[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Master wohl sicher weniger verdienen würdest als mit der Zusatzausbildung zum Heilpraktiker. Ist das normal in deinem Bereich?
Das Studium mit B/M bringen einem aktuell in der Tat kaum etwas.

In der Zukunft was in 15 bis 30 Jahren sein kann, soll ein solcher Abschluss tatsächlich mehr ermöglichen.
Ähnlich wie damals mit dem Meisterbrief als Voraussetzung um einen Fiseurgeschäft öffnen zu dürfen, oder als Qualifikation um in Einrichtungen eine Abteilung leiten zu dürfen.

Das ist aber alles Zukunftsmusik und wird eher im Bereich der Physiotherapie Anklang finden. Denn hier sind viele Studierte auch als Sportbetreuer und Fitnesscoaches tätig, Ernährumgsberatung, Ayurveda, Naturheilverfahren, Osteopathie laawn sich damit gut verbinden, viele Physios die uch kenne studieren nicht dual sondern 3x, duale Ausbildung mit Studium, dazu dann Ernährungsberatung und Osteopathie, bist halt breiter aufgestellt, kannst das des Studiums und privater Behandlungen deutlich höhere Preise nehmen.
Viel einzwl Stunden.
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Ansonsten sind 5 Jahre Studium (Bachelor und Master) ja auch eine Zeit innerhalb derer man auf neue Ideen kommen kann.
Ich hätte weder das Geld noch die Ambitionen zu studieren, bin froh Schule und später die Ausbildung geschafft zu haben, kämpfe mit Papierkrams und Struktur schon mein gesamtes Leben, sas fällt für mich flach, einfach zuviel Aufwand für einen Titel den ich wohl nie benötigen werde, für alle jüngeren kann ea lohnen und wird es wohl irgendwann mal.
Zumal es für jemande ohne Abitur die einzige Chance wäre.
 
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Ich habe einen lustigen Lebenslauf.

2002 mit dem Abi fertig gewesen, durchweg gut, LK Englisch und Geschichte. Note 2.0. Damit war ich vor der Noteninflation noch 4. Bester von 70 im Jahrgang.
Danach Zivi und ein Magister-Studium der Geschichte, Nebenfach Humangeographie angefangen. Bis dahin war es stets so gewesen, dass sich die Anzahl der Absolventen und Pensionäre in Waage hielten. 2003 explodierten aber die Studentenzahlen in den Geisteswissenschaften. Statt 30 Immatrikulationen waren es allein an meiner Uni nun jedes Jahr 300. Woanders wird es ähnlcih ausgesehen haben.

Nach einem guten ersten Semester entschied ich mich zunächst anderthalb Jahre nach Norrath zu gehen und in Everquest II Raids zu leiten. Leider war der "beste Heiler auf dem Server Innovation" nichts, was sich im Lebenslauf sonderlich gut macht. Bis zum Vordiplom brauchte ich außerdem das Latinum. Ich hatte vorher ein Fernstudium angefangen, das wurde aber nicht anerkannt. Folglich musste ich noch drei Semester im Uni-Lateinkurs absitzen (wo ich im Halbschlaf mit 1,5 rauging, denn das Fernstudium war im Gegensatz zum Unikurs echt gut), bis ich endlich in die Zwischenprüfungen ablegen konnte.

Jetzt widmete ich mich erstmal den wichtigen Dingen. Meine Social Skills aufpolieren und mit Mitte 20 endlich mal was mit Frauen hinbekommen. Ich studierte intensiv PickUp und konnte nach einem Jahr erste Erfolge verbuchen, so dass sich der Aspekt meines Lebens auch auf einem guten Level bewegte. Richtig bescheiden ging es mir, als ich kein BAFÖG mehr bekam, die ersparnisse aufgebraucht waren und ich aus der Familienversicherung flog. Zum Glück fand ich in der Zeitarbeit beim HERKULES-Projekt der Bundeswehr PCs aufzubauen. Der Stundenlohn war bescheiden, aber mit den ganzen Zulagen war pro Woche immer so 700 EUR netto drin, was Ende der 00er Jahre als Student im Osten ein gutes Geld war. Auch konnte ich endlich daheim ausziehen.

Es trödelte mittlerweile der böse Brief vom Prüfungsamt ein, dass ich durch maximale Überschreitung der Studienzeit zum ersten Mal durch die Abschlussprüfung gefallen sei, in einem Jahr komme die zweite Verwarnung, nach anderthalb Jahren die dritte und letzte. Ich hatte noch keine einzige Prüfungsleistung des Hauptstudiums erbracht. Also bekniete ich alle Profs und fing an, einen Tag für Tag einen riesigen Turm an Belegarbeiten wegzutippern, am ende waren es an die 300 Seiten. Im Folgesemester konnte ich meine Magisterarbeit schreiben und die Examensprüfungen ablegen. Little did I know dass der Brief vom Prüfungsamt erst im folgenden Semester versendet wird, ich also schon 2x durchgefallen war und quasi auf sämtliche Examensprüfungen einen Versuch hatte. Ein Verkacken auch nur einer Prüfung hätte die Exmatrikulation zur Folge gehabt. :ROFLMAO: Im letzten semester hatte ich zudem die Zeitarbeit gekündigt (wäre auch gar nicht mehr drin gewesen) und nur noch eine Hiwi-Stelle an einem Forschungsinstitut inne gehabt. Dort lernte ich altdeutsche Handschriften zu lesen und mich durchs Archiv zu wühlen.

Da stand ich nun mit meinem 1,7 Abschluss in Geschichte und widmete mich dem Bewerbungsprozess. Schnell merkte ich, das wird nichts. Irgendein Volontariat in einem Museum am Arsch der Welt, 1.200 EUR brutto, 400 Bewerber und ohne Promotion keine Chance. Ausbildungsstelle zum gehobenen Archivdienst, formal für Abiturienten freigegeben als duales Bachelorstudium, 70 Bewerber in der näheren Auswahl, alles glücklose Master und Magister. Das Geilste war eine Stelle als Erbenermittler. Der wollte einen Magister oder Master in Geschichte, Latinum, Russisch-Grundkenntnisse, Archivkenntnisse und das Lesen alter Handschriften. Brachte ich alles mit. Geboten hat er mit 1.800 brutto und warnte mich vor der realen 55h-Woche ohne bezahlte Überstunden und Samstagsarbeit vor. Nach 160 Bewerbungen hatte ich nicht ein einziges fachnahes Vorstellungsgespräch.

Zum Glück hatte ich das vorausgesehen und eine Gesetzeslücke gefunden, so dass ich direkt im Anschluss an das erste Studium ein Zweitstudium Informatik für Geistes- und Sozialwissenschaftler beginnen und trotzdem weiter hartzen konnte.

Die Sachbearbeiterin im Jobcenter wollte mich auf eine Weiterbildung für Historiker schicken, die 9 Monate ging und den Steuerzahler 18.000 EUR gekostet hätte. Ich wollte lieber eine SAP-Entwicklerschulung. Sie bevorzugte ersteres. Ich argumentierte, dass laut Angaben des Bildungsträgers nur die Hälfte der Absolventen zwei Jahre nach Abschluss der Historikermaßnahme ihr Einkommen aus eigener Kraft beschreiten konnten und im Schnitt 1.300 EUR brutto verdienten. Sie genehmigte den SAP-Kurs. Das halbe Jahr war hart, weil ich dort offiziell von 8 bis 16:30 Uhr Anwesenheitspflicht hatte, aber weiter studieren wollte. Manchmal stahl ich mich heimlich davon, um in die Uni zu gehen, den rest erledigte ich im Selbststudium oder mit Übungen, die erst 17:30 Uhr begannen. Da ich mich parallel auch noch von meiner damaligen Freundin trennte und wir eine gemeinsame Wohnung auflösten war das alles in allem mal richtiger Sackgang.

Mit dem SAP-Schein in der Tasche bewarb ich mich und bekam auf drei Bewerbungen drei Zusagen. Eine Stelle in der Heimat bot mir 20h/Woche sozialversicherungspflichte Beschäftigung und 1.500 EUR brutto, Stellenbezeichnung "SAP-Software-Engineer" (also unstrukturiertes Code and Fix auf Zuruf). Nach einem halben Jahr ging ich auf Vollzeit hoch und durfte die Masterarbeit in der Arbeitszeit schreiben. Nach dem Abschluss gab es eine Gehaltserhöhung und ich war dann bei 42.000 brutto, was sich bis 2019 auf 50.000 brutto erhöhte.

Mit der Zeit wurde ich dort allerdings immer unzufriedener. Wir waren die Tochter der Stadtwerke und stets wurde uns erzählt, wie wichtig die IT sei und dass wir voll dazugehörten. Gehörten wir auch, nur bekamen die in der Konzernmutter tätigen den fetten Tarifvertrag der Energiewirtschaft und wir nicht. Ich konnte es nie einsehen, warum ein random Buchhalter 20% mehr verdient als der Informatiker, der das Ganze am Laufen hält. Ferner störte mich die immer weiter ausufernde Breite der Aufgaben. Erst hieß es ich solle die Buchhaltung betreuen und entwickeln. Dann uferte das immer weiter in die komplette Energiebranchenlösung aus. Dann kam Business Warehouse dazu. Dort gab es zu modellieren, zu entwickeln und zu administrieren und ein Betrachtungswesen zu organisieren. Schließlich kam ein SAP Business Objects oben drauf, das baute ich von 0 ab "Drücke setup.exe" komplett selbst auf. Danach folgten mehrere FrontEnd-Tools, am Ende sollte ich noch Javascript lernen und auf HANA umstellen und dort alles neu lernen und weiß der Geier. Gefühlt saß ich 60% meiner Zeit an irgendwelchen Rheinwerk-Büchern und musste ständig beim Urschleim anfangen, konnte aber in nichts gut werden, weil nach jedem kleinen Projektchen schon wieder der nächste komplett andere Kram anstand. Normalerweise wären die Aufgaben in ihrer Breite genug für drei bis vier Leute gewesen, die sich ordentlich spezialisieren. Grundsätzlich war alles extrem chaotisch organisiert.

Also bewarb ich mich weg. Abseits von SAP wollte mich gar niemand (weil nur SAP-Erfahrung und als Entwickler nicht gut genug), bei SAP-Stellen wollte mich jeder mit Kusshand, da gab es aber nicht so viel Auswahl. Hier in der Region gibt es kaum Firmen, die groß genug sind, SAP einzusetzen. Mittlerweile war ich aber familiär gebunden. Ich hatte schon eine stelle als Entwickler sicher, da meldete sich noch eine Monate alte Initiativbewerbung aus dem öffentlichen Dienst. Die suchten einen SAP-Admin. Ich war zwar Entwickler, die wollten mich aber dennoch.

Mein alter Arbeitgeber wollte mich aber nicht gehen lassen und bestand auf lustige 12 Monate Kündigungsfrist, so dass ich mich da erstmal mit Anwalt rausboxen musste. Seitdem bin ich im öffentlichen Dienst. Ich bin nun Admin, die Einarbeitung war sehr smooth, den Großteil des Wissens brachte ich schon mit, da ich das in der alten Firma alles nebenher auch noch erledigen durfte. Wir arbeiten zu 100% agil, die Prozesse laufen streng nach ITIL und sind super organisiert, ich habe 80% Homeoffice und mit Zulagen gibt es 65k für einen wesentlich entspannteren Job als in der alten Firma. Die beste Entscheidung meins Lebens.
 
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Ich bin nun Admin, die Einarbeitung war sehr smooth,d en 80% des Wissens brachte ich schon mit, da ich das in der alten Firma alles nebenher auch noch erledigen durfte. Wir arbeiten zu 100% agil, die Prozesse laufen streng nach ITIL und sind super organisiert, ich habe 80% Homeoffice und mit Zulagen gibt es 65k für einen wesentlich entspannteren Job als in der alten Firma. Die beste Entscheidung meins Lebens.
Hört sich gut an, auf dem Weg sind wir aktuell auch, wird einiges umstrukturiert und wird noch ein paar Jahre dauern. Mitarbeitergespräch mit dem neuen Vorgesetzten war schon mal sehr gut und wurde auch ohne Schönung an die HR weitergegeben.
 
SAP Entwickler / Admins bekommen kein Gehalt sondern Schmerzensgeld 😬
 
SAP Entwickler / Admins bekommen kein Gehalt sondern Schmerzensgeld 😬

Meine Masterarbeit hatte ich in C# geschrieben und Spaß gemacht hatte mir das trotzdem nicht. Für das, für was es mal gedacht war (riesige Mengen Geschäftsdaten verwursten und tabellarisch darstellen), ist ABAP und das dazugehörige Framework schon recht gut geeignet. Das Admin-Gedöhns ist primär Routine. Grundsätzlich landen in der SAP meist die Leute, die gar nicht so sehr die krassen Nerds sind und immer den neuesten technologischen Shit ausprobieren und sich da hart verwirklichen wollen, sondern Leute die nur eine gut bezahlten Job suchen.

Ich hatte aber auch nie Spaß am Entwickeln. Es ist für mich völlig unabhängig von der eingesetzten Programmiersprache oder des Frameworks so, dass "Bau mal das Mahnverfahren so um, dass bei Auflösung eines Ratenvertrags wieder die korrekte Mahnstufe gesetzt wird und die Teilbeträge auf den richtigen Konnten landen." eine Aufgabe ist, wo ich Luftsprünge über den geilen Job mache.
 
was ist denn ein faires marktgerechtes gehalt für einen "vollwertigen sysadmin" in FFM oder generell?

der witz kommt gleich
 
hatte gerade ein gespräch und da wurde mir gesagt das die 48k nur für einen "vollwertigen sysadmin" zahlen und 45k nur für eine absolute "ticketmaschine"

das ding ist, dass ich das halt bereits habe und da frage ich mich wie man einem sysadmin nur 3k mehr geben will. macht irgendwie wenig sinn.

Sieht für mich aus dieser Sicht wie eine Abrechnungsbude aus. Da such ich lieber das Weite. er hat mir auch erzählt dass die topleute dort 16 stunden abrechnen pro tag. ist halt beschiss am kunden aber ok :d
 
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Hattest du nicht ne Firma an der Angel die 53 zahlen wollten? Oder verwechsle ich da jetzt was?
 
ist ne andere. bin aktuell in mehreren gesprächen
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ich vergaß :

am anfang vom gespräch hieß es, dass die Vergütung zu den Mitarbeitern sehr ordentlich sei
 
am anfang vom gespräch hieß es, dass die Vergütung zu den Mitarbeitern sehr ordentlich sei
Kommt halt immer drauf an in welcher Bubble die leben, aber wenn man wie du seit quasi 2 Jahren dauerhaft sucht kennt man ja den Markt, damit rechnen die nicht :d
 
das ist 100 pro ne dienstleistungsbude bei der ich unter druck tickets abrechnen muss, am besten so viel wie geht und so lange wie geht.

am arsch die waldfee. die scheisse kenn ich von der ausbildung :fresse2:
 
Ne da würd ich auch nicht hingehen. Aber andersrum ist es ja auch blöd, du hattest es doch aktuell so langweilig, oder? Das schlägt dann auch auf's Gemüt.
 
Die Bubble stimmt schon irgendwie, habe ich auch gerade.

Heute früh erstmal ein Arbeitszeugnis zum 30.06. und vorgewarnt für ein Qualifiziertes zum 30.09. (habe 6 Wochen zum Quartalsende Kündigungsfrist).
Gerade hatte ich die Mail abgeschickt, kommt die Neue (seit November/Dezember da) in mein Büro gepoltert und sagt daß sie gerade dem Vorstand ihre Kündigung vorbeigebracht hat ...
Hat gut eingeschlagen, auch weil wir beide die Umstände als ausschlaggebend angeführt haben und nicht die Bezahlung an sich.

Habe noch im Mai einen Termin beim Vorstand und Aufsichtsrat (ist bei Schlüsselpositionen Pflicht) und bin gespannt ob man mir da mit vernünftiger Ressourcenausstattung was bietet oder nur hohle Beschwichtigungen ...
 
bei uns kriegen die außendienstler nichtmal nen firmenwagen.

nicht gerade fair. die kriegen zwar was für den fahrtweg zum einsatzort aber net die welt.

da würd ich ja platzen
 
IT ist aber generell eine Goldgrube.
Mein Bruder hat nach der Realschule für zwei Jahre eine Schule für Programmierung besucht, drittes Jahr Fachabi ausgelassen, einige Jahre in nem Behördenanzeiger gearbeitet der die Ausschreibungen als Heft gedruckt hat, dann paar Jahre von China aus für den und andere Betriebe gearbeitet.
Dann bei 3 anderen Unternehmen, zuletzt für netto 4500 Euro, da hatte er aber mal wieder nach 3 Jahren keine Lust und hat sich kündigen lassen.

Jetzt durch Zufall seit nem Jahr in einer Firma in Berlin die Zahlen ihm 6700 im Monat und er macht genau denselben Kram wie zuvor.
Keine Anwesenheitspflicht vor Ort ausser es gibt wichtige Meetings oder Ausfälle.

Er hat einen 9 to 17 Job mit Gleitzeit, 45 Tagen Urlaub und Bahnfahrkarte über die Firma Freitags (Auto wollte er nicht).

Er ist für 3 Leute zuständig welche eh voll autonom arbeiten und er teilt ausschliesslich paar Aufgaben zu.

Er ist von Job zu Job die Gehaltsleiter wortwörtlich hinaufgestolpert.

Finde mal derartiges im klassischen Handwerk oder anderen Berufsfeldern.
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Habe noch im Mai einen Termin beim Vorstand und Aufsichtsrat (ist bei Schlüsselpositionen Pflicht) und bin gespannt ob man mir da mit vernünftiger Ressourcenausstattu
Also ich würde dennoch die Arbeitszeugnisse anfordern und warten ob die etwas sagen wenn zu an dem Tag eingestellt wirst.

Ich verzichte auf ein Arbeitszeugnis welches nach Streit entstanden ist und von einer kritikunfähigen Frau angefertigt wird.
Ist in meiner Branche sofern man etwas findet eh nicht zwingend notwendig.
 
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programmieren ist halt nur für leute die das können/wollen.

ich krieg bei dem zeug die krise
Naja auch Server und Netzwerksteuktur wird von Ihn aufgesetzt, gewartet, er verwaltet die Mitarbeiterzugänge, Mädchen für alles, 90% selbst beigebracht über die Jahre.

Musst entweder in einem richtig gut sein oder alles gut gefächert drauf haben.
 
Also ich würde dennoch die Arbeitszeugnisse anfordern und warten ob die etwas sagen wenn zu an dem Tag eingestellt wirst.

Ich verzichte auf ein Arbeitszeugnis welches nach Streit entstanden ist und von einer kritikunfähigen Frau angefertigt wird.
Ist in meiner Branche sofern man etwas findet eh nicht zwingend notwendig.

Auf jeden Fall!
Habe schon eine Sachbearbeiterstelle mit fertigen Entwicklungsplan zum Vorstandsreferent (nach spätestens 12 Monaten) auf Halde.
Fange nur als Sachbearbeiter mit der Probezeit an, um zu gucken ob die Zusammenarbeit passt. Der Vorschlag dieser Regelung kam von mir und es gab einige Verwunderung als ich sagte das die Probezeit für beide Seiten da ist.
Mir sind die Taler nicht das allerwichtigste, aber wenn alles klappt und passen sollte wäre das eine Steigerung um 25% und somit gut 18k€ innerhalb von 12 Monaten.
 
nicht gerade fair. die kriegen zwar was für den fahrtweg zum einsatzort aber net die welt.
Also die fahren mit Privatwagen zu Firmenterminen, oder gibt's nen Firmenwagen aber halt nicht zur Privatnutzung? Ersteres wäre ja komplett absurd, never ever würde ich das machen.
Jetzt durch Zufall seit nem Jahr in einer Firma in Berlin die Zahlen ihm 6700 im Monat und er macht genau denselben Kram wie zuvor.
Naja auch Server und Netzwerksteuktur wird von Ihn aufgesetzt, gewartet, er verwaltet die Mitarbeiterzugänge, Mädchen für alles, 90% selbst beigebracht über die Jahre.
Für Netzwerkstruktur aufsetzen und Mitarbeiterzugänge verwalten 6.7000 (netto?) :fresse: Das wären ja 140k in Stkl1, oder sind die 6.700 Brutto? Das wäre für die Jobbeschreibung schon ziemlich krass (wenn Brutto gemeint ist aber vermutlich schon realistisch). 45 Tage Urlaub ist ja auch ordentlich, das kenne ich nur von der DB im Berlin, aber der Projektmanager den ich da kenne verdient Brutto eher im Bereich 75k. Netto Gehälter angeben ist übrigens tendenziell nicht so geil weil wenn dein Bruder in Stkl 3 ist wäre das überhaupt nicht aussagekräftig weil er alleine dadurch halt schon 900€ mehr bekommt.
programmieren ist halt nur für leute die das können/wollen.
Ich denke das trifft auf jeden Job zu. Wenn man kein Bock drauf hat wird man etwas auch eher schlecht können / lernen.
 
Also die fahren mit Privatwagen zu Firmenterminen, oder gibt's nen Firmenwagen aber halt nicht zur Privatnutzung? Ersteres wäre ja komplett absurd, never ever würde ich das machen.
ersteres. die müssen alles mit dem privat pkw machen. kriegen was für die kilometer aber es ist trotzdem ein schlechter scherz

passt aber zu dem punkt, wie die rufbereitschaftsvergütung geregelt wird. nämlich gar nicht :d
 
programmieren ist halt nur für leute die das können/wollen.

ich krieg bei dem zeug die krise
Programmieren kann für jeden nutzbar sein. Wenn du kein Ziel hast und die Programmierung nur eine Notwendigkeit für langweilige Aufgaben darstellt ist es wohl normal dass du das Thema hasst und keine Motivation besitzt es zu lernen.
 
haha das find ich immer geil

arbeitsmaterial als benefit listen ist immer gut (firmanhandy)

einfallslosigkeit und dann verzweiflung um die liste zu strecken?

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@Tundor Es sind in der Tat 6700 netto.
Er hat such die Stelle und leitende Position zum größten Teil selbst einrichten können und habe beinahe Narrenfreiheit, das ist der Grund weshalb er da auch erstmal nicht so fix weg möchte.

Er ist Mädchen für alles, macht alles kann theoretisch alles oder hat wen der dass dann hinbekommt.

Der hohe Nettowert kommt zustande da er eine Umsatzbeteiligung hat und somit garantiert auf eben diesen Betrag kommt.
Der Urlaub ist in der Tat viel, aber hat er so als Bedingung gestellt, hätte sogar auf unbezahlte Tage zugeschlagen.
Er muss soweit ich weiss jedoch alles in mindestens drei Einheiten aufteilen und maximal 3 Wochen am Stück oder im Urlaub nach Tagen jederzeit zu Arbeitszeiten "verfügbar" sein.

Wie er das hinbekommen hat frage ich mich bis heute, aber er kennt auch viele Leute und diese kennen wiederum viele Leute.

Ebenso darf er nebenbei frei für andere Firmen arbeiten, jedoch keine direkten Konkurrenzunternehmen.
 
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einfallslosigkeit und dann verzweiflung um die liste zu strecken?
Kommt drauf an, Firmenhandy z.B. kann ja häufig auch privat genutzt werden wenn man das denn möchte (ist bei uns z.B. möglich). Ich mache es aber nicht, weil das heißt dann natürlich auch dass alle deine Privatnummer haben :fresse: Aber ja, ergibt irgendwie wenig sinn, auch BAV ist doch soweit ich weiß verpflichtend, zumindest muss der AG immer nen VWL Zuschuss zahlen? Getränke und Parkplatz ist ja tatsächlich je nach Firma und Lage in ner Stadt nicht gängig. Betriebsarzt ist doch auch ein Muss aber ner bestimmten Größe. Komische unseriöse Aufstellung.
 
Gibt dich auch die möglichkeit ein privates Handy als Arbeitsgang abzurechnen, wie man das macht ist dann egal, ebenso Gutscheine und Geschenke, sowie bald erhöhte Freibeträge die der arbeitgeber optional Steuerfrei abgeben kann.

Das Kleinvieh macht dann schon einiges aus.

Wenn du Himeoffice machst kann der AG z.B. die Jahreszeiten für Internet als Paket deckeln, was natürlich mit nem Telekom Magentapaket mir 100 Euro im Monat für Handy, Telefon, Internetflat 200 mbit+- und TV ideal abdecken kann, gerade bei größeren Unternehmen geht da echt viel.
 
@KaerMorhen Sorry aber die Nummer deines Bruders klingt stark nach Paulanergarten. Er ist das hoechste IT Haupt der Bude, hat jedoch nur 3 MA die alles erledigen? Compliance, Governance, Audits, Security, Betrieb, Lieferantenmgnt etc?
Und wenn er vor den Bus kommt kann die Firma schliessen weil er nicht mehr unter uns weilt?
 
Mädchen für alles mit dem Gehalt kommt mir auch echt komisch vor aber es gibt halt immer wieder mal so Dinger 🤷‍♂️ Möglich ist alles.
 
Er ist das hoechste IT Haupt der Bude, hat jedoch nur 3 MA die alles erledigen
Er hat noch paar Leute über sich, allerdings verdienen die nicht so viel mehr als er.

Und er macht halt alles, die drei unter ihm arbeiten ausschliesslich ihm zugeteilt.

Würde es eher als eher als Team sehen welche die eigentlichen Arbeiten und Teams überwachen, Fehler ausbügeln, immer zur Stelle sind wenn Not herrscht, eben alles können und tun müssen.

Wie ne Art Hausmeister mit Generallschlüssel, der seine Arbeit macht und bei Not am Mann zur Stelle sein muss.

Zudem Arbeitet er Wochenende, Nachts und nimmt jeden Zuschlag.
Dank Steuerklasse und Gehalt der Frau und Kinderfreibeträgen kommt er mehr als gut weg.

Ich hatte vor meiner Scheidung auch 0 Abzüge und 1k Euro minimum im Jahr wieder bekommen und Madame im Studium mit Job für die Versicherungspflicht hatte alle Abzüge war aber somit egal.
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Mädchen für alles mit dem Gehalt kommt mir auch echt komisch vor aber es gibt halt immer wieder mal so Dinger 🤷‍♂️ Möglich ist alles.
Naja Mädchen für alles war halt salopp ausgedrückt, aber das macht er ja eben.

Dank Homeoffice sparen viele Firmen Geld und können das ein oder andere Benefiz ausspielen

Aber alles ein Witz gegenüber Programmierern und Entwicklern (im weitesten Sinne) bei Google die 7 bis 20k recht einfach bekommen können.

Musst halt in deinem Gebiet sehr gut sein und durch die vielen nicht gerade einfachen Bewerbungstests und anfänglichen vielen Kontrollen in der Probezeit durch, daran scheitern die meisten.
 
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