehr ähnlich. Je nach unternehmen 60-80k, als Teamleitung mit 1-3 Mitarbeiter vielleicht 90-100k.
Mit 'nem Doktor-Titel würde ich was anderes machen (nur meine persönliche Meinung, wenn man so eine Tätigkeit liebt, why not).

Gibt sicher auch spezielle Jobs, wo man da mehr verdienen kann. Dann aber schon in einer Branche wie Chemie. Oder wirklich in der High-Tech Entwicklung bei nem großen Pharma-Laden.
Ich habe von zwei Leuten die das gemacht haben auch gehört, dass die Arbeit relativ langweilig sei, aber die Bezahlung ist wohl weit besser. Was die genau verdienen habe ich nicht gefragt, kannte die nicht so gut und wollte das nicht so direkt fragen.

Wenn man die Wahl hat für ca. 58.000€ als Postdoc (und um das Geld zu bekommen muss man erstmal um ne Finanzierung kämpfen) oder direkt 75.000€ oder noch mehr in einem normalen Job überlegen einige wohl nicht lange...
 
Bei Steuerklasse 1 ist die Überlegung etwa 3000€ netto vs 3800 netto. Wenn Du gerade eine Immobilie abzahlst oder sonst noch Pläne hast, lohnt sich das. Falls Du aber in Trockenen Tüchern bist, würde ich das genau abwägen.

Oder sagen wir mal so. Du verlässt eine sichere Szone. Das neue kann toll sein oder auch Katastrophe. Ich würde mir genau die Zielsetzung überlegen. Wenn Du mehr Geld brauchst, dann defintiv ja. Aber mach Dir einen Plan und recherchiere, wo Du das meiste Gehalt rauskriegst. Dann würde ich möglichst hoch pokern und eine gute Stelle raussuchen. Unter 85-100K damit sich das lohnt. Wie gesagt Branche macht viel aus -schau mal nach Chemie oder Pharma. Oder Chemie mit Pharma Schwerpunkt. Chemie zahlt am besten, was ich so erleben durfte von Freunden. Sachbearbeiter im Vertrieb (aber kein lockerer Job) 80K+ und Außendienst 180K OTE. Dann werden die Data Scientists auch gut bezahlen. Ansonsten ist 75K schon realistisch bei normalen Firmen.

Wenn bei Dir Geld nicht das Thema ist und Du einfach neugierig bist, überlege es Dir gut. Diese vergleiche wer was verdient machen nur unglücklich. Das größte Glück ist Freiheit und Selbstbestimmung -auch der größte Luxus. Man kann auch mit einem sparsamen Lebenstil ein freiheitliches und erfüllendes Leben aufbauen. ...Natürlich nicht München City usw... Aber wie gesagt, wenn Geld alleine die Wechselmotivation ist, dann muss das nicht immer gut werden. Aber wenn Du noch jung bist und viel Energie hast, kannst Du natürlich mal Deine Erfahrungen machen.

Meine schönste Zeit war auch nicht da wo ich am besten verdient habe. Sondern da wo ich mir die meisten Freiheiten und Freizeiten rausarbeiten konnte. Leider geht es nicht ohne Geld und man muss sich heute auch eine Strategie für den Lebensabend machen. Gesundheit sollte ein Teil der Strategie sein.
 
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