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Was ich meinte ist :
Zum Lernen brauchts keine Uni, dafür braucht es Zeit und Interesse. Ob es dann Bücher, Vorlesungen, Youtube, berufliche Fortbildungen, Try and Error/ Empirik oder eine Kombination aus allem ist, ist erstmal egal.
Und daraus kommt dann meine Frage nach dem Ziel. Weil lernen Selbst geht immer.
Im Studium hat man halt nen roten Faden. Natürlich kann man sich das auch selber aneignen aber wenn man das strukturiert machen will und sich dafür auch viel Zeit nimmt ist es ja nur sinnvoll letztendlich auch die Bestätigung (also z.B. den B.Sc) mitzunehmen. Ich will irgendwann auch noch einen MBA machen, da ich selber ja nichtmal nen B.Sc. habe und doch mal gerne noch einen Wisch hätte. Das ist mir aber aktuell zu stressig, ich denke das gehe ich so mit Anfang 40 an wenn man Kind etwas größer ist.
Der Trick beim Studium ist, dass man Sachen macht, die nicht unbedingt im eigenen Fokus liegen, aber dennoch im Rahmen des Fachbereiches liegen. Damit erreicht man einen etwas allgemeineren/breiteren Grad an Wissen, als es mit einem fokussierten Weg ist.
Dafür ist der fokussierte Weg eines Selbststudium eben auch wenig allgemein. Wenn man das richtig anstellt, ist aber der Wissensaufbau im Selbststudium tiefer.
@Zaudi
Man kann auch in Teilzeit studieren. Das ist nicht wirklich schnell und hat, gerade bei einem 35/40h Job oder auch Kind, auch viel Stress und Eigenverantwortung.
Das heißt, man kann bei vollem Gehalt auch ein Studium absolvieren. Das kommt aber auch den Job an und wieviel Freizeit man sich besorgen kann. (man ist ja dann z.B. 1 oder 2 (Halb)Tage ja nicht auf Arbeit/Job.
Abendstudium/Wochenendstudium gibt es natürlich auch noch, aber eben nur bei speziellen Hochschulen.
Hat jemand von euch davon schon mal gehört?
Klingt für mich so ein bisschen nach "Headhunter suchen Bewerber, schicken die 3 Monate auf Fortbildung bei Microsoft und vermitteln die dann weiter an Unternehmen." Oder seh ich das falsch?
Das ist ganz eklige Telefonaquirierung und vor Ort bei Tagungen/ Messen den Leuten etwas aufschwatzen.
Hab das mal für 6 Monate gemacht, rate davon nur ab. "Grundgehalt" deckt nichts gross ab, sodass du gezwungen bist abschlüsse zu erbringen. Ist zudem ein Sub sub sub Unternehmen mit dem MS selbst nichts zutun hat.
Man kann auch in Teilzeit studieren. Das ist nicht wirklich schnell und hat, gerade bei einem 35/40h Job oder auch Kind, auch viel Stress und Eigenverantwortung.
Das heißt, man kann bei vollem Gehalt auch ein Studium absolvieren. Das kommt aber auch den Job an und wieviel Freizeit man sich besorgen kann. (man ist ja dann z.B. 1 oder 2 (Halb)Tage ja nicht auf Arbeit/Job.
Abendstudium/Wochenendstudium gibt es natürlich auch noch, aber eben nur bei speziellen Hochschulen.
genau das wollte ich angehen und hatte mir schon einiges dazu angehört.
Letztendlich aber für mich nicht schaffbar neben dem Beruf. Dazu bin ich schon zu sehr ausgelastet.
genau das wollte ich angehen und hatte mir schon einiges dazu angehört.
Letztendlich aber für mich nicht schaffbar neben dem Beruf. Dazu bin ich schon zu sehr ausgelastet.
Wenn man sich weiterbilden möchte ohne beruflichen Nutzen daraus zu ziehen ist ein Studium nicht notwendig.
Ist in der heutigen Zeit doch eh nur noch Druckbetankung. Da gibts mit Youtube / Udemy und co genug günstige und gute Anbieter.
Der Trick beim Studium ist, dass man Sachen macht, die nicht unbedingt im eigenen Fokus liegen, aber dennoch im Rahmen des Fachbereiches liegen. Damit erreicht man einen etwas allgemeineren/breiter Grad an Wissen als es mit einem fokussierten Weg ist.
Ich gerade zwei Optionen, Studium oder Fachaus,-weiterbildung zum sektoralen Heilpraktiker (gibt es in vielen med. Fachberufen, Podologie, Physiotherapie etc.).
Ich könnte für meinen Beruf den Bachelor und Master of Science machen, kostet an der Feruniversität bis 30k, acht Kurse mit Anwesenheit in Berlin und 11 Prüfungstagen in München.
fundierte heilkundliche Kompetenzen,
unter wissenschaftlichen Aspekten,
eindeutigen juristischen Bedingungen für eine optimale Versorgung ihrer Patienten zu sorgen, um so das Profil zu definieren, zu schärfen und zu etablieren.
Im Prinzip nur eine Urkunde die besagt dass ich dann besser interdizipliär zu kommunizieren sowie Studien effektiver auswerten und bewerten kann.
Was im Prinzip jedes Studium mit sich bringt und erfordert, akademisches erarbeiten und auswerten.
Mehr Geld erhalte ich dadurch nicht und kann es nur unter besten Voraussetzungen bei grossen privaten Trägern verlangen, diese haben und werden derartige Stellen jedoch nicht in dem Berufszweig einführen.
Da bringt die Ausbildung zum sektoralen Heilpraktiker mehr Vorteile, denn damit darf ich in meinem Berufsfeld diagnostizieren und attestieren, sowie rezeptieren.
Kostet zwischen 700 und mehreren Tausend Euro, minimum 5 Tage und 70 Stunden oder über mehrere Tage auf 5 bis 9 Monate verteilt.
Ist aufs Bundesland begrenzt, mit Sonderregelung auch übergreifend bei z.B. Pendlern zwischen NS, HH, SH-H.
Was echt gut ist, da ich zu 99% Patienten mit med. Hintergrund habe, welche jedoch nur als kosmetische eingestuft werden ( Umsatzsteuer 19%), da der Gesetzgeber sehr restriktiv bei der Definition von Krankheit und Bedürftigkeit ist.
Wenn also von 1000 Patienten die Hälfte via Heilmittelverordnung als med. Fachleistung (umsatzsteuerbefreit) anfällt und jede Behandlung bringt 50 Euro, dazu die andere Hälfte von mir diagnostiziert und rezeptiert (umsatzsteuerfrei anstatt 19%).
Das sind am Abend bei 5 Patienten und 19% jeweils die entfallen ganze 39,90 Euro mehr in der Kasse und die Ausbildung hätte sich nach einem Jahr bereits amortisiert.
An Tagen mit 10 oder 15 Patienten wären ds bereits 80 bzw. 120 Euro, quasi eine kostenlose Überstunde ohne Mehrarbeit.
Abgesehen davon bedingt eine Versorgung mit Heilmittelverordnungen die direkte Zusammenarbeit und Abhängigkeit von und mit den Krankenkassenverbänden.
Was immer weniger wollen da zuviel Arbeit, Vorgaben, Regression etc.
Ja es musste eine grössere Wage her, gut das der Spiegel tief hängt und ich gut bestückt bin, sonst würde ich da auch nichtsmehr sehen.
Scherz.
Sind aber schon von Jahrzehnten auf 80 bis 85 Kg bei 184 Cm nun 107, 20 Kg in 3 Jahren.
Ursache Immobilität, falsche Ernährung, Muskelverlust und aufgehört zu rauchen auch vor 3 Jahren).
Also das beste bei mir im Master war der ganze Kontext: Vollzeitstudent, entspannte Zeit, viele interessante Themen abseits der Uni gesehen, vor allem über die Werkstudententätigkeit viele interessante Kontakte und Einblicke bekommen.
Das eigentliche Studium als Informationsquelle war sekundär. Den Abschluss M.Sc. hab ich gern mitgenommen.
Der "Titel" ist nett, insbesondere für Stellen die ein wissenschaftliches Hochschulstudium voraussetzen. Nochmal würde ich es aber nicht machen.
Ich habe effektiv nicht viel neues gelernt (vll. auch weil das Bachelorstudium echt gut war) und habe häufig mit dem Gedanken gespielt, das Masterstudium abzubrechen. Bin zum Glück der Typ der Dinge durchzieht.
Deine Erfahrung habe ich von viele bestätigt bekommen und waren meist Hochschularbeitende oder nur der weg zum Doktorgrad um in Wissenschaft und Universitätskosmos Fuss zu fassen.
Oder speziell mit Inhalt um wie beim Meister eine leitende und oder ausbildungen Tätigkeit auszuführen also Richtung Führungskraft.
Hier mal mein Abriss, vielleicht hilfts dem ein oder anderen...
[entfernt...]
PS: Was ich dazu auch klar sagen muss ist, dass ich sehr viel Glück hatte mit meinen Chefs die mich gefördert/unterstützt haben, auch wenn ich mal scheiße gebaut hab...
PS: Was ich dazu auch klar sagen muss, ist dass ich sehr viel Glück hatte mit meinen Chefs die mich gefördert/unterstützt haben, auch wenn ich mal scheiße gebaut hab...
Vor allem bleibt in unserer Generation ab Ende 70 bis Ende 80 keiner bei dem Beruf mit dem er/ sie begonnen haben.
Fast alle meiner Freunde haben bis zum 35. Lebensjahr bereits 2 Ausbildungen oder Studium+ Ausbildung und 3 bis 5 Arbeitgeber hinter sich.
Interessanterweise sind die meisten vom Studium ins Handwerk und davon haben 50% Studium und Handwerk direkt verbinden können.
Z.B. Statiker der dann in das Holzhandqerk ging und nun Boote/ Schiffe baut.
Modedesignerin die im Handwerk bei der Segeltuchherstellung und Verarbeitung gelandet ist.
Check ich auch nicht. Wenn man dann die Steuerklasse 5 wechselt erhöht der AG das Nettogehalt, oder wie soll sowas funktionieren? 75.000 Netto sind ja auch immerhin ~130K brutto in Stkl 1/4.
Oder ist sowas üblich wenn man im Ausland arbeitet und dort in nem anderen Steuerstandort registriert ist?
Hab ich schon öfters gehört, vor allem in der Baubranche. Da ist es dem Arbeitnehmer egal, welche Steuern usw. anfallen, er will unterm Strich Betrag X am Konto sehen. Wie der Betrag zustande kommt, ist nicht sein Bier.
Das ist ne Nettolohnvereinbarung.
Kann man sich so vorstellen, als wenn man bei einem 450EUR die Pauschalversteuerung macht, sprich du bekommst die 450EUR und der AG zahlt die Lohnnebenkosten.
Das wird aber mit einer Auslandsentsendung zu einem Problem, weil die Staaten dann das linkte Tasche, rechte Tasche Spiel spielen müssen. Und daher macht man das, weil man dem AN einfach sagt, wir kümmern uns um diese ganzen Faxen in .de und dem anderen Land, aber du bekommst am Ende XYZ raus.
In meinem Fall wurde der Arbeitsvertrag hier in Deutschland für die Zeit meiner Entsendung stillgelegt und ich hab am Auslandsstandort einen neuen befristeten Vertrag mit zugesichertem Nettolohn unterschrieben…
Wie das Finanztechnisch funktioniert? Keine Ahnung im Detail.
Mir wurde das Nettogehalt überwiesen und dazu gabs nen kleinen Variablen Teil, am Ende der Entsendung gabs dann vom Finanzdienstleister (damals EY) ne abschließende Berechnung und ich durfte dann Geld (~150€) wieder zurücküberweisen, das mir zuviel ausbezahlt wurden…
Interessant, aber klar macht Sinn vor allem wenn man die Steuersystem von dem Land nicht versteht und man es schlecht einschätzen kann. 75k ist Netto ja auch echt ne schöne Summe.
Ist halt "Verpflegungsmehraufwand"... Schmerzensgeld trifft es natürlich sehr gut
Als ich vor paar Jahren in China war war das alleine eine Zulage von 1500 Netto pro Monat... dazu kam natürlich eine Hochstufung für den Zeitraum, hab immerhin auch um ne Ecke mehr eingebracht zu der Zeit
Wobei explizit in den FAQ steht:
"Trotzdem gilt, dass alle Informationen auf dieser Seite geschlechtsunspezifisch sind. Die dargestellten Wege und Möglichkeiten gelten auch für alle anderen Geschlechter."
Ich könnte für meinen Beruf den Bachelor und Master of Science machen, kostet an der Feruniversität bis 30k, acht Kurse mit Anwesenheit in Berlin und 11 Prüfungstagen in München.
Im Prinzip nur eine Urkunde die besagt dass ich dann besser interdizipliär zu kommunizieren sowie Studien effektiver auswerten und bewerten kann.
Was im Prinzip jedes Studium mit sich bringt und erfordert, akademisches erarbeiten und auswerten.
Da bringt die Ausbildung zum sektoralen Heilpraktiker mehr Vorteile, denn damit darf ich in meinem Berufsfeld diagnostizieren und attestieren, sowie rezeptieren.
Das sind interessante Beiträge von dir, denn ich höre hier wieder einmal etwas aus dem Leben von ganz anderen Berufen. Mich wundert allerdings etwas dass du mit einem Master wohl sicher weniger verdienen würdest als mit der Zusatzausbildung zum Heilpraktiker. Ist das normal in deinem Bereich?
Ansonsten sind 5 Jahre Studium (Bachelor und Master) ja auch eine Zeit innerhalb derer man auf neue Ideen kommen kann. Ich wollte zu Beginn meines Studiums unbedingt Psychotherapeut werden. Mir wurde dann aber während des Studiums zunehmend klarer dass ich eher Theoretiker statt Praktiker bin und habe doch etwas ganz anderes gemacht.