[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@Dave223
Unterstreiche bei meinem Beitrag mal die Abkürzung "zB" und dann google mal deren Bedeutung.

Ich habe nie gesagt, dass derjenige der nicht deligiert nicht führen kann.

Objektivität und Textverständnis sind Grundvoraussetzung für eine sachliche Diskussion.

Ich habe lediglich gesagt, dass man zum Beispiel durch falsches "Deligieren" schlecht führen kann. 2k5lexi hat es nochmal mit einem expliziten Beispiel konkretisiert wenn meine Aussage nicht verstanden werden konnte.


So wie sich manche hier in der Diskussion geben, hoffe ich nicht, dass sie Führungspositionen haben. Die armen Mitarbeiter.
 
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Unterstreiche bei meinem Beitrag mal die Abkürzung "zB" und dann google mal deren Bedeutung.

Ich habe nicht gesagt, dass derjenige der nicht deligiert nicht führen kann.
Objektivität und Textverständnis sind Grundvoraussetzung für eine sachliche Diskussion.
Ist mir bekannt, wenn wir so kleinlich sind, dein "zB" im Satz bezieht sich (anhand des Satzbaues) auf das Deligieren und nicht das Führen als solches. Der Kern deiner Aussage war, dass man defacto als Führungskraft wenig zu tun hat, ansonsten macht man was falsch. Und das sehe ich eben anders... Und kenne es auch anders. Das ist jetzt nicht auf mich bezogen, aber warum haben denn viele Führungskräfte massig Überstunden? Weil die alle was falsch machen? ;)

Edit: mit deiner Ergänzung wirds ein wenig passender. Und ich sage auch nicht, dass du unrecht hast. Im Gegenteil, die Aufgabe einer Führungskraft ist durchaus Delegation (wenn ich's alles selbst machen würde, bräuchte ich keine Mitarbeiter). Nur ist das eben, je nach Bereich/Posten, Mal mehr und Mal weniger stark ausgeprägt/möglich. Hängt auch teilweise von der allgemeinen Organisation des Unternehmens zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist jetzt nicht auf mich bezogen, aber warum haben denn viele Führungskräfte massig Überstunden? Weil die alle was falsch machen?
Das wäre eine gute Frage ob die überhaupt was falsch machen. Am Ende doch auch eine Frage der Aufgaben. Ist es wirlich eine Führungsposition wenn man nur der Mitarbeiter ist, der halt für alles die Verantwortung trägt aber trotzdem normal mitarbeitet?
Oder ist es dann nur ein Mitarbeiter mit mehr Verantwortlichkeiten?

Wenn die Mitarbeiter ständig Überstunden machen, hat man zuwenig Personal für zuviele Aufgaben. Es gibt gesetzliche Regelungen dazu.
Wenn auch die Führungskraft nur angestellt ist, gilt hier das gleiche. Zuviel Arbeit für zuwenig Personal.

Unter "Führung" verstehe ich auch wirklich Führung der Mitarbeiter, dass alle ihre Aufgaben erledigen, motiviert sind und das Aufgabengebiet für das man verantwortlich ist vernünftig läuft.
Darunter verstehe ich nicht, dass man Aufgaben verteilt aber am Ende doch alles nochmal selbst macht weil man sich für unentbehrlich und wichtig hält. Daraus entsteht nämlich auch für Führungskräfte unnötige Mehrarbeit (und so erlebe ich es häufig bei Kolleginnen und Kollegen).

These : Führungskraft ≠ "Führungskraft".
 
So wie sich manche hier in der Diskussion geben, hoffe ich nicht, dass sie Führungspositionen haben. Die armen Mitarbeiter.
Die meisten hier haben auch keine Führungsverantwortung, ne Meinung darf man ja trotzdem dazu haben ;)
Wenn die Mitarbeiter ständig Überstunden machen, hat man zuwenig Personal für zuviele Aufgaben. Es gibt gesetzliche Regelungen dazu.
Wenn auch die Führungskraft nur angestellt ist, gilt hier das gleiche. Zuviel Arbeit für zuwenig Personal.
Als Führungskraft muss man nicht nur nach unten managen, sondern auch nach oben. Wenn ich völlig unter Wasser bin, dann mache renne ich halt nicht zum Chef und heule mich aus sondern mache nen konkreten Plan mit Vorschlägen was ich priorisiere und was ich ggf. unter den Tisch fallen lassen kann. Wenn man alles schluckt und dann 60h / Woche reinbuttern muss ist man halt selber schuld (oder der Vorgesetzte ist scheiße). Um eine gute Führungskraft zu sein, muss man auch als gutes Beispiel vorangehen. Dazu gehört für mich auch seine Zeit (und Priorität) selber zu managen.
 
o.0 - d.h. wenn der IT-Leiter zum Ende der Kernarbeitszeit - also pünktlich um 15:30 Uhr abhaut, weil ist ja schon ab 6:30 Uhr da (alle anderen sollen aber erst ab 7:30 Uhr kommen und bis 17:00 Uhr bleiben) hat er es richtig gemacht? - "Das interessiert mich nicht, ihr macht das schon" ist dann welcher Führungsstil? - vorallem, wenn man mal eben ne Meinung braucht, weil der Kollege mit dem man sowas vorher besprochen hatte, wegen Burnout gekündigt hat?
Nicht jeder der eine Leitungsposition hat, ist eine Führungskraft oder kann diese eben ausführen, vorallem wenn man sich wirklich nur "hochgeschlafen" hat... (argh wieder diese Bilder im Kopf)
 
"Das interessiert mich nicht, ihr macht das schon" ist dann welcher Führungsstil? - vorallem, wenn man mal eben ne Meinung braucht, weil der Kollege mit dem man sowas vorher besprochen hatte, wegen Burnout gekündigt hat?
Das ist ein super Beispiel wie es nicht laufen sollte. Eine der Hauptaufgaben einer guten Führungskraft ist doch sein Team so aufzubauen, dass es auch ohne einen selber funktioniert. Zu deinem Beispiel würde ich sagen: Wenn nach 15:30 eine reguläre Frage aufkommt und alles bricht zusammen weil der Chef gerade nicht im Haus ist und es keinen Aufschub auf den nächsten morgen duldet oder mal was selber entschieden werden kann, dann ist das Team einfach schlecht aufgestellt. Von einzelnen extremen Notfällen wo man vom Chef ne Entscheidung dringend braucht, mal abgesehen. Wenn der Vorgesetzte das Wissenssilo ist und sich niemand gegenseitig vertreten kann: Vollkatastrophe. Was du beschrieben hast ist ein typischer Vorgesetzter der seinen Tag mit Micromanagement verbringt und deswegen sowieso nicht um 15:30 nach Hause kann ^^
 
Ist die gleiche Frage die hier häufig zum Thema Homeoffice kommt. Da wird vom Vorstand postuliert "Homeoffice können wir drüber nachdenken, aber gilt selbstverständlich nicht für die Abteilungsleiter". War auch nur eine kurze Diskussion, nachdem sich alle Abteilungsleiter aufgeregt haben. Warum soll gute Führung nicht von zuhause möglich sein? Hängt ein bisschen von Vertrauen ab, oder ob man Kontrollverlust befürchtet. Im Vorstand fürchtet man den offensichtlich. Ich vertraue meinen Mitarbeitern.
Ich kann auch drei Wochen Urlaub machen und hab kein Diensthandy dabei - und bin sicher, der Laden läuft auch noch wenn ich wieder komme. Einige Kollegen auf meiner Hierarchieebene mailen auch Sonntags und kommentieren aus dem Urlaub noch Arbeitsaufträge.
 
"Das interessiert mich nicht, ihr macht das schon" ist dann welcher Führungsstil? - vorallem, wenn man mal eben ne Meinung braucht, weil der Kollege mit dem man sowas vorher besprochen hatte, wegen Burnout gekündigt hat?
Selbe Killerargument gegen Homeoffice. Nicht nur wenn man anwesend ist, kann man führen. Eine gute Führungskraft zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Geführten selbst befähigt sind in Gewissem Maße Entscheidungen zu treffen und ihre Arbeit zu machen.
 
In manchen Firmen und in romantischen Vorstellungen klappt das sicher sehr gut, ich möchte aber nicht wissen, in wie vielen Firmen genau das nicht so läuft
 
Das hat nichts mit romantischen Vorstellungen zu tun. Nur weil Personen einen Job ausführen für den sie nicht geeignet sind. Das gibts auf jeglicher Ebene - als Führungskraft hat das aber direkte Auswirkungen auf ein paar mehr Leute.
 
Ich weiß, dass es das überall gibt, schrieb ich ja selbst, ihr beschreibt hier halt die Idealfälle, aus meiner Sicht, in der Realität sieht das aber sehr oft anders aus

PS: Zumindest meine Erfahrung und die Berichte bestätigen mir das (war aber auch noch nicht in wirklich erfolgreichen Konzernen oä. vllt ist es dort ja besser)
 
Bei mir geht es ja bald los, im neuen Job - gefühlt zieht es sich echt extrem hin. Es kribbelt richtig und freue mich schon wahnsinnig auf die neuen Aufgaben.

Mein alter AG hat sich echt die blöße gegeben. Gebittet und gebettelt, dass ich mir dass doch nochmals/mehrmals durch den Kopf gehen lassen soll und ich doch der Dreh und Angelpunkt in der Position/Unternehmen bin. Sowas hab ich in meiner Laufbahn echt noch nicht erlebt.
Hab dann meinen Senf runterleiert, was mir gegen den Strich gelaufen ist. Der GF hat sich mehrmals bei mir Entschuldigt und Zugeständnisse gemacht, dass in Vergangenheit Dinge schief gelaufen sind.

Ich war auch etwas schockiert, hätte mich nicht gewundert wenn der noch auf die Knie gegangen wäre. :fresse:
 
Ich weiß, dass es das überall gibt, schrieb ich ja selbst, ihr beschreibt hier halt die Idealfälle, aus meiner Sicht, in der Realität sieht das aber sehr oft anders aus

PS: Zumindest meine Erfahrung und die Berichte bestätigen mir das (war aber auch noch nicht in wirklich erfolgreichen Konzernen oä. vllt ist es dort ja besser)
Der Fisch fängt halt vom Kopf an zu stinken. Management Kultur muss in der Firma fest verankert sein, d.h. wer da nicht das richtige Mindset hat, darf auch nicht Manager werden. Solche Themen müssen von oben nach unten gelebt werden, als Teamlead kann man da kaum was ändern wenn die 3 Manager über einem ne andere Kultur vorleben und verlangen. Meine aktuelle Firma ist übrigens auch die erste die hier nen vernünftigen Ansatz hat, in meinen vorherigen Firmen war es auch ne Katastrophe. Deswegen bin ich hier auch schon so lange, weil dieser Teil einfach extrem wichtig ist um langfristig Spaß zu haben und weiterzukommen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hab dann meinen Senf runterleiert, was mir gegen den Strich gelaufen ist. Der GF hat sich mehrmals bei mir Entschuldigt und Zugeständnisse gemacht, dass in Vergangenheit Dinge schief gelaufen sind.

Ich war auch etwas schockiert, hätte mich nicht gewundert wenn der noch auf die Knie gegangen wäre. :fresse:
100% Gehaltserhöhung und du bleibst? :LOL:
 
Ich habe heute Nachmittag offiziell mein Austrittsgespraech mit HR.
Bin mal gespannt ob mir auch Geld oder so n Kram angeboten wird oder ob man sich wirklich anhoeren will was ich nicht so gut finde :d
 
Bei meinem letzten Gespräch der Art fiel nur der Spruch "Reisende soll man nicht aufhalten" :fresse:
 
Bei meinem letzten Gespräch der Art fiel nur der Spruch "Reisende soll man nicht aufhalten" :fresse:
Sowas habe ich an ein paar Stellen schon erlebt - genugtuend ist, dass diese Stellen am Ende über Monate unbesetzt geblieben sind, weil kein neuer für die Konditionen arbeiten wollte^^

Viele Betriebe haben leider den Knall noch nicht gehört, dass der Arbeitsmarkt leer ist und die Leute nicht mehr bereit sind, sich ausbeuten zu lassen.
 
Daunti, eine Frage bezüglich deiner Arbeit. Hast du bei der Bundeswehr die Möglichkeit Erfahrung im Bereich IT und/oder E-Technik zu sammeln bzw. dort zu arbeiten? Mich hat nur interessiert ob es direkt die Möglichkeit gibt dein Studium mit dem Alltag zu vereinen.
 
Mich hat nur interessiert ob es direkt die Möglichkeit gibt dein Studium mit dem Alltag zu vereinen.
In anderen Verwendungen ja, da hast du auch weniger Versetzungen weil dann Tiefe statt Breite kommt, bei Führungskräften ist es normalerweise umgekehrt. Teilweise
arbeitet man auch direkt bei Airbus weil die Verzahnung zwischen Militär und Industrie stellenweise sehr eng ist. In der Regel werden die dann auch direkt nach ihrer Dienstzeit
von diesen Firmen übernommen.
 
recht haben und recht bekommen in deutschland ist wohl was für leute mit geld. ich habe meine immobilie verkauft und will die vorfälligkeitszinsen umgehen, da ich davon beim abschluss - jetzt ehrlich - nichts wusste, da die bank auch nie davon sprach und im vertrag nichts steht.

es geht um 12800€.

kosten
1 brief: 1100€ anwalt
1x klage: 5400€, wenn man verliert

um die 1 runde zu schaffen muss ich 50% des geldes hinblättern, um welches es eigentlich geht. kein wunder, das viele firmen versuchen, die leute am langen gerichtsarm aushungern zu lassen, indem sie das recht auf ihre seite nehmen, da man ohne eine versicherung das geltende recht rechnerisch gar nicht durchsetzen kann.
oder wie sagte meine mutter als richterin damals immer: vor gericht klagen nur die ganz armen und die superreichen. die einen bekommen es vom staat geschenkt (jaja so ganz richtig ist das nicht...), den anderen ist es egal und es geht ums prinzip.
und genauso werde ich es auch handhaben. ich werde also klage erheben lassen, auch wenn ich 50% des streitwertes nochmal potentiell oben drauf werfen muss.
 
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